21/08/2026
Für die Weiterbildung Mental Health First Aid am 24. und 25.09. in Paderborn sind noch Plätze frei!
Inhalte der Ausbildung zur psychologischen Ersthilfe sind:
✔️psychische Krisen frühzeitig erkennen
✔️handeln lernen
✔️Menschen ermutigen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen
Mental Health First Aid (MHFA) ist ein weltweit verbreitetes und wissenschaftlich evaluiertes Programm, das nach dem Vorbild der körperlichen Ersten Hilfe entwickelt wurde.
Der zweitägige Kurs richtet sich an Berufstätige in den Arbeitsfeldern des Sozial- und Gesundheitswesens sowie an Personen aus anderen Berufsgruppen und interessierte Laien.
➡️ Für mehr Infos & Anmeldung besuchen Sie unsere Kursseite:
https://katho-nrw.de/weiterbildung/weiterbildungskurse/mental-health-first-aid-ausbildung-zur-psychologischen-ersthilfe
Mental Health First Aid – Ausbildung zur psychologischen Ersthilfe
07/08/2026
Weiterbildungskurs für Schulbegleiter_innen am 12. und 19. September an unserem Standort Köln!
▫️ Was machen Schulbegleiter_innen?
Viele Kinder und Jugendliche benötigen eine_n Schulbegleiter_in, um ihre Bildungsteilhabe im schulischen Alltag zu erhalten. Sie haben Unterstützungsbedarf beispielsweise aufgrund einer Autismus-Spektrum-Störung oder AD(H)S. Schulbegleiter_innen helfen den Schüler_innen dabei, den Schulalltag zu organisieren, assistieren beim Lernen im Unterricht und unterstützen sie im sozialen Miteinander.
▫️ Warum gibt es Schulbegleiter_innen?
Die Bedeutung von Schulbegleitung ist groß: „Schulbegleiter_innen sind Schlüsselfiguren für eine gelingende Inklusion – sie ermöglichen Teilhabe und Chancengerechtigkeit im Schulsystem“, sagt Prof. Dr. Johannes Jungbauer, der die Weiterbildung mit Angela Sieger (Leiterin des Autismus-Kompetenz-Zentrums in Trägerschaft des SkF Alsdorf e. V.) durchführt.
▫️ Inhalt der Weiterbildung?
Die Aufgaben der Begleitperson und die Rahmenbedingungen ihrer Tätigkeit werden ebenso thematisiert wie die Kooperation mit Lehrkräften, (Pflege-)Eltern, Kostenträgern und Leistungsanbietern der Eingliederungshilfe. Exemplarisch wird auf die beiden Behinderungsbilder Autismus-Spektrum-Störung (ASS) und Fetale Alkoholspektrumstörung (FASD) eingegangen. Die Weiterbildung eignet sich auch gut für Quereinsteiger_innen, die ohne klassische pädagogische Ausbildung in den Bereich wechseln wollen.
▫️ Eckdaten
📅 Anmeldungen: bis zum 24.08. unter [email protected].
💶 Kosten: 280 Euro. Eine Förderung ist über die Integrationshilfe-Träger oder den „Bildungsscheck 2.0“ (finanziert aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen sowie des Europäischen Sozialfonds) möglich.
01/07/2026
„Bethlehem: Leben, Land und Hoffnung“ — die Ausstellung mit Arbeiten der palästinensischen Fotograf_innen Elias Halabi und Bayan Najajreh ist bis zum 31. August am Standort Köln zu sehen.
Zur Eröffnung kamen knapp 50 Gäste: Studierende des Austauschprogramms, Mitglieder des Städtepartnerschaftsvereins und Hochschulvertreter_innen.
Nach Begrüßungen durch Professorin Annette Müller und Janna Grewer‑Willwoll (3. Foto) erinnerte Prof. Dr. Josef Freise (7. Foto) an die vor 20 Jahren gestartete Hochschulpartnerschaft mit der Universität Bethlehem — eine Verbindung, die auf Vertrauen und Zuversicht beruht.
Im Mittelpunkt: die Fotograf_innen selbst. Elias Halabi zeigte Hintergrundinfos zu seinen Aufnahmen (5. Foto); Bayan Najajreh fängt in ihren Bildern das Alltägliche und Hoffnungsvolle ein. Bei einer Führung durch die rund 40 Exponate wurde deutlich: Bethlehem jenseits der Klischees — lachende Kinder, traditionelle Landwirtschaft, offene Gesichter.
Musikalisch wurde der Abend von Yaman Suhem auf der Qanoun begleitet (6. Foto); der Abschluss: Wünsche der Gäste am Olivenbaum als Zeichen für Frieden.
Die Ausstellung ist im Foyer und auf Etage eins und vier zu sehen.
01/07/2026
Bei einer gemeinsamen Veranstaltung von Bürgerstiftung Rheinviertel, Forum Bad Godesberg und der katho wurde über Telefonbetrug gegen Senior_innen informiert.
🎓Luise Dinger, Wolfgang-Picken-Stipendiatin der katho, stellte ihre Forschung zu den Auswirkungen von Schockanrufen vor. Ihre Forschung zeigt, dass diese Form des Betrugs aus zwei Erfahrungen besteht: dem emotionalen Schock durch die vorgetäuschte Katastrophe und der späteren Erkenntnis, Opfer eines Betrugs geworden zu sein.
🕵️♂️ Von der Bonner Polizei erläuterten Jörg Mittelstädt (Kriminalhauptkommissar) und Bernhard Sodoge (Seniorenberater), wie diese Betrugsmasche funktioniert: Innerhalb weniger Stunden wird das Geld ins Ausland transferiert oder Schmuck eingeschmolzen. Ältere Menschen sind besonders gefährdet, da sie oft Vertrauen in Behörden haben und unter Stress weniger widerstandsfähig sind.
💡 Habt ihr Familienangehörige oder Freunde im Seniorenalter? Dann informiert sie unbedingt über diese Präventionstipps:
✔️ Am Telefon nur mit „Hallo“ melden
✔️ Namen nicht bestätigen
✔️ Festnetznummer aus dem Telefonbuch streichen
✔️ Anrufe kritisch hinterfragen und bei Zweifeln auflegen
📷 Stiftung Rheinviertel (v.l.n.r.): Agnes Leinweber, Luise Dinger, Bernhard Sodoge, Jörg Mittelstädt, Julia Heidler
25/06/2026
Pflegekammern stoßen innerhalb der Berufsgruppe auf geteilte Meinungen. Ein zentraler Streitpunkt: die verpflichtende Mitgliedschaft. Während Großbritannien die staatliche Registrierung schon 1919 einführte, ist in Deutschland seit 2003 eine (freiwillige) Registrierung Thema. Mit Pflegekammern in Rheinland‑Pfalz und Nordrhein‑Westfalen ist das Thema aktuell wieder sehr präsent.
Unsere Professoren Dr. Roland Brühe (Pflegepädagogik-Professor) und Dr. Sebastian Laukötter (Philosophie-Professor) sprechen im Videopodcast über die ethischen Fragen: Dürfen Institutionen zur Mitgliedschaft verpflichten? Wann ist Zwang gerechtfertigt — und welche Folgen hätte das für die Berufsausübung?
Was denkst du?
Hier geht's zur Videopodcastfolge: https://sohub.io/a5tc
Pflege-Bildung
22/06/2026
20 Studierende der Sozialen Arbeit vom Standort Köln fuhren mit Prof. Dr. Sebastian Wen nach Leipzig. Ziel war es, historische Orte der Friedlichen Revolution kennenzulernen, Gedenkstätten zu besuchen und die aktuellen Herausforderungen der Sozialen Arbeit in den neuen Bundesländern zu diskutieren.
Was unsere Studis in Leipzig gemacht haben:
✅ Führung an zentralen Orten (Nikolaikirche, Augustusplatz, Thomaskirche) mit Zeitzeuge Rainer Müller (Foto 2)
✅ Besuch der Gedenkstätte „Runde Ecke“, des Zeitgeschichtlichen Forums und des ehemaligen Stasi‑Bunkers in Machern (Foto 3)
✅ Eigenständig organisierte Stadtführung in Leipzig‑Grünau mit Fokus auf soziale Projekte, Besuch im Heizhaus (Foto 4)
✅ Austausch mit dem Geschäftsführer der „Villa“, Oliver Reiner, über sozialstrukturelle Auswirkungen und Praxisprojekte (Foto 1)
✅ Regelmäßige Reflexionsrunden: Verbindung von theoretischem Seminarstoff und Praxiserfahrungen
Die Studierenden nahmen viele Eindrücke und Impulse für die Weiterentwicklung der Sozialen Arbeit für sich mit.