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30/08/2026

E-Zi******en als harmlose Alternative? 358 Immun-Gene betroffen statt 53

E-Zi******en gelten vielen als Rettung aus der Tabakabhängigkeit. Sie würden helfen, vom Rauchen loszukommen, und seien deutlich weniger schädlich als herkömmliche Zi******en. Doch eine Studie der University of North Carolina zeigt: Beim Thema Immunsystem der Atemwege könnte das Dampfen sogar gravierendere Auswirkungen haben als das Rauchen selbst.

Die Forscher untersuchten bei 39 Probanden – Nichtrauchern, Rauchern und Dampfern – die Genexpression in den Epithelzellen der Nasenschleimhaut, die als Schutzbarriere der Atemwege dient. Während bei Rauchern 53 Gene der Immunabwehr beeinträchtigt waren, fanden sich bei Dampfern 358 veränderte Gene – darunter alle 53, die auch bei Rauchern betroffen waren. Je mehr dieser Gene in ihrer Aktivität gestört sind, desto schwächer kann die lokale Immunabwehr gegen Bakterien, Viren und Entzündungsprozesse reagieren.

Noch ist unklar, welche langfristigen gesundheitlichen Folgen diese Veränderungen haben. E-Zi******en unterscheiden sich in ihrer Wirkung offenbar deutlich vom Tabakrauchen – was bedeutet, dass sie möglicherweise andere, bislang unbekannte Krankheitsbilder begünstigen könnten. Da das Dampfen noch vergleichsweise jung ist, werden belastbare Langzeitdaten erst in 10 bis 15 Jahren vorliegen. Fest steht jedoch: Harmlos sind E-Zi******en keineswegs, insbesondere im Hinblick auf das Immunsystem der Atemwege.

Wie sehen Sie das in unserer Community? Wird das Dampfen in Ihrem Umfeld eher als gesunde Alternative wahrgenommen – oder betrachten Sie es inzwischen kritischer?

Hier finden Sie die vollständige Analyse:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/gesundheit/allgemein-gesundheit/e-zigaretten-immunsystem

30/08/2026

Kennt ihr solche Tage in der Depression? Wann wärd ihr verzweifelt?

03/08/2026
03/08/2026

Am 21.07.2026 um 17:00 Uhr wird Diplom-Meteorologe Sebastian Schappert vom Deutschen Wetterdienst im Refugium über "Das Klima unserer Zukunft verstehen" sprechen. Anschließend gibt es eine Diskussion zu diesem Thema.

Der Vortrag findet im Rahmen des einwöchigen Projektes „Find your nature“ mit Teilnehmenden aus verschiedenen europäischen Ländern statt, welches durch Erasmus+ gefördert wird, einem EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldung bitte unter www.calumed.de.

03/08/2026
03/08/2026
03/08/2026

Ketogene Ernährung: Hoffnung bei Entzündungen – oder Risiko für Psoriasis?

Die ketogene Ernährung gilt für viele als entzündungshemmende Heilkost und wird häufig bei unterschiedlichsten Beschwerden empfohlen. Doch ausgerechnet bei Psoriasis könnte sie die Symptome verschlechtern. Darauf weist eine Studie hin, die im Journal of Investigative Dermatology veröffentlicht wurde.

Untersucht wurde, wie sich unterschiedliche Fettarten im Rahmen einer ketogenen Ernährung auf entzündliche Hautprozesse auswirken. Das Ergebnis: Ketogene Kostformen mit hohen Anteilen mittelkettiger Fettsäuren – etwa aus Kokosöl – insbesondere in Kombination mit Omega-3-Fettsäuren aus Fischöl, Nüssen oder Samen, verschlechterten im Versuch das Hautbild. Dagegen zeigte eine ketogene Ernährung mit überwiegend langkettigen Fettsäuren wie Olivenöl, Sojaöl, Fisch, Nüssen, Avocado oder Fleisch zumindest keine zusätzliche Verschärfung der Entzündungsprozesse.

Die Forscher beobachteten, dass mittelkettige Fettsäuren entzündungsfördernde Botenstoffe erhöhen und bestimmte Immunzellen, sogenannte neutrophile Granulozyten, aktivieren können. Diese spielen nicht nur bei Psoriasis, sondern auch bei anderen Autoimmunerkrankungen eine Rolle. Eine verstärkte Aktivität dieser Zellen könnte entzündliche Prozesse zusätzlich anheizen. Besonders relevant ist das, weil viele Menschen im Rahmen einer ketogenen Ernährung gezielt große Mengen MCT-Fette und Omega-3-Präparate einsetzen – in der Annahme, damit Entzündungen zu hemmen.

Die Wissenschaftler betonen zwar, dass gesunde Menschen sich in der Regel keine Sorgen um entzündliche Hautreaktionen machen müssen. Wer jedoch bereits an Psoriasis leidet, sollte eine ketogene Ernährung kritisch hinterfragen und eher nicht praktizieren.

Welche Erfahrungen haben Sie oder Ihre Patienten mit ketogener Ernährung bei entzündlichen Hauterkrankungen gemacht? Konnten Sie Veränderungen des Hautbildes beobachten?

Den vollständigen Artikel mit allen Details zur Studienlage lesen Sie hier:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/gesundheit/allgemein-gesundheit/ketogene-ernaehung-bei-psoriasis

03/08/2026

Haarausfall ist genetisch – und man kann nichts dagegen tun?

Die androgenetische Alopezie betrifft Männer und Frauen oft schon in jungen Jahren. Körperlich bleibt sie meist symptomlos, psychisch jedoch nicht: Selbstzweifel und Unsicherheit sind häufige Begleiter. Standardtherapien wie Finasterid oder Minoxidil können wirksam sein, gehen jedoch nicht selten mit Nebenwirkungen einher – von Libidoverlust über depressive Verstimmungen bis zu Juckreiz und Schuppenbildung. Deshalb suchen viele Betroffene nach wirksamen, aber besser verträglichen Alternativen.

Kürbiskernöl gilt hier als vielversprechender Ansatz. In einer randomisierten, placebokontrollierten Doppelblindstudie aus dem Jahr 2014 erhielten Männer mit leichtem bis mittelstarkem genetisch bedingtem Haarausfall über 24 Wochen täglich 400 mg eines Kürbiskernöl-Präparates. Das Ergebnis: In der Verumgruppe zeigte sich im Durchschnitt eine Zunahme der Haaranzahl um 40 Prozent, gemessen mittels Phototrichographie. In der Placebogruppe waren es 10 Prozent. Während sich der Zustand bei 28,2 Prozent der Placebo-Teilnehmer verschlechterte, waren es in der Kürbiskernöl-Gruppe nur 2,7 Prozent. Nebenwirkungen unterschieden sich nicht zwischen beiden Gruppen, auch der Testosteronspiegel blieb unverändert.

Auch äußerlich angewendet wurde Kürbiskernöl untersucht: In einer Studie von 2021 trugen Frauen mit androgenetischer Alopezie drei Monate lang täglich 1 ml Kürbiskernöl auf die Kopfhaut auf. Zwar schnitt Minoxidil insgesamt besser ab, doch auch unter Kürbiskernöl kam es zu sichtbaren Verbesserungen. Die für diese Form des Haarausfalls typische Variabilität der Haardurchmesser nahm ab, ebenso der Anteil an feinem Vellushaar, während das Wachstum kräftiger Terminalhaare zunahm.

Als möglicher Wirkmechanismus wird diskutiert, dass Inhaltsstoffe wie Beta-Sitosterol im Kürbiskernöl natürlich hemmend auf die 5-Alpha-Reduktase wirken könnten – jenes Enzym, das Testosteron in Dihydrotestosteron umwandelt. Genau dieser Prozess spielt bei der Entstehung der androgenetischen Alopezie eine zentrale Rolle. Ergänzend werden in naturheilkundlichen Konzepten weitere natürliche 5-Alpha-Reduktase-Hemmer wie Sägepalmenextrakt, Grüntee-Polyphenole oder bestimmte Pflanzenstoffe aus Tomate und Nachtkerze eingesetzt.

Wie erleben Sie das Thema genetisch bedingter Haarausfall – setzen Sie auf klassische Medikamente, natürliche Alternativen oder eine Kombination aus beidem?

Alle Details zu Studienlage, Anwendung und ergänzenden naturheilkundlichen Möglichkeiten finden Sie hier:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/krankheiten/haare/haarausfall-uebersicht/kuerbiskernoel-haarausfall

03/08/2026
03/08/2026

Wassermelonen-Kaltschale mit Chili und Basilikum – die erfrischende Sommersuppe mit feiner Schärfe

Diese aromatische Kaltschale verbindet fruchtige Süsse mit dezenter Schärfe und cremiger Note – ideal für heisse Tage und eine leichte, vitalstoffreiche Küche.

Zum Rezept: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/rezepte/vorspeisen/kalte-vorspeisen/wassermelonen-kaltschale

Mit Wassermelone, Tomaten, Knoblauch, Chili, Mandelmus und einem veganen Feta aus Tofu. Schnell zubereitet, fein püriert und perfekt als erfrischende Vorspeise oder leichtes Abendgericht.

Wenn Sie Ihre pflanzliche Küche erweitern möchten, besuchen Sie auch unsere Online-Kochschule mit zahlreichen praxisnahen Kursen: https://www.vegane-kochschule.online/kochkurse

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