20/02/2013
Des Guten zu Viel
WENN SELBSTLOSIGKEIT SCHADET:
Menschen, die immer für andere da sind, sich um ihre Sorgen und Bedürfnisse kümmern, sind anerkannt und beliebt.
Ihr altruistisches und empathisches verhalten gilt als vorbildlich. Doch selbstlosigkeit ist nicht per se gut - sie hat auch durkle Seiten. Wo liegt die Grenze zwischen gesunder und schädlicher Hlfsbereitschaft? Wie wird man zum "hilflosen Helfer"?
Und: Wann sollte man aufhören, immer nur für andere da zu sein?
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Geben und Nehmen ist die Balance gefährdet?
Woran erkennt man, dass die Balance zwischen Geben und Nehmen unausgewogen ist? es gibt "Frühwarnzeichen". Klären Sie mit folgenden Fragen, ob Sie ganz bestimmte Verhaltensweisen haben, die Sie in die Gefahrenzone bringen könnten:
( ) Passiert es Ihnen, dass Sie von anderen dazu überredet werden, etwas zu kaufen, obwohl Sie es nicht wollen?
( ) Machen Sie sich Gedanken darüber, was andere von Ihnen halten?
( ) Ist es für Sie von größter Wichtigkeit, von anderen akzeptiert und geliebt zu werden?
( ) Halten Sie mit Ihrer Meinung und Ihren Gefühlen "hinterm Berg", aus Furcht , Sie könnten andere damit verärgern?
( ) Entschuldigen Sie sich häufig?
( ) Sagen Sie häufig "ja" zu einer Einladung, weil Sie fürchten, eine "Nein" könnte die andere Person verletzen?
( ) Haben Sie Freunde oder Bekannte, mit denen Sie eigentlich nicht viel verbindet, und dennoch wagen Sie nicht den Kontakt abzubrechen?
( ) Fühlen sie sich verpflichtet, anderen zu helfen, weil Sie sich sonst für egoistisch und selbstbezogen halten?
( ) Lenken Sie bei Konflikten schnell ein, weil Sie Ärger vermeiden wollen?
( ) Fällte es Ihnen schwer, sich gegen Ungerechtigkeit zur Wehr zu setzen?
( ) Sagen Sie es nicht, wenn Sie jemand verletzt hat, weil Sie Ihrerseits dies Person nicht verärgern wollen?
( ) Gibt es Menschen in Ihrem Leben, die von Ihnen profitieren?
( ) Nehme Sie häufig Schuld und Verantwortung auf sich - um des lieben Friedens willen?
( ) Können Sie nur schwer aushalten, wenn ein wichter Mensch veräergert üer Sie ist?
( ) Geben Sie anderen eine zweite Chance, obwohl Sie eigentlich wissen, dass sie sich nicht ändern werden?
( ) Glauben Sie, dass andere Sie fair bheandeln werden, wenn Sie Ihrerseits für Fairness und Gerechtigkeit sorgen?
Wenn Sie mindestens 3 Fragen zustimmen können, dann neigen Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit dazu, gerne zu geben sich aber unwohl zu fühlen, wenn Sie in der Nehmerrolle sind. Je öfters Sie mit "ja" antworten (fünf und mehr Fragen), umso gräßer wird Ihre Überzeugung sein, dass Sie nur dann Akzeptanz und Anerkennung erahren, wenn Sie für sich selbst möglichst wenige wollen und sich in den Dienst anderer Stellen. Vielleicht fühlen Sie sich im Moment noch nicht als "hilfloser Helfer", aber die Möglichkeit besteht, dass Sie langfristig einer werden. Wenn sie gegensteuern wollen, sollten Sie den Wurzeln Ihrer Anpassungsfähigkeit und Hilfsbereitschauft auf die Spur kommen - und lernen, Ihrer "Nettigkeit" Grenzen zu sezten.
Coaching bietet eine Möglichkeit auf Ursachenforschung zu gehen und Möglichkeiten zu entdecken, der "Nettigkeit" Grenzen zu sezten.
Probieren Sie es aus.