24/08/2026
Da ist er, der Klimawandel! Viel schneller, als gedacht. Oder verdrängt, je nachdem!
Das Ahrtal hat sich noch lange nicht erhohlt, da bekommen wir 2026 eine brutal-konkrete Vorstellung von einer ziemlich bedrohlichen Zukunft.
Nicht nur treiben uns "Hitzedomes" in den Schatten, wir erkennen schmerzhaft Zusammenhänge: Hitze - Wassermangel = Arten- und Baumsterben und wirtschaftliche Ausnahmezustände. Um nur das Sichtbare zu benenben.
Dürre, Starkregenereignisse, Bergabbrüche und Murengänge...Tornados im Mittelgebirge.
Und alle schreien kollektiv nach einer Macht, die diese Version unserer Zukunft abwenden möge.
Kurz: die gibt es nicht!
Wie beeinflusst all dies, nebst meiner eigenen Beunruhigung, meine naturpädagogische Arbeit?
Ich vermittele Handlungskompetenz, versuche junge Köpfe zu einer inneren Haltung zu führen: es ist unbestritten mies, aber wir lernen grade Dieses, und entwickeln Jenes. Manigfaltig! In allen möglichen Bereichen.
Und dann bringe ich positive Beispiele und weise darauf hin, dass wir gemeinschaftlich Dinge viel größer denken müssen. Und in Kreisläufen. Ich orientiere mich an Leuchtturmprojekten. An Dingen, die wir auch mit begrenzten Ressource umsetzbar sind. Weil kleine Schritte zählen, und jeder einzelne etwas tun kann.
Für diese Zukunft brauchen wir ne Menge Zuversicht! Also geben wir es so weiter.