13/04/2026
Wir haben die Hospitationen für das kommende Schuljahr fast abgeschlossen. Wir haben immer wieder Anfragen, auch zwischendurch und jedes Mal wieder ist eine Hospotation aufregend für alle Beteiligten.
In diesem Hospitationsdurchgang war für uns nochmal sehr beeindruckend zu sehen wie wohl sich die Kinder meistens sofort ab Betreten des Schulgeländes fühlen, die zu uns zum Hospititieren kommen. Sie werden so selbstverständlich von den anderen Kindern integriert und lassen ihren Druck, den sie oft über Jahre aufgebaut haben, einfach vor dem Schultor liegen.
Was es mit Kindern macht, wenn sie frei von Leistungsdruck, in völliger Selbstbestimmung lernen und sein dürfen ist unbeschreiblich gut. Das dürfen wir Tag für Tag erleben.
Welche Arbeit aber auch dahinter steckt, das alles gleichwürdig zu begleiten, die Kinder zu sehen mit all ihren Vorerfahrungen und ihrem Gepäck, das sieht oft niemand und es findet mit viel Geduld und Zugewandtheit in jedem Moment im Schulalltag statt.
Wenn also Kinder bei uns hospitieren, dann gucken wir, ob es passt, ob sie sich wohlfühlen und gleichzeitig, ob wir als Schulgemeinschaft zusammen mit den Eltern des Kindes diesen Weg gut begleiten können, ob die Kapazitäten reichen, ob die Eltern sich wirklich mit uns aufmachen wollen, auf diesen Weg der echten Selbstbestimmung, der die Eltern oft viel mehr Einsatz und echte eigene Reflexion kostete als die Kinder.
Eine Hospitation beinhaltet also ebenfalls so viel mehr als offensichtlich zu sehen ist.
Eine wunderbare und anstrengende und großartige und sinnstiftende Arbeit, die wir da machen dürfen an unserer Bunten Schule Brake. .lernen