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In den letzten Wochen vor den Ferien passiert in der Schule meistens nicht mehr viel, was mit dem normalen Unterrichtsge...
30/06/2022

In den letzten Wochen vor den Ferien passiert in der Schule meistens nicht mehr viel, was mit dem normalen Unterrichtsgeschehen zu tun hat. Zum Ende eines Schuljahres ist häufig bei Lehrkräften wie auch bei Schüler*innen die Luft raus.
In der Regel werden bereits einige Wochen vor Ferienbeginn die Noten eingetragen, weshalb der Klausurstress nachlässt. Für Eltern stellt sich nun die Frage, ob die Zeit vor den Ferien zuhause sinnvoll genutzt werden kann, damit das Kind für den Start ins neue Schuljahr gut vorbereitet ist.
 
Hier gilt grundsätzlich die Regel, nur so viel zu machen, wie es deinem Kind Spaß bereitet und wofür dessen Motivation ausreicht. Die vergangenen Klausurwochen waren sicherlich anstrengend und dein Kind braucht nun eine gewisse Zeit, um abzuschalten. Wenn du dein Kind trotzdem weiter fördern möchtest, bieten Lerninhalte eine Möglichkeit, die im Schulalltag vernachlässigt werden.
 
Dein Kind sollte lernen, wenn …
-       nach den Ferien wichtige Arbeiten oder Prüfungen anstehen.
-       große Lernlücken geschlossen werden müssen.
-       es in der der Schule den Anschluss verloren hat.
Die Zeit vor und in den Ferien kann auch genutzt werden, um die berufliche Orientierung deines Kindes zu stärken. Durch Schnuppertage oder Praktika kann dein Kind für sich herausfinden, welche Tätigkeiten ihm Spaß bereiten. Ebenso ist es auch wichtig Berufe auszuschließen, deren Ausübung es sich nicht dauerhaft vorstellen kann.
 

Mehr als 2/3 aller Dritt- bis Achtklässler weisen laut aktuellen Schulstudien ein mangelhaft ausgeprägtes Leseverstehen ...
16/06/2022

Mehr als 2/3 aller Dritt- bis Achtklässler weisen laut aktuellen Schulstudien ein mangelhaft ausgeprägtes Leseverstehen auf. Dabei können die meisten Kinder jedes Wort lesen, doch den Inhalt des Textes wiederzugeben, bereitet große Probleme. Besonders gut erkennen lässt sich das Problem bei Textaufgaben in Mathematik. Die meisten Kinder beherrschen die Rechenwege, eine Textaufgabe zum selben Thema ist jedoch häufig unlösbar. Problematisch ist jedoch, dass sich ein unterdurchschnittliches Leseverständnis negativ in allen Schulfächern auswirkt. Viele Eltern fragen sich daher, wie sie das Leseverstehen des eigenen Kindes fördern können. Mit einfachen Tipps kannst du deinem Kind helfen, Texte besser zu strukturieren und Textinhalte leichter zu erfassen.
1. Lasse dein Kind immer laut vorlesen. So kannst du erkennen, ob es die Wörter überhaupt richtig liest.
2. Vermeide Lärm, Musik und Unordnung, denn Ablenkungen sind nicht erwünscht.
3. Zuerst sollte dein Kind die Überschrift des Textes lesen und dir erklären, um was es in dem Text vermeintlich geht. Auch Bilder und Fettgedrucktes sollten vor dem ersten Lesen beachtet und besprochen werden.
4. Lasse dein Kind den Text mindestens zweimal lesen.
5. Beim ersten Lesen sollte dein Kind alle Wörter, die es nicht versteht, markieren. Besprecht anschließend die Bedeutung der unklaren Wörter.
6. Beim zweiten Lesen sollte dein Kind wichtige Schlüsselwörter markieren.
7. Sprich anschließend mit deinem Kind über den Inhalt des Textes.
8. Besteht der Text aus mehreren Sinnabschnitten, solltest du nach jedem Abschnitt den Inhalt mit deinem Kind besprechen.
9. Stelle deinem Kind nach dem Lesen Fragen zum Text.

Achte darauf, Texte zu wählen, deren Inhalt dein Kind interessiert und die nicht zu lang sind. Übt das Textverständnis zwei- bis dreimal in der Woche, häufigeres Üben führt zu sinkender Motivation.
Findest du dich und dein Kind in diesem Problem wieder? Dann nutze sowohl unsere Tipps als auch unseren innovativen Lesekompetenztrainer, mit dem dein Kind lernt, Texte zu strukturieren, wichtige Informationen zu filtern und weiterzuverarbeiten.

Die mündliche Mitarbeit macht in vielen Fächern mehr als die Hälfte der Gesamtnote aus. Viele Teenager haben jedoch Hemm...
08/06/2022

Die mündliche Mitarbeit macht in vielen Fächern mehr als die Hälfte der Gesamtnote aus. Viele Teenager haben jedoch Hemmungen, sich mündlich einzubringen.
Während der Pubertät wird Teenagern ihre Außenwahrnehmung zunehmend wichtiger. Daher vermeiden sie, in peinliche Situationen zu kommen oder unangenehm aufzufallen. Besonders Situationen, in denen man scheitern oder ausgelacht werden kann, sind die Horrorvorstellung vieler Teenager.
Über ein Viertel aller Teenager leidet unter Versagensängsten während des Unterrichts. Dabei gelingt es vielen Jugendlichen nicht, ihre Ängste und Hemmungen zu besiegen, weshalb sie sich nicht aktiv am Unterricht beteiligen.
Doch wie kannst du als Elternteil dein Kind dabei unterstützen, das Selbstbewusstsein zu stärken und die mündliche Beteiligung zu verbessern?
1. Zuhause liegt der Schlüssel 🏠
Fordere deinen Teenager zuhause immer wieder auf, Fragen zu beantworten und sich aktiv an Gesprächsrunden zu beteiligen. Je häufiger dein Kind zuhause mitredet, desto bewusster wird ihm, dass seine Meinung wichtig ist. Es lernt, Diskussionen zu führen, argumentativ vorzugehen und das Selbstvertrauen für die mündliche Beteiligung im Unterricht wird gestärkt.
2. Hausaufgaben vortragen 🙋🏼‍♀️🙋‍♂️
Wer zuhause Hausaufgaben erledigt, ist gut vorbereitet und fühlt sich sicher. Deshalb ist es am einfachsten, sich aktiv am Unterricht zu beteiligen, in dem dein Kind die Hausaufgaben vorliest.
3. Blickkontakt halten und zuhören 👂👀
Dein Kind sollte stets den Blickkontakt mit der Lehrkraft suchen, aktiv zuhören und sich nicht scheuen, Verständnisfragen zu stellen. Fragen zu stellen, fällt vielen Teenagern leichter, als Fragen zu beantworten.
4. Ziele setzen 🏁
Schüchterne Jugendliche leiden unter ihrer Passivität im Unterricht. Setze mit deinem Kind kleinschrittige Ziele wie das einmalige Melden pro Unterrichtsstunde. Dies motiviert und führt auch langfristig zu einer besseren mündlichen Beteiligung.

Die mündliche Mitarbeit macht die Hälfte der Note aus, in vielen Fächern sogar mehr als 50%. Daher ist es umso wichtiger...
01/06/2022

Die mündliche Mitarbeit macht die Hälfte der Note aus, in vielen Fächern sogar mehr als 50%. Daher ist es umso wichtiger, dass sich dein Kind aktiv am Unterricht beteiligt.
Zur mündlichen Mitarbeit zählen nicht nur die Anzahl der Redebeiträge, sondern auch das Vortragen der Hausaufgaben, das Vorlesen, das aktive Einbringen in Gruppenarbeiten oder das Vorstellen eines Plakats.
Häufig haben Kinder Angst, vor einer Gruppe zu sprechen oder für Fehler ausgelacht zu werden. Obwohl sie Inhalte verstehen und Fragen beantworten könnten, trauen sie sich nicht, eine Antwort zu geben. Rund ein Viertel aller Kinder leidet unter leichten bis starken Hemmungen, weshalb sie ihr wahres Leistungspotenzial nicht zeigen und schlechtere Noten erhalten.
Doch wie kannst du dein Kind dabei unterstützen, aktiver am Unterrichtsgeschehen teilzunehmen?
1. Gute Vorbereitung auf den Unterricht
Gehe mit deinem Kind am Vortag die Unterrichtsinhalte und Hausaufgaben durch. So vermittelst du deinem Kind ein Gefühl der Sicherheit und es traut sich eher, mündlich mitzuarbeiten.
2. Eigene Ziele formulieren lassen
Lasse dein Kind drei eigene Ziele formulieren, wie und in welchen Fächern es die mündliche Mitarbeit verbessern kann.
3. Strichliste im Unterricht
Dein Kind soll für jede aktive Beteiligung einen Strich in einer Strichliste vermerken. So visualisiert es, wie oft es tatsächlich am Unterrichtsgeschehen teilgenommen hat.
4. Einbinden der Lehrkraft
Animiere die Lehrkraft, dir am Ende der Woche ein Feedback über die Mitarbeit deines Kindes zu geben. Dies kann in kurzer schriftlicher Form oder in einem Gespräch stattfinden.
5. Ruhetag gönnen
Erlaube deinem Kind, einen Tag weniger aktiv zu sein. Nicht jeder Tag ist gleich und eine Ruhepause darf sich jeder gönnen.
6. Ziele und Belohnungen vereinbaren
Setzt zusammen erreichbare Ziele und vereinbart ein Belohnungssystem. Belohnungen können Lob, Kleinigkeiten oder eine Wunscherfüllung sein. Wichtig: Belohnungen müssen nicht teuer sein, gemeinsame Zeit und positives Feedback hilft am meisten.

Vergessene Buchstaben im Diktat, vertauschte Rechenzeichen in der Mathearbeit, fast alle Eltern kennen die Probleme von ...
25/05/2022

Vergessene Buchstaben im Diktat, vertauschte Rechenzeichen in der Mathearbeit, fast alle Eltern kennen die Probleme von Flüchtigkeitsfehlern beim eigenen Kind. Manche Kinder verlieren dadurch kostbare Notenpunkte. Dabei können einfache Tipps deinem Kind helfen, Flüchtigkeitsfehler zu vermeiden.
1.     Dein Kind macht Rechtschreibfehler, obwohl es die Rechtschreibregeln beherrscht oder die Lernwörter vorher richtig geschrieben hat.
Bekannte Texte selbstständig zu korrigieren, fällt deinem Kind schwer. Dies liegt daran, da es den Inhalt kennt und daher dazu neigt, den Text zu überfliegen, wodurch dein Kind Fehler im eigenen Text schwer findet. Dein Kind sollte den Text deshalb einmal vorwärts lesen, anschließend einmal rückwärts. So liest es keine ganzen Sätze mehr, sondern Wort für Wort, weshalb einzelne Fehler schneller auffallen.
2.     Dein Kind hat Lücken beim Abschreiben von Texten.
Lass dein Kind die Abschreibtexte laut vorlesen. So fällt deinem Kind eher auf, wenn es Wörter vergessen hat. In Stillarbeitsphasen oder während der Klassenarbeit sollte sich dein Kind den Text innerlich oder flüsternd vorlesen.
3.     Dein Kind vertauscht beim Lösen von Aufgaben die Rechenzeichen.
Lasse dein Kind vor dem Rechnen zuerst das Rechenzeichen farblich markieren. Dadurch lernt dein Kind unbewusst, den Fokus auf das Rechenzeichen zu legen. Setze diesen Tipp immer wieder um, egal, ob bei den Hausaufgaben oder beim Lernen für Klassenarbeiten.
4.     Dein Kind bearbeitet falsche Aufgaben im Buch oder schreibt falsche Aufgaben ab!
Lasse dein Kind alle Aufgaben und Texte, die es nicht bearbeiten muss, mit einem weißen Blatt abdecken. Wenn dein Kind Rechenblöcke lösen muss, sollte es auch innerhalb des Rechenblocks die Aufgaben abdecken, die es noch nicht bearbeiten muss. Besteht eine Aufgabe aus mehreren Teilaufgaben, sollte dein Kind die bearbeiteten Teilaufgaben abhaken.
5.     Dein Kind findet eigene Fehler nicht.
Animiere dein Kind dazu, eigenständig nach Fehlern zu suchen. Am sinnvollsten ist es, deinem Kind die Fehleranzahl mitzuteilen, es danach suchen zu lassen, anstatt die Fehler zu zeigen.

Leidet dein Kind unter der Rechenstörung (Dyskalkulie), ist das sowohl für dein Kind als auch dich eine belastende Situa...
18/05/2022

Leidet dein Kind unter der Rechenstörung (Dyskalkulie), ist das sowohl für dein Kind als auch dich eine belastende Situation. Doch woran erkennst du, ob dein Kind unter einer Dyskalkulie leidet, und wie kannst du deinem Kind die notwendige Unterstützung bieten?
Bereits im jungen Kindesalter entwickeln Kinder mathematische Fähigkeiten, indem sie einfache Mengen unterscheiden können und das Zählen lernen. Ab dem Kindergartenalter können sie von verschiedenen Zahlen aus hoch- und runterzählen, wodurch sie einfache Rechenaufgaben lösen können. Dies ermöglicht ihnen, auch Teilmengen zu erfassen. Im Grundschulalter erweitern Kinder die Zahlenräume sowie natürlichen Zahlenfolgen und erlernen den Umgang mit Stellenwerten. Leidet dein Kind unter einer Rechenstörung, scheitert es oftmals bereits am Erwerb dieser Grundlagen. Diese Symptome zeigen dir, ob dein Kind möglicherweise an einer Rechenstörung leidet:
Dein Kind kann …
- am Ende der 2. Klasse Aufgaben nur mit den Fingern zählen.
- Zahlen nicht anhand der Stellenwerte beschreiben (Zahl besteht aus 7H, 5Z, 3E 753)
- nicht unterscheiden, welche Zahl größer/kleiner ist.
- von einer beliebigen Zahl aus nicht hoch- und runterzählen.
- Nachfolger und Vorgänger nicht bestimmen.
- nicht im Kopf rechnen.
- geschriebene Zahlwörter nicht als Zahl darstellen.
- kaum Ergebnisse abspeichern und anschließend ähnliche Aufgaben lösen (9-3=6, 9-4=5)
Sollte dein Kind mehrere dieser Anzeichen aufweisen und über einen längeren Zeitraum hinweg Probleme im Rechnen haben, solltest du unbedingt den Kontakt zur Lehrkraft suchen.
Doch wie kannst du dein Kind zuhause unterstützen, damit es weiterhin motiviert lernt?
- Hilf deinem Kind bei den Hausaufgaben und packe deinem Kind kleine Päckchen, damit die Aufgaben überschaubar sind.
- Übe vermehrt Rechengrundlagen, anstatt den aktuellen Schulstoff.
- Regelmäßige, kurze (10 Minuten) Übungseinheiten sind empfehlenswert.
- Passe die Erwartungen an das tatsächliche Leistungsniveau an, damit dein Kind Erfolgserlebnisse verspürt und sich nicht als „dumm“ abstempelt.
- Lobe dein Kind auch für kleinste Erfolge und die Ausdauer beim Üben.

Mit einer wachsenden Anzahl an Aufgaben werden Kinder und Eltern auch vor die Frage gestellt, in welcher Reihenfolge die...
11/05/2022

Mit einer wachsenden Anzahl an Aufgaben werden Kinder und Eltern auch vor die Frage gestellt, in welcher Reihenfolge die Aufgaben erledigt werden sollten. Dabei sind besonders die Eltern gefragt, die Zeiten und Aufgaben ihrer Kinder optimal zu planen.
Für ein optimales Zeitmanagement gibt es unterschiedliche Ansätze. Wir stellen dir heute die „Eat the Frog“-Strategie vor, die dir dabei helfen soll, deine Aufgaben effektiv und zufriedenstellend zu erledigen. Denn es gilt: Wer seine Zeit sinnvoll nutzt, dem bleibt auch mehr Freizeit.
Zuerst fragst du dich bestimmt, was deine Zeitplanung mit einem Frosch zu tun hat und ob du wirklich Frösche essen solltest? 🐸
Ein Frosch ist schwer zu greifen, da er sehr glitschig ist. Durch sein lautes Quaken fällt es dir schwer, dich auf andere Dinge zu konzentrieren. Wenn du denkst, dass du den Frosch fangen kannst, hüpft er einfach weg.
Der Frosch steht daher für die Aufgaben, die du vor dir herschiebst, weil sie unangenehm sind. Oft sind es solche unvollendeten Aufgaben, die dich auch in anderen Bereichen einschränken und aufhalten.
Doch wie geht man mit seinem Frosch um?
Das Wichtigste ist zunächst, deinen Frosch zu erkennen. Was ist deine unangenehmste oder aufwendigste Aufgabe, die du erledigen musst?
Sobald du deinen Frosch kennst, solltest du ihn dir nach Möglichkeit in kleine Einzelteile aufteilen. Falls es dir dennoch zu viel erscheint, kannst du jederzeit auch um Hilfe bitten.
Zuletzt ist es wichtig, sich dem Frosch anzunehmen. Räume deinen Schreibtisch abends auf und lege dir alles bereit, was du für deinen Frosch brauchst. Am nächsten Tag geht es dann direkt los.
 
Es gilt also grundsätzlich, nicht nur offensichtliche Ablenkungen zu vermeiden, sondern auch unseren Frosch abzuarbeiten, denn oft ist unser Gehirn mit den kniffligen Aufgaben und Herausforderungen, die wir aufschieben, so stark beschäftigt, dass uns der Frosch am Gelingen anderer Aufgaben hindert. Der Schlüssel zu deinen Bestleistungen liegt also darin, die Aufgaben zu bewältigen. Hat man den Frosch erst gegessen, so ist die wohlverdiente Pause im Anschluss deutlich entspannter.  

Besonders in Nebenfächern werden Referate immer wieder als Klausurersatz eingesetzt. Dabei stehen viele Schülerinnen und...
04/05/2022

Besonders in Nebenfächern werden Referate immer wieder als Klausurersatz eingesetzt. Dabei stehen viele Schülerinnen und Schüler vor der Aufgabe, sich eigenständig Wissen anzueignen und anschließend in einer geeigneten Form zu präsentieren. Wir haben fünf Tipps, die euch bei eurem nächsten Referat garantiert helfen.
1. Recherche: Bei der Suche nach Informationen ist es besonders wichtig, dass du dich zunächst mit allgemeinen Informationen auseinandersetzt. Du solltest dir einen groben Überblick verschaffen, bevor du mehr ins Detail gehst. Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Suche ist das Überpüfen von Quellen. Viele Informationen im Internet sind nicht ausreichend belegt und daher ungeeignet, um diese in deiner Präsentation zu verwenden.
2. Struktur: Nachdem du dich ausreichend mit Informationen versorgt hast, versuche nun eine Struktur und Gliederung aufzubauen, mithilfe derer du das Thema vorstellen möchtest. Überlege dir hierzu Fragestellungen und prüfe, ob du diese hinreichend beantworten kannst. Umso besser deine Struktur aufgebaut ist, desto leichter fällt es deinem Publikum, dir zu folgen.
3. Medieneinsatz: Sehr weit verbreitet ist der Einsatz einer Powerpoint-Präsentation. Achte hierbei auf ein ansprechendes Design und verwende auf deinen Folien nur Stichpunkte. Das Medium sollte deine Präsentation unterstützen und dir nicht die Show stehlen. Außerdem kannst du auch ein Handout vorbereiten, um deinen Zuhörern die wichtigsten Informationen nochmal schriftlich auszuhändigen.
4. Spannung: Überlege dir eine Einleitung für dein Thema, sodass es interessant für deine Zuhörer klingt und diese mehr von dir erfahren wollen. Durch den Einsatz von Grafiken oder Schaubildern kannst du die Informationen verständlicher und gleichzeitig optisch ansprechender machen.
5. Interaktion: Damit deine Präsentation spannend bleibt, ist es wichtig, deine Zuhörer ein Stück weit einzubinden. Versuche frei zu sprechen und suche Augenkontakt, damit die Informationen direkt bei deinen Zuhörern ankommen. Du kannst dir außerdem durch eine Fragerunde am Ende Feedback einholen oder prüfen, ob dir deine Zuhörer folgen konnten.

Viele Wege führen beim Lernen nach Rom. Dabei wird zwischen vier Lerntypen unterschieden, die sich Inhalte auf unterschi...
27/04/2022

Viele Wege führen beim Lernen nach Rom. Dabei wird zwischen vier Lerntypen unterschieden, die sich Inhalte auf unterschiedliche Arten besser einprägen können. Der visuelle Lerntyp merkt sich Inhalte besser durch Betrachtung, der auditive durch Zuhören, der haptische durch praktische Anwendung und der kommunikative durch Gespräche. Wenn du deinen Lerntypen (häufig sind es Mischformen) kennst, kannst du dein Lernverhalten anpassen durch das Verwenden der richtigen Lerntechnik optimieren.
1. Spickzettel-Phänomen: Lies alle Inhalte laut vor und fasse sie in eigenen Stichpunkten zusammen. Wiederhole dies mehrfach und probiere, immer kürzere Zusammenfassungen zu formulieren. Durch die Kombination aus Lesen, Schreiben und Sprechen behältst du dir die meisten Inhalte.
2. Listen: Fasse zu jedem Thema alle wichtigen Inhalte in Stichpunkten zusammen, wodurch Lernlisten erhältst. Durch das wiederholende Aufschreiben verfestigt sich das Wissen.
3. Wiederholungen: Lies die Inhalte mehrfach und gehe sie anschließend geistig durch. So sollte sich das Wissen im Langzeitgedächtnis abspeichern. Diese Lerntechnik ist intuitiv und einfach anzuwenden.
4. SQ3R-Technik: Nach einem Blick auf das Inhaltsverzeichnis und die Überschriften formulierst du Fragen, die sich dir stellen. Diese beantwortest du durch Markierungen im Text und Zusammenfassungen. Besonders geeignet für schwierige Inhalte.
5. Karteikarten: Geeignet für Vokabeln und Inhalte, die auswendig gelernt werden müssen. Nutze unseren Vokabeltrainer, der deine Karteikarten automatisch verschiebt. Durch die Kombination aus Schreiben, Sprechen und Wiederholen eine sehr effektive Lerntechnik.
6. Verbildlichung: Erstelle Mindmaps oder Organigramme und versuche, dir zu Lerninhalten Bilder vorzustellen. So kannst du komplexe Inhalte einfacher verstehen und behalten und lernst bereits beim Erstellen. Besonders in Stresssituationen kannst du dich gut an Bilder und deren Inhalt erinnern.
7. Gedächtnispalast: Stelle dir ein Gebäude vor und verknüpfe Räume mit deinem Lernstoff. Gehe während der Klausur durch das Gebäude. Besonders geeignet für Lernstoff, der aufeinander aufbaut.


Prüfungsangst ist ein Phänomen, das viele Kinder über den Schulalltag hinaus begleitet. Egal ob Klassenarbeit oder Führe...
20/04/2022

Prüfungsangst ist ein Phänomen, das viele Kinder über den Schulalltag hinaus begleitet. Egal ob Klassenarbeit oder Führerschein, Angst und Nervosität können das Abschneiden in Prüfungen negativ beeinflussen. Manchmal führt dies auch zu einem „Blackout“, sodass sicher geglaubtes Wissen einfach nicht mehr abrufbar ist.
Viele Eltern kennen die Situation aus dem eigenen Leben. Bei einigen Betroffenen fällt das Atmen schwer oder die Stimme versagt, andere klagen über Herzrasen, Kreislaufbeschwerden oder Schweißausbrüche. In einer Prüfungssituation reagiert der Körper meist heftig auf den zunehmenden Druck, den sich sich die Betroffen selbst aufbauen. Der Grund dafür ist in der Regel die Angst vor dem Scheitern und das Gefühl, nicht gut genug (vorbereitet) zu sein. Im Körper werden dann Stresshormone wie Adrenalin ausgeschüttet. Zudem werden alle Sinne geschärft, was die Konzentrationsfähigkeit zusätzlich einschränkt. Studien haben ergeben, dass ca. 15 Prozent aller Kinder und Erwachsenen an Prüfungsangst leiden.
Unser fünf Tipps gegen Prüfungsangst:
1.🤓: Eine schlechte Vorbereitung ist der Angstmacher Nummer 1. Bereite dich gut vor, denn das gibt Sicherheit und du kannst mit gutem Gewissen in die Prüfung gehen.
2.🧭: Ohne Lernplan scheint der riesengroße Berg an Lernstoff unüberwindbar. Erstelle einen Lernplan und teile den Lernstoff in kleine Einheiten auf.
3.🍎: Um während der Prüfungszeit einen klaren Kopf zu bewahren, benötigen wir besonders viel Energie. Vollkornprodukte, Obst und Gemüse sowie viel Wasser helfen dir. Eine Mahlzeit eignet sich ideal als Lernpause und Stresskiller.
4.💭: Mache dir vor einer Prüfung nicht unnötige Sorgen, was alles schiefgehen könnte. Dein Kopf spielt dir einen Streich und dieser löst Stress bei dir aus. Du brauchst positive Gedanken, um selbstbewusst in die Prüfung zu gehen.
5.💪: Jeder Prüfer war selbst schon einmal in deiner Situation und kann dich verstehen. Versuche daher Ruhe zu bewahren. Atme tief ein und bitte deinen Prüfer ggf., die Frage zu wiederholen. In einer Klassenarbeit solltest du zunächst die Aufgaben bearbeiten, die du gut lösen kannst.

Wir wünschen dir und deinen Liebsten schöne Ostertage. Hoffentlich wart ihr bei der Eiersuche erfolgreich. 🐣🐰
18/04/2022

Wir wünschen dir und deinen Liebsten schöne Ostertage. Hoffentlich wart ihr bei der Eiersuche erfolgreich. 🐣🐰

Jedes Jahr lösen die Vorbereitungen auf die Abschlussprüfungen Panik und Angst bei Schulabgängern aus. Doch eine gute Pr...
13/04/2022

Jedes Jahr lösen die Vorbereitungen auf die Abschlussprüfungen Panik und Angst bei Schulabgängern aus.
Doch eine gute Prüfungsvorbereitung hilft, Angst und Stress zu verringern und Selbstvertrauen zu gewinnen.
Nutze unsere Tipps, damit die Zeit der Prüfungsvorbereitung zum Kinderspiel wird. Beachte bei den Prüfungsvorbereitungen, dass Menschen unterschiedliche Hochleistungsphasen haben. Frühaufsteher haben sehr früh eine steilere Lernkurve, Nachtmenschen dagegen erst ab 10 Uhr.
1. Richte ein geeignetes Lernumfeld ein. Suche einen hellen, ruhigen und aufgeräumten Arbeitsplatz, entferne alle Ablenkungen und schalte alle elektronischen Geräte aus.
2. Finde die Leistungskurve deines Kindes heraus und nutze seine optimalen Lernzeiten. Wacht es von selbst früh auf oder schläft es lange? Anhand des Schlafrhythmus erkennst du die optimalen Lernzeiten, die kurz nach der natürlichen Aufwachzeit beginnen. TIPP: In der Zeit nach dem Mittagessen haben fast alle ein Leistungstief.
3. Lege einen Tagesplan an, in dem ihr feste Schlafenszeiten (spätestens 23 Uhr), Lernzeiten (max. 4 Einheiten á 30-60 Minuten) und Zeiten für Freizeitaktivitäten festlegt.
4. Visualisiert die Ziele auf einem Plakat. Erarbeite mit deinem Kind, wofür es eine erfolgreiche Abschlussprüfung (bessere Bewerbungschancen, Übertritt in die Oberstufe, Studienplatz) braucht.
5. Strukturiert den Lernstoff. Sichtet die Materialien der Prüfungsfächer. Erstellt zu jedem Thema eine Liste mit Inhalten, die bereits gekonnt werden und Inhalten, zu denen dein Kind Fragen hat. Inhalte, die bereits gekonnt werden oder zu denen ein Grundverständnis besteht, sollte dein Kind selbstständig wiederholen, Fragen sollte es in einer Lerngruppe oder mit einem Lernbegleiter bearbeiten.
6. Erarbeitet einen abwechslungsreichen Lernplan.
7. Lass dein Kind nach jeder Lernzeit Zusammenfassungen erstellen, damit es sich besser an den Stoff erinnern kann. Auch bei wiederholten Themen sollten Zusammenfassungen in Form von Texten, Mindmaps, Diagramme, Audio-Aufnahmen oder Bilder erstellt werden.
8. Plane Belohnungen für erreichte Etappenziele ein. Dies steigert die Motivation deines Kindes.

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