07/08/2026
Max Rubner-Institut (MRI), Kiel
Auf Grundlage des Entwurfs von ksg hat HOCHTIEF PPP Solutions von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) als Bauherrin und künftige Eigentümerin den Zuschlag für den Neubau eines neuen Forschungsgebäudes für das Max Rubner-Institut (MRI) (Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel) in Kiel erhalten.
Der Neubau steht im Kontext der Erweiterung des Campus der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel nach Norden auf dem Areal am Bremerskamp. ksg entwickelte den Entwurf als monolithischer Baukörper mit heller Ziegelsteinfassade. Die Erdgeschosszone ist mit Panoramafenstern und einem Unterschnitt am Eingangsbereich betont. Im Inneren des Gebäudes befinden sich im Erdgeschoss im südlichen Teil die halböffentlichen Bereiche mit Foyer, Seminarzone und Bibliothek, im nördlichen Bereich größere Technika. In den Obergeschossen sind die Labore zentral angeordnet, die Auswertezonen sind an der Ost- und Westfassade und die Büros an der Südseite angegliedert. Einen Kommunikationsort bildet neben dem Foyer auch das Atrium im ersten Obergeschoss mit offenen Treppen und Sitzgelegenheiten.
Visualisierung: rendertaxi, ksg
06/07/2026
🗞️ Für die aktuelle Ausgabe der nbau - nachhaltig bauen haben wir einen ausführlichen Beitrag geschrieben über unseren Ansatz, Transformation als Weiterentwicklung bestehender Strukturen zu verstehen. Dabei gehen wir auf unsere Projekte QUELLE in Nürnberg, ANATOMIE in Würzburg sowie BUBADI und KLEEBLATT in Wuppertal ein und formulieren vier Thesen zur Transformation:
1 Jede Umnutzung ist möglich
2 Bestandsbauten eröffnen zusätzliche Raumqualitäten
3 Skulpturales Eingreifen ermöglicht neue Typologien: Wegnehmen ist mehr
4 Bestand als Ressource denken
Mehr im Heft oder online, Link in Bio !
nbau 03 | Juni 2026
“Umbaukultur - evolving structures
Architektur als Weiterentwicklung des Bestands”
Johannes Kister, Natalie Scholder, ksg
S. 22-27
24/06/2026
Tag der Architektur 2026
📍Hannover
Für den Tag der Architektur Niedersachsen am Sonntag, den 28. Juni 2026 reist unsere assoziierte Partnerin Isabel Grunwald nach Hannover und bietet Führungen am kürzlich fertiggestellten Wohnneubau ZWEI im Pelikan-Viertel. Die zwei ovalen, achtgeschossigen Wohntürme markieren den Auftakt und Abschluss des neuen Wohnquartiers im Stadtteil List. Von oben betrachtet, liegen die Baukörper wie Tropfen auf dem Grundstück. Die hellbeige-rote Ziegelfassade hat eine besondere Gliederung aus feinen Bändern und erzeugt so eine dezente Schattenwirkungen. Die Gebäude bieten 61 Eigentums- und Mietwohnungen, die in ihrer Größe zwischen 1 und 4 Zimmern variieren.
So, 28. Juni 2026
Führungen mit Isabel Grunwald, ksg
Ort: Klopstockstraße 54, 30177 Hannover
Zeiten: 10 Uhr, 12 Uhr, 14 Uhr
Foto: Ulrich Hoppe
Gundlach Bau und Immobilien
23/06/2026
Nominierung DAM Preis 2027
Transformation der ehemaligen Bundesbahndirektion, Wuppertal
Das denkmalgeschützte Bauwerk der ehemaligen Bundesbahndirektion in zentraler Lage am Bahnhof Wuppertal hat mit dem Umbau eine neue Nutzung erhalten und ist nun wieder ein Teil der Stadt. In die klassizistische Architektur sind als Nutzer die Stadt Wuppertal mit Servicebereichen und Job Center sowie die Bergische Universität eingezogen.
Maßnahmen der Transformation waren die Verdichtung der vorhandenen Bausubstanz und die Aufwertung der historischen Besonderheiten des Baudenkmals. Die massive gemauerte Gebäudestatik blieb vollständig erhalten. Im Inneren sind nun beide Innenhöfe in die Nutzung als öffentliches Gebäude einbezogen, indem sie im Erdgeschoss mit einer eingestellten Holzkonstruktion überdacht werden. Gestalterisch wertvolle Bestandselemente werden architektonisch inszeniert und denkmalpflegerisch aufgearbeitet.
Das Aufeinandertreffen der Zeitschichten erfolgt selbstverständlich aus der neuen Funktion heraus. Die Interventionen begleiten die Neuausrichtung von einem hierarchischen Direktionsgebäude zu einem offenen und barrierefreien Stadthaus.
Fotos: Schnepp Renou
18/06/2026
Tag der Architektur 2026
📍Hannover
Für den Tag der Architektur Niedersachsen am Sonntag, den 28. Juni 2026 reist unsere assoziierte Partnerin Isabel Grunwald nach Hannover und bietet Führungen am kürzlich fertiggestellten Wohnneubau ZWEI im Pelikan-Viertel. Die zwei ovalen, achtgeschossigen Wohntürme markieren den Auftakt und Abschluss des neuen Wohnquartiers im Stadtteil List. Von oben betrachtet, liegen die Baukörper wie Tropfen auf dem Grundstück. Die hellbeige-rote Ziegelfassade hat eine besondere Gliederung aus feinen Bändern und erzeugt so eine dezente Schattenwirkungen. Die Gebäude bieten 61 Eigentums- und Mietwohnungen, die in ihrer Größe zwischen 1 und 4 Zimmern variieren.
So, 28. Juni 2026
Führungen mit Isabel Grunwald, ksg
Ort: Klopstockstraße 54, 30177 Hannover
Zeiten: 10 Uhr, 12 Uhr, 14 Uhr
📍Leipzig
Außerdem gibt es in Leipzig am Tag der Architektur Sachen am Samstag, den 27.06.2026 zwischen 14 und 16 Uhr die Ausstellung „Wir sind viele! Planerinnen in Sachsen“ zu sehen, die anlässlich des letzten WIA-Festivals kuratiert wurde. Die Ausstellung stellt Planerinnen in und aus Sachsen vor. Sie wird zum TdA im Rahmen der Veranstaltung “Späte Moderne im Kolonnadenviertel” der Kammergruppen Leipzig gezeigt. Darüber hinaus ist diese bis 4. September 2026 während der regulären Öffnungszeiten des Kammerbüros zu sehen.
Begleitet wird die Ausstellung von der Homepage www.planerinnen-in-sachsen.de online, die alle Teilnehmerinnen am Projekt zeigt und in Zukunft als digitales Archiv dient. Mit dabei von ksg aus dem Leipziger Büro sind Kathrin Winterhagen, Sandra Czubinzki Nitz, Tina Schelz und Julia Frey.
Sa, 27. Juni 2026
Ausstellung „Wir sind viele! Planerinnen in Sachsen“
Ort: Dorotheenplatz 3, 04109 Leipzig
Uhrzeit: 10-14 Uhr
Fotos: Ulrich Hoppe
17/06/2026
Wir sind im DBZ-Podcast!
Folge 158: Transformation
Im Zuge unserer Heftpartnerschaft mit der DBZ für die Juni-Ausgabe zum Thema „Transformation” waren Ruth Hofmann-Richert und Kathrin Winterhagen zu Gast im DBZ-Podcast. Den gibt’s überall zu hören wo es Podcasts gibt. Im Gespräch ging es unter anderem um den Umbau des Quelle-Areals in Nürnberg. Wie sehr spielt dabei das Detail eine Rolle? Und wie lesbar muss die Transformation bleiben, um Verständnis für den Prozess zu erzeugen? Für dies und mehr gerne reinhören! 🎧
link in Bio!
29/05/2026
Transformation des ehemaligen Quelle-Areals, Nürnberg, BT 1+4, 2026
Das ehemalige Quelle-Versandareal in Nürnberg wird in den Bereichen von Bauteil 1 und 4 als eigenständiges Projekt realisiert. Im Erdgeschoss befinden sich bereits Handelseinheiten, in Obergeschossen zieht nach und nach das Sozialrathaus der Stadt Nürnberg ein. So wurden rund 47.000 qm Nutzfläche transformiert. Zukünftig wird die Architektur öffentlich zugänglich und die denkmalpflegerisch besonderen Bereiche erlebbar.
Fotos: Schnepp Renou
06/05/2026
Im ArchitekturSalon Hamburg läuft noch bis zum 29. Mai die Ausstellung „Lebensort Schule. Architektur trifft Pädagogik“. Mit dabei ein Beitrag von ksg über das Schulprojekt Lernhaus im Campus Osterholz in Osterholz-Scharmbeck. Wir freuen uns, dass dieses Projekt von 2013 vom Kurator:innenteam der Ausstellung als vorbildhaft gesehen und ausgewählt wurde. Insgesamt werden herausragende Projekte aus Skandinavien, Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz präsentiert, die pädagogisches und architektonisches Konzept in besonderem Maße miteinander verknüpfen.
Morgen, am 7. Mai 2026 um 19 Uhr hält Dorothee Heidrich, Assoziierte und Leitung Innenarchitektur bei ksg einen Vortrag über die Haltung von ksg in Bezug auf das Thema „Schule als Lebensort“ und beispielhafte Schulbauten. Der Vortrag findet im Rahmen des „BEHIND Dinners“ statt. Eine Anmeldung für die Veranstaltung ist auf der Website von AIT Dialog möglich. Link in Bio!
Die Fotos im Beitrag zeigen unseren Neubau für das Hildegard-von-Bingen-Gymnasium in Köln. Fotos: Linus Reich