Lisa Dukowski - Trauer dich frei

Lisa Dukowski - Trauer dich frei

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Hallo, ich bin Lisa. Deine Coachin für Trauer und Transformation sowie freie Trauerrednerin.

Photos from Lisa Dukowski - Trauer dich frei's post 20/04/2025

Unser heutiger Kalenderbeitrag kommt von Lisa Dukowski von :

Der Frühling steht für Neuanfang. Eine Idee, die sich in Zeiten der Trauer völlig undenkbar anfühlt.

Neuanfang muss aber nicht bedeuten, alles einfach hinter sich zu lassen. Neubeginn kann auch heißen, Neues in dein Leben zu lassen und das Vergangene dennoch in liebevoller Erinnerung bei dir zu tragen. 🫶

Dein Schmerz verdient Raum, doch auch die Hoffnung darf wachsen. Dabei beginnt Veränderung nicht immer mit großen Schritten, sondern vielmehr mit kleinen, sanften Bewegungen.

Hier sind drei Übungen, die dir dabei helfen, dich behutsam, Schritt für Schritt auf den Weg zum Neuanfang zu machen:

🌱 Mini-Ziele setzen – Erwarte nicht, dass du sofort „neu“ bist. Stattdessen: Setze dir kleine, erreichbare Ziele. Zum Beispiel: Jeden Tag fünf Minuten draußen sein, eine Blume pflanzen oder einfach einmal bewusst tief durchatmen. Kleine Erfolge summieren sich.

🔄 Neue Routinen schaffen – Trauer kann die gewohnten Abläufe durcheinanderbringen. Finde neue Rituale, die dich in den Tag oder Abend begleiten. Vielleicht eine Morgenmeditation, ein Spaziergang nach dem Essen oder das Aufschreiben von drei positiven Erlebnissen pro Tag.

📝 Ein Erfolgstagebuch führen – Halte fest, was dir gelungen ist. Es müssen keine großen Dinge sein. Vielleicht hast du heute gelächelt, eine neue Teesorte probiert oder jemanden um Hilfe gebeten. All das sind kleine Schritte und dennoch wichtige Schritte.

Frühling zwingt dich nicht zu blühen, er gibt dir nur die Möglichkeit. Und vielleicht, eines Tages, merkst du, dass du schon längst auf dem Weg bist. 🌸

In unserem Frühlingskalender findest du noch viele weitere hilfreiche Post für den Umgang mit Trauer im Frühling. Folge uns auf

Photos from Lisa Dukowski - Trauer dich frei's post 06/04/2025

Unser heutiger Kalenderbeitrag kommt von Lisa Dukowski von :

Was tun, wenn die Welt beginnt, zu blühen, aber du (noch) nicht?

Zwinge dich nicht zu Dingen, nur weil „man“ es so macht oder die Jahreszeit es diktiert. Du darfst fühlen, was du fühlst.

Wie wäre es stattdessen mit einem Spring Break der anderen Art? Erstelle deine persönliche „F**k-it-Liste“.

Eine „F**k-it-Liste“ ist im Grunde genommen wie eine „Bucket-Liste“, nur umgekehrt. Statt Dinge aufzuschreiben, die du noch erleben willst, bevor du stirbst, notierst du dir, was du hinter dir lassen möchtest – Erwartungen, Verpflichtungen oder Gedanken, die dich belasten. Es ist eine Art, dir selbst die Erlaubnis zu geben, dich von unnötigem Druck zu befreien und dich auf das zu konzentrieren, was dir wirklich wichtig ist: Dinge, die dich unterstützen und dich stärken.

Deine persönliche F**k-it-Liste kann dir dabei helfen, deine eigenen Bedürfnisse zu erkennen und diese so von den Bedürfnissen anderer zu unterscheiden – Bedürfnisse, die du vielleicht gar nicht erfüllen willst. Ganz schön befreiend, oder?

Erlaube dir, in deinem eigenen Tempo zu wachsen. 🌱💙

In unserem Frühlingskalender findest du noch viele weitere hilfreiche Post für den Umgang mit Trauer im Frühling. Folge uns auf

**kitliste

15/01/2025

Heute sind es schon 14 Jahre ohne dich. Unglaublich, wie die Zeit rast.

Und dennoch bin ich nach einigen harten Todestagen dieses Jahr an einem guten Ort. Vielleicht weil ich heute etwas Schönes vorhabe, vielleicht aber auch, weil ich im letzten Jahr so intensiv an unserer Beziehung gearbeitet habe, wie schon lange nicht mehr. Und daran sind wir gewachsen: ich, du, du und ich.

Trauer hört nicht auf, sie verändert sich. Und sie verändert dich. Sie ist kein Projekt, das gelöst werden muss. Trauer ist eine Erfahrung, die getragen werden muss.

In deinem Tempo, je nach Ressourcen, so wie du gerade kannst. Lass dir Zeit.

Aber: Trauer will gesehen werden, sie will gehört und anerkannt werden. Gib deiner Trauer den Raum, den sie braucht. ❤️‍🩹

Photos from Lisa Dukowski - Trauer dich frei's post 13/12/2024

In Zeiten der Trauer kann es sich falsch anfühlen, so etwas wie Freude oder Dankbarkeit zu empfinden.

Als würde es bedeuten, dass wir unsere Herzensmenschen nicht mehr lieben oder vergessen, wenn wir uns mal eine kurze „Pause“ von der Trauer gönnen.

Deshalb brauchen wir manchmal vielleicht einen kleinen Reminder oder sogar die Erlaubnis, dass es auch in Zeiten der Trauer okay und wichtig ist, glückliche Momente zu erleben. Und damit ist nicht gemeint, alles Schlechte zu negieren. Vielmehr geht es um die Bereitschaft, trotz des Schlechten auch das Gute im Leben zu sehen und uns auf diese Weise ein Stück selbst zu heilen.

Zur Unterstützung dieser kleinen Pausen sind Dankbarkeitstagebücher ein kraftvolles Werkzeug. Dazu schreibt man z.B. jeden Abend drei bis fünf Dinge auf, für die man am jeweiligen Tag dankbar ist. Studien zeigen, dass dies die Zufriedenheit fördern kann und zudem die eigene Achtsamkeit sowie (Selbst-)Wertschätzung trainiert.

Wofür bist du heute dankbar?

26/09/2024

Triff Menschen, die auch einen Verlust erlebt haben! ❤️‍🩹 Am 28.10. treffen wir uns schon zum zweiten Mal im , um uns bei Kölsch und Musik gemeinsam an die Menschen zu erinnern, die wir verloren haben.

Dabei ist es völlig egal, wen oder was du verloren hast, wie lange der Verlust schon her ist oder ob er vielleicht noch bevorsteht. Zu „Trauer op Kölsch“ sind alle willkommen, die sich mit dem Thema beschäftigen möchten.

👇 Das Wichtigste in Kürze 👇

Wann: 28.10. ab 18:30 Uhr

Wo: HELLERS Brauhaus, Roonstraße 33 in Köln

Anmeldung: https://grievy.de/trauer-op-koelsch

Kosten: Der Eintritt ist frei, wir freuen uns aber über eine kleine Spende. Anmeldung erforderlich.

👀 Und das erwartet dich bei „Trauer op Kölsch“ 👀

💛 Persönliche Erfahrungsberichte: Trauernde teilen ihre Geschichten mit uns und berichten, was ihnen auf ihrem Weg durch die Trauer geholfen hat, was sie tun, um die Erinnerung zu bewahren und wie es ihnen heute geht.

💛 Austausch untereinander: Wir möchten dir die Möglichkeit geben, dich mit anderen Trauernden zu verbinden. Daher wird es ausreichend Zeit zum Austausch geben. Nutzt die Gelegenheit, um eure eigenen Erfahrungen, Gedanken, Gefühle und vielleicht sogar Tipps zu teilen. Wir möchten einander unterstützen und den Weg der Trauer an diesem Abend so ein Stück zusammen gehen.

💛 Berührendes Mitsingkonzert: Gemeinsames Singen kann eine unglaublich befreiende und stärkende Wirkung haben, diese Kraft wollen wir nutzen. Und was würde sich in einem Brauhaus in Köln besser eignen als Kölsche Musik?! Die Band „Dom Steine Scherben“ wird für uns einige der schönsten Kölschen Lieder performen, die den Wert des Lebens feiern und zugleich die Vergänglichkeit des Seins besingen.

15/01/2024

Heute vor 13 Jahren bin ich in eine Welt ohne dich zurückgekehrt. Sieben Monate zuvor war ich nach New York gegangen, um meinen Traum von „Sex and the City“ zu leben. Als ich an jenem Samstagmorgen aus dem Flugzeug stieg, war dieser Traum verschwunden. Genauso wie der einer wiedervereinten Familie.

Das Foto ist eines meiner Lieblingsbilder von Papa. Meine Eltern waren frisch verliebt, er muss so glücklich gewesen sein. Ich hätte gerne mehr Erinnerungen an ihn, in denen er genauso unbeschwert und liebevoll war, wie auf dem Foto. Die Momente, an die ich mich erinnere, sind vorwiegend negativ und schmerzhaft für mich.

Die letzten Jahre, die wie vor seinem Tod miteinander hatten, waren vor allem von Streit, Wut und Verletzungen geprägt. Unsere Beziehung war so zerklüftet, dass wir uns noch nicht einmal richtig voneinander verabschiedeten, als ich nach New York ging. Nun würden wir uns nie wieder voneinander verabschieden können.

Eine der schlimmsten Erfahrungen nach Papas Tod war für mich, dass ich genau über diese Gefühle jedoch nicht sprechen konnte, über einen Toten redet man schließlich nicht schlecht. Ich habe mich furchtbar gefühlt, allein, zerrissen, hilflos, leer. Vor allem aber habe ich mich für meine Gefühle selbst fertig gemacht und war der festen Überzeugung, ein schlechter Mensch zu sein, denn wer sonst hätte solche Gefühle? Bis die Last irgendwann so schwer war, dass ich sie nicht mehr tragen konnte und mir Hilfe gesucht habe.

Zur Trauer gehören auch solche Gefühle, über die wir nicht gerne sprechen wollen. Auch sie haben ihre Begründung und ihre Daseinsberechtigung. Und auch sie sind okay.

Lasst uns sie gemeinsam aus der Tabuzone holen.

26/11/2023

Ganz egal, wie gut du als Trauerbegleiter:in ausgebildet bist; egal, wie sicher du es wusstest oder wie lange du dich darauf vorbereiten konntest. Wenn es passiert, zieht es dir den Boden unter den Füßen weg.

99 Jahre. Was eine unglaubliche Zahl. Was deine Augen alles gesehen, dein Herz alles erlebt haben muss.

Du bist im Schlaf gegangen. Einen Tag nachdem noch einmal all deine Urenkel bei dir waren, um mit ihren St. Martins Laternen für dich zu singen. Das sagt so viel über dich. Du warst das Herz unserer Familie; der Klebstoff, der alles zusammengehalten hat.

Bei dir durfte ich einige meiner schönsten Kinderheitserinnerungen erleben. Vielleicht trifft es mich deshalb so viel härter als ich erwartet hätte. Als Papa starb musste ich von jetzt auf gleich erwachsen werden. Mit dir geht nun das letzte Stück meiner Kindheit.

Ich danke dir für die Zeit, die wir miteinander hatten; für die Erinnerungen, die du mir geschenkt hast.

Es ist ganz egal, wie alt ein Mensch ist, wenn er geht. Es ist immer scheiße. Und es braucht Raum, um diese Gefühle zuzulassen und sich darüber auszutauschen. Lasst uns einander diesen Raum geben. Lasst uns zusammen weinen, lachen und in Erinnerungen schwelgen. Lasst uns einander Halt geben.

Liebe Omi, schick Papa, Opa Wilhelm, Oma Hildegard, Opa Bruno und Wolfgang einen lieben Gruß. Wo immer ihr seid, macht es euch gemütlich. Irgendwann kommen wir anderen dazu. ❤️‍🩹

31/10/2023

Völlige Überwältigung – so lassen sich meine Gefühle auch noch heute, einen Tag später, am besten beschreiben. Ich durfte gestern zusammen mit im zum ersten Mal das Event „Trauer op Kölsch“ veranstalten und wir hätten niemals mit so viel Zuspruch gerechnet. 🤩

Gleichzeitig zeigt uns das, wie wichtig diese Initiative ist und wie groß der Bedarf ist, mehr über Trauer zu sprechen. Trauer geht uns alle etwas an. Wir wollen sie aus der Tabuecke rausholen und in die Mitte der Gesellschaft bringen – dort, wo sie hingehört.

Gestern konnten wir gemeinsam einen Schritt in diese Richtung gehen und einen wunderschönen Abend voller Witz, Traurigkeit und Verbundenheit erleben. Wir haben gelacht, geweint und gesungen. Denn Trauer darf auch bunt sein – und bei uns war sie . ❤️‍🩹

🙏 Danke an Anna Heller, ohne die „Trauer op Kölsch“ gar nicht möglich gewesen wäre.

🙏 Danke an Daniel Hoffstadt und Urs Werner, die uns mit ihrer Musik Wärme, Verbundenheit und Kraft gespendet haben.

🙏 Und vor allem danke an all die Menschen, die gestern da waren. Danke, dass ihr den Mut hattet, euch zu öffnen und eure Geschichten mit uns zu teilen. Ihr könnt sehr stolz auf euch sein!

In diesem Sinne: Alle Jläser huh – Op die Liebe un et Lävve, op die Freiheit un d'r Dud. Kumm mer drinke uch met denne die im Himmel sin. Alle Jläser huh! 🍻

25/10/2023

Manche Dinge sind so schwer zu begreifen, dass sie sich nicht erklären oder in „gesprochene“ Worte fassen lassen. Diesen Dingen wollen wir den Raum geben, den sie brauchen.

Lasst uns gemeinsam singen, tanzen, weinen. Auf das Leben, die Liebe und für all die Menschen, die wir verloren haben. ❤️‍🩹

Es ist Trauer, die uns zusammenbringt. Gemeinsames Singen soll unsere Brücke zueinander sein. Vielen Dank an Daniel Hoffstadt und Urs Werner, dass ihr das möglich macht! 🙏

Außerdem wird es eine Panel Diskussion mit Trauernden und Trauerexpert:innen sowie viele Möglichkeiten zum Austausch geben. Wir freuen uns auf euch! 🫶

Trauer op Kölsch, 30.10.2023, 19:00 Uhr im HELLERS Brauhaus.

Link zur Anmeldung in Bio.

20/10/2023

Neben lecker und einigen der schönsten Kölschen Lieder über das Leben und den Tod werden wir bei "Trauer op Kölsch" aber auch ganz persönliche Geschichten hören.

Es wird eine Panel-Diskussion geben, bei der Trauernde ihre eigenen Erfahrungen mit uns teilen. Sie schildern, was ihnen auf ihrem Weg durch die Trauer geholfen hat, wie sie es schaffen, die Erinnerung zu bewahren und welche Gerichte sie dabei unterstützen. 🍝

Ich und Dr. Nele Stadtbäumer () berichten außerdem, welche Hilfsangebote es gibt und was Hinterbliebene tun können, um während des Trauerprozesses möglichst gut für sich selbst zu sorgen. Und natürlich beantworten wir auch alle Fragen, die ihr vielleicht habt.

Schaut vorbei und lasst uns gemeinsam erinnern. Wir freuen uns auf euch! 🫶

Link zur Anmeldung in Bio.

12/10/2023

Gemeinsames Singen kann eine unglaublich befreiende und stärkende Wirkung haben.

Diese Kraft wollen wir am 30.10. bei „Trauer op Kölsch“ im Hellers Köln nutzen. Und was würde sich in einem Kölschen Brauhaus besser eignen als Kölsche Musik?! Daniel Hoffstadt und Urs Werner werden für uns einige der schönsten Kölschen Lieder performen, die den Wert des Lebens feiern und zugleich die Vergänglichkeit des Seins besingen.

Schaut vorbei uns lasst uns gemeinsam auf unsere Liebsten anstoßen. In diesem Sinne: Alle Jläser huh!

Hier geht‘s zur Anmeldung: https://grievy.de/trauer-op-koelsch/

Trauer Taskforce grievy

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