08/06/2026
Streifzug durch die Geschichte … 1949-1978 📌
Im Barthbau wurde 1953 eine Zentralheizung eingebaut und das Dach des Römerbaus wurde zum Lehrlingsheim ausgebaut. 1957 räumte die Schule das Barthaus. Die eigene Martin-Luther-Schule wird eingeweiht und für 4 Klassen vorgesehen.
Die folgenden 60er Jahren waren geprägt von einem tiefgreifenden Strukturwandel in der Heimerziehung. Unter der Leitung von Oberkirchenrat Pfarrer Laun wurde das Familiensystem eingeführt, indem Kinder in der Form von Familien einem Erzieherpaar zugeteilt waren.
1965 wurden für lernbehinderte Kinder zwei Sonderklassen und ein Schulkindergarten geschaffen.
Nicht nur die inneren Veränderungen prägten in dieser Zeit die Einrichtung, sondern auch der Großbrand 1966, bei dem ein wichtiges Gebäude zerstört wurde, versetzte das Heim erneut in eine Notlage.
1968 gab man die Lehrbetriebe Landwirtschaft, Gärtnerei und Schreinerei auf und beendete damit die praktische Ausbildung.
1969 wurde der Ausbau des bisherigen Kinderheims zum Kinderdorf beschlossen. Das neue wiederaufgebaute Mehrzweckgebäude wurde mit einer Kleinturnhalle, Kinderwohnungen, einem Sonderkindergarten, Zentralheizung, Wäscherei und Werkräumen der Schule eingeweiht.
Mittlerweile gab es 5 Lernbehinderten- und 4 Hauptschulklassen.
So wurde 1970 ein Architektenwettbewerb zur Gesamtplanung und grundlegenden Sanierung der Einrichtung ausgeschrieben.
In den anschließenden Jahren (1971-1976) wurde das Kinderheim zum Kinderdorf ausgebaut mit 6 Kinderwohnhäusern, einem Zentralküchengebäude und einem Kleinsthallenbad.
In der Zwischenzeit wurde 1972 die zweizügige Schule mit Grund- und Hauptschulklassen wie Lernbehindertenklassen staatlich anerkannt.
Am 3. Dezember 1976 werden bei der 150-Jahrfeier die neuen Kinderdorfgebäude eingeweiht.
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