Musikschule Wesermarsch

Musikschule Wesermarsch An der Musikschule Wesermarsch wird seit mehr als einem Viertel­jahrhundert Musik aus fast allen Epochen und Stilen unterrichtet.

Mit über 35 Musikern und Musik­päda­gogen und über 1200 Schülern sind wir eine aktive Musik­schule.

22/09/2025

Die Zugvogeltage im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer stehen vor der Tür! Nach dem großen Erfolg unseres musikalischen Rahmenprogramms bei der Auftaktveranstaltung im letzten Jahr wurde das Musikschul-Ensemble „Liz ‘N Brass“ erneut für die diesjährige Eröffnung angefragt. Die Veranstaltung findet am 10. Oktober 2025 um 18:30 Uhr im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer-Besucherzentrum statt.
In diesem Jahr ist Finnland das Partnerland der Zugvogeltage. Daher freuen wir uns besonders über finnische Anklänge in der musikalischen Programmatik. Für die musikalische Untermalung hat das Ensemble unter anderem ein Arrangement von „Sydämenstäni rakastan“, einem finnischen Liebeslied, bearbeitet durch den finnischen Komponisten Jean Sibelius, vorbereitet. Wer Interesse an dem Arrangement hat, kann sich gern via Facebook oder Homepage der Musikschule (www.musikschule-wesermarsch.de) melden – Uminstrumentierungen stellen kein Problem dar.

19/09/2025

Guten Tag. Mit dem nachfolgenden Leserbrief ist die Familie Bockmeyer an die Presse herangetreten. Einer Veröffentlichung wurde widersprochen. Demokratie ist halt ein sehr schwieriges Pflaster geworden in Deutschland. Gern veröffentliche ich diesen Leserbrief.

Leserbrief:
Betrifft: Musikschule Wesermarsch stellt Insolvenzantrag & Landkreis weist Vorwürfe
der Musikschule zurück

Leserbrief ,,Es zieht eine Dunkle Wolk' herein"

Mit großer Bestürzung haben wir zur Kenntnis nehmen müssen, dass der Landkreis der
Musikschule Wesermarsch die adäquate finanzielle Unterstützung versagt.

Seit nunmehr drei Generationen hat unsere Familie die musikalische Qualität der
Ausbildung der Musikschule genossen. Auch als sechsköpfige Familie war es uns
möglich, allen eine musikalische Erziehung zu ermöglichen. Das gelang auch deshalb,
weil der Landkreis die Musikschule finanziell unterstützt hat.

Vor allem die gute Qualifikation der Lehrkräfte war entscheidend, warum wir uns immer
für die Musikschule entschieden haben. Das musikalische Angebot der
Kreisvolkshochschule kann diesem in keinster Weise das Wasser reichen. Das liegt vor
allem auch daran, dass die Lerngruppen sehr viel größer sind und die Fächerauswahl
sehr begrenzt sein wird. Ukulele und Songwriting ersetzt nicht die große Bandbreite an
Musikstilen und lnstrumenten, die von der Musikschule angeboten wird.

Sollte es tatsächlich dazu kommen, dass die Musikschule insolvent bleibt, wird es
schwer sein, die Qualität der musikalischen Ausbildung zu ersetzen. Qualifizierte
Lehrkräfte sind schwer zu finden und nach den Turbulenzen wird auch keiner
zurückkehren. Die Lehrer sind dann weg.

Es ist ein Armutszeugnis des Landkreises, dass hier eindeutig am falschen Ende gespart
wird. Qualitativ guter Musikunterricht hat seinen Preis.

Wir bedanken uns bei der Musikschule für die 34 Jahre, die unsere Familie dort den
durchgängig guten Unterricht besuchen durfte und drücken alle Daumen für die Zukunft.

Hille und Sarah Bockmeyer

Essay:Die Zerstörung kultureller Substanz: Eine kritische Analyse der Krise der Musikschule Die gegenwärtige Auseinander...
11/09/2025

Essay:
Die Zerstörung kultureller Substanz:
Eine kritische Analyse der Krise der Musikschule

Die gegenwärtige Auseinandersetzung um die Musikschule Wesermarsch offenbart nicht bloß einen lokalen Konflikt zwischen einer kulturellen Institution und der bürokratischen Apparatur eines Landkreises, sondern entlarvt eine tiefere Pathologie der modernen Verwaltungsgesellschaft, in der das Partikulare dem abstrakten Kalkül der Effizienz geopfert wird. Was sich hier abzeichnet, ist kein bloßer Streit um Zuschüsse oder Organisationsformen, sondern eine exemplarische Manifestation der Entfremdung kultureller Praxis von ihrem eigenen Wesen – ein Prozess, der die musikalische Bildung als Medium der Subjektbildung zugunsten einer verwalteten Welt preisgibt. In dieser Analyse soll der Zwiespalt von Freiheit und Kontrolle, von Substanz und Schein, wie sie in diesem Konflikt zutage tritt, entfaltet werden, um die verborgenen Mechanismen einer bürokratischen Rationalität zu beleuchten, die das Lebendige zum Schweigen bringt.

Die Verwaltung des Kulturellen: Eine Dialektik der Zerstörung

Die Musikschule Wesermarsch steht im Zentrum einer bürokratischen Offensive, die unter dem Deckmantel der Haushaltsdisziplin und organisatorischen Rationalisierung die Substanz einer Institution zu zerschlagen droht, die nicht nur musikalische Fertigkeiten vermittelt, sondern als Ort der ästhetischen Erfahrung die Möglichkeit einer emanzipatorischen Subjektivität birgt. Die Kreispolitik und -verwaltung, in ihrem Bestreben, die musikalische Bildung unter das Dach der Kreisvolkshochschule (KVHS) zu zwingen, offenbaren eine Logik, die nicht die Förderung kultureller Praxis, sondern deren Vereinnahmung und Neutralisierung anstrebt. Die KVHS, bar jeder Expertise in der musikalischen Pädagogik, wird als scheinbar neutrale Organisationsform präsentiert, die jedoch nichts weiter ist als ein bürokratisches Gefäß, das die lebendige Praxis der Musikschule in eine leere Hülle verwandeln soll. Hier zeigt sich die Dialektik der Aufklärung: Was als Rationalisierung und Fortschritt verkauft wird, entpuppt sich als Regression, als Zerstörung einer Struktur, die durch ihre Autonomie und ihre Verwurzelung in der Praxis ihre Legitimation findet.

Die vorgebrachte Kritik der Kreisverwaltung, die Schülerzahlen seien auf unter 700 gesunken und die Personalkosten hätten sich verdoppelt, ist nicht nur empirisch fragwürdig, sondern verrät eine Reduktion des Kulturellen auf quantifizierbare Größen. Schülerzahlen schwanken, wie jede Musikschule weiß, in Zyklen, und die angebliche Halbierung ignoriert die Stabilität von etwa 1.000 Schülern selbst während der Corona-Pandemie. Die Behauptung verdoppelter Personalkosten ist eine grobe Verzerrung, da die Musikschule durch verantwortungsvolles Wirtschaften Rücklagen geschaffen hatte, die durch das schließlich inadäquate Förderverhalten des Landkreises aufgezehrt wurden. Solche Verzerrungen sind kein bloßer Irrtum, sondern Ausdruck einer Ideologie, die das Qualitative – die pädagogische Substanz, die Beziehung zwischen Lehrern und Schülern – dem quantitativen Kalkül unterwirft. Die Verwaltung spricht von Steuergeldverantwortung, doch ihre Rhetorik verschleiert, dass die Haushaltskrise des Landkreises weniger durch die Musikschule als durch eine fehlende vorausschauende Planung verursacht wurde. Eine Zuschusserhöhung von 150.000 Euro für 2024 wurde beschlossen, ohne dass ein tragfähiges Konzept für die langfristige Finanzierung existierte – ein Widerspruch, der die Inkonsistenz bürokratischen Handelns entlarvt.

Die Sprache der Macht: Kommunikation als Herrschaftsinstrument

Die Kommunikation zwischen Musikschule und Kreisverwaltung offenbart eine weitere Dimension der Entfremdung: die Sprache, die eigentlich Medium des Verstehens sein sollte, wird zum Instrument der Macht. Schriftliche Absprachen von Seiten des Landkreises waren selten und vage, der Schulleiter der Musikschule wurde systematisch marginalisiert, nachdem er kritische, aber sachliche Einwände vorbrachte. Diese Ausgrenzung ist nicht bloß ein organisatorisches Versagen, sondern ein Akt der Disziplinierung, der die kritische Stimme zum Schweigen bringen soll. Besonders eklatant ist die Behauptung eines Mitglieds der Gesellschafterversammlung der KVHS, die Musikschule habe nie ein Konzept vorgelegt – eine Aussage, die durch Presseartikel und Zeugen widerlegt wird. Hier zeigt sich die Pervertierung der Sprache: Sie dient nicht der Wahrheit, sondern der Legitimation einer vorgefassten Entscheidung. Die Musikschule legte ein durchdachtes Fusionskonzept vor, das pädagogische Qualität und organisatorische Nachhaltigkeit vereinte, doch es wurde ignoriert, nicht diskutiert, nicht geprüft. Stattdessen wird ein „Musikbereich“ innerhalb der KVHS angekündigt, der inhaltlich nur sporadisch gefüllt wurde – ein Phantom, das die Illusion von Kontinuität erzeugen soll, während es die Substanz zerstört.

Diese Verweigerung des Dialogs ist kein Einzelfall, sondern Ausdruck einer bürokratischen Rationalität, die Kooperation als Bedrohung empfindet. Die Musikschule, die sich durch ihre Autonomie und ihre Haltung auszeichnet, wird als „unbequem“ wahrgenommen. Ihre Weigerung, sich den Vorgaben der Verwaltung zu unterwerfen, wird als Provokation interpretiert, die mit Macht gebrochen werden muss. Die Aufforderung an Eltern, ihre Kinder direkt zur KVHS zu schicken, ist ein Versuch, die Gemeinschaft der Musikschule zu zersplittern und die Beziehung zwischen Pädagogen und Schülern zu instrumentalisieren. Es ist ein Akt der Vereinnahmung, der die Subjektivität der Beteiligten negiert und sie zu bloßen Objekten bürokratischer Planung degradiert. Die Politik schafft sich dadurch ihre eigenen Monster und wundert sich tatsächlich über eine sich zunehmend radikalisierende Gesellschaft.

Die Zerstörung des Ästhetischen: Ein Angriff auf die Subjektbildung

Die musikalische Bildung, wie sie die Musikschule Wesermarsch verkörpert, ist mehr als die Vermittlung technischer Fertigkeiten. Sie ist ein Raum, in dem Subjekte sich durch ästhetische Erfahrung entfalten, in dem die Beziehung zwischen Lehrern und Schülern, zwischen Klang und Ausdruck, eine Form von Freiheit ermöglicht, die in der verwalteten Welt zunehmend verloren geht. Die geplante Überführung unter das Dach der KVHS droht diesen Raum zu schließen. Die KVHS, die keine Erfahrung in der musikalischen Pädagogik hat, kann die spezifische Qualität der Musikschule nicht ersetzen. Ihr Bereich „Musik und Kultur“ ist eine bürokratische Fiktion, die die Form bewahrt, aber den Inhalt auslöscht. Was bleibt, ist ein verwalteter Schein, der die Illusion von Kultur aufrechterhält, während die Substanz verloren geht.

Die Lehrkräfte der Musikschule, die sich anonym zu diesem Konflikt äußern, sprechen von „geklauter Zeit“ und „zerstörter Substanz“. Ihre Wut ist berechtigt, denn sie richtet sich gegen eine Verwaltung, die nicht nur Strukturen, sondern das Vertrauen in öffentliche Verantwortung beschädigt. Die Musikschule hat sich durch Corona behauptet, ohne nennenswerte Verluste, und dennoch wird ihre Leistung kleingerechnet. Zahlen werden verzerrt, Stundenzahlen falsch dargestellt, und die pädagogische Arbeit wird systematisch entwertet. Dies ist kein bloßes Missverständnis, sondern ein Angriff auf eine Institution, die sich durch ihre Haltung und ihre Autonomie auszeichnet.

Der Widerstand des Partikularen

Die Krise der Musikschule Wesermarsch ist ein Mikrokosmos der Widersprüche der verwalteten Gesellschaft. Sie zeigt, wie die bürokratische Rationalität, die vorgibt, das Gemeinwohl zu sichern, in Wahrheit das Partikulare – die konkrete Praxis, die lebendige Gemeinschaft – zerstört. Die Musikschule ist nicht nur eine Institution, sondern ein Raum des Widerstands gegen die Vereinnahmung durch eine Logik, die alles dem Kalkül unterwirft. Ihre Lehrkräfte und Schüler verkörpern eine Praxis, die sich nicht in Zahlen fassen lässt, die sich der bürokratischen Kontrolle entzieht.
Die Eltern sind aufgerufen, diesen Widerstand zu unterstützen, indem sie den Kontakt zu ihren Lehrkräften halten und sich nicht von den Verlockungen einer scheinbar geordneten Lösung täuschen lassen. Die Zukunft der musikalischen Bildung liegt nicht in der KVHS, sondern in der Gemeinschaft, die durch Vertrauen, Engagement und ästhetische Praxis zusammengehalten wird. Die Musikschule Wesermarsch ist ein Mahnmal dafür, dass Kultur nicht verwaltet, sondern gelebt werden muss. In ihrer Verteidigung liegt die Möglichkeit, einen Rest an Freiheit zu bewahren – eine Freiheit, die in der Begegnung mit dem Klang, in der Beziehung zwischen Lehrer und Schüler, in der Haltung gegenüber einer verwalteten Welt besteht.

gez.
Thomas Schröder Brake, 11.09.2025
Schulleiter

10/09/2025

Elternbrief der Musikschule Wesermarsch
Brake, den 10. September 2025
Sehr geehrte Eltern, liebe Erziehungsberechtigte, liebe Teilnehmer,
in den vergangenen Monaten haben Sie möglicherweise von den Spannungen zwischen der Musikschule Wesermarsch, der Kreispolitik und der Kreisverwaltung gehört. Lassen Sie sich von der Kreispolitik und der dazugehörigen Verwaltung nicht verunsichern.
Mit diesem Schreiben möchten wir Sie umfassend informieren, Ihre Fragen beantworten und klarstellen, warum die Musikschule Wesermarsch bis zum Jahresende und vielleicht auch darüber hinaus der verlässliche Partner für die musikalische Bildung Ihrer Kinder ist. Unser Ziel ist es, Transparenz zu schaffen und Missverständnisse auszuräumen, die durch öffentliche Diskussionen und Verlautbarungen entstanden sind. Dabei erlauben wir uns, die eine oder andere Absurdität mit einem Augenzwinkern zu kommentieren – schließlich ist Humor oft die beste Medizin, wenn Bürokratie und Realität aufeinandertreffen.
Die Musikschule Wesermarsch steht seit geraumer Zeit im Fokus einer kontroversen Debatte mit der Kreisverwaltung und der Kreispolitik. Kern des Konflikts sind unterschiedliche Auffassungen über die Finanzierung und Organisation unserer Einrichtung. Während die Kreisverwaltung vorschlägt, die musikalische Bildung künftig unter dem Dach der Kreisvolkshochschule (KVHS) zu organisieren, halten wir dies für einen Weg, der weder pädagogisch noch organisatorisch tragfähig ist. Die KVHS verfügt weder über die Erfahrung noch über die Strukturen, um die vielfältigen Angebote einer etablierten Musikschule zu ersetzen. Der Enthusiasmus mag vorhanden sein, die Expertise jedoch fehlt.
Die Kreisverwaltung bemängelt unter anderem die Schülerzahlen und Personalkosten der Musikschule. Es wird behauptet, die Zahl der Schüler sei auf unter 700 gesunken, während die Personalkosten sich verdoppelt hätten. Diese Darstellung ist irreführend. Schülerzahlen unterliegen natürlichen Schwankungen, wie sie in jeder Musikschule vorkommen. Die dargestellte Reduktion der Schülerzahlen ignoriert, dass wir auch während der Corona-Pandemie stabil bei etwa 1.000 Schüler blieben – ohne nennenswerte finanzielle Verluste. Die Verdopplung der Personalkosten ist schlichtweg eine Falschaussage. Tatsächlich hat die Musikschule durch verantwortungsvolles Wirtschaften Rücklagen aufgebaut, die sie Anfang des Jahres auf Geheiß des Landkreises aufbrauchen sollte, weswegen der Landkreis vertraglich vereinbarte Zuschüsse einbehalten hat - ein Vertragsbruch, den wir großzügig nicht gerichtlich verfolgt haben. Hierfür ein ironisches „Dankeschön“ an uns selbst, wie es scheint.
Die Forderung nach jährlichen Zuschüssen in Höhe von 600.000 Euro wird von der Kreisverwaltung als unverhältnismäßig dargestellt. Dabei liegt diese Summe im Vergleich zu anderen Landkreisen deutlich unter dem Durchschnitt. Es ist bemerkenswert, wie die Kreispolitik einerseits von Steuergeldverantwortung spricht, andererseits aber eine Zuschusserhöhung von 150.000 Euro für 2024 beschließt, ohne einen Plan für die langfristige Finanzierung der Musikschule zu haben. Man könnte fast meinen, die Haushaltsprobleme des Landkreises seien eine Überraschung, die niemand vorhersehen konnte – außer vielleicht diejenigen, die die Zahlen hätten prüfen sollen.
Die Idee, die Musikschule unter das Dach der KVHS zu zwingen, ist nicht neu. Bereits im Dezember 2023 wurde die Musikschule aufgefordert, ein gemeinsames Konzept mit der KVHS zu entwickeln. Wir haben ein durchdachtes Fusionskonzept vorgelegt, das pädagogische Qualität, organisatorische Klarheit und finanzielle Nachhaltigkeit vereint hätte. Dieses Konzept wurde von der Gesellschafterversammlung der KVHS ignoriert – nicht diskutiert, nicht geprüft, einfach abgelehnt. Was niemanden mehr wundert, denn danach lehnten sie sogar ihr eigenes Konzept ab. Was stimmt bei denen nicht? Stattdessen wird nun ein „Musikbereich“ innerhalb der KVHS angekündigt, der ohne Lehrkräfte, ohne Schüler und ohne Vertrauen auskommen soll. Ein solches Konstrukt ist keine Alternative, sondern eine leere Hülle, die den Namen „Musikschule“ kaum verdient.
Die Kommunikation mit der Kreisverwaltung war, gelinde gesagt, herausfordernd. Schriftliche Absprachen waren selten, und wenn sie erfolgten, waren sie oft vage. Der Schulleiter der Musikschule wurde systematisch aus wichtigen Gesprächen ausgeschlossen, nachdem er kritische, aber sachliche Punkte angesprochen hatte. Diese Marginalisierung ist nicht nur respektlos, sondern ein kommunikatives Versagen, das einer konstruktiven Zusammenarbeit im Wege stand. Besonders befremdlich ist die Behauptung eines Mitglieds der Gesellschafterversammlung aus dem Dezember 2024, die Musikschule habe nie ein Konzept vorgelegt – eine Aussage, die durch vorliegende Presseartikel, Sitzungsprotokolle und Zeugen widerlegt wird. Solche Fehlaussagen lassen Zweifel an der Seriosität der Kreispolitik aufkommen.
Wir möchten Ihnen versichern, dass die Musikschule Wesermarsch weiterhin für die musikalische Bildung Ihrer Kinder steht. Unsere Lehrkräfte, die sich zu diesem Thema geäußert haben, betonen ihre Entschlossenheit, eine Institution zu erhalten, die für Qualität, Engagement und pädagogische Substanz steht. Die Zukunft der musikalischen Bildung liegt in den Händen unserer erfahrenen Lehrkräfte, die mit Ihnen und Ihren Kindern individuelle Lösungen finden werden. Die Qualität, die Sie von uns gewohnt sind, bleibt unser oberstes Ziel.
Wir empfehlen Ihnen, direkt mit Ihren Vokal- oder Instrumentalpädagogen in Kontakt zu bleiben. Diese kennen Ihre Bedürfnisse und die Ihrer Kinder am besten und können Sie über die nächsten Schritte informieren. Sollten einzelne Lehrkräfte den Weg zur KVHS wählen, werden wir dies respektieren. Gleichzeitig arbeiten wir an Alternativen, die die bewährte Qualität unserer Musikschule sichern. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass die musikalische Bildung in der Wesermarsch nicht zu einem bürokratischen Opfer wird.
Liebe Eltern, die Musikschule Wesermarsch ist mehr als eine Institution – sie ist eine Gemeinschaft, die von Leidenschaft, Können und Verantwortung getragen wird. Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung. Lassen Sie uns weiterhin gemeinsam für die musikalische Zukunft unserer Kinder kämpfen – mit Herz, Verstand und vielleicht einem Hauch von Ironie gegenüber jenen, die glauben, Kultur lasse sich mit Excel-Tabellen regeln.
Für Rückfragen steht unser Schulleiter Ihnen gern zur Verfügung.
Mit herzlichen Grüßen
Der Vorstand der Musikschule Wesermarsch
im Namen der Lehrkräfte

09/09/2025

Gegendarstellung der Musikschule Wesermarsch
zu den Aussagen der Gesellschafterversammlung der KVHS und der Kreisverwaltung

Die Musikschule Wesermarsch e. V. sieht sich veranlasst, auf die öffentlichen Äußerungen der Gesellschafterversammlung der Kreisvolkshochschule (KVHS) sowie der Kreisverwaltung des Landkreises Wesermarsch zu reagieren, da diese zahlreiche unzutreffende, irreführende und zum Teil nachweislich falsche Aussagen enthalten. Die nachfolgende Gegendarstellung dient der Richtigstellung der Fakten und der Darlegung unserer Position, um Missverständnisse zu klären und eine sachliche Diskussion zu fördern.

1. Zur Kritik am Fusionskonzept der Musikschule
Die Gesellschafterversammlung der KVHS (Hans Francksen – SPD, Reiner Gollenstede – UW, Torsten Lange – CDU, Manfred Wolf – FDP, Jürgen Janssen – Grüne) behauptet, das von der Musikschule vorgelegte Fusionskonzept habe lediglich die Beibehaltung bestehender Strukturen unter dem Dach der KVHS vorgesehen, ohne notwendige Kosteneinsparungen zu ermöglichen. Diese Darstellung ist aus mehreren Gründen unzutreffend:
• Keine Erwähnung von Kosteneinsparungen durch die Politik: Zu keinem Zeitpunkt, weder schriftlich noch mündlich, wurde von Vertretern des Landkreises oder der KVHS explizit gefordert, dass das Fusionskonzept primär auf Kosteneinsparungen abzielen müsse. Diese nachträgliche Kritik erscheint daher als unzulässige Verschiebung der Zielvorgaben.
• Konzept nach Vorbild des Landkreises Gifhorn: Das Fusionskonzept der Musikschule wurde nach dem erfolgreichen Modell des Landkreises Gifhorn entwickelt. Eine Beratung durch den Landkreis Gifhorn wurde vom Landkreis Wesermarsch aktiv abgelehnt, was die Entwicklung eines tragfähigen Konzeptes unnötig erschwerte.
• Stabilität und Verlässlichkeit durch bestehende Strukturen: Die Beibehaltung der bestehenden Strukturen war darauf ausgelegt, Stabilität und Verlässlichkeit für Schüler:innen und Personal zu gewährleisten. Zu keiner Zeit wurde von Vertretern des Landkreises Wesermarsch, weder mündlich noch schriftlich, die Auflösung dieser Strukturen gefordert oder als Voraussetzung für eine Fusion genannt.
• Ablehnung des eigenen KVHS-Konzeptes: Die KVHS legte selbst ein Konzept vor, das dem Modell des Landkreises Friesland folgte und von den Vertretern der Musikschule ausdrücklich befürwortet wurde. Erstaunlicherweise lehnte die Gesellschafterversammlung der KVHS ihr eigenes Konzept letztlich ab. Dies wirft erhebliche Fragen zur Konsistenz und Verlässlichkeit der Konzeptentwicklung im Landkreis Wesermarsch auf und lässt Zweifel an der Seriosität der Entscheidungsprozesse aufkommen.

2. Zur Behauptung der unverhältnismäßigen Förderung
Die Gesellschafterversammlung stuft eine Förderung von über einer halben Million Euro für weniger als 700 Schüler:innen als unverhältnismäßig ein, insbesondere angesichts der drohenden Haushaltssicherung. Diese Aussage ist aus mehreren Gründen irreführend:
• Schwankende Schülerzahlen: Die Schülerzahlen einer Musikschule unterliegen natürlichen Schwankungen, was in der Argumentation der Gesellschafterversammlung unberücksichtigt bleibt. Die isolierte Herausstellung einer momentanen Schülerzahl zur Begründung der Ablehnung ist unseriös und erweckt den Eindruck einer bewussten Irreführung der Öffentlichkeit.
• Verständnis für die Haushaltssituation: Die Musikschule hat stets Verständnis für die angespannte Haushaltslage des Landkreises gezeigt. Allerdings wurde die Musikschule von den Vertretern des Landkreises nie aktiv in Gespräche über die Haushaltssituation einbezogen. Insbesondere der Schulleiter, als zentraler Ansprechpartner, wurde systematisch ausgeschlossen, was eine konstruktive Zusammenarbeit erschwerte.
• Irreführende Bezeichnung als „privater Verein“: Die Musikschule ist zwar formal ein Verein, fungiert jedoch als hocheffektive Bildungseinrichtung mit einem klaren pädagogischen und kulturellen Auftrag. Die Bezeichnung als „privater Verein“ marginalisiert die Bedeutung der Institution und stellt ihre gesellschaftliche Relevanz unzulässig in Frage.

3. Zur Leistung der KVHS
Die Behauptung, die KVHS erbringe eine höhere Leistung bei geringerem Zuschussbedarf, wird von der Musikschule entschieden angezweifelt. Diese Aussage ist nicht durch objektive Daten oder vergleichbare Leistungskennzahlen belegt. Ohne transparente Nachweise bleibt diese Behauptung spekulativ und kann nicht als Grundlage für eine sachliche Diskussion dienen.

4. Zum einmaligen Zuschuss von 150.000 Euro
Die Gesellschafterversammlung führt an, dass ein einmaliger Zuschuss von 150.000 Euro im Jahr 2024 gewährt wurde, der nicht für Folgejahre geplant war. Diese Darstellung ist nachweislich falsch:
• Beschluss des Landkreises von 2023: Der Landkreis beschloss 2023, diesen Betrag dauerhaft in den Haushalt einzustellen, sofern die Musikschule ein Konzept zur Bildung einer gGmbH, vorzugsweise durch Fusion mit der KVHS, vorlegt. Dieses Konzept wurde fristgerecht eingereicht. Die Behauptung, der Zuschuss sei lediglich einmalig gewesen, widerspricht den dokumentierten Beschlüssen und stellt eine Falschaussage dar.

5. Zur angeblichen Ablehnung von Kunst und Kultur
Die Gesellschafterversammlung weist den Vorwurf zurück, der Landkreis lehne Kunst und Kultur ab, und verweist auf unterschiedliche Bewertungen von Fakten. Diese Position ist aus Sicht der Musikschule nicht haltbar:
• Zweifel an der Faktenorientierung: Die Gesellschafter behaupteten im Dezember 2024, die Musikschule habe keinerlei Konzept oder Daten vorgelegt. Dies ist beweisbar falsch, da entsprechende Unterlagen fristgerecht eingereicht wurden. Eine solche Falschaussage untergräbt die Glaubwürdigkeit der Gesellschafterversammlung und lässt Zweifel an ihrer Faktenorientierung aufkommen.
• Notwendigkeit des Vertrauensaufbaus: Die Politik des Landkreises ist aufgefordert, durch transparente und nachhaltige Maßnahmen das Vertrauen in ihre Wertschätzung von Kunst und Kultur wiederherzustellen.

6. Zum angeblichen Ziel der Stärkung musikalischer Bildung
Die Gesellschafter betonen, dass Kreispolitik und Verwaltung die musikalische Bildung verstetigen, verbessern und ausbauen wollen. Diese Aussage steht im Widerspruch zu den bisherigen Handlungen und bleibt ohne konkrete Belege. Es bleibt zu beweisen, dass diese Zielsetzung tatsächlich verfolgt wird (quod erat demonstrandum).

7. Zur fehlenden Information über den Insolvenzantrag
Die Kreisverwaltung und Kreispolitik behaupten, über den Insolvenzantrag der Musikschule nicht informiert gewesen zu sein. Dies ist unzutreffend:
• Hinweise in Sitzungen: Der Vorsitzende der Musikschule wies in Vorstandschaftssitzungen und anderen Meetings wiederholt auf die finanziellen Schwierigkeiten und die Möglichkeit eines Insolvenzantrags hin. Die Behauptung, es habe keine Vorabinformation gegeben, ist daher nicht korrekt.

8. Zur Ablehnung des erhöhten Förderantrags
Die Kreisverwaltung führt an, der erhöhte Förderantrag der Musikschule sei aufgrund der Notwendigkeit einer sorgfältigen Verwendung von Steuergeldern und der drohenden Haushaltssicherung abgelehnt worden. Diese Argumentation ist fragwürdig:
• Widersprüchliche Finanzpolitik: Es ist bemerkenswert, dass der Landkreis 2023 eine Fördererhöhung von 150.000 Euro für 2024 beschloss, ohne die langfristigen haushaltstechnischen Auswirkungen zu berücksichtigen. Diese Planung wirft Fragen zur Konsistenz und Weitsicht der Finanzpolitik des Landkreises auf.

Schlussbemerkung
Die Musikschule Wesermarsch sieht sich durch die Äußerungen der Gesellschafterversammlung der KVHS und der Kreisverwaltung in ihrer Arbeit und ihrem Ruf erheblich geschädigt. Die vorliegende Gegendarstellung zeigt, dass viele der vorgebrachten Behauptungen auf unzutreffenden Annahmen, nachweislich falschen Aussagen und einer einseitigen Darstellung der Sachlage beruhen. Wir fordern eine sachliche und transparente Auseinandersetzung mit den vorgelegten Konzepten und Daten sowie eine konstruktive Zusammenarbeit, um die musikalische Bildung in der Wesermarsch nachhaltig zu sichern. Die Musikschule bleibt offen für einen Dialog, der auf gegenseitigem Respekt und faktenbasierter Argumentation basiert.

Stellungnahme des Kollegiums zur drohenden Insolvenz der Musikschule Wesermarsch45 Jahre Musikschule – und nun droht das...
08/09/2025

Stellungnahme
des Kollegiums zur drohenden Insolvenz der Musikschule Wesermarsch

45 Jahre Musikschule – und nun droht das Ende.

Was hier abgewickelt wird, ist nicht nur ein Betrieb. Es ist ein Ort der kulturellen Bildung, der künstlerischen Entfaltung und der sozialen Teilhabe. Generationen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen haben hier Musik gelernt, Gemeinschaft erlebt und sich persönlich entwickelt. Die Musikschule war nie nur ein Dienstleister – sie war Teil der kulturellen Identität dieser Region.

Musikschule ist mehr als Freizeitgestaltung – sie ist berufsvorbereitend.
Viele unserer Schüler wurden hier gezielt auf ein Musikstudium oder eine künstlerische Laufbahn vorbereitet. Wir fördern Begabung, Disziplin, Ausdruckskraft – und damit Fähigkeiten, die weit über das Musikalische hinausreichen. Wer das auf ein „Angebot“ reduziert, verkennt den Bildungsauftrag und die gesellschaftliche Verantwortung, die wir tragen.

Die Gesellschafterversammlung der KVHS – besetzt mit Politikern des Landkreises Wesermarsch – hat ein Konkurrenzmodell geschaffen, ohne dessen Funktionieren zu garantieren.
Nur weil man einen Musikzweig in einer anderen Struktur plant, heißt das nicht, dass er trägt. Musikpädagogik ist kein Verwaltungsakt. Sie lebt von Kontinuität, Vertrauen, Erfahrung. Der abrupte Übergang, die fehlende Kommunikation und die entstandene Lücke führen zu einem willkürlichen Lernabbruch – und das bei Kindern und Jugendlichen, die auf regelmäßigen, feinfühligen Unterricht angewiesen sind.

Instrumentalunterricht ist kein lautes Getöse – sondern leise, geduldige Aufbauarbeit.
Gerade am Anfang sind Fortschritte nicht spektakulär, sondern still. Sie brauchen Zeit, Beziehung, Wiederholung. Ergebnisse sind nicht auf Knopfdruck abrufbar. Wer glaubt, man könne das einfach übernehmen oder „abschöpfen“, verkennt die Tiefe dieser Arbeit. Was hier passiert, ist nicht nur strukturell fragwürdig – es ist ein gezielter Raub geistiger Leistung. Die KVHS will offenbar das ernten, was über Jahrzehnte in der Musikschule gewachsen ist. Doch mit Gewalt geht alles – und zwar kaputt.

Es ist nicht damit getan, „irgendwie ein Angebot“ zu machen.
Musikalische Bildung braucht dauerhafte Verantwortung, nicht bloße Strukturverlagerung. Die entstandene Lücke ist nicht nur organisatorisch, sondern pädagogisch verheerend. Ein willkürlicher Lernabbruch trifft junge Menschen in ihrer Entwicklung – und das ohne Not. Wenn man es ernst meint, wird auch ein Musikzweig in der KVHS das Gleiche kosten wie unsere Musikschule. Wer anderes behauptet, täuscht die Öffentlichkeit.

Die KVHS muss endlich aus der Deckung kommen.
Wer sich als Alternative zur Musikschule positionieren möchte, muss auch zeigen, dass er dieser Aufgabe gewachsen ist. Es reicht nicht, Strukturen zu behaupten – man muss sie vorlegen. Transparent, nachvollziehbar und mit der nötigen fachlichen Tiefe. Die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf zu erfahren, wie musikalische Bildung künftig aussehen soll – und ob sie überhaupt gesichert ist.

Unsere Musikschule war nie unverschämt in ihren Geldforderungen.
Im Gegenteil: Über 45 Jahre hinweg haben wir unter zum Teil haarsträubenden Arbeits- und Lohnbedingungen gearbeitet – aus pädagogischem und künstlerischem Idealismus. Im Vergleich zu anderen Kommunen hat der Landkreis Wesermarsch durch uns eine Low-Budget-Musikschule erhalten, die dennoch hohe Qualität, Verlässlichkeit und kulturelle Tiefe geboten hat. Diese Leistung wurde nie angemessen gewürdigt – und wird nun durch strukturelle Demontage beendet.

Es geht hier längst nicht mehr um Bildung – sondern um Geld, Prestige und persönliche Motive.
Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt deutlich: Es geht um das neue Ansehen der KVHS, um politische Positionierung und – so scheint es – um persönlich motivierte Rache gegen eine ganze Einrichtung. Was dabei völlig aus dem Blick gerät, sind die Kinder und Jugendlichen. Ihre musikalische Entwicklung, ihre Lernwege, ihre Bindung an Lehrkräfte – all das wird geopfert, ohne Rücksicht und ohne Not.

Unsere Kooperationspartner stehen nun im luftleeren Raum.
Kindergärten, Grundschulen, weiterführende Schulen – sie alle haben über Jahre mit uns zusammengearbeitet, auf unsere Verlässlichkeit gebaut, musikalische Bildung in ihren Alltag integriert. Diese Strukturen wurden nicht nur ignoriert, sondern aktiv gefährdet. Es gab keine Übergangsstrategie, keine Einbindung, keine Perspektive.

Die Musikschule hat sich stets engagiert – auch über den regulären Betrieb hinaus.
Mehrfach haben wir Ferienangebote organisiert, um Kindern und Jugendlichen auch außerhalb des Schuljahres musikalische Impulse zu geben. Wir haben Projekte initiiert, Kooperationen gepflegt und kulturelle Teilhabe ermöglicht – oft ohne zusätzliche Mittel, aber mit viel Herzblut.

Der Umgang mit unserem Kollegium ist beschämend.
Verdiente Pädagoginnen und Pädagogen, die über Jahre mit Herz, Verstand und Integrität gewirkt haben, werden systematisch demontiert und in die Arbeitslosigkeit entlassen. Ohne Anerkennung, ohne Würde, ohne Perspektive. Das ist nicht nur menschlich verletzend, sondern auch institutionell verantwortungslos.

Die wirtschaftliche Lage ist prekär. Eine öffentliche Musikschule agiert vorrangig als Bildungseinrichtung. Sie ist nicht auf die Erwirtschaftung von Gewinnen ausgerichtet.
Mit 88 % Personalkostenanteil und kaum struktureller Förderung ist eine Fortführung ohne Unterstützung nicht möglich. Projektmittel sind zweckgebunden, Unterrichtsentgelte sozial gedeckelt. Eine drastische Erhöhung wäre unsozial und kontraproduktiv. Der Landkreis kennt diese Zahlen – und hat dennoch keine tragfähige Lösung angeboten.

Wir fordern Ehrlichkeit. Respekt. Und Verantwortung.
Wenn die Musikschule abgewickelt werden soll, dann soll das offen gesagt werden – nicht durch Schweigen und strukturelle Auszehrung. Wenn kulturelle Bildung gewollt ist, dann muss sie auch getragen werden. Nicht durch Lippenbekenntnisse, sondern durch verlässliche Finanzierung und politische Rückendeckung.

Wir stehen für Dialog bereit. Aber nicht für Demütigung.
Die Musikschule hat 45 Jahre lang Kultur ermöglicht. Sie verdient einen würdigen Umgang – nicht nur wegen ihrer Geschichte, sondern wegen ihrer Bedeutung für die Zukunft.

Das gesamte Kollegium fordert geschlossen den Erhalt der Musikschule – und den Verbleib ihres Schulleiters.
Wir stehen hinter der pädagogischen und künstlerischen Arbeit, die hier geleistet wurde. Wir stehen hinter der Leitung, die diese Schule geprägt hat. Und wir stehen hinter dem Auftrag, Kindern und Jugendlichen musikalische Bildung zu ermöglichen – nicht als Randerscheinung, sondern als Kern gesellschaftlicher Verantwortung.

Das Kollegium der Musikschule Wesermarsch

Adresse

Bürgermeister-Müller-Str. 35
Brake
26919

Öffnungszeiten

Montag 08:30 - 12:30
Dienstag 08:30 - 12:30
Mittwoch 08:30 - 12:30
14:00 - 16:30
Donnerstag 08:30 - 12:30
Freitag 08:30 - 12:30

Telefon

+4944017076190

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Musikschule Wesermarsch erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

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