15/06/2026
RECHT ALS PRAXIS: ANTIDISKRIMINIERUNGSRECHT UND PARTMIGG AN DER HOCHSCHULE
Datum und Ort: 06. August, 9:00–14:00 | R. 411, Einsteinufer 43-54 10587 Berlin.
Wer sollte teilnehmen? Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Beschäftigte und Studierende der UdK Berlin, insbesondere an Personen, die in Auswahlverfahren, Gremien oder administrativen Prozessen eingebunden sind.
Sprache: Deutsche Lautsprache.
Inhalt:
Der Workshop vermittelt Grundlagen des Antidiskriminierungsrechts und des Partizipationsgesetzes (PartMigG) im Hochschulkontext. Im Fokus stehen AGG, LADG Berlin, das Berliner Hochschulgesetz sowie ihre Bedeutung für den Hochschulalltag. Thematisiert werden außerdem diskriminierungssensible Auswahlprozesse, vorurteilsfreie Gesprächsführung und der Umgang mit Diskriminierung in Studium und Arbeit. Gemeinsam werden bestehende Strukturen reflektiert und Ansätze für mehr Partizipation und Antidiskriminierung entwickelt.
Workshopleitung:
Lino Agbalaka ist Rechtsanwalt in Berlin mit den Schwerpunkten Arbeits-, Antidiskriminierungs- und Verwaltungsrecht. Durch seine Tätigkeit in Kulturbehörden auf Landes- und Bundesebene verfügt er über besondere Expertise an der Schnittstelle von Recht, Kulturpolitik und Praxis. Er berät Einzelpersonen und Organisationen und hält regelmäßig Workshops und Vorträge.
15/06/2026
ANTIFASCHISTISCHE LEHRE ALS HALTUNG UND PRAXIS
Datum und Ort: 03. Juli, 12:00-16:00 Uhr | Aula, Medienhaus, Grunewaldstraße 2-5, 10823 Berlin.
Wer sollte teilnehmen? Dieser Workshop richtet sich an interessierte Lehramt Studierende und Dozierende der UdK Berlin.
Sprache: Deutsche Lautsprache.
Inhalt:
Der Workshop verbindet machtkritische Selbstreflexion mit konkreter Praxisentwicklung. Ausgehend vom Erstarken rechter und faschistischer Bewegungen in Deutschland und Europa reflektieren die Teilnehmenden ihre Rolle als Lehrende innerhalb institutioneller Machtverhältnisse. Aufbauend auf Impulsen zu institutionellem Rassismus und antifaschistischer Pädagogik werden Strategien für eine diskriminierungskritische Lehrpraxis entwickelt. Den Abschluss bilden individuelle und kollektive Commitments für die eigene Lehre.
Workshopleitung: Tarah-Tanita Truderung ist afro-deutsche Sozialarbeiterin, Sozialwissenschaftlerin und Bildungsreferentin. Ihre Schwerpunkte sind rassismuskritische Soziale Arbeit, intersektionaler Feminismus, Empowerment und dekoloniale Wissens(re)produktion. Sie begleitet Organisationen in machtkritischen Transformationsprozessen, gestaltet Bildungsformate und ist Autorin der Bücher Resist Academia und Gehört Aktivismus in die Sozialwissenschaft?.
10/06/2026
In einer Woche findet die Lesung mit Dr. Marion Kraft .kraft1 statt, wo sie uns aus ihrem Roman »Weltenwechsel« vorliest. Die Veranstaltung wird moderiert von Georgina Fakunmoju
Datum: 17.06.2025, 18:30 Uhr
Ort: Charlotte-Salomon-Saal, Hardenbergstr. 33, 10623 Berlin
Sprache: Lesung (Deutsche Lautsprache)
Barrierefreiheit: Der Raum ist Rollstuhlgerecht
Eintritt frei. Ohne Voranmeldung.
Portrait von Dr. Marion Kraft ©
Der Aktionstag ist ein bundesweiter Aktionstag der künstlerischen Hochschulen. Unter finden seit 2018 jedes Jahr Aktionen an Kunsthochschulen zu institutioneller und gesellschaftlicher Macht im System Kunst statt. Gender-Show-Gap, Gender-Pay-Gap, (sexualisierten) Machtmissbrauch, Zensur…
stellt die dringenden Frage »Wer hat Zugang zum System und wer wird ausgeschlossen?«
03/06/2026
HOLDING SPACE – EMPOWERMENT & COLLECTIVE CARE FOR STUDENTS FACING ANTI-MUSLIM, ANTI-ARAB AND ANTI-PALESTINIAN RACISM
Datum und Ort: 11. Juni, 16:00-20:00 Uhr | R. 151 Hardenbergstraße 33, 10623 Berlin.
Wer sollte teilnehmen? Studierende, die von antimuslimischem, antiarabischem und antipalästinensischem Rassismus betroffen sind.
Sprache: Englische Lautsprache.
Dieser Workshop bietet einen geschützten Raum für Studierende, die von antimuslimischem, antiarabischem oder antipalästinensischem Rassismus betroffen sind. In einem Umfeld, das sich isolierend oder feindselig anfühlen kann, stehen Austausch, gegenseitige Unterstützung und Selbstermächtigung im Mittelpunkt.
Gemeinsam reflektieren wir Erfahrungen von Diskriminierung, Silencing und Marginalisierung und entwickeln Strategien zur Stärkung von Resilienz, Handlungsfähigkeit und psychischem Wohlbefinden. Der Workshop schafft Raum für kollektive Fürsorge, Solidarität und die Aktivierung eigener Ressourcen. Empowerment wird dabei als gemeinsame Praxis verstanden, die auf Verbundenheit und gegenseitiger Unterstützung basiert.
Workshopleitung: Jamila Al-Yousef ist Antirassismus- und Empowerment-Trainerin, Musikerin und Theatermacherin, deren Arbeit in einem machtkritischen und traumasensiblen Ansatz verankert ist.
03/06/2026
Runder Tisch Antidiskriminierung & Gleichstellung
Der Runde Tisch Antidiskriminierung und Gleichstellung dient dem regelmäßigen Austausch im Themenfeld Antidiskriminierung und Gleichstellung mit allen Hochschulmitgliedern. Insbesondere Studierende können ihre Anliegen und Anmerkungen direkt an die Hochschulleitung, Interessensvertretungen und Mitglieder der Kommission für Chancengleichheit (KfC) kommunizieren. Der Präsident der UdK Berlin, Prof. Dr. Markus Hilgert, lädt ein. Die Moderation wechselt zwischen den Interessenvertretungen.
Nächster Termin:
Donnerstag, 02.07.26 von 14:00 – 15:30 Uhr
Sprache: Deutsche/Englische Lautsprache
Einsteinufer 43, Raum 529 und Digital
Barrierfreiheit: Der Raum ist rollstuhlgerecht
(Den Link zum Meeting finden Sie am Tag der Veranstaltung auf der UdK-Website unter „Runder Tisch Antidiskriminierung & Gleichstellung)
Alle interessierten UdK-Mitglieder sind herzlich eingeladen, sich daran zu beteiligen!
Themenanmeldungen bitte an:
[email protected]
29/05/2026
AKTIV GEGEN DISKRIMINIERUNG UND RECHTSPOPULISMUS
Datum und Ort: 08. Juni, 16:00 - 20:00 Uhr | R. 340, Bundesallee 1-12 10719 Berlin.
Wer sollte teilnehmen? Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Studierende und Beschäftigte der UdK Berlin.
Sprache: Deutsche Lautsprache.
Inhalt: In diesem vierstündigen Workshop setzen sich die Teilnehmenden mit Diskriminierung und Rechtspopulismus im Alltag auseinander. Ziel ist es, eigene Positionierungen zu reflektieren, rechtspopulistische Argumentationsmuster zu erkennen und Handlungssicherheit im Umgang mit diskriminierenden Aussagen zu gewinnen.
Je nach Interesse der Gruppe werden Schwerpunkte wie Rassismus, Sexismus oder Feindlichkeit gegenüber Menschen mit Fluchterfahrung behandelt.
Der Workshop wird vom Berliner Kribi Kollektiv geleitet – einem interdisziplinären Team aus Pädagoginnen, Künstlerinnen und Sozialwissenschaftler*innen mit langjähriger Erfahrung in politischer Bildungsarbeit.
Post Design: .hgol
25/05/2026
MOUTH FULL OF FIRE: POETRY AS RESISTANCE
05. Juni, 16:00-20:00 | R. 151 Hardenbergstraße 33, 10623 Berlin
Wer sollte teilnehmen? Die Veranstaltung richtet sich an internationale Studierende der UdK Berlin sowie an Studierende mit Rassismuserfahrungen.
Sprache: Englische Lautsprache.
Inhalt: A Mouth Full of Fire erforscht Poesie und Spoken Word als Mittel für Empowerment, Reflexion und kollektiven Widerstand gegen Rassismus und Ausschluss. Durch Schreibübungen, Diskussionen und optionale Performances entwickeln die Teilnehmenden persönliche und gemeinsame Formen des Erzählens.
Der Workshop wird von Day Eve M Komet geleitet – Künstlerin, Dichterin und Facilitator*in mit Fokus auf Race, Verkörperung und kollektive Imagination.
Post Design: .hgol
21/05/2026
Weltenwechsel – Eine junge Frau sucht ihren Platz auf der Welt
Lesung mit Dr. Marion Kraft .kraft1 aus ihrem Roman »Weltenwechsel«, moderiert von Georgina Fakunmoju
Datum: 17.06.2025, 18:30 Uhr
Ort: Charlotte-Salomon-Saal + Alte Bibliothek, Hardenbergstr. 33, 10623 Berlin
Sprache: Lesung (Deutsche Lautsprache)
Barrierefreiheit: Der Raum ist Rollstuhlgerecht
Eintritt frei. Ohne Voranmeldung.
»Weltenwechsel« schildert den Lebensweg eines Mädchens, das am Rand der Gesellschaft steht und sich trotz der Schatten der Vergangenheit zur selbstbewussten jungen Frau entwickelt. Julias Kindheit ist von Kriegen, Armut, Ausgrenzung, Rassismus und sozialen Gegensätzen geprägt. In einem »bunten Haus« voller außergewöhnlicher Menschen erlebt sie eine Zeit der Geborgenheit, bevor unerwartete Ereignisse ihr Leben verändern und ihren weiteren Weg bestimmen.
Vor dem Hintergrund der beeindruckenden Familiengeschichte von drei Frauen aus unterschiedlichen Generationen und der Suche nach Identität entfaltet sich ein neues Bild der turbulenten westdeutschen Nachkriegszeit – bewegend, inspirierend und oft verstörend aktuell.
Portrait von Dr. Marion Kraft ©
Portrait von Georgina Fakunmoju © Mareike Kolbe
Der Aktionstag ist ein bundesweiter Aktionstag der künstlerischen Hochschulen. Unter finden seit 2018 jedes Jahr Aktionen an Kunsthochschulen zu institutioneller und gesellschaftlicher Macht im System Kunst statt. Gender-Show-Gap, Gender-Pay-Gap, (sexualisierten) Machtmissbrauch, Zensur…
stellt die dringenden Frage »Wer hat Zugang zum System und wer wird ausgeschlossen?«
07/05/2026
DISKRIMINIERUNGSSENSIBLE AUFNAHMEPRÜFUNGEN
28. Mai, 16:00 - 20:00 Uhr | R. 340, Bundesallee 1-12 10719 Berlin
Zugänglichkeit: Der Raum ist für Rollstühle zugänglich.
Wer sollte teilnehmen?: Dieser Workshop richtet sich an interessierte Studierende und Beschäftigte der UdK Berlin. Besonders willkommen sind Personen, die an Aufnahmeprüfungskommissionen beteiligt sind oder Interesse daran haben, diese diskriminierungssensibel mitzugestalten.
Sprache: Deutsche Lautsprache
Inhalt: Der Workshop widmet sich der Frage, wie Aufnahmeprüfungen an Kunstuniversitäten und Kunsthochschulen diskriminierungssensibel gestaltet werden können. Im Mittelpunkt stehen soziale Selektionsmechanismen, implizite Bewertungsmaßstäbe sowie Wechselwirkungen von Klassismus mit weiteren Diskriminierungsdimensionen. Aufbauend auf einer kritischen Analyse bestehender Verfahren werden Kriterien, Bewertungslogiken und institutionelle Routinen reflektiert und konkrete Ansätze zur Weiterentwicklung erarbeitet.
* Sensibilisierung für diskriminierende Effekte von Aufnahme- und Auswahlverfahren
* Reflexion von Bewertungsmaßstäben, Zugangslogiken und institutionellen Verantwortlichkeiten
* Entwicklung von praxisnahen Impulsen für diskriminierungssensible Aufnahmeprüfungen
Post Design: .hgol
28/04/2026
ES GIBT NOCH EIN PAAR PLÄTZE FREI! ☺️
Datum und Ort: 05. Mai, 16:00-20:00 | R. 151 Hardenbergstraße 33, 10623 Berlin
Zugänglichkeit: Der Raum ist für Rollstühle zugänglich.
Wer sollte teilnehmen?: Dieser Workshop richtet sich an interessierte Studierende und Beschäftigte der UdK Berlin.
Sprache: Deutsche Lautsprache.
Inhalt: Die Künste und ihre Hochschulen sind stark von Klassismus und sozialen Ungleichheiten geprägt. Der Workshop fragt danach, wie soziale und ökonomische Herkunft Zugänge zu künstlerischer Ausbildung und Produktion prägt, Berufs- und Lebenschancen ungerecht verteilt und welche Ausschlüsse dadurch in künstlerischen Feldern entstehen.
Der Workshop stellt drei unterschiedliche Ansätze vor, Klassismus und soziale Ungerechtigkeit an Kunsthochschulen zur Sprache zu bringen. Aus einer machtkritischen Perspektive werden dabei besonders Verflechtungen von Klassismus mit anderen Diskriminierungsformen wie Rassismus oder Ableismus betrachtet. Neben Inputs stehen kollektive Reflexion sowie die Auseinandersetzung mit eigenen Positionierungen im Mittelpunkt.
Folgende Fragen werden im Seminar behandelt:
* Wie zeigt sich Klassismus in den Künsten konkret?
* Welche Rolle spielen Machtverhältnisse im Kunst- und Ausbildungsbetrieb?
* Wie greifen unterschiedliche Diskriminierungsformen ineinander?
* Welche Möglichkeiten solidarischer Praxis und Veränderung gibt es?
Post Design: Mahgol Mohammadi .hgol