Capoeira Gerais . . . Er verbreitet die afrobrasilianische Kultur mit Capoeira, Samba, Maculele, Puxada de Rede etc. V. Das war in einer Roda in Rio de Janeiro.
William Douglas Guimarães Junior ist mehrfacher Weltmeister in Sport Capoeira, erfolgreicher Stuntman für Film und Fernsehen und Show-Künstler. Durch seinen einzigartigen und modernen Stil konnte er Capoeira erfolgreich als Kampfkunst bei Film und TV Produktionen präsentieren und für Action-Szenen einsetzen. Bekannt als Contramestre Juninho gilt er als einer der renommiertesten Capoeira-Künst
ler weltweit und ist als Trainer international gefragt Workshops zu geben und die brasilianische Kampfkunst Capoeira zu lehren. Geboren am 18.04.1981 in Niteroi, Rio de Janeiro, Brasilien begann William Douglas Guimarães Junior mit vier Jahren Capoeira zu trainieren und wurde von seinem Vater, Mestre Mão Branca (Capoeira Gerais) zum professionellen Capoeira - Künstler ausgebildet. Mit 18 Jahren, im Rahmen einer Europatournee von Capoeira Gerais präsentierte er sich erstmals auf internationalem Niveau und konnte sich seitdem als einer der jüngsten Capoeira-Künstler beweisen die weltweit eingeladen werden die brasilianische Kampfkunst zu unterrichten. in Deutschland als Vorstand des Vereins Sport und Kultur vereint e. und international als Artist auf höchstem künstlerischen Niveau in Film und TV Produktionen sowie bei Bühnenshows.
2013 gewann er als erster Capoeira-Athlet der Geschichte die Goldmedaille der World Capoeira Federation bei den Worldchampionchip of Sport Capoeira in Baku, Aserbaidjan. Als Show-Künstler arbeitete er unter Anderem für Nike, Adidas, Asics und Produktionen von RTL, FIFA WM, Olympia, Holiday on Ice und Flying Steps. Als Repräsentant des internationalen Capoeiravereins Capoeira Gerais hat Contramestre Juninho es sich zum Ziel gemacht als Künstler und Lehrer die traditionelle brasilianische Kampfkunst Capoeira auf moderne und zeitgemäße Art zu präsentieren und international zu etablieren. Capoeira Gerais Mestre Mão Branca
William Douglas Guimarães, besser bekannt als Mestre Mão Branca, kam mit zehn Jahren zum ersten Mal mit Capoeira in Kontakt. Damals lebte er noch in einer Favela, einem brasilianischem Armenviertel, in der Nähe des Morro da Providencia. Jedoch begann er erst mit fünfzehn das Training in seiner Geburtsstadt Belô Horizonte. Dort trainierte er mit seinem ersten Mestre Luiz Mario Ladeira Jacaré, in der Capoeirawelt bekannt als Mestre Jacaré. Er trainierte fast zwei Jahre mit Mestre Jacaré bis er wieder nach Rio de Janeiro umzog. Dort kam er zu einer Gruppe von Capoeiristas, die in der Sambaschule „Porto da Pedra“ von Mestre Elinho Águia Negra trainiert wurden. Eines Tages verließ Mestre Elinho die Schüler um die Associação de Capoeira Negrinhos de Sinhá (ACNS) zu besuchen. Aus diesem Grund lernte Mestre Mão Branca denjenigen kennen, den er als seinen Mestre auf den Capoeira-Pfaden auswählte: José Carlos Vicente, o Mestre Gigante. O Mestre Gigante wurde durch Mestre Manoel Gato Preto von der Associação Moçambique de
Capoeira do Rio de Janeiro ausgebildet. 1974 gründete Mestre Gigante seine Gruppe, die
Associação de Capoeira Negrinhos de Sinhá. Mão Branca blieb in Kontakt mit der Capoeira und der Arbeit von Mestre Gigante. Als er die Gelegenheit gekommen sah entschied er sich, zur ACNS zu wechseln, wo er trainierte bis er zum Mestre wurde. Er kehrte 1980 nach Belo Horizonte zurück und ließ sich dort nieder. In dieser Periode vergrößerte sich die Distanz zu seinem Mestre und Mestre Mão Branca gründete die Gruppe „Guerreiros de Angola“ und trieb damit die Lehre der Capoeira in Belo Horizonte voran. Später nahmen sie den
Kontakt wieder auf und am 31. November 1985 erhielt Mão Branca den Titel „Mestre“ von seinem Lehrer. Dazu bot ihm Mestre Gigante an, den Namen der Gruppe „Negrinhos de Sinhá“ zu nutzen, um seine Arbeit in der Hauptstadt von Minas Gerais wachsen zu lassen. Mestre Mão Branca willigte ein und arbeitete unter dem Dach der ACNS bis zum Tode seines Mestres. Danach versuchte er die Gruppe neu aufzustellen, allerdings ohne Erfolg. Also entschied er sich, einen neuen Namen für seine Arbeit zu etablieren, unter dem er seine Ideen verwirklichen konnte ohne sich mit seinen „irmãos formados“ von Mestre Gigante zu zerstreiten. Am 5. Februar 1993 gründete also William Douglas Guimarães alias Mestre Mão Branca die Gruppe „Capoeira Gerais und nutzte die ACNS nur noch in rechtlichen oder vertraglichen Angelegenheiten. Mestre Mão Branca gründetet die Federação Mineira de Capoeira, der er seit dem vorsteht, und half bei der Gründung Confederação de Capoeira. 2005 gründete er einen neuen Verband, die Federação em Minas Gerais a Federação de Capoeira do Estado de Minas Gerais (FECAP-
MG), der er ebenfalls als Präsident vorsteht. Anfang der 80er Jahre gründete er die Zeitung Rabo de Arraia um Informationen besser unter den Capoeiristas verbreiten zu können. Inzwischen hat er vier CDs produziert, die zusammen mehr als 80.000 mal verkauft wurden. Er machte und partizipierte an verschiedenen Dokumentationen und Videos. Zudem veranstaltetet er seit den 80ern verschiedene nationale und internationale Events. Darunter sind die inzwischen jahrlich stattfindenen internationalen Wettkämpfe in Vevey (Schweiz) und das 2008 zum fünften
Mal stattgefundene Festival Mundial de Capoeira in Belo Horizonte (Minas Gerais, Brasilien). Mestre Mão Branca verbreitet Capoeira in der Welt durch Kurse und Veranstaltungen. Mestre Mão Branca gründetet ebenfalls die ECCAGE (Escola Cultural Capoeira Gerais). Diese
Körperschaft soll es allen Interessierten ermöglichen die Arbeit von Mestre Mão Branca und die
Gruppe Capoeira Gerais kennenzulernena, an ihren Veranstaltungen teilzunehmen und
Unterstützung von Ihr zu erhalten, ohne die eigene Gruppenidentität aufzugeben. Die ECCAGE ist auch eine Zwischenstation für Gruppen, die unter das Dach von Capoeira Gerais streben. Hier haben sie genug Zeit um sich an den Leistungen und dem Stil von Capoeira Gerais zu orientieren und zu trainieren bis sie ein vollwertiges Mitglied der Familie Capoeira Gerais *** werden. Mestre Mão Branca kreierte einen Gruß exklusiv für Capoeira Gerais. Er besteht aus drei
Handschlägen mit der Bedeutung Hartnäckigkeit, Gemeinschaft und Kraft (garra, união, força). Für diesen Gruß gibt es auch eine Distanzversion, bei der Daumen, Zeige- und Mittelfinger gezeigt werden. Die Gruppe Capoeira Gerais benutzt folgende Toques de Berimbau in ihren Rodas: Angola, São Bento Pequeno, São Bento Grande de Angola, São Bento Grande da Regional (auch bekannt als São Bento Grande de Bimba), Iúna, Santa Maria, Cavalaria e Samba de roda. Mestre Mão Branca spielt São Bento Grande da Regional bei den Batizados (Taufen) von neuen Schülern und São Bento Grande de Angola für trocas (Wechsel von Kordeln) und Iúna für Formados und Formaturas. Schüler werden von Estágiarios, Professores, Contra – Mestres, Mestrandos e Mestres getauft. Bei den Trocas spielen die Schüler unter sich und mit den Schülern der erwarteten Graduação. Offizielle Veranstaltungen werden mit dem Singen der Capoeira-Gerais-Hymne eröffnet. Die Instrumente in der Roda haben eine bestimmte Anordnung. Von rechts nach links: Pandeiro,
Atabaque, Berimbau Gunga, Berimbau Médio und Berimbau Viola. Falls weitere Instrumente wie
Reco-Reco, Agogô oder noch ein Instrument eingesetzt werden, stellen sich diese an die rechte Seite. Wir klatschen die „Palma de Dois“ bei São Bento Pequeno, die Palma de tres“ bei São Bento Grande da Regional und die „Palma de Terreiro“ zu São Bento Grande de Angola.