16/02/2026
📢 Stellenausschreibung Hausmeister:in
🕒 Minijob, 9 h/Woche | 📍 Chemnitz | 📅 ab 15.03.2026
Das Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex sucht eine Bildungsreferent:in mit Schwerpunkt Schule.
Zu deinen Aufgaben zählen die Wartung der Räume und des Außenmobiliars, kleinere Reparaturen, die Begleitung von Handwerks- und Wartungfirmen, Unterstützung bei Auf- und Abbau von Veranstaltung und weitere; alles in enger Zusammenarbeit mit dem Systemtechniker, dem Veranstaltungsmanagement und den Gastgeber:innen.
✨ Was dich erwartet:
• sinnstiftende Arbeit in einer bundesweit relevanten Einrichtung
• ein engagiertes, vielfältiges Team
• Unbefristete Anstellung in Abhängigkeit von Fördermitteln
• Flexible Arbeitszeitgestaltung (9 h/Woche)
• Vergütung auf Minijob-Basis
🤝 Wir freuen uns besonders über Bewerbungen von Menschen mit marginalisierten Perspektiven und eigenen Diskriminierungserfahrungen.
📩 Bewerbungsschluss: 25.02.2026. Die vollständige Ausschreibung findet sich auf unserer Website offener-prozess.de/jobs (Link in Bio).
Bewerbungen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Referenzen) per Mail an [email protected]
Chemnitz OffenerProzess
11/02/2026
💡🔍📚📣Hier gibt es einen kleinen Überblick über unsere Angebote für Schulklassen und Jugendliche.
Alle Angebote sind kostenlos und können auch mit einer Führung kombiniert werden.
Anfragen gerne über unsere Webseite: offener-prozess.de/gruppenangebote/
- Oder ihr klickt auf den Link in unserer Bio.
Wir freuen uns auf euch!
📣 Workshop: Erinnern heißt Kämpfen
Dieser Workshop über rechte Gewalt stellt die Geschichten der Betroffenen in den Mittelpunkt, vermittelt Kontinuitäten rechter Terrorgeschichte und zeigt den Teilnehmenden, wie Aufklärung, Anerkennung und selbstbestimmtes Gedenken möglich sind.
Dauer: 4h
📍 Workshop: Migrant:innen in der DDR und nach der Wende Mithilfe multimedialer Mittel begeben sich die Teilnehmenden auf eine eigenständige Spurensuche in die DDR und die Gegenwart, treffen unterschiedliche Zeitzeuginnen und erhalten durch ihre Erzählungen einen Einblick in das Leben von Migrantinnen in der DDR und nach der Wende.
Dauer: 4h
🫂 Workshop: Kein 10. Opfer!
Im Workshop erkunden die Teilnehmenden die Geschichte des NSU-Komplexes aus der Perspektive von Betroffenen und Angehörigen, reflektieren strukturellen Rassismus in Ermittlungen und Medien und überlegen, was sie aktiv gegen Antisemitismus und Rassismus tun können.
Dauer: 4h
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10/02/2026
📣Wir haben viele spannende und kostenlose Angebote für Gruppen, die sich auch super kombinieren lassen:
🗣️ Führung durch die Ausstellung „Offener Prozess“ Diese Führung vermittelt den roten Faden der Ausstellung, gibt einen strukturierten Überblick über die Themen und schafft im Anschluss Raum für Fragen, Austausch und Diskussion. Dauer: 1h
📱 Digitaler Erinnerungsort „re:member the future“ Dieser Rundgang führt in den digitalen Erinnerungsort ‚re:member the future‘ im öffentlichen Raum von Chemnitz ein und eröffnet anschließend Raum für Austausch und Diskussion. Dauer: 2h
🔍 Vermittlung in der Ausstellung “Offener Prozess” Das Format ‚Vermittlung‘ vertieft einzelne Ausstellungsstücke und Themenschwerpunkte im dialogischen Austausch – etwa zu Biografien und Kämpfen von Opfern, Betroffenen und Angehörigen oder zur Rolle des Verfassungsschutzes. Dauer: 2h
👣 Critical Walk im ehemaligen Fritz-Heckert-Gebiet Dieser Stadtteilspaziergang durch das Fritz-Heckert-Gebiet beleuchtet architektonische, soziale und politische Geschichte, besucht zentrale Orte des NSU-Netzwerks und setzt sich mit dessen lokaler Verankerung sowie Fragen der Aufarbeitung in Chemnitz auseinander.
Dauer: 3h
Anfragen könnt ihr die einzelnen Angebote über unsere Webseite: offener-prozess.de/gruppenangebote/
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02/02/2026
Der sechste Jahrestag des rassistischen Anschlages in Hanau steht bevor. Jedes Jahr, jeden Monat sprechen wir neun Namen aus – stellvertretend für alle Opfer rechter, rassistischer, antimuslimischer und antisemitischer Gewalt. Dieses Jahr kommt ein zehnter Name dazu.
Ibrahim Akkuş starb an den Spätfolgen des Anschlages. Unser Gedenken gilt ihnen allen. Seit sechs Jahren tragen die Angehörigen und Betroffenen Schmerz und Wut mit sich. Für sie bedeutet Erinnern, die Geschichte immer wieder zu erzählen – so, wie sie wirklich geschehen ist.
Gegen das Vergessen. Gegen die Verharmlosung. Gegen das Verdrehen der Wahrheit. Die Namen der Ermordeten klagen an und zwingen uns, den rassistischen Normalzustand beim Namen zu nennen - institutioneller Rassismus in Behörden, tödliche Polizeigewalt, rassistische Politik.
Wir stehen an der Seite der Betroffenen und fordern echte Solidarität statt hohler Gesten. Zum sechsten Jahrestag ist unsere Botschaft eindeutig: Erinnern heißt verändern. Erinnern heißt handeln. Erinnern heißt kämpfen. Erinnern heißt, für einander einzustehen und aufeinander achtzugeben.
Deshalb organisieren wir auch in Chemnitz eine Gedenkkundgebung für die Ermordeten des rassistischen Anschlags in Hanau.
📆Sie findet am 19. Februar 2026 ab 17 Uhr am Johannisplatz statt.
Lasst uns zusammen kommen, Kerzen niederlegen und gedenken.
📽️Anschließend laden wir zu einer Filmvorstellung mit Gespräch ein. Kommt dazu gerne ab 17:45 Uhr ins NSU-Dokumentationszentrum (Johannisplatz 8, Chemnitz).
Dort zeigen wir die Dokumentation "Hanau - eine Nacht und ihre Folgen" und wollen gemeinsam ins Gespräch kommen. Die Veranstaltung wird auf deutsch und englisch stattfinden. Kommt zusammen, erinnert gemeinsam und macht
SAY THEIR NAMES überall sichtbar. Laut. Entschlossen. Solidarisch. SAY THEIR NAMES. Immer. Überall.
26/01/2026
Wir haben wieder geöffnet!
📣 Achtung neue Öffnungszeiten:
Mi & Fr-So von 10-17, Do 12-19 Uhr
Unsere Ausstellung ist kostenfrei. Die Inhalte der Ausstellung sind neben Deutsch und Englisch in folgenden Sprachen verfügbar: Türkçe, ελληνική γλώσσα, українська мова, اَلْعَرَبِيَّة
Wir freuen uns auf euren Besuch und sind auf all eure Fragen rund um den NSU-Komplex gespannt!
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19/01/2026
DIE ÄLTESTEN – Lesung 📖
Erinnerung, Verlust und gesellschaftlicher Wandel.
In einer öffentlichen Lesung präsentieren Kerstin Behrens und Ulrich Wenzke Texte aus dem Rechercheprojekt DIE ÄLTESTEN – entstanden aus Gesprächen mit Senior:innen aus Chemnitz.
Die Texte basieren auf einer mehrmonatigen Residency von Ella Ziegler (Kunst, Recherche) und Stefanie Kulisch (Fotografie) im Dokumentationszentrum Offener Prozess. Zwischen Bürger:innentreffs, Pflegeeinrichtungen, Cafés und privaten Wohnungen entstanden Begegnungen, Gespräche und Erinnerungen, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander in Dialog setzen.
Begleitet werden die Texte von Fotografien von Stefanie Kulisch, die mit großer Zurückhaltung Räume, Gesten und Spuren des Erinnerns festhalten.
📍 Ort: Offener Prozess – Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex Johannisplatz 8, Chemnitz
🗣️Sprache: Deutsch
🎭 Es lesen: Kerstin Behrens, Katharina Behrens und Ulrich Wenzke
Text: .ellaziegler
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19/01/2026
Am 19. Januar 2001 explodierte in der Probsteigasse eine Bombe in einem Laden einer deutsch-iranischen Familie.
Die damals 19-jährige Tochter hatte eine Keksdose, die mit Sprengstoff gefüllt war, geöffnet und erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen. 2011 reklamierte der NSU bei der Selbstenttarnung das Attentat für sich, genauso wie den Anschlag in der Keupstraße 2004 und die Morde an neun Einwanderern und einer Polizistin.
Zehn Jahre lang hatten die Ermittler Überlebende, Angehörige, Freunde und Nachbarn verdächtigt, die Opfer zu Tätern gemacht. Die Hintergründe des Anschlags seien unklar. Die Polizei ermittele nach eigenen Angaben in alle Richtungen, berichtete der Kölner Stadtanzeiger nach der Tat: „Ein persönliches Motiv schließen die Ermittler genauso wenig aus wie einen fremdenfeindlichen Anschlag. Vielleicht sei es um Schutzgelderpressung gegangen, wurde ein Nachbar zitiert. Der Geschäftsinhaber habe vermehrt öffentliche Auseinandersetzungen mit Landsleuten gehabt, wurde behauptet.
Die Polizei stellte eine 20-köpfige Mordkommission (EK Probst) auf, die ein Phantombild des mutmaßlichen Attentäters veröffentlichte. Doch die Ermittlungen verliefen im Sand. Keine der beteiligten Behörden maß dem Anschlag größere Bedeutung zu. Dabei gab es eine heiße Spur, das Phantombild wies auf einen stadtbekannten Kölner N**i hin, der wie sich später herausstellte, ein Informant des Verfassungsschutzes war. Dabei hätten Abfragen beim BKA oder Recherchen in Zeitungen nach weiteren Anschlägen gegen migrantische Gewerbetreibende genügt, um Verbindungen zu der Mordserie herzustellen, dessen erstes Opfer im September 2000 Enver Şimşek in Nürnberg war.
Die Überlebenden und ihre Angehörigen kämpfen bis heute gemeinsam mit Initiativen in ganz Deutschland für Aufklärung, Gerechtigkeit, Konsequenzen und für ein selbstbestimmtes Gedenken.
In Erinnerung an Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık, Halit Yozgat, Michèle Kiesewetter und alle anderen Opfer rassistischer und antisemitischer Gewalt.
Quelle: / Initiative „Herkesin Meydanı — Platz für alle"
09/01/2026
📢 Stellenausschreibung Referent:in Bildungsformate
🕒 30 Std./Woche | 📍 Chemnitz |
📅 ab 15.02.2026
Das Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex sucht eine Bildungsreferent:in mit Schwerpunkt Schule.
Du konzipierst und realisierst Bildungs- und Weiterbildungsformate, arbeitest rassismuskritisch, vernetzt dich mit schulischen Akteur:innen und stärkst ein kritisches Bewusstsein für institutionellen Rassismus, Erinnerungskultur und gesellschaftliche Verantwortung.
✨ Was dich erwartet:
• sinnstiftende Arbeit in einer bundesweit relevanten Einrichtung
• ein engagiertes, vielfältiges Team
• Gestaltungsspielraum für eigene Ideen
• unbefristete Stelle (fördermittelabhängig)
🤝 Wir freuen uns besonders über Bewerbungen von Menschen mit marginalisierten Perspektiven und eigenen Diskriminierungserfahrungen.
📩 Bewerbungsschluss: Chemnitz OffenerProzess
23/12/2025
🎉🎉🎉Wir sagen Danke! 🎉🎉🎉
Für über 15.000 Besucherinnen, mehr als 200 Führungen und über 50 Veranstaltungen mit euch.
Offener Prozess hat ab dem 28.01.2026 wieder geöffnet.
In der Zwischenzeit lohnt es sich auch unseren Kolleg:innen von -Watch zu folgen, die gerade fleißig die Berichte zu den letzten Prozesstagen des Jahres im 2. NSU-Prozesses verfassen. Auf deren Website finden sich auch alle weiteren Termine zum aktuellen Prozess.
Den Januar des neuen Jahres wollen wir dazu nutzen, um uns internen Prozesses zu widmen, neue Formate zu entwickeln und uns auf das neue Jahr vorzubereiten.
Ab dem 28.01.2026 haben wir dann wieder für Sie & euch geöffnet.
Danach wird es zunächst bis zum 25.02. nur öffentliche Führungen geben, bevor wir wieder mit dem erweiterten Bildungsangebot weitermachen.
Wir danken vor allenlm den Angehörigen der Mordopfer und Überlebenden der Anschläge für die Zusammenarbeit, aber auch allen anderen Unterstützer:innen.
Fotocredits: 1: Dean Ruddock, 2: Studio it's about, mark frost, Anne Schober, 3: Ernesto Uhlmann, 4: Anne Munke, 5: Mark Frost, Zeran Osman, 6: Anne Schober, 7: Luise Mueller, collective, 9: Zeran Osman, Anne Schober
18/12/2025
📢 Stellenausschreibung
🤝 Assistenz (30 Std./Woche)
📍 Chemnitz
📅 ab 01.02.2026
📨 Bewerbung bis 04.01.2026
Motivationsschreiben, Lebenslauf und relevante Referenzen an
📧 [email protected]
🗓 Bewerbungsgespräche: 12.–15.01.2026 in Chemnitz
👉 Mehr Infos in der ausführlichen Ausschreibung unter https://offener-prozess.de/jobs/ oder unter dem Link in unserer Bio 🔗
18/12/2025
Stellenausschreibung
🗂 Mitarbeiter:in Verwaltung
🕒 20 Stunden/Woche | 📍 Chemnitz
📅 ab 01.02.2026
📨 Bewerbung bis 04.01.2026
Motivationsschreiben, Lebenslauf und relevante Referenzen an 📧 [email protected]
🗓 Bewerbungsgespräche: 12.–15.01.2026 in Chemnitz
👉 Mehr Infos in der ausführlichen Ausschreibung unter https://offener-prozess.de/jobs/
(oder unter dem Link in unserer Bio)
25/11/2025
📣 Wir stellen ein: Leitung Kommunikation Offener Prozess – das Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex in Chemnitz – sucht ab 01.01.2026 eine erfahrene und kreative Leitung für den Kommunikationsbereich (30h/Woche).
🧩 Worum geht’s? Du gestaltest unsere strategische Öffentlichkeitsarbeit, entwickelst Kommunikationskonzepte über alle Kanäle hinweg und sorgst dafür, dass unsere Inhalte sichtbar, zugänglich und wirksam werden. Dabei arbeitest du eng mit unserem interdisziplinären Team zusammen.
🎨 Dein Wirkungsfeld: Strategische Planung, Teamleitung, Kampagnenentwicklung, kreative Content-Produktion (Print/Digital/Live) sowie der Aufbau starker Medien- und Netzwerkbeziehungen.
🤝 Warum zu uns? Offener Prozess versteht sich als Ort der Aufklärung, Erinnerung und gesellschaftlichen Auseinandersetzung. Du arbeitest in einem vielfältigen Team, mit Gestaltungsspielräumen und an Themen, die politisch und gesellschaftlich relevant sind.
📅 Bewerbungsschluss: 30.11.2025 Alle Infos zur Stelle und zur Bewerbung findest du auf unserer Website.