❤️ Wir lieben Simulation! ❤️
Auf den ersten Blick sieht es vielleicht so aus, als würden unsere Simulationstrainer gerade einfach nur herumliegen. Tatsächlich läuft hinter den Kulissen jedoch unser sommerlicher Technik-Boxenstopp.
Auch wenn es in der Ferienzeit etwas ruhiger ist, bleiben wir nicht untätig: Unsere Simulationstechnik wird überprüft, gewartet, aktualisiert und für die kommenden Aus-, Fort- und Weiterbildungen vorbereitet.
Denn eine gute Simulation beginnt lange vor dem eigentlichen Szenario. Verlässliche Technik, realitätsnahe Trainingsbedingungen und sorgfältig vorbereitete Materialien sind die Grundlage dafür, dass unsere Teilnehmenden sicher trainieren, Erfahrungen sammeln und aus Fehlern lernen können.
Wir nutzen die Sommerpause, damit nach der Sommerpause wieder alles einsatzbereit ist.
Studieninstitut Westfalen-Lippe Medizin und Rettungswesen
Herzlich willkommen auf der offiziellen Facebook-Seite vom Studieninstitut Westfalen-Lippe Fachbereich Medizin und Rettungswesen!
27/07/2026
In Erinnerung an Dr. Michael Korth: Unsere Rett-Arena trägt nun seinen Namen
Dr. Michael Korth hat den Fachbereich Medizin und Rettungswesen über viele Jahre hinweg entscheidend geprägt. Als ärztlicher Leiter unserer Rettungsdienstschule setzte er sich mit großer Fachkompetenz, Menschlichkeit und außergewöhnlichem Engagement für die Ausbildung von Rettungskräften ein.
Auch nach seinem Eintritt in den Ruhestand blieb er unserem Fachbereich eng verbunden. Umso schmerzlicher war sein Tod im vergangenen Jahr. Michael hinterließ tiefe Spuren als Arzt, Lehrer, Kollege und Mensch. Sein Wissen teilte er großzügig und immer mit Blick für den Menschen.
Damit sein Name und sein Wirken in unserem Fachbereich dauerhaft sichtbar bleiben, haben wir unsere Rett Arena posthum nach Dr. Michael Korth benannt.
Über dem Eingang erinnert nun ein eigens gestaltetes Holzschild an ihn. Es verbindet seinen Namen mit einem Ort, an dem Rettungskräfte ausgebildet werden, Wissen weitergegeben wird und Menschen auf verantwortungsvolle Aufgaben vorbereitet werden. Genau dafür hat sich Michael über viele Jahre mit großem Einsatz engagiert.
Lieber Michael, die Dr. Michael Korth Rett Arena wird uns immer daran erinnern, was du für unseren Fachbereich, für deine Kolleginnen und Kollegen und für viele Generationen von Rettungskräften geleistet hast.
Dein Wissen, deine Haltung und deine Menschlichkeit bleiben.
24/07/2026
Starte dein FSJ bei uns!
Du bist mit der Schule fertig und möchtest praktische Erfahrungen sammeln, dich beruflich orientieren und gleichzeitig etwas Sinnvolles tun?
Dann starte dein Freiwilliges Soziales Jahr bei uns im Bereich Medizin und Rettungswesen.
Du unterstützt unser Team, bekommst spannende Einblicke in die Organisation von Aus- und Fortbildungen und lernst ein vielseitiges Arbeitsfeld kennen.
Ein besonderer Vorteil: Wir bezahlen dir während deines FSJ die Ausbildung zur Rettungshelferin beziehungsweise zum Rettungshelfer.
Weitere Informationen findest du unter:
www.stiwl-mur.de
Wir freuen uns auf deine Bewerbung!
23/07/2026
Jetzt wird es praktisch!
Die drei schriftlichen Prüfungen liegen bereits hinter unseren angehenden Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern. Nun starten die praktischen Prüfungen.
In vier realitätsnahen Fallbeispielen müssen unsere Schülerinnen und Schüler zeigen, was sie in den vergangenen drei Jahren gelernt haben. Dazu gehören unter anderem ein internistischer Notfall, ein traumatologischer Notfall sowie ein Herz-Kreislauf-Stillstand mit Reanimation. Jedes Fallbeispiel wird durch ein Fachgespräch ergänzt.
Danach wartet mit der mündlichen Prüfung in drei Themenbereichen noch der letzte große Prüfungsteil.
Wir wissen, dass die kommenden Tage anstrengend werden. Aber wir wissen auch, wie intensiv sich unsere Schülerinnen und Schüler vorbereitet haben. Wir sind zuversichtlich, dass sie ihr Wissen und ihre Fähigkeiten nun erfolgreich unter Beweis stellen werden.
Wir wünschen euch für die praktischen Prüfungen viel Erfolg, einen klaren Kopf, ruhige Hände und weiterhin gutes Durchhaltevermögen. Ihr schafft das! 🍀
17/07/2026
Wir freuen uns sehr, dass unser Leiter des Fachbereichs Medizin und Rettungswesen, Eugen Latka, in den Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Rettungswissenschaften gewählt wurde.
Die Verbindung von Wissenschaft, beruflicher Bildung und rettungsdienstlicher Praxis ist seit vielen Jahren ein Schwerpunkt seiner Arbeit und zugleich ein wichtiges Anliegen unseres Studieninstituts. Seine Wahl unterstreicht die Bedeutung der wissenschaftlichen Weiterentwicklung des Rettungsdienstes und einer modernen, praxisnahen rettungsdienstlichen Bildung.
Wir gratulieren Eugen herzlich zu seiner Wahl und wünschen ihm viel Erfolg, gute Gespräche und viele Impulse für die weitere Entwicklung der Rettungswissenschaften.
Die Deutsche Gesellschaft für Rettungswissenschaften begrüßt Eugen Latka als neues Vorstandsmitglied.
Eugen Latka ist Verbandsdirektor im Gesundheitsdienst und als Fachbereichsleiter und Schulleiter in einem kommunalen Zweckverband tätig. Seit vielen Jahren engagiert er sich in der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Rettungsfachpersonal sowie in verschiedenen Fachgremien und Projekten zur Weiterentwicklung des Rettungsdienstes. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in der Rettungswissenschaft, der beruflichen Bildung, der Organisationsentwicklung und der Professionalisierung des Rettungsdienstes.
Als Vorstandsmitglied der DGRe möchte er dazu beitragen, Wissenschaft, Bildung und Praxis noch enger miteinander zu verknüpfen und die Weiterentwicklung der Rettungswissenschaft aktiv mitzugestalten.
Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und heißen Eugen herzlich im Vorstand willkommen.
13/07/2026
Bildung endet nicht am Schulgebäude, und schon lange nicht an der Landesgrenze.
Am 18.07. hebt für unseren Schüler Ilias Agelidakis der Flieger ab. Ziel ist Kreta. Der 24-jährige Auszubildende zum Notfallsanitäter aus dem Kreis Gütersloh hospitiert dort zehn Tage lang beim Rettungsdienst Cretan Medicare Hersonissos. Die Einrichtung ist im dortigen Rettungsdienstsystem dem EKAB, dem Nationalen Zentrum für Soforthilfe des griechischen Gesundheitsministeriums, zugeordnet.
Statt der 112 gilt dort die 166. Statt Ostwestfalen die Ägäis. Die Aufgabe bleibt dieselbe: Menschen in ihrer schwersten Stunde beizustehen.
Möglich macht das ein Praktikum im Rahmen des DGRe Mobility Program der Deutschen Gesellschaft für Rettungswissenschaften e.V., gefördert aus Mitteln von Erasmus+.
Das Programm ermöglicht Auszubildenden im Rettungsdienst, europäische Versorgungssysteme aus der Perspektive der Kolleginnen und Kollegen vor Ort kennenzulernen. Genau das ist gelebte berufliche Bildung: fachlich fundiert, kulturell offen, europäisch gedacht.
Pädagogisch ist genau das der Kern: Wer den Blick über den eigenen Tellerrand hebt, erkennt erst, was am eigenen System selbstverständlich ist und was eben nur gewohnt. Andere Qualifikationswege, andere Kompetenzprofile, andere Einsatztaktik, andere Ressourcen. Wer das einmal mit eigenen Augen gesehen hat, kehrt mit einer anderen Frage zurück. Nicht mehr "Wie macht man das?", sondern "Warum machen wir das eigentlich so?". Diese Frage ist der Anfang jeder fachlichen Weiterentwicklung, und wir wünschen uns davon in der Ausbildung mehr, nicht weniger.
Unser herzlicher Dank gilt der Deutschen Gesellschaft für Rettungswissenschaften e.V., die dieses Programm aufgebaut hat und die Auszubildenden auf dem gesamten Weg begleitet. Ebenso danken wir dem Kreis Gütersloh als Dienststelle, der die Hospitation ermöglicht und Ilias für diese 10 Tage freistellt. Ohne beide Seiten bliebe eine solche Erfahrung eine gute Idee auf dem Papier.
Kaló taxídi, Ilias. Wir freuen uns schon auf den Moment, in dem du zurück im Unterricht sitzt und uns erzählst, wie es wirklich war.
09/07/2026
WDR 4 zu Gast in unserer RettArena!
Wie sieht eigentlich die Ausbildung von Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern heute aus? Dieser Frage ist WDR 4-Moderator Peter Schultz bei seinem Besuch in unserer RettArena nachgegangen.
Gemeinsam mit einer Notfallsanitäter-Klasse, Klassenlehrern Jörn Schütze sowie Karsten Kinzel, Simulationstechniker André Schlink und Sachgebietsleiterin Sarah Robinson erhielt er spannende Einblicke in unsere realitätsnahe Simulationsausbildung.
In der RettArena trainieren unsere Auszubildenden unter Bedingungen, die dem späteren Berufsalltag möglichst nahekommen. Ob Verkehrsunfall, Brand oder besondere Wetter- und Lichtverhältnisse, durch realistische Einsatzszenarien können fachliche, kommunikative und teamorientierte Kompetenzen sicher trainiert werden. Denn gerade im Rettungsdienst ist es entscheidend, nicht nur über Fachwissen zu verfügen, sondern auch unter Zeitdruck und in anspruchsvollen Situationen sicher handeln zu können.
Wir freuen uns sehr, dass WDR 4 einen Blick hinter unsere Kulissen geworfen und die Bedeutung moderner Simulationsausbildung für die Ausbildung zukünftiger Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter vorgestellt hat.
08/07/2026
Notfallversorgung ohne Grenzen: Ringvorlesung (Notfallmedizin 360 °) zur Luftrettung zwischen Deutschland und den Niederlanden
Gestern fand die Ringvorlesung Notfallversorgung ohne Grenzen:
Luftrettung zwischen Deutschland und den Niederlanden im Rahmen von Notfallmedizin 360° statt.
Mit 186 Teilnehmenden vor Ort war die Veranstaltung sehr gut besucht. Besonders erfreulich war, dass Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen der Notfallversorgung zusammengekommen sind. Rettungsdienst, Luftrettung, Klinik, Wissenschaft und Ausbildung konnten ihre Perspektiven einbringen und miteinander ins Gespräch kommen.
Im Mittelpunkt standen fachliche Beiträge zur grenzüberschreitenden Luftrettung, zu den Erwartungen der ersteintreffenden Kräfte, zu den Besonderheiten der Luftrettung im Einsatz zwischen Deutschland und den Niederlanden, zum niederländischen Rettungsdienst sowie zum traumatischen Herzkreislaufstillstand.
Ein besonderer Dank gilt unseren Gästen aus Steinfurt und aus den Niederlanden, die den Weg nach Bielefeld auf sich genommen und die Veranstaltung fachlich wie persönlich sehr bereichert haben. Ebenso bedanken wir uns bei allen Referierenden, Moderierenden, Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern sowie bei allen Teilnehmenden für das große Interesse.
Im Anschluss an die Vorträge gab es bei Grillen, Austausch und der Besichtigung eines niederländischen Rettungswagens Gelegenheit, die Themen des Abends weiter zu vertiefen und neue Kontakte zu knüpfen. Auch hier zeigte sich: Notfallmedizin lebt nicht nur von Fachwissen, sondern auch von Vernetzung und Zusammenarbeit über Organisations- und Ländergrenzen hinweg.
Wir freuen uns sehr über diese gelungene Veranstaltung und nehmen viele Impulse für die weitere Arbeit mit.
07/07/2026
Interprofessionelle Zusammenarbeit beginnt nicht erst im Einsatz, sondern bereits in der Ausbildung.
Genau das konnten wir in den vergangenen Monaten am Studieninstitut Westfalen-Lippe gemeinsam mit Studierenden der Angewandten Psychologie der Universität Bielefeld erleben.
In verschiedenen Notfallszenarien arbeiteten angehende Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter sowie Psychologiestudierende gemeinsam an realitätsnahen Aufgaben. Im Mittelpunkt standen unter anderem die Erstversorgung im klinischen Umfeld, die Übergabe an den Rettungsdienst und der Umgang mit Menschen in psychischen Ausnahmesituationen.
Besonders wertvoll war der Blick über den eigenen fachlichen Tellerrand. Die unterschiedlichen Perspektiven haben gezeigt, wie wichtig gegenseitiges Verständnis, Kommunikation und Zusammenarbeit für eine gute Patientenversorgung sind.
Vielen Dank an alle Teilnehmenden für ihr Engagement und an Prof. Dr. Günter W. Maier sowie Prof. Dr. Kirsten Berthold von der Universität Bielefeld für die vertrauensvolle und inspirierende Zusammenarbeit. Wir freuen uns auf die Fortsetzung dieses gemeinsamen Weges.
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