Frauenstadtplan Braunschweig
Nach Augsburg der Zweite bundesweit.
Sichtbarkeit schaffen
Kulturton
Kulturton- Agentur für Diversität & Transkulturalität
Beratung, Trainings und Workshops für neue Erfahrungswelten
gesellschaftsrelevant| aktuell | sinnstiftend
Alltag als Fachmoderation, der keiner ist. Es ist immer anders und neu. Was jedoch bleibt ist die allumfassende Vorbereitung und Einstimmung auf das Thema. Und bei aller Professionalität den Humor und Beschwingtheit nicht zu verlieren.
29/05/2026
Manchmal sieht man vor lauter Bäumen den Wald nicht. Manchmal ist es aber auch einfach der Pony, der im Weg hängt.
Und dann gibt es da noch andere kleine Verschiebungen im Blickwinkel, die ausreichen, um zu erkennen, dass Repräsentanz nicht dort beginnt, wo Menschen sichtbar gemacht werden, sondern dort, wo die Voraussetzungen geschaffen werden, sichtbar sein zu können.
Als Diversity- Abla habe ich heute ein paar Gedanken zu missverstandener Repräsentanz, Ressourcen, Ehrenamt und der Frage mitgebracht, wessen Realität wir eigentlich zeigen, wenn wir über eine regionale Identität sprechen, die sich im Wandel der Zeit auf unterschiedlichen Ebenen transformiert hat.
Was sind eure Gedanken dazu?
23/04/2026
Es sind augenscheinlich drei Linien, die auf den ersten Blick nicht zusammengehören: Diversität, Wellbeing und eine Papaya-Plantage.
Aber genau hier liegt der Zauber und Zugang zu Entwicklung.
Manchmal lassen sich aus der Lektüre populärkultureller Bücher größere Erkenntnisse und klarere Impulse ziehen als aus der Fachliteratur. Wenn man bereit ist, sie zu übersetzen.
Ein kleiner Einblick in meine Arbeitsweise.
12/04/2026
Der dritte und letzte Abend in der von Daniele Szeredy kuratierten Reihe „Melancholie des Widerstands“ am Staatstheater Braunschweig zum Thema LIEBE fand am 20. Februar statt.
Dabei sortierte ich mich um Hamlets letzten Worte vor dessen Tod
„The rest is silence“ als Warnung, die das Verstummen und Isolieren anprangert.
Meine Keynote war ein Plädoyer für die radikale Liebe die sich in der bewussten politischen Handlung zeigen sollte. Als wir an diesem Abend die Theorie verließen und im Rahmen des Ramadan Datteln als Symbol des Miteinanders teilten, spürten wir die Einfachheit des In-Beziehung-Gehens.
Im anschließenden Talk mit Daniele führten meine Kombinatskomplizin Chamah Marzougui und ich zudem unsere Gedanken über radikale Ehrlichkeit und Solidarität im Kombinat der Vulven weiter aus.
Neugierig geworden? In den nachfolgenden Slides nehme ich euch mit in meine Gedankenreise.
Ich möchte Daniele meinen besonderen Dank aussprechen, mir mit dem größten Vertrauensvorschuss begegnet zu sein und es mir ermöglicht zu haben, ihn an jedem dieser drei Abende mit meinen Worten überraschen zu dürfen.
Grazie mille!
26/01/2026
Ich schreibe aus Erfahrung und wachsenden Ungeduld heraus. Ein beruflicher Termin heute und das sich daraus entwickelte Gespräch inspirierte mich zum heutigen Beitrag.
Weil ich wieder einmal feststellte, auch bei meinem gleichgesinnten Gegenüber, dass Diversität kein Etikett ist sondern im Grunde dort beginnt, wo es unbequem wird, ich zunächst auf mich selbst schauen muss, bevor ich auf die bösen Strukturen zeige.
Ich arbeite nicht daran Fassaden aufrechtzuerhalten und übertünchen sondern an dem Abtrag von Mauern. Um ein umgedeutetes Zitat von James Baldwin zu bemühen:
"Wer will schon in ein brennendes Haus integriert werden?" [Aus: The Fire Next Time/1992]
19/12/2025
Nach arbeitsintensiven Wochen, die mich ein wieder Mal durch sehr unterschiedliche Räume führten, gab es einen Abend, der mich in seiner Intensität noch einmal anders herausgefordert hat: meine Einführung zum zweiten Themenabend Rahmen der Reihe „melancholie des widerstands“ am Staatstheater Braunschweig als gedanklicher Vorlauf zum Stück „hamlet. the rest is silence“, das im Februar 2026 Premiere feiert.
stand an diesem Abend nicht als Schlagwort im Raum, sondern als Struktur, das sich durch Sprache, Routinen, politische Rahmungen und ganz alltägliche Situationen zieht. Manchmal leiser und unsichtbarer als es scheint doch stets unfehlbar wirksam.
Die Reihe ist von Daniele Szeredy kuratiert, wieder einmal sehr tiefgründig und scharf umrissen und präzise moderiert. Das Gespräch mit Stimmen aus Aktivismus, Kulturarbeit und Zivilgesellschaft machte betroffen und aufmerksam zugleich.
Meine Einführung war ein Hybrid aus Statement, Keynote und Kommentar über epistemische Gewalt, Deutungshoheit in und mit Sprache, Gewalt, die einer Über- und Unterordnung folgt und über die Frage, ob und wie Widerstand beginnen kann, wenn Gegebenheiten hinterfragt werden.
Worum es genau ging und wie sich der Begriff GEWALT jenseits seiner gängigen Bilder entfaltet, lest ihr in den folgenden Slides.
Wo beginnt Gewalt für dich? Wann wird sie zur Normalität?
Bilder:
08/12/2025
"Ali Baba und seine 11 Geschwister: Zwischen Mythos und Realität“ war mehr als eine Veranstaltung. Es war der Versuch, einen Raum zu schaffen, der sich für Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges öffnet und NEU erzählt.
Wir sind an diesem Abend in ein Geflecht aus Film, Fotos, Musik und gelebten Geschichten eingetreten und erinnerten in Erzählungen, wer dieses Land mit Hoffnung, Mühe und unerschütterlicher Geduld mitgetragen hat: zwischen dem imaginierten Schlaraffenland Deutschland und den Wurzeln in der Türkei, um die sich Geschichten spannten, die seit 1961 ihren Weg nach Almanya gefunden haben. Und viel zu lange unerhört blieben.
Wir sahen Eltern, die sich vielleicht zum ersten Mal selbst mit jenem Stolz betrachteten, dessen Tribut sie sonst nur ihren Kindern zollen. Wir sahen Kinder, die ihren Eltern in aller Öffentlichkeit Liebeserklärungen machten, radikal offen und liebevoll zugleich. Wir spürten, wie der Raum vibrierte: fortwährende Gänsehautmomente, Tränen, die sich in Taschentüchern und Lachen wiederfanden, Aufregung und Aufruhr zugleich, weil so viel Unausgesprochenes endlich Worte finden durfte.
Wir hörten Müzeyyen, Osman, Şükran, Ülker und Veli zu, die die Wahrheit einer Generation, die nie nur „zu Gast“ war, sondern Architekt*innen eines neuen Wir erzählten. Ihre Geschichten stehen in keinem Archiv, in keinem Schulbuch, selten im Stadtbild, aber sie sind Fundament dieses Landes.
Dieser Abend war ein sanft-intensiver Aufstand der Erinnerung. Eine Verneigung vor denen, denen Räume wie dieser jahrzehntelang verwehrt blieben und die sie sich nun zurückerobern: in Würde, mit Humor und offenem Herzen.
Danke an die GenerationGOLD-Familie, die diesen Abend getragen hat; an Abla Karina vom , an und und an allen, die zuhörten, mitschrieben, mitfühlten.
Erinnerung ist kein Zustand, sondern eine Bewegung, das in einem gemeinsamen Wir weiterwächst. Danke für die unglaublichen Aufnahmen ❤️
10/11/2025
Das Beste Abendmahl – GenerationGOLD & Braunschweig Uluslararası Film Festivali ile buluşuyor
16 Kasım 2025 | 17:00–19:30 [ein]Raum, [ein]heimisch Kafe’nin yanında
Steinweg 30, Braunschweig
Ücret 15 € (çorba, meze ve sınırsız çay dahil)
Katılımcı sayısı: Maksimum 30 kişi | Oldugun gibi gel
Özgürlük, oruç ve bağlılık temalarindan sonra şimdi sıra geldi “altın”a, veya “altın gibi” bir akşama.
Das Beste Abendmahl dördüncü buluşmasına giriyor.
Bu kez Braunschweig Uluslararası Film Festivali’nin özel film programi GenerationGOLD kapsamında ve sevgili [ein]heimisch Kafe işbirliğiyle.
Bu akşamı, Almanya’ya iş gücü anlaşmasıyla gelen ve yalnızca emeklerini değil, anılarını, tariflerini, şarkılarını, hikâyelerini ve başka bir çocukluğun kokusunu da beraberinde getiren Altın Kuşak’a (Generation GOLD) adıyoruz.
Bu buluşmada geçmişe, bugüne ve yarına bakıyoruz. Bizi birbirimize bağlayan anlatılara; yemekleri, anıları ve “Alman tarihi” dediğimiz şeye dair yeni bakışları paylaşmaya odaklanıyoruz.
Herkesin katkısı değerli: Bir metin, bir şiir, bir şarkı ya da aile albümünden bir fotoğraf… Hatıralar için alanları genişletiyor, Alman hatırlama kültürünü herkes için erişilebilir kılıyoruz.
Masada ve organizasyonda sizi bekleyenler Aysenur & Mo Demir (Café einheimisch), Karina Gauerhof (Film Festival), Manja Liehr (Mädchenkollektiv) ve Türkân Deniz-Roggenbuck (Kulturton Ajansi)
Gelin, çorba, meze ve çay eşliğinde dünle yarın arasında bir akşamı birlikte geçirelim ve “biz”e biraz daha yaklaşalım.
Kayıt: [email protected]
10/11/2025
Das Beste Abendmahl goes GenerationGOLD goes Braunschweig International Film Festival
am 16. November 2025 | 17:00–19:30 Uhr im [ein]Raum
neben dem Café [ein]heimisch, Steinweg 30, Braunschweig
Eintritt: 15 € (inkl. Suppe, Vorspeisen & Tee-Flat)
max. 30 Personen | Come as you are
Nach Freiheit, Fasten und Verbundenheit wird es nun golden oder goldig- das wird sich zeigen.
Wir gehen mit dem Besten Abendmahl in die vierte Runde. Diesmal im Rahmen des Braunschweig International Film Festivals und der Sonderfilmreihe "GenerationGOLD" und in Kooperation mit dem wundervollen Café [ein]heimisch.
Wir widmen uns diesmal der Generation GOLD, den Menschen, die im Zuge des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens nach Deutschland kamen und mehr mitbrachten als Arbeitskraft. Nämlich Erinnerungen, Rezepte, Lieder, Geschichten und den Duft einer anderen Kindheit und Jugend.
An diesem Abend geht es um das, was war, was ist und was bleibt.
Um Gestern, Heute, Morgen.
Und um das Erzählen, das uns verbindet; um das Teilen von Speisen, Erinnerungen und neuen Blicken auf das, was wir „deutsche Geschichte“ nennen.
Jede*r darf etwas beitragen: ein Text, ein Gedicht, ein Lied oder ein Foto aus dem Familienalbum.
Wir erweitern und öffnen den Raum für Erinnerungen und deutsche Erinnerungskultur für ALLE.
Mit am Tisch und in der Organisation sind Aysenur & Mo Demir (einheimisch), Karina Gauerhof (Filmfestival), Manja Liehr (Mädchenkollektiv) und Türkân Deniz-Roggenbuck (Kulturton).
Lasst uns gemeinsam einen Abend zwischen Suppe, Vorspeisen und Tee, Gestern und Morgen verbringen und dem UNS näherbringen.
Anmeldungen unter [email protected]
Fotos
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Adresse
Magnitorwall 18
Braunschweig
38100