10/01/2026
Die letzten Tage in Berlin haben gezeigt, wie schnell gewohnte Sicherheit wegbrechen kann.
Information. Versorgung. Gewohnte Abläufe - von jetzt auf gleich weg.
Unsere alltägliche Sicherheit ist fragiler, als es uns lieb ist.
Sie ist vollkommen abhängig vom Strom. Im Winter ganz besonders, weil die Kälte dazukommt.
Wir haben erlebt, wie schnell innere Unruhe und Unsicherheit entstehen, wenn die Selbstverständlichkeiten plötzlich fehlen.
Wir wurden mit unserer Verletzlichkeit konfrontiert.
Keine Heizung, kein Licht, kein Internet , keine Nachrichten, kein Kontakt. Kein Supermarkt. Keine Apotheke. Keine Tankstelle. Kein warmes Wasser. An manchen Stellen gar kein Wasser.
Kein Strom in der Stadt.
Kälte kann lebensbedrohlich werden.
Unabhängig von den Ursachen solcher Situationen:
Menschen brauchen Handlungsfreiheit und die Fähigkeit,
• sich selbst Sicherheit zu geben.
• sich den eigenen Handlungsspielraum zu erhalten.
Schon das Wissen, vorbereitet zu sein, nicht völlig ausgeliefert zu sein, verändert etwas.
Der innere Druck nimmt ab.
Der Gedanke an eine mögliche Katastrophe wird weniger bedrohlich.
Handlungsfähigkeit bleibt erhalten.
Im kommenden Epigenetik-Letter veröffentliche ich aus dem aktuellem Anlass eine sachliche, einfache Liste mit ein paar Erklärungen zur häuslichen Vorsorge für einen Winter-Blackout.
Der Epigenetik-Letter erscheint am Sonntag, dem 11. Januar 2026, um 8 Uhr.
Wer ihn erhalten möchte, sollte ihn vorab abonnieren.
Der Link ist im Profil und in den Kommentaren.