22/06/2026
Erzbischöfliches Berufskolleg Köln
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Greger Hennecke
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22/06/2026
19/06/2026
Das EBK erprobt wegweisend die neue Prüfung im fünften Abiturfach
Am 19. Juni 2026 führte das Erzbischöfliche Berufskolleg Köln eine Simulationsprüfung zur neuen Prüfung im fünften Abiturfach des Beruflichen Gymnasiums durch. Begleitet wurde der Praxischeck von Vertreterinnen und Vertretern der Bezirksregierung Köln sowie des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie projektorientiertes Lernen, fächerverbindende Aufgabenstellungen und moderne Prüfungsformate im Beruflichen Gymnasium künftig konkret gestaltet werden können. Die Simulationsprüfung knüpfte an eine Projektwoche vom 8. bis 12. Juni 2026 an, in der die Schülerinnen und Schüler ausgehend von der interdisziplinären Lernsituation „Pflege und Menschsein“ eigene Handlungsprodukte entwickelten. Die Fächer Gesundheit und Katholische Religionslehre wurden dabei bewusst miteinander verbunden.
Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten in Teams, planten ihre Projekte, dokumentierten ihren Lernprozess und reflektierten ihre Arbeit fortlaufend in einem digitalen Portfolio. Elemente wie Projektauftrag, Projektantrag, Tagesstruktur, Logbuch und Teamvertrag gaben den Gruppen Orientierung und stärkten zugleich Selbstständigkeit, Verbindlichkeit und Kooperation. Als Handlungsprodukte entstanden unter anderem eine Zeitschrift sowie eine digitale Homepage.
An der Simulationsprüfung beteiligt waren Schülerinnen und Schüler der BGG11: Nozheen Khatari, Greta Bartlingh, Annika Maier, Julia Szydlowski, Hannah Boury und Konstantinos Skampardonis. Sie präsentierten ihre Ergebnisse und stellten sich anschließend einem vertiefenden Fachgespräch. Damit wurde ein Prüfungsformat erprobt, das künftig die Präsentation eines eigenständig erarbeiteten Handlungsproduktes mit fachlicher Reflexion, individueller Schwerpunktsetzung und dialogischem Prüfungsgespräch verbindet.
Federführend vorbereitet und begleitet wurde der Prozess von Christoph Lowis (Koordinator des Bildungsgangs Fachschule für Sozialwesen/PIA), Dr. Michaela Thissen (Bildungsgangleiterin des Beruflichen Gymnasiums für Gesundheit) sowie Dr. Vera Kallage (Fachlehrerin des Leistungskurses Gesundheit). Unterstützt wurden die Lernenden zudem durch Kolleginnen und Kollegen, die während der Projektwoche beratend und begleitend eingebunden waren.
Die Schulleitung, Carsten Arntz & Kathrin Wichmann, würdigten das Engagement aller Beteiligten:
„Wir sind sehr stolz darauf, dass unser Berufskolleg an dieser wichtigen Entwicklungsarbeit so engagiert mitwirkt. Die neue Prüfung im fünften Abiturfach eröffnet die Chance, berufliche Bildung, fachliche Tiefe und Zukunftskompetenzen noch stärker miteinander zu verbinden. Dass das EBK hier gemeinsam mit Bezirksregierung und Ministerium einen Beitrag dazu leisten darf, Wege für ganz Nordrhein-Westfalen mitzubereiten, ist für uns Anerkennung und Auftrag zugleich.“
Mit der Simulationsprüfung leistete das Erzbischöfliche Berufskolleg Köln – in Kooperation mit dem Berufskolleg Nord (Aachen) und dem Käthe-Kollwitz-Berufskolleg (Aachen) – einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des Beruflichen Gymnasiums in Nordrhein-Westfalen. Die Erfahrungen aus der Projektwoche und der Prüfung zeigen, wie Schülerinnen und Schüler durch projektorientiertes Arbeiten fachliche, personale und soziale Kompetenzen sichtbar machen können – und wie moderne Prüfungsformate Lernen stärker mit beruflicher Wirklichkeit, Reflexion und Verantwortung verbinden.
18/06/2026
Wenn Pflege auf Zukunft trifft: Unterwegs im Ausbildungszentrum der Uniklinik Bonn
Wie fühlt es sich an, wenn ein Roboter beim Heben eines Patienten unterstützt? Und was kann Künstliche Intelligenz eigentlich heute in der Pflege leisten? Diesen Fragen sind 44 angehende Abiturientinnen und Abiturienten des Beruflichen Gymnasiums für Gesundheit auf den Grund gegangen – nicht im Klassenraum, sondern live vor Ort.
Im Rahmen einer Lernaufgabe, die über drei Tage theoretisches Wissen direkt mit der medizinischen Praxis verknüpft, führten die Klassen eine Exkursion zum Ausbildungszentrum der Uniklinik Bonn durch. Ziel war es, das in Vorträgen und im Unterricht erarbeitete Fachwissen mit echten Eindrücken aus dem Pflegealltag zu verbinden – und genau das ist gelungen.
Ein herzlicher Empfang
Vor Ort wurde die Gruppe vom Team der Pflegeschulen der Uniklinik Bonn herzlich begrüßt. Mit viel Engagement und Praxisnähe öffneten die Pflegepädagoginnen und -pädagogen den Schülerinnen und Schülern Perspektiven zur Pflege von morgen.
Im Mittelpunkt des Besuchs standen Robotik und Künstliche Intelligenz in der Pflege. Statt nur darüber zu lesen, durften die beiden Klassen selbst ausprobieren, wie moderne Technik den Pflegealltag verändert. Unterstützungssysteme, smarte Sensorik und digitale Anwendungen wurden so vom abstrakten Begriff zu einem greifbaren Erlebnis.
Wenn Theorie plötzlich lebendig wird
Für viele war der Einsatz von Virtual-Reality-Brillen als Lern-Tool neu: Mit der VR-Technik konnten die Jugendlichen in simulierte Pflegesituationen eintauchen.
Ein Highlight war Nursing Ann – eine Simulationspuppe, die atmen konnte und Spritzen benötigte. Auf einmal war man nicht mehr nur Zuschauerin oder Zuschauer, sondern mittendrin.
Ein Tag, der nachwirkt
Mit vielen neuen Eindrücken und Motivation zum Ende des Schuljahres traten die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten die Rückfahrt nach Köln an. Das Erzbischöfliche Berufskolleg Köln bedankt sich herzlich beim Team der Pflegeschulen der Uniklinik Bonn für den gelungenen und inspirierenden Tag.
Bilder und Text: Guy Sekul
🌍🇪🇺 Drei Jahre Erasmus+ Projektarbeit, internationale Begegnungen und gemeinsames Engagement für den Klimaschutz: In Irland ging das Konsortialprojekt „Kinder in der Klimakrise“ zu Ende.
Rund 50 Teilnehmer aus Irland, Spanien, Italien, Estland, Polen und Deutschland präsentierten ihre Klimaprojekte und entwickelten gemeinsam neue Ideen für nachhaltiges Handeln. Mit dabei: Schülerinnen unserer HBFVUb, die sich u. a. mit den Auswirkungen des Klimawandels auf Mensch und Tier, klimafreundlicher Stadtentwicklung und zunehmenden Überschwemmungen beschäftigten.
Neben Workshops und Präsentationen standen auch Begegnung und Austausch im Mittelpunkt – beim Kayakfahren, im Nationalpark Glenveagh oder am Lagerfeuer.
Das von Erasmus+ geförderte Projekt wurde gemeinsam von der Universität Bonn und dem EBK begleitet. Und nach dem Projekt ist vielleicht vor dem nächsten Projekt: Ein Folgeprojekt ist bereits in Planung. 🌱
27/04/2026
Berufswege sichtbar machen. Perspektiven stärken.
Erzieher:innen und Kindheitspädagog:innen mit Abschluss vor 2024 aufgepasst!
Die bundesweite WiFF-Panelstudie untersucht, was Fachkräfte zufrieden macht, im Beruf hält oder zu Veränderungen bewegt. Hierzu werden Personen gesucht, die Ihre beruflichen Erfahrungen teilen.
👉 Jetzt zur Befragung registrieren: https://www.weiterbildungsinitiative.de/wiff-panel-2026
Mitmachen lohnt sich: Unter allen Befragten werden Wunschgutscheine im Wert von 1 x 500€ und 10 x 50€ verlost.
WiFF-Panel 2026 | WiFF - Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte | In Kitas wird der Grundstein für Bildung und Teilhabe gelegt Die WiFF-Panelstudie begleitet berufliche Wege von Erzieher:innen und Kindheitspädagog:innen in Deutschland mit dem Ziel, deren Berufseinstieg, Verbleib und Veränderungen fundiert zu verstehen. Wenn Sie Erzieher:in oder Kindheitspädagog:in sind und Ihren Abschluss vor 2024 gemacht haben, freuen w...
16/04/2026
Heute durfte die Schulgemeinschaft des EBK Köln einen besonderen österlichen Gottesdienst im Kölner Dom erleben.
Bei strahlendem Frühlingswetter machte sich u.a. die FSPVU – wie ursprünglich geplant – gemeinsam auf den Weg und pilgerte zu Fuß zum Dom. Schon dieser Weg war geprägt von Gemeinschaft, Gesprächen und einer besonderen Vorfreude.
Der Gottesdienst begann mit dem Lied „Manchmal feiern wir mitten am Tag ein Fest der Auferstehung“ und schuf direkt eine festliche und hoffnungsvolle Atmosphäre. Gemeinsam wurde gesungen, gebetet und innegehalten – ein Moment, der den Alltag unterbrach und Raum für Besinnung schenkte.
Mit dem Schlusslied „Jetzt ist die Zeit, jetzt ist die Stunde“ wurde noch einmal deutlich, worum es an Ostern geht: Aufbruch, Hoffnung und die Einladung, das Leben bewusst zu gestalten.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen besonderen Tag möglich gemacht und begleitet haben.
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