19/11/2021
So wie die Wärme einer Kerze, fühle ich Energien und eben Menschen. Schon immer. Um ein paar Schlagwörter zu benutzen, ich bin wohl hochsensibel und doch bezeichne ich mich lieber als Emphatin. Ich fühle... ALLES.
In den letzten Jahren habe ich viel Zeit damit verbracht diese Gabe zu verstehen. Es war eine Reise zu mir selbst, in meine Dunkelheit. Hier habe ich Frieden gefunden und gelernt meine Energie zu stärken und wahrzunehmen, wenn sie mir entgleitet.
Mal gelingt das ganz gut und dann wieder nicht. Der Unterschied liegt immer in mir. Wenn ich den Frieden in meinem Herzen verliere, dann fehlt mir jeglicher Halt und ich werde wie ein freifliegender Ballon von den Energien hin und her gerissen.
Ich fühle ALLES. Diejenigen, die durchs Raster fallen und die, die es halten. Aber auch die, die mit dem Finger zeigen, auf BEIDEN Seiten sind sie zu finden. Und alle haben sie, haben wir, eins gemeinsam. Die Angst vor dem Tod. Auf die ein oder andere Weise. Sie ist besonders mies, weil sie sich gerne hinter anderen Ängsten versteckt.
Und so blockieren wir mit unserer Angst einfach alles. Wir trennen und ziehen Grenzen. Brüllen die eigenen Wahrheiten in die Welt als wenn wir die Weisheit mit Löffeln gefressen und Vorwürfe jemals geholfen hätten. Wir lassen immer wieder die Energien ins Alte fließen, kämpfen einen sinnlosen Kampf im Außen anstatt nach innen zu schauen.
Ich bin vor einiger Zeit aufgestanden um Menschen zu helfen, sie dabei zu unterstützen ihren eigenen Seelenweg zu finden. Denen Hoffnung zu geben, die sie längst losgelassen haben.
Und so stehe ich heute noch einmal auf und sage
"Ich bin raus aus dem Scheiß"
Und stelle mich bewusst in die MITTE. Hier stehe ich, bin da, lass mein Licht in beide Seiten fließen und schenke Hoffnung all jenen die bereit sind den Kampf und die eigene Wahrheit loszulassen.