24/11/2025
Das „Positionspapier zur Zukunft der Data- und Digital Science-Community“ wurde vonseiten der Universität Bremen von Rolf Drechsler, Professor für Rechnerarchitektur sowie Sprecher und Mitbegründer des Data Science Centers an der Universität, und Lena Steinmann, Koordinatorin des Data Science Centers, mitverfasst und unterzeichnet. Außerdem wird aktuell der überregionale Verein „Data & Digital Science Community e.V. (DaDiSC)“ unter Koordination der Universität Bremen und Christian-Albrechts-Universität zu Kiel gegründet. Damit entsteht erstmals eine vernetzte Stimme für datenwissenschaftliche Forschung im gesamten deutschsprachigen Raum.
Forschung mit großen Datenmengen – ein fächerübergreifendes Phänomen
Forschung mit großen Datenmengen ist heute in vielen Wissenschaftsdisziplinen üblich – nicht nur in Statistik oder Informatik, sondern auch in Fächern wie Sprach- und Kulturwissenschaften oder Geschichte. Grund dafür ist nicht zuletzt, dass durch moderne Technologien und Digitalisierung mehr und mehr Daten digital verfügbar sind, zum Beispiel Mobilfunk- und Standortdaten, Open-Government-Daten von Städten oder Daten aus Gesundheitsapps.
Die Forschenden fordern daher eine verlässliche, langfristige Ausstattung für zentrale Einrichtungen wie Data- und Digital-Science-Zentren, um datenintensive und digital gestützte Forschung nachhaltig zu stärken. Aktuell ist häufig noch eine projektbasierte Finanzierung üblich, wie etwa bei den elf Datenkompetenzzentren, die vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert werden.