Friedrich Schiller Gymnasium Calbe

Friedrich Schiller Gymnasium Calbe Schule mit Ganztagsangeboten

05/09/2026

Am 12. September 2026 findet das traditionelle Ehemaligentreffen statt

Wenn Erwachsene auf ihr bisheriges Leben zurückblicken, dann kommen sie immer auf die schöne Schulzeit zu sprechen und haben schnell viele lustige Anekdoten parat und schwelgen gern in einer Vielzahl von prägenden Erinnerungen. Viel spannender und interessanter wird die ganze Sache, wenn jemand dabei ist, der diese Erinnerungen nicht nur teilt, sondern durch das Gemeinsam-Erleben noch weitere Teile der Geschichte hinzufügen kann.
Genau auf dieser Grundlage baut das Ehemaligentreffen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe jedes Jahr aufs Neue auf. Am 12. September öffnen die Schilleraner erneut ihre Tore, um den vielen Ehemaligen die Möglichkeit zu bieten sich mit ehemaligen Weggefährten und Lehrern über die schöne Schulzeit auszutauschen.
Das Konzept des Ehemaligentreffens ist dabei denkbar einfach: Einerseits der Schulhof, auf dem DJ Simon Berner für gute Musik und die Lehrerschänke für die notwendige Verpflegung sorgt, und andererseits die Kombination mit ruhigeren Bereichen, in denen in entspannter Atmosphäre reichlich in Erinnerungen geschwelgt werden kann und auch eine Cocktailbar für das besondere Etwas sorgt.
Wenn dann im September bei hoffentlich schönem Wetter, Schlechtwetter-Variante ist eingeplant, um 19 Uhr der Startschuss fällt, dann wartet auf die hoffentlich wieder zahlreich erscheinenden ehemaligen Schilleranern erneut der wichtige Programmpunkt mit der traditionellen Verkündung des anzahlmäßig am stärksten vertretenden Jahrgangs. Da auch in diesem Jahr bereits zwei Jahrgänge die Möglichkeit nutzen ihr rundes Jubiläum an der alten Wirkungsstätte zu feiern, bleibt dieses Rennen sicherlich spannend.

Ganztagsfest 2026 – ein Nachtrag„Wir wollen Smoothies und Milchshakes verkaufen, Frau Teichert!“ Ehe ich Bedenken äußern...
27/08/2026

Ganztagsfest 2026 – ein Nachtrag

„Wir wollen Smoothies und Milchshakes verkaufen, Frau Teichert!“ Ehe ich Bedenken äußern konnte bezüglich der teuren Zutaten und der Geräte, die man bräuchte, um die Getränke herzustellen, hatte die ehemalige 6c schon alles organisiert: Es wurden großzügig frische und tiefgefrorene Früchte aus dem Garten gespendet, eine Eiswürfelmaschine mitgebracht, McDonald’s- und Duponia-Becher besorgt und der eine oder andere Smoothie Maker oder Stabmixer aus der heimischen Küche entwendet. Nun mussten bloß noch 2 kg Kirschen entsteint und unterschiedliche Eisgetränke hergestellt werden, die den Geschmackstest der anspruchsvollen Mitschüler bestanden.
Doch die Mühe wurde belohnt: Die Schlange der durstigen Käufer riss an diesem heißen Nachmittag nicht ab, so dass sich die Klasse 6c am Ende des Ganztagsfestes über einen Gewinn in Höhe von 240,- Euro freuen konnte. Leider stand so kurz vor den Sommerferien keine Klassenfahrt mehr an, so dass sich schnell die Frage aufdrängte: Wohin mit dem Geld?
Die Kreativität der 6c war wieder einmal nicht zu übertreffen: Man könnte ja Döner essen gehen, die Kinderkrebsstation unterstützen oder vielleicht den Tieren aus dem Tierheim eine Freude machen. Nach einer knappen Abstimmung waren die Tiere die Gewinner und da die Arbeit zweier Tierheime aus der Region überzeugend dargestellt werden konnte, wurde das Geld aufgeteilt.
Alissa Knoche brachte 120,- ins Tierheim nach Schönebeck und Helene Hölscher übergab die zweite Hälfte der Summe dem Tierheim in Plömnitz. Somit hatte das Engagement der 6c im doppelten Sinne sein Gutes: zufriedene Besucher des Ganztagsfestes und dankbare Tierheimmitarbeiten, die sich über die Spende gefreut haben.

Geschichte zum Anfassen: Fünftklässler besuchen das Ringheiligtum PömmelteFür die Klassen 5b, 5c und 5d des Friedrich-Sc...
24/08/2026

Geschichte zum Anfassen: Fünftklässler besuchen das Ringheiligtum Pömmelte

Für die Klassen 5b, 5c und 5d des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe wurde Geschichte im vergangenen Schuljahr besonders lebendig. Nachdem sich die Schülerinnen und Schüler im Unterricht intensiv mit der Jungsteinzeit und der Bronzezeit beschäftigt hatten, führte sie ein gemeinsamer Ausflug zum Ringheiligtum Pömmelte – einem naheliegenden Ziel und zugleich einer besonderen Gelegenheit, Geschichte direkt vor Ort zu erleben.
Die rekonstruierte Kreisgrabenanlage machte eindrucksvoll sichtbar, wie Menschen vor mehr als 4.000 Jahren lebten, bauten und Rituale feierten.
Trotz sommerlicher Temperaturen war der Tag bestens vorbereitet: Die Organisatoren um Frau Dedow hatten Zelte aufgebaut, die Schatten spendeten. Dennoch gilt ein großes Lob den Schülerinnen und Schülern, die aufmerksam, interessiert und ausdauernd bei der Sache blieben.
Nach der Begrüßung und einer kurzen Einweisung starteten die Gruppen in verschiedene Stationen. Besonders anschaulich war der Vortrag des Archäotechnikers Frank Trommer. Er stellte Werkzeuge, Waffen und Materialien der Stein- und Bronzezeit vor – viele davon durften die Schülerinnen und Schüler sogar selbst in die Hand nehmen. Dabei zeigte sich, wie viel Geschick, Wissen und Erfahrung nötig waren, um mit den damaligen Mitteln zu arbeiten. Für einen besonders mutigen Moment sorgte Schüler Linus Thiem, der sogar ausprobierte, wie sich das Kauen eines Stücks Sehne anfühlt – ein wichtiges Material jener Zeit.
Im anschließenden Mitmach-Workshop konnten die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler selbst aktiv werden. Unter fachkundiger Anleitung stellten sie ein eigenes Steinzeitmesser aus Haselnussholz und Feuersteinklingen her – ausschließlich mit Materialien, die auch den Menschen der Steinzeit zur Verfügung standen. Schnell wurde deutlich, wie mühsam handwerkliche Arbeit damals gewesen sein muss. Gleichzeitig machte das konzentrierte Arbeiten großen Spaß, und am Ende konnte jedes Kind stolz sein selbst gefertigtes Messer mit nach Hause nehmen.
Zum Abschluss besuchten alle Gruppen das Ringheiligtum selbst. Die eindrucksvolle Anlage mit ihren Holzpfostenringen, Gräben und Wällen ließ die Unterrichtsinhalte noch einmal auf ganz besondere Weise lebendig werden. Aus dem Thema im Geschichtsbuch wurde so ein spannender Schultag voller Eindrücke.
Geschichte wurde an diesem Tag angefasst, ausprobiert und mit allen Sinnen erlebt – ein Ausflug, der den Schülerinnen und Schülern sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird. Wir danken den Mitarbeitern des Ringheiligtum für dieses schöne Erlebnis.

Schillerrunner wieder erfolgreich bei der FirmenstaffelAuch in diesem Jahr ließen es sich die Schillerrunner des Friedri...
24/08/2026

Schillerrunner wieder erfolgreich bei der Firmenstaffel

Auch in diesem Jahr ließen es sich die Schillerrunner des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe nicht nehmen beim Event der Firmenstaffel an den Start zu gehen. Bereits zum vierten Mal war unsere Schule mit motivierten Läuferinnen und Läufern vertreten und zeigte dabei einmal mehr Teamgeist, Ausdauer und sportlichen Ehrgeiz.
Bei sommerlichen Temperaturen gingen gleich zwei Staffeln für das Friedrich-Schiller-Gymnasium ins Rennen: eine Lehrer- und eine Schülerstaffel. Die Lehrerstaffel wurde von Frau Karl, Frau Gasch, Herrn Fiedler, Herrn Grögor sowie dem laufstarken, kurzfristig eingesprungenen Elternteil Herrn Siebert vertreten. Für die Schülerstaffel starteten die erfahrenen Läuferinnen und Läufer Linos Kriener, Rieke Zaschke und Jannek Otto sowie die blitzschnellen Neuzugänge Emily Siebert und Tom Kunze. Beide Teams bestanden aus jeweils fünf Läuferinnen und Läufern, die nacheinander eine Strecke von jeweils drei Kilometern absolvierten.
Besonders beeindruckend waren dabei die Zeiten der Schülerinnen und Schüler. Zwei Teilnehmende blieben sogar unter der Marke von zwölf Minuten – eine herausragende Leistung auf der Drei-Kilometer-Strecke und ein Ergebnis, das sich mehr als sehen lassen kann.
Bestens versorgt wurden die Läuferinnen und Läufer im Zelt des Bildungsministeriums. Das Lehrerteam hatte sich auch in diesem Jahr erfolgreich um einen kostenlosen Startplatz beworben. Die Startkosten der Schülerstaffel wurden erneut vom Förderverein des Gymnasiums übernommen. Dafür sagen wir an dieser Stelle herzlich Danke!
Nach dem sportlichen Teil ließen die Teilnehmenden den Abend gemeinsam mit den angereisten Fans ausgelassen im Partyzelt ausklingen. Für die passende Stimmung sorgte die Band Tänzchen Tee, sodass der vierte Firmenstaffel-Start der Schillerrunner nicht nur sportlich, sondern auch gemeinschaftlich ein voller Erfolg war.

Abitur! ...Und jetzt? – von Calbe nach KampalaBeschreibe dich rückblickend als Fünftklässlerin neu am FSG Calbe?Als ich ...
12/07/2026

Abitur! ...Und jetzt? – von Calbe nach Kampala

Beschreibe dich rückblickend als Fünftklässlerin neu am FSG Calbe?
Als ich mit 10 Jahren, 2018, auf das FSG Calbe kam, wirkte das Abitur, genau wie das Jahr 2026, endlos weit entfernt. Ich wollte damals unbedingt Tierärztin werden, um mir später ein eigenes Pferd zu finanzieren. Meine Noten waren mir sehr wichtig und oft zog ich meinen Durchschnitt meinem sozialen Umfeld vor. Ich dachte, umso besser meine Noten wären, umso mehr würden mich auch meine Mitschülerinnen und Mitschüler schätzen. Mein Blickfeld war mit 10 Jahren noch sehr auf mich selbst beschränkt.

Wie würdest Du dich jetzt mit dem Abitur in der Tasche beschreiben?
Jetzt bin ich 18 Jahre alt, habe das FSG Calbe zwar mittlerweile offiziell verlassen, aber doch nicht ganz hinter mir gelassen. Denn in den acht Jahren, die ich dort verbracht habe, lernte ich, welche Auswirkungen, was ich sage und wie ich handle auf mein Umfeld haben. Ich lernte, dass andere Menschen mich nicht nur nach meinen Leistungen bewerteten, sondern Fairness und Empathie wertschätzten. Mir wurde bewusst, dass sich die Welt nicht nur um mich und meine Schulnoten oder meinen Abschluss dreht, sondern dass ich Teil einer Gemeinschaft bin und meine Handlungen Auswirkungen auf diese Gemeinschaft haben. Jetzt möchte keine Tierärztin mehr werden und den Durchschnitt, den ich als Fünftklässlerin erreichen wollte, den habe ich auch nicht. Dafür wird mir jetzt, wo ich nicht mehr zur Schule gehen „muss“, bewusst, dass ich es eigentlich mag neue Fakten zu lernen und neue Erkenntnisse zu erlangen. Um meine Neugierde jetzt zu stillen, würde ich am liebsten jedes Buch der Welt lesen, jede Sprache lernen, alle Studiengänge absolvieren und jedes kleine Fleckchen Erde erkunden.
In die Zukunft geblickt, vielleicht so in 10 bis 15 Jahren, was erhoffst Du Dir erreicht zu haben?
Das kann ich gar nicht so leicht beantworten. Um ehrlich zu sein, habe ich noch gar kein exaktes Bild von mir in 10 Jahren. Es gibt viele Berufe, die ich spannend finde, viele Orte, an denen ich gerne leben würde. Jetzt ist noch nicht der Zeitpunkt, an dem ich mich auf einen Weg festlegen möchte.

Gab es bis heute wichtige Menschen, die dich in deiner Entwicklung bestärkt bzw. beeinflusst haben?
Am meisten hat mich natürlich meine Familie geprägt, sowie gestärkt. Zuhause war immer Platz für Diskurs und als jüngere Schwester lernte ich daher schnell für meine Meinung einzustehen, aber auch Fehler einzugestehen. Auch die Lehrerinnen und Lehrer des FSG haben ihren Teil zu meiner Entwicklung beigetragen, denn sie sind letztendlich die Personen, die eine Schülerin oder einen Schüler fordern und ihr oder ihm neue Ideen und Ansätze unterbreiten. Als Teenager verbringt man oft mehr Zeit des Tages mit seinen Lehrerinnen und Lehrern als mit seinen Eltern, daher trägt das Auftreten des Lehrkörpers erheblich zur Entwicklung jeder und jedes Einzelnen von uns bei. Auch Gespräche mit Bürgermeister Jörn Weinert und Bürgermeister Sven Hause, sowie mit dem aktuellen Landtagspräsidenten Dr. Gunnar Schellenberger, haben mich vor allem in meinem Mut und meinem Selbstbewusstsein gestärkt.
Blicke voraus, und plane, was Du von nun an versuchst zu verwirklichen.
Von nun an werde ich versuchen, den Schwung, den ich aus der Schulzeit mitnehmen konnte, nicht zu verlieren. Es fiel mir leicht an der Schule, die ich kenne, mutig zu sein und mich zu engagieren. Viel herausfordernder ist es, in der großen, weiten Welt mutig zu sein. Aber Engagement erfordert Mut und ich möchte mutig sein, um meinen Horizont zu erweitern und um keine Angst vor anderen Lebensrealitäten zu haben. Ich möchte lernen, wie bestimmte Missstände unserer Welt entstehen und was ich tun kann, um sie zu bekämpfen. Ich mag Fairness, wie jeder andere Mensch auch und ich möchte die Welt ein bisschen fairer machen, ohne dafür als naiv abgestempelt zu werden.

Beschreibe die Hoffnungen, die Du mit deinem Engagement verbindest.
Mein nächstes großes Projekt wird mein Internationaler Freiwilligendienst in Kampala, der Hauptstadt von Uganda. 12 Monate tauche ich in das Leben dort ein und darf in einem Kindergarten mithelfen. Ich hoffe dort viel zu lernen und ganz viele neue Entdeckungen machen zu dürfen. Wichtig ist, dass wir uns vor Augen halten, dass wir in Deutschland nicht der Mittelpunkt der Welt sind. Auch Europa ist nicht der Mittelpunkt der Welt. “Westliche Standards” bedeuten für den Einen etwas ganz anderes als für den Nächsten. Wir können nicht festlegen, dass jeder Mensch der Welt Europa als Zentrum der Weltkarte ansieht. Genauso wenig, wie wir festlegen können, dass Länder, wie Uganda, Pakistan und Äthiopien als Entwicklungsländer bezeichnet werden, nur, weil sie andere Standards haben als wir. Deswegen leiste ich in Kampala auch keine “Entwicklungshilfe”, sondern nutze die Möglichkeit eines Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland. Es geht nicht darum, alles besser zu wissen und alles besser zu können, sondern um den kulturellen Austausch und den Ansatz: “Hallo, ich bin hier, um von euch zu lernen, wie ich helfen kann – jetzt oder in Zukunft.” Ich hoffe, dass ich durch diesen Freiwilligendienst ganz viel lernen und noch viel mehr neue Erfahrungen sammeln kann. Ich hoffe darauf, viele Menschen zu sensibilisieren und sie gegen Vorurteile zu immunisieren.
Natürlich müssen solche Projekte auch finanziert werden. In meinem Fall sieht die Organisation für Freiwilligendienste im Ausland einen Förderkreis vor, über welchen Spenden eingehen sollen. Falls Sie, liebe Leserinnen und Leser, also Lust haben mich zu sponsern, dann können Sie sich gerne via Email an [email protected] bei mir melden.

Mit Klaus Pfesdorf geht ein absolutes Aushängeschild des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe in die wohlverdiente RenteW...
07/07/2026

Mit Klaus Pfesdorf geht ein absolutes Aushängeschild des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe in die wohlverdiente Rente

Wenn ehemalige Schilleraner auf Herrn Pfesdorf angesprochen werden, geizen sie keinesfalls mit Superlativen: „episch“, „legendär“, „ein einfach grandioses Lehrer, der seine Fächer allumfänglich lebt“ sind dabei mit einem Strahlen im Gesicht zu hören. Sehr gelobt wurden allzu oft beim Ehemaligentreffen seine fortwährend pädagogische und fachliche Arbeit. Nach nunmehr 42 Berufsjahren als Physik- und Astronomie-Lehrer geht er als das letzte männliche Gründungsmitglied des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe von 1991 in seinen wohlverdienten Ruhestand und wird diesen mit Sicherheit mit vielen Reisen rund um die Welt vollends genießen.
Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs schaute bei seiner Abschiedsrede auf das spannende Schulleben zurück, welches fortwährend mit dem heutigen Namensgeber des Calbenser Gymnasiums zusammenhing. Als Schüler der Polytechnischen Oberschule, natürlich Friedrich Schiller, folgte ein Studium in Jena, natürlich an der Friedrich-Schiller-Universität, um dann nachfolgend natürlich am Friedrich-Schiller-Gymnasium als Lehrer zu wirken. Hierbei prägte er über Jahrzehnte das Schulleben maßgeblich mit seiner offenen, engagierten und besonnenen Art mit. Mit den sehr passenden Worten: „Neben den für Schülerinnen, Schüler, Kolleginnen und Kollegen sehr bekannten Ordnungsprinzipien war die experimentelle Methode in seinem Lehrerdasein immens wichtig. Nicht nur anschauen, sondern live und original dabei sein: experimentieren, Messwerte aufnehmen, Zusammenhänge erkennen, Fehlerbetrachtung durchführen und neue Erkenntnisse erhalten.“ beschrieb Herr Friederichs die Lehrerpersönlichkeit Klaus Pfesdorf wohl nur sachlicher im Vergleich zu den Beschreibungen der vielen Schülerinnen und Schüler der zurückliegenden Lehrerzeit.
„Mit dieser Rede hast Du es geschafft einen alten Mann zu Tränen zu rühren.“ erklärte der sichtlich ergriffene Ruheständler und ergänzte: „Ich hatte Angst davor einen Beruf zu erlernen, der mich langweilt, das ist zum Glück nicht passiert. Lehrer sein zu dürfen ist wirklich ein toller Job.“

Ganztagsfest trotzt der HitzeEs war an diesem Tag mit Sicherheit der meist gesagte Satz: „es ist bemerkenswert, dass bei...
04/07/2026

Ganztagsfest trotzt der Hitze

Es war an diesem Tag mit Sicherheit der meist gesagte Satz: „es ist bemerkenswert, dass bei dieser Hitze so viele Menschen gekommen sind.“ Bereits die Eröffnung des Ganztagsfestes am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe offenbarte bei hochsommerlichen Temperaturen das das Interesse von Eltern und Schülern ungebrochen war. Nachdem sich viele Arbeitsgemeinschaften vorstellten, folgten viele verschiedene Stationen auf dem Schulgelände. Im Biotop hatten sich mehrere Ziegen gemütlich gemacht, ergänzend präsentierten sich eine Ausstellung zum Thema „Wasser“ und ein Wasserpistolen-Duell-Bereich. In den Schulhäusern fanden sich unter anderem das Kinderschminken, frische Crepes, eine Bastelecke, der Pinsel-Club und selbstgemachte Smoothies. Obwohl der Sportkäfig-Cup leider abgesagt wurde, war auch der Hauptschulhof ein großer Anlauf- und Treffpunkt, so stellten sich das Technische Hilfswerk und der Rettungsdienst vor, bei Essen und Trinken gab es genügend Gelegenheiten um ins Gespräch zu kommen und ansonsten auch verschiedenste Spielstationen für die jüngeren Besucher.
Rückblickend bleibt in jedem Fall festzuhalten, ja es war extrem warm, aber es hat sich in jedem Fall gelohnt, sowohl für die Schilleraner als auch für die interessierten Besucher.

Mehr als nur ein Kneipensport: Projekttag Dart in GroßmühlingenPräzision und ein gutes Auge waren gefragt, als sich 18 S...
04/07/2026

Mehr als nur ein Kneipensport: Projekttag Dart in Großmühlingen

Präzision und ein gutes Auge waren gefragt, als sich 18 Schüler und eine Schülerin der 10. und 11. Klassen im Rahmen der Projekttage zu Gesundheit und Wohlbefinden am 22. Juni ab 8 Uhr in Großmühlingen trafen, um sich intensiv mit der Trendsportart Darts auseinanderzusetzen. Dazu stellten die Steelbuddies des SV Viktoria Großmühlingen ihre Heimspielstätte am Sportplatz zur Verfügung. Nochmals vielen Dank dafür!
Thematisch wurde die Sportart mit den Aspekten mentaler Gesundheit und Leistungsdruck verknüpft und unter anderem über die Krankheit Dartitis aufgeklärt sowie über neurochemische Veränderungen bei Stress und Möglichkeiten zur Stressreduktion im Alltag besprochen. Zudem erhielten die Teilnehmenden dartsspezifische Kopfrechenaufgaben (bspw. T17+17+25 oder 501-68), um kognitiv aktiviert zu werden. Da dies am frühen Montagmorgen nicht Alle erfreute, gab es glücklicherweise bei allen Bordanlagen Tablets und Bildschirme, die nachfolgend das Rechnen erleichterten.
Nach einigen verschiedenen kleinen Trainingsspielen, in denen die Vielzahl der Schüler ihre Vorerfahrung mit den Wolframpfeilen nachwies, erfolgte zum Abschluss des Projektes ein Turnier mit Gruppenphase und KO-System. Dabei mussten für einen Sieg zweimal 501 Punkte auf 0 gebracht werden, wobei der letzte Wurf in ein Doppelfeld (äußere Kreis auf dem Dartboard) versenkt werden musste. Dabei wurde deutlich, dass es beim Dart nicht allein auf Kraft oder Glück ankommt, sondern vor allem auf Genauigkeit, Körperhaltung und mentale Stärke. In vielen umkämpften und spannenden Partien scheiterte es häufig an dem nur 8mm breiten Doppelfeld, sodass die Person, mit der ruhigsten Hand, das Spiel für sich entschied. Schlussendlich setzte sich dann der Lokalmatador und Vereinsspieler Paul Radach als Turniersieger durch.
Der Projekttag zeigte eindrucksvoll, dass Geduld sowie der Umgang mit Drucksituationen auch spielerisch geschult werden können. Gleichzeitig bot der Tag eine willkommene Gelegenheit, außerhalb des Klassenraums gemeinsam aktiv zu werden, Spaß zu haben und neue Erfahrungen zu sammeln.
Wer nun ebenfalls Interesse verspürt, egal ob groß oder klein, sich am Dartboard auszuprobieren, ist jeweils dienstags und donnerstags zum Training der Steelbuddies ab 17 Uhr am Sportplatz in Großmühlingen herzlich willkommen.

Politik hautnah erleben: Klasse 9 des FSGs besuchten den Landtag in MagdeburgWie entsteht politische Entscheidungskraft?...
04/07/2026

Politik hautnah erleben: Klasse 9 des FSGs besuchten den Landtag in Magdeburg

Wie entsteht politische Entscheidungskraft? Wer gestaltet die Zukunft Sachsen-Anhalts? Und wie fühlt es sich an, dort zu sitzen, wo Landespolitik gemacht wird? Diesen Fragen gingen die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen des FSG im Rahmen des Sozialkundeunterrichts bei ihren Exkursionen in den Landtag nach Magdeburg nach. Während die Klasse 9B bereits am 30. April das Landesparlament Sachsen-Anhalts besuchte, folgte die Klasse 9A am 30. Juni.
Da im Verlauf des vergangenen Schuljahres die politischen Ebenen der Kommunen, des Landes und des Bundes sowie deren Institutionen im Unterricht behandelt worden waren, konnten die Schülerinnen und Schüler ihr bereits erworbenes Wissen direkt vor Ort einbringen. Der Gästeführer Herr Schubert griff dieses Vorwissen auf und ermöglichte beim Rundgang durch die verschiedenen Gebäudeteile vielfältige Perspektiven in die Geschichte Sachsen-Anhalts, die Entstehung des Landtages sowie in aktuelle Abläufe innerhalb des Parlamentsbetriebs. Für die Klasse 9B bot sich zudem die besondere Gelegenheit, rund 20 Minuten lang einer Sitzung des Finanzausschusses im Plenarsaal zu verfolgen und so parlamentarische Arbeit unmittelbar mitzuerleben.
Den Höhepunkt beider Exkursionen bildeten jedoch die jeweiligen Doppelgespräche mit den Landtagsabgeordneten. Kristin Heiß und Sven Rosomkiewicz sowie Kerstin Eisenreich und Stefan Ruland nahmen sich jeweils Zeit, um von ihren persönlichen Werdegängen, ihren Beweggründen für politisches Engagement und dem Alltag als Berufspolitikerinnen und Berufspolitiker zu berichten. Besonders mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen gewährten sie den Schülerinnen und Schülern spannende Einblicke hinter die Kulissen der Landespolitik und beantworteten zahlreiche Fragen.
Die Schülerinnen und Schüler erlebten Demokratie an einem Ort, an dem sie täglich verhandelt, gestaltet und gelebt wird. Die Eindrücke aus Magdeburg verdeutlichten, dass Politik nicht abstrakt bleiben muss, sondern unmittelbar mit den Fragen, Interessen und der Zukunft junger Menschen verbunden ist.

29/06/2026

Kräuterkunde – Doch kein Hexenwerk!

Schon einmal Brennnesselchips probiert? Einfach kleine Blätter sammeln, abwaschen, in Öl anbraten und mit etwas Salz verfeinern! Oder hast du Lust, eine ganz eigene Gewürzmischung herzustellen? Unter der Anleitung von Frau Deistler hatten unsere Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 7 die Möglichkeit, genau diese zusammenzustellen. Wer lieber etwas für die Wellness tun wollte, konnte sich ein eigenes Badesalz oder ein erfrischendes Gesichtswasser aus Holunder und einem Schuss Apfelessig mischen.
Im Rahmen unserer Projekttage haben wir im Bereich der Kräuterkunde viel über die Pflanzen gelernt, die uns täglich umgeben. Gemeinsam sind wir zunächst durch die „grüne Lunge“ in Calbe spaziert, um unsere Materialien direkt in der Natur zu sammeln. Dabei haben Frau Deistler und Frau Rossmann die verschiedenen Pflanzenarten bestimmt und den Schülerinnen und Schülern ihre Besonderheiten und Funktionen erklärt. Ein Teil dieser Pflanzen wurde sorgsam mitgenommen und im späteren Verlauf des Tages zu tollen Produkten und Mischun-gen verarbeitet. Alle Beteiligten waren super kreativ und haben unter anderem sogar liebevolle Geschenke für ihre Familien zusammengestellt.
Hast du Lust bekommen, das auch mal auszuprobieren? Dann sammle deine Kräuter ganz einfach selbst. Bitte beachte dabei aber immer die wichtigste Regel: Respektiere die Na-tur! Dazu gehört, nur so viel zu nehmen, wie auch wirklich gebraucht wird. Zudem sollte eine Pflanze nie ganz mit der Wurzel aus dem Boden gerissen werden, damit sie immer wieder nachwachsen kann. Achte außerdem unbedingt darauf, keine giftigen Pflanzen zu verwenden. Solltest du dir bei einer Pflanze unsicher sein, lass sie lieber stehen. Unsere Natur ist wertvoll – wir wollen sie auch weiterhin schützen und mit Respekt behandeln!

Adresse

Große Angergasse 10
Calbe An Der Saale
39240

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