11/08/2026
„Ich bin streng aber fair."
Was dein Team wirklich hört.
In einem Training bat ich alle Führungskräfte, ihren eigenen Führungsstil in drei Worten zu beschreiben.
Die häufigsten Antworten:
„Direkt. Klar. Fair."
„Fordernd. Unterstützend. Ehrlich."
„Streng aber menschlich."
Dann bat ich sie: „Fragt euer Team dasselbe – anonym."
Die Rückmeldungen, die in der nächsten Woche kamen, waren ehrlicher als erwartet.
Eine Führungskraft hatte sich als „unterstützend" beschrieben.
Ihr Team: „Manchmal wissen wir nicht, ob wir Entscheidungen treffen dürfen oder nicht."
Eine andere: „direkt und klar."
Ihr Team: „Die Kritik kommt oft vor allen. Das ist unangenehm."
Hier ist, was das zeigt: Unser Selbstbild als Führungskraft ist oft das, was wir beabsichtigen.
Was unser Team erlebt, ist das, was ankommt.
Und Führung wirkt immer auf der Empfängerseite.
Hier ist, wie du die Lücke schließt:
Frag – bevor du annimmst:
„Wie erleben mich eigentlich meine Leute?" ist eine Frage, die die meisten nicht stellen.
Stell sie. Anonym. Und hör wirklich hin.
Reagiere nicht defensiv:
Wenn die Antwort unangenehm ist – das ist der Wert.
„Danke, das hilft mir." Und dann konkret verändern.
Kommuniziere, was du veränderst:
„Ich habe gehört, dass Kritik manchmal vor anderen kommt. Das will ich ändern."
Wer zeigt, dass er gehört hat – wird gehört.
Eine Führungskraft hat das gemacht.
Ihr Feedback drei Monate später: „Ich dachte, ich führe gut. Jetzt führe ich besser."
Führung beginnt nicht mit Stärke.
Sie beginnt mit Selbstkenntnis.
Hast du dein Team schon mal gefragt, wie sie dich erleben?
Schreib's in die Kommentare!
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Wenn du nach Führung suchst, die Werte schafft — dann bist du hier genau richtig.
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