16/07/2024
Sichtwechseln
Sichtwechseln - Durch Coaching und Kreatives Schreiben.
16/07/2024
07/05/2024
Anstatt den Planeten mit Konfetti zu verschmutzen, lochen Sie stattdessen Blätter! Vollständig biologisch abbaubar... 💚
Yeah!!!!! 🙏🎈🤩😍Zwei Tickets in der ersten Reihe für Marion Poschmann ergattert!!!Große Freude…. Obwohl- Dincer Gücyeter zu toppen wird schwer werden… Aber gucken wir mal!
18/01/2024
Der Schreibwettbewerb hat gestartet und wir freuen uns riesig über die ersten Beiträge, die schon gekommen sind.
Einfach hinsetzen, schreiben und an uns schicken! Was kann schon schiefgehen?
Nähere Infos hier:
https://www.bildungswerk.at/aktuelles/?a=734
09/01/2024
https://www.mfk-frankfurt.de/termin-kategorie/lesung/ -me
Am Weltfrauentag, 8. März, findet im Museum für Kommunikation eine Lesung statt. Eine von fünf Rednerinnen bin ich und ich freue mich über jede/n, der/die kommen möchte.
Lesung – Museum für Kommunikation Frankfurt Veranstaltungen Alle Termine im Überblick Für wen?50plus Erwachsene Jugendliche und junge Erwachsene Kinder Kinder & Familien Lehrerinnen & Lehrer AlleWas?Ferienprogramm Führung Gesprächsabend Lesung saTOURday Workshop Alle Wann? HEUTE 2 Termine gefunden Aktuelle Ausstellungen Bis 14. April 2...
08/01/2024
30/12/2023
Gestern habe ich in einem Buch gelesen, das 2017 erschienen ist. Der Originaltitel heißt „Talking to an octopus“ und es geht darin um eine Naturwissenschaftlerin, die sich der Spezies Oktopus annähert. Dabei schildert sie die enormen Fähigkeiten dieser Tiere und stellt am Ende des Buches die Frage nach dem Bewusstsein. Was ist Bewusstsein und kann es sein, dass auch eine so anders gestaltete Art über ein Bewusstsein verfügt und wenn ja, wie könnte es aussehen?
Immer, wenn ich einen Menschen intensiv ansehe, möchte ich einmal in seine Haut schlüpfen. Wie ist es, du zu sein, möchte ich fragen. Ich möchte wissen, wie es ist, ein Mann zu sein. Oder wie es sich anfühlt, eine Araberin zu sein. Je näher ich dem besten Mann der Welt komme, desto deutlicher wird mir, wie getrennt wir voneinander sind, wie eigenständig wir denken, wie unterschiedlich wir offensichtlich fühlen, wie verschieden wir werten. Ich möchte einmal in die Haut meines Liebsten schlüpfen und mich mit seinen Augen sehen. Was sieht er, wenn er mich betrachtet? Wie fühlt sich seine Trauer an und wie kommt es, dass er sich immer mehr nach innen und ich mich stets nach außen freue? Wenn er sich zum Beispiel für ein Geschenk bedankt, springt er nicht wie ich dem anderen auf den Arm, sondern er neigt den Kopf und sagt leise: Danke, das ist schön.
Am Anfang hab ich ihn immer unter dem Tisch sachte getreten, damit er sich ein bisschen mehr nach außen freut. Aber dann habe ich sein Freuen beobachtet und festgestellt, dass es da einen Moment gibt, den ich beim Freuen gar nicht habe. Einen Augenblick der Zurückgezogenheit und der Demut. Es ist die Art, wie er den Kopf neigt, die mich wissen lässt, da ist etwas, das ich nicht kenne. Etwas, das nur ihm gehört und mir niemals gehören kann.
Wenn ich mir einen technischen Fortschritt wünschen könnte, die ich in meiner Lebenszeit noch erleben darf, dann wäre es keine Reise zu anderen Planeten und Lebewesen, nicht die Verdopplung der Lebenszeit, nicht die Heilung aller Krankheiten, sondern es wäre die Fähigkeit, einmal ein anderer Mensch zu sein. Wie fühlt es sich an, zwanghaft den Gewürzschrank alle drei Wochen aufräumen zu müssen. Beim Schwimmen immer nach links zu atmen? Was ändern tausend kleine Dinge, die der andere anders macht als ich am Lebensgefühl? Wie groß oder klein fühlt sich ein anderer Mensch zum Beispiel im Verhältnis zur Welt? Würden sich meine Begriffe von groß und klein verschieben, wenn ich das einmal erlebt habe? Mein naturwissenschaftlicher Geist weiß, dass sich diese Grenzen niemals aufheben lassen und wir uns materiell über den Tod hinaus nicht begegnen können. Meine unsterbliche Seele, die es laut meinem naturwissenschaftlichen Geist nicht gibt, hofft, dass ich irgendwann später einmal genau wissen werde, wie ich die Grenze zwischen den anderen und mir überwinden kann. Ich werde mir immer Bücher kaufen. Lesen ist das einzige, was hilft.
Antidotes to Fear of Death
Sometimes as an antidote
To fear of death,
I eat the stars.
Those nights, lying on my back,
I suck them from the quenching dark
Til they are all, all inside me,
Pepper hot and sharp.
Sometimes, instead, I stir myself
Into a universe still young,
Still warm as blood:
No outer space, just space,
The light of all the not yet stars
Drifting like a bright mist,
And all of us, and everything
Already there
But unconstrained by form.
And sometime it’s enough
To lie down here on earth
Beside our long ancestral bones:
To walk across the cobble fields
Of our discarded skulls,
Each like a treasure, like a chrysalis,
Thinking: whatever left these husks
Flew off on bright wings.
In 1986, Rebecca Elson (1960-1999) was a young Canadian astronomer who had begun a post-doctoral research fellowship examining Hubble telescope data at Princeton.
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