Digitales Lernzentrum Berlin

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Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Digitales Lernzentrum Berlin, Universitätsgebäude, Kemperplatz 1, Berlin.

Digitales Lernzentrum Berlin ist ein Ort, an dem Menschen digitale Kompetenzen unterrichten und lernen können. #dlzberlin

Digitales Lernzentrum Berlin is a place where people come together to teach and learn digital skills. #dlzberlin

Facebook Summer School für NGOs 12/06/2019

Aufgepasst, wir haben etwas ganz spannendes für euch: Die Facebook NGO Summer School öffnet am 28.06. in Facebooks Berliner Büro im Sony-Center die Tore.

Entdeckt wie ihr Facebook und Instagram für eure Online-Arbeit nutzen könnt und lernt Tipps und Tricks wie ihr eure Zielgruppe und Community noch besser erreichen und motivieren könnt.

Facebook Summer School für NGOs Facebook Summer School für NGOs - Berlin - 28.06

“I believe in the power of connection” - Keynote She Means Business 2019 - Tagungswirtschaft 23/05/2019

Liebe Community, wir freuen uns riesig euch ein spannendes Interview mit der Mit-Gründerin Anne Kjaer Riechert von unserem Partner ReDI School of Digital Integration zu teilen.

Wie bringt Technologie Menschen zusammen? Warum müssen wir gemeinsam arbeiten, um weiter zu kommen und was kann Mark Zuckerberg von Anne lernen?

“I believe in the power of connection” - Keynote She Means Business 2019 - Tagungswirtschaft “I believe in the power of connection” || tw/m+a:You have a challenging job and yet you immediately agreed to speak at the

07/03/2019

Wir unterstützen digitale Bildung überall, also auch außerhalb unserer vier Wände. Deshalb haben wir die HABA Digitalwerkstatt gestern mit unserer Technik unterstützt, um einen Lehrer-Workshop zum Thema „Coding“ in der Bibliothek am Luisenbad zu veranstalten. Multiplikatoren zu schulen ist der richtige Weg, um digitale Bildung zu stärken. Weiter so HABA Digitalwerkstatt!

18/02/2019

Vor kurzem hat die Stiftung Digitale Chancen im Lernzentrum das "Digital Welcome Programm" veranstaltet bei dem Geflüchtete den TeilnehmerInnen beigebracht haben, wie sie kreativ mit digitalen Medien umgehen. Es enstanden digitale Geschichten in Form von Videos und kleinen programmierten Spielen. Mehr hier: https://www.digitale-chancen.de/content/news/index.cfm/key.3857

23/01/2019

Gestern besuchten uns ehemalige Gewinner des Smart Hero Awards, um zu lernen wie sie Facebook für ihr Fundraising nutzen können. Der Smart Hero Award wird an sozial engagierte Heldinnen und Helden im Internet verliehen.

Acht der vergangenen Jahre können heute im Digitales Lernzentrum Berlin Fragen rund um die kluge Nutzung von Facebook stellen und Feedback geben. 👨‍🎤🙋‍♂️🙋‍♀️🤳

21/01/2019

In seinem allerersten Interview, hat uns der Drittklässler Lev ganz selbstbewusst erzählt, wie er im Lernzentrum bei Kursen der HABA Digitalwerkstatt spielerisch lernt zu programmieren. Mit dem Programmierprogramm Scratch gestaltet Lev seine eigenen Spiele und erklärt seiner Mama, wie diese funktionieren. Ein schönes Beispiel dafür, dass digitale Bildung kein Alter kennt.

Hallo Lev, wie wir gehört haben, bist du heute ja nicht zum ersten Mal im Digitalen Lernzentrum, oder? Was bringt dich hierher?

„Ja, ich bin jetzt das fünfte Mal hier. Ich komme zur HABA Digitalwerkstatt. Wir programmieren da drei Spiele. Das finde ich gut, weil es mit Scratch (Programmierprogramm) ist und da kann man halt diese Blöcke aneinanderhängen. Und was ich auch witzig fand ist, als ich mit meinem Freund hier so einen Elefanten gezeichnet habe und den dann so programmiert habe, dass er immer dem Mauszeiger hinterhergeht.“

Habe ich das richtig verstanden, ihr habt etwas mit einem Elefanten programmiert und das so gemacht, dass dieser immer der Maus hinterherjagt, wenn ihr die Maus steuert?

„Genau und dann fängt der halt etwas. Oben ist so ein Kästchen in dem Punkte stehen und dann geht es einen Punkt weiter.“

Ah, ich verstehe! Gibt es denn noch andere Sachen, die du programmierst?

„Wir können uns noch den Hintergrund und die Spielfigur selbst aussuchen, aber eigentlich programmieren wir Alles fast gleich. Also, alle haben fast die gleiche Programmierung und es sieht nur anders aus.“

Würdest du sagen, dass das jetzt Spaß oder Lernen ist?

„Na eigentlich beides. Wir haben es ja selbst entwickelt, aber wir spielen es auch und deswegen ist es beides.“

Lernt ihr an eurer Schule auch Programmieren?

„Programmieren nicht, aber wir haben jetzt in der dritten Klasse immer eine Lehrerin, die mit uns in einen anderen Raum mit Computern geht. Da lernen wir Schreiben, so mit der Tastatur ein bisschen. Jede Woche nur einmal, am Donnerstag. Aber da lernt man nicht wie die Sachen funktionieren, deshalb komme ich hierher. Ich möchte die ganzen Sachen nicht nur spielen, sondern auch wissen, wie sie funktionieren.“

Der Programmierunterricht ist ja hier im Digitalen Lernzentrum, bei HABA. Jetzt haben wir ja schon über die Schule und HABA gesprochen, aber wir möchten gerne wissen ob du Scratch manchmal auch Zuhause ausprobierst?

„Wir haben Zuhause nur ein Tablet und meine Mama hat einen Geschäftslaptop. Aber zu Weihnachten haben wir alle zusammen einen PC bekommen.“

Planst du mit dem neuen PC schon deine Scratch-Abenteuer für Zuhause?

„Ja! Bis jetzt haben sie uns ja immer gesagt, wie alles zusammenhängt und wie es funktioniert, aber ich möchte das auch einmal selbst ausprobieren und wissen was passiert, wenn man die Sachen anders aneinanderhängt.“

Hast du deiner Familie schon einmal erklärt was Scratch ist?

„Ich habe mit meiner Mama gestern das Spiel noch einmal gespielt und dann musste ich ihr die ganze Zeit sagen: Nein Mama, Du sollst jetzt nicht auf den Knopf da drücken, sonst passiert etwas Doofes. Sie war schon ganz schön beeindruckt davon.“

Das hast du wirklich ganz toll gemacht, Lev. Du kannst gern noch etwas ergänzen, ansonsten bedanken wir uns ganz herzlich für deine Antworten.

„Ich finde es cool, dass wenn man die Trainer von HABA etwas fragt, sie das einem total gut erklären.“

Das ist ein schönes Schlusswort!

03/01/2019

Hallo 2019! Auf ein neues Jahr, auf digitale Bildung und auf alle, die sich dafür engagieren!

21/12/2018

Wir verabschieden uns in die wohlverdiente Weihnachtspause und wünschen euch alle eine erholsame Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr!

19/12/2018

Dies scheint irgendwie eine Wege aus der Einsamkeit e.V. Wade Hamburg Woche zu werden. Aber diese Info können wir euch nicht vorenthalten: "Unsere" Dagmar Hirche ist Hamburgerin des Jahres geworden, wir sagen HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Versilberer Runde 2018 17/12/2018

Schön war es und ganz schön laut, die letzte Versilberer Runde dieses Jahres. Wir wünschen allen Teilnehmern schöne Feiertage und Dagmar Hirche eine wohlverdiente Pause :)

Das war die letzte Versilberer Runde mit Menschen 65+in 2018 im DLZ in Berlin. Was für tolle Teilnehmer zwischen 67 und 90 Jahre alt. Darum durften ganz viele kommen. Es war schon recht voll aber die Stimmung war riesig! Uns haben auch noch Studenten besucht die im Nebenraum im DLZ geschult wurden. Wir haben dann gleich vereinbart in 2019 eine Versilberer Runde gemeinsam zu gestalten. Thema Fake News und Cyberkriminalität. www.wegeausdereinsamkeit.de

10/12/2018

Heute möchten wir euch gern Siggi von Wege aus der Einsamkeit e.V. Wade Hamburg vorstellen:
Hallo Siggi, willst du uns zu Beginn erzählen, was du im Digitalen Lernzentrum machst?
Ich helfe alten Menschen Smartphones und Tablets zu verstehen, damit sie Zugang zur digitalen Welt bekommen. Ich unterstütze damit die Arbeit des Vereins Wege aus der Einsamkeit, von dem ich über einen Newsletter der Stiftung Gute Tat erfahren habe. Sie haben damals einen Ehrenamtler für Berlin gesucht und so haben wir uns gefunden.

Man kann sich heutzutage vielfältig engagieren, warum ausgerechnet Senioren?
Das war ein bisschen Zufall. Ich bin selbst leidenschaftlicher Smartphone-Nutzer und sehr technikaffin. Außerdem bringe ich Leuten gerne Dinge bei, da hat sich das angeboten. Zudem sind Senioren ziemlich cool (lacht), denn sie haben eine gewisse Gelassenheit, die Spaß macht. Und das bestätigt sich mir immer wieder seitdem ich Kurse gebe.

Und woher nimmst du dein ganzes Wissen? Machst du das beruflich?
Jein, ein ganz klares Jein. Ich habe als Manager IT-Abteilungen geleitet, kann aber nicht selbst programmieren. Aber ich bin technikaffin und diese Begeisterung schwappt auch in den privaten Bereich über. Das heißt, dass ich versuche immer relativ nah an den neusten Trends zu sein. Da wird alles einmal probiert. Das ist mein Hobby und durch dieses Interesse sind meine Kenntnisse eben mitgewachsen.

Was motiviert dich bei deinem ehrenamtlichen Engagement?**
Was mich motiviert? Das sind eigentlich Kleinigkeiten. Man hilft jemanden bei etwas, das für einen selbst leicht und selbstverständlich ist und sorgt dabei für einen Aha-Effekt – das mag ich. Es ist einfach schön und die Leute haben ein Lächeln im Gesicht, das man hinterm Kopf zusammenbinden kann.

Denkst du, dass Kinder und Enkel zu ungeduldig im Hinblick auf Senioren und Smartphones sind? Sollten sie sich mehr Zeit nehmen?
Ob das das Problem ist, weiß ich nicht. Häufig liegt es auch an den alten Leuten selbst. Ich erlebe oft, dass Senioren sehr hektisch mit ihrem Gerät umgehen und zu wenig Geduld haben. Der Trick ist, ein wenig Gelassenheit reinzubringen. Im Kurs können Fehler gemacht werden, man darf rumprobieren. Es kann wenig falsch gemacht werden und es kann auch nichts kaputt gemacht werden. Man muss Senioren diese Hektik und Angst nehmen. Vielleicht ist das für Enkel zu anstrengend, ich weiß es nicht, aber man muss auch bedenken, dass die Enkel anders mit den Geräten umgehen. Für sie ist der Umgang mit Technik selbstverständlich. Sie sind mit der Digitalisierung groß geworden – das finde ich auch ganz toll, aber für die alten Leute ist das eine völlig neue Welt. Und so treffen zwei verschiedene Welten aufeinander. Senioren fragen sich erst einmal, brauche ich überhaupt ein Smartphone und wenn sie dann damit anfangen, sind sie ängstlich und wollen nichts falsch machen. Die Enkel sagen dann vielleicht, jetzt mach doch einfach mal. Die sind experimentierfreudig und das auch bei den Älteren zu wecken, das will ich erreichen.

Wie macht man das am besten? Gibt es ein Geheimrezept?
Der erste Schritt ist, dass die Senioren zu uns in den Kurs kommen. Das erfordert erst einmal viel Mut, weil man zugeben muss, dass man etwas nicht kann. Das ist für Viele nicht einfach. Aber wenn sie einmal kommen und merken, dass das alles sehr locker ist und wir auch viel Spaß haben zusammen, dann genießen die Leute das. Und das merkt man auch daran, dass die Teilnehmer häufig wiederkommen. Das freut mich natürlich.

Eine wichtige Frage zum Schluss: Was wünschst du dir für die Zukunft?
Das ist eine schwierige Frage. Ich würde mir wünschen, dass es viel mehr Angebote für alte Menschen gibt. Das wir schaffen, sie neugierig zu machen, indem man das Positive hervorhebt, ihnen die Ängste vor diesen Geräten nimmt und zeigt, dass es ihnen etwas nutzt und ihr Leben an manchen Stellen einfacher macht. Ihnen den Zugang zur digitalen Welt zu ermöglichen finde ich auch unheimlich wichtig. Gut finde ich deshalb, dass die Betreiberhaftung für das W-Lan weggefallen ist. Jetzt brauchen wir nur noch mehr offene Netze, sodass alle Zugang zum Internet haben, denn an den Geräten liegt es nicht, die sind mittlerweile günstig, aber der Zugang zur Infrastruktur ist ein Schlüsselfaktor. Und zu guter Letzt wünsche ich mir natürlich, dass immer mehr neugierige Menschen ihren Weg in unsere Kurse finden.

07/12/2018

Wir sagen auch noch einmal herzlichen Glückwunsch den Gewinnern und vielen Dank an das tolle SELMA project Team für die großartige Organisation! Nächstes mal sind wir wieder gern dabei :)

🎉 Congratulations to Digital Vikings!!! The Danish team is the winner of the SELMA "Hacking Hate" hackathon with their idea to create a fair game platform.

Photos from SELMA project's post 06/12/2018

Der SELMA Hackathon geht heute schon in die zweite Runde und die Jugendliche werden gleich ihre Ideen einer internationalen Jury pitchen.

Photos from SELMA project's post 05/12/2018

Ein ganz, ganz tolles Projekt gegen Hate Speech findet gerade bei uns statt. Wir wünschen allen Teams ganz viel Erfolg!

03/12/2018

Und hier noch ein kurzes Video von unserem Die Roboter retten Weihnachten Event.

Photos from Digitales Lernzentrum Berlin's post 03/12/2018

Bei uns waren am Wochenende die Roboter los! Kinder von 6-10 Jahren spielten und lernten mit tollen Robotern bei uns im Digitalen Lernzentrum. Danke an EduHeroes Club für die nette Begleitung!

30/11/2018

Es gibt nächstes Wochenende wieder einen der beliebten Großeltern-Enkel Workshops von der HABA Digitalwerkstatt . Anmelden könnt ihr euch hier:

Kostenloser Großeltern-Enkel-Workshop: Robotics - Digitalwerkstatt In diesem Workshop können Großeltern und Enkel digitale Technologien gemeinsam erkunden und lernen, Geschichten auf neue Art zu erzählen.

28/11/2018

Danke für euer Interesse am Digitalen Lernzentrum und allem, was hier für digitale Bildung in Deutschland getan wird! Wir freuen uns über alle Besucher, die die digitale Welt für sich entdecken wollen. Genau dieses Empowerment wollen wir fördern, wollen ein Teil davon sein. Manche kommen ins Digitale Lernzentrum und wollen endlich wissen, was dieser Provider nun ist und andere wiederum wollen verstehen, wie digitale Anwendungen überhaupt funktionieren und lernen coden oder sind noch so jung, dass sie sich spielerisch mit Robotern beschäftigen. Diese Menschen und ihre Geschichten sind das Lernzentrum. Danke, dass ihr, mehr als 5000 Menschen, ihnen zuhört.

21/11/2018

Auch im Herbst wird es bei uns nicht langweilig!

14/11/2018

Auch wir beglückwünschen die HABA Digitalwerkstatt zum erreichten Fundingziel! Mögen viele Digitalwerkstatt Boxen ihren Weg in die deutschen Kinderzimmer finden. 🤗

🎉 ! WE MADE IT! 🎉

Wir haben es dank euch & eurer großartigen Unterstützung geschafft! Die DIGITALWERKSTATT BOX - sie kommt! Denn wir haben unser Fundingziel von 100.000 Euro geschafft!

Es war spannend & aufregend. Und es ist so schön & inspirierend, gemeinsam mit euch nach vorne, in die Köpfe, die Wohnzimmer, Unternehmen und Schulen zu bringen. Wir sagen DANKE!

Und wer noch in diesem Jahr eine sein Eigen nennen möchte, der klickt sich in den nächsten 4 Tagen rein bei startnext.

👉 https://www.startnext.com/digitalwerkstattbox

Workshop: Facebook Groups 09/11/2018

Wir möchten euch gern zum nächsten kostenlosen Kurzworkshop am 27.11. ins Digitale Lernzentrum einladen. Es geht um Facebook Groups und vieles mehr.

Workshop: Facebook Groups Wie schafft man es, mit Facebook seine Nutzer anzusprechen, und sie zu engagieren? Wie nutzt man Facebook Groups und was ist das überhaupt genau? Wann setzt man Facebook live ein und wie funktioniert das? Wie man am besten online seine eigenen Geschichten erzählt, erklärt Anika Geisel am 27.11. i...

07/11/2018

Für alle, die gestern bei unserer Diskussion über den Werteverfall im Netz nicht dabei sein konnten, hier noch mal die Aufzeichnung:

openTransfer Accelerator Demo-Day 01/11/2018

Heute mal eine Ankündigung für eine Veranstaltung bei open transfer: 9 großartige Organisationen, 9 inspirierende Projekte, 9 durchdachte Konzepte zu mehr Wirkung. Innerhalb von 12 Monaten wurden aus guten Ideen transferfähige Organisationen. Lernt diese und die Macher*innen dahinter kennen! Am 15.11. findet der openTransfer in Berlin statt. Infos unter:

openTransfer Accelerator Demo-Day Wir feiern den Abschluss des aktuellen openTransfer Accelerator Jahrgangs. Feiere mit uns! Am 15. November 2018 findet der Accelerator Demo-Day statt.

26/10/2018

Wer am Wochenende das Digitale Lernzentrum besucht, wird dort ziemlich wahrscheinlich die Teilnehmerinnen des Digital Women Programs der ReDI School of Digital Integration antreffen. Letzte Woche wurde das Programm sogar mit dem Phineo Wirkt-Siegel ausgezeichnet. Wir haben uns mit Edlira Kasaj, der Leiterin des Digital Women Programs getroffen und sie gefragt, was das Programm so außergewöhnlich macht.

*Hallo Edlira, nochmals herzlichen Glückwunsch zur Auszeichnung. Wie kam es überhaupt dazu, dass ihr ein Programm entwickelt habt, das sich speziell an Frauen richtet?*

Als ich nach Berlin kam, war ich von Anfang an sehr begeistert von der ReDI School. Geflüchtete Menschen lernen dort Programmieren, um ihre Chancen am Arbeitsmarkt zu verbessern. In meiner Heimat Albanien habe ich das erste Innovations- und IT Center gegründet und ebenfalls junge Menschen gefördert. Mir ist jedoch aufgefallen, dass 95 % der ReDI-Studenten Männer waren. Als ich mit Anne, der Gründerin der ReDI School über mein Engagement gesprochen habe, wurde schnell klar, dass ich das verändern wollte. Ich habe mich als Frau schon immer einsam in der Tech-Szene gefühlt. Ich habe Informatik studiert und mein ganzes Leben lang im IT-Sektor gearbeitet. Ich weiß, wie schwierig das sein kann, aber auch wie bereichernd. Es lag mir daher am Herzen, mehr Frauen für den Technikbereich zu begeistern.

*Worum geht es bei dem Programm genau und worin unterscheidet es sich von euren regulären Kursen?*

Unser Ziel ist es, Frauen durch die Vermittlung von technischen Fähigkeiten zu integrieren. Zuvor mussten wir uns jedoch mit der Frage auseinandersetzen, warum wir mit unseren bisherigen Kursen so wenige Frauen erreichten. Durch einige Workshops und Pilotprojekte, die wir auch bei euch im Digitalen Lernzentrum durchgeführt haben, haben wir wertvolle Einblicke hierzu erhalten. Drei Dinge haben wir dabei gelernt: Erstens, Frauen nahmen bisher selten an unseren Kursen teil, da sie in der Zeit von 7 Uhr bis 9 Uhr abends ihre Kinder zu Bett bringen müssen. Deshalb entschieden wir uns dazu, dass das Digital Women Program am Samstag stattfinden wird. Damit ergab sich aber schon das nächste Problem: Samstags haben die Kitas geschlossen. Wohin mit den Kindern? Deshalb haben wir einfach selbst eine Kinderbetreuung organisiert, Diese wird gleich im Raum nebenan angeboten, damit Mütter sich ungestört auf den Unterricht konzentrieren können. Drittens, mussten wir feststellen, dass geflüchtete Frauen leider über eine geringere Grundbildung verfügten als geflüchtete Männer - eine Studie des Bundesministerium für Arbeit und Soziales bestätigt dies. Sie hatten oftmals weniger Zugang zur Bildung und leider setzt sich diese Hürde in Deutschland fort. Aus diesem Grund wollen wir das mit unserem Programm ändern.

*Wenn du von Veränderung sprichst, wie genau wirkt sich die Teilnahme am Programm auf das Leben der Teilnehmerinnen aus?*

Wir sehen ein enormes persönliches Wachstum bei den Frauen. Man merkt förmlich wie sie von der ersten bis zur letzten Stunde aufblühen. Es ist fast so, als würde es sich um zwei verschiedene Menschen handeln. Außerdem stärkt die Teilnahme das Selbstbewusstsein der Frauen. Wir bieten ihnen einen Ort, wo sie mit Gleichgesinnten in einer sicheren Umgebung lernen können. Ihre Kinder werden nebenan versorgt und sie müssen sich nicht sorgen. Die Frauen finden dort Freunde, tauschen sich bei einem Kaffee aus und haben auch Kontakt zu den deutschen Lehrern. Es ist eine großartige Art sich zu integrieren. Das sind die Soft Skills, die man braucht, um sein Leben erfolgreich zu gestalten. Die technischen Fähigkeiten darf man natürlich nicht vergessen. Die Studentinnen erlernen den Umgang mit dem Computer und bewerben sich anschließend für bessere Jobs. Und dabei bleibt es nicht. Sie werden nicht nur ehrgeiziger für sich selbst, sondern auch für ihre Familien. Meiner Meinung nach, ist genau das eine der besten Investitionen für die Gesellschaft.

*Was war das beste Feedback, dass du während deiner Arbeit erhalten hast?*

Das werde ich nie vergessen. Ich habe zwar erst Ende letzten Jahres bei ReDI anfangen und bin immer noch sehr neu, aber ich werde nie vergessen, wie ich Rita getroffen habe. Sie war damals Studentin in einer unserer regulären Kurse und arbeitet heute als Lehrerin für unser Digital Women Program. Ich habe Rita damals gefragt, ob sie mich zu einem Interview über ReDI begleiten möchte und sie sagte, dass sie alles für ReDI machen würde, da sie vorher Teller gewaschen habe und heute mit Cisco zusammenarbeite. Ich war beeindruckt. Rita hat in Syrien Kommunikation studiert und ist ursprünglich als Studentin nach Deutschland gekommen. Sie hat jedoch nie Asyl beantragt, denn sonst könnte sie ihre alleinlebende Mutter in Syrien nicht mehr besuchen. Deshalb hat sie als Tellerwäscherin gearbeitet und Pfandflaschen gesammelt, um zu überleben. Ich war tief beeindruckt als sie erzählte, dass ReDI School ihr Leben verändert habe. Sie ist eine großartige Frau.

*Was wünscht du dir für die Zukunft?*

Bei ReDI haben wir zwei Mantras: Erstens, hört auf über Flüchtlinge zu reden und fangt an mit ihnen zu reden. Aus diesem Grund entwickeln wir die Kurse auch mit unseren Studenten, um ihren Bedürfnissen bestmöglich gerecht zu werden. Zweitens, es kommt zu 50 % auf deine Kenntnisse an und zu 50 % auf deine Kontakte. Deshalb ist es uns wichtig, dass wir unseren Studenten ein Netzwerk mitgeben. Worauf will ich hinaus? Schüler von ReDI sind anders. Sie sind keine 18-Jährigen, die nicht wissen, was sie wollen und gerade ihr Leben beginnen. Sie sind die Zukunft ihres Landes. Ihr Leben ist in Deutschland zwar sicherer geworden, aber viele von ihnen haben ihren Sinn im Leben verloren. Früher waren sie Ärtze oder Lehrer. Sie hatten eine Aufgabe in der Gesellschaft. Jetzt werden sie nur noch als Flüchtlinge wahrgenommen. Aus diesem Grund haben viele Studenten ein großes Bedürfnis danach, wieder eine Identität oder Bedeutung zu finden. Sie wollen als Menschen wahrgenommen werden, die etwas für die Gesellschaft tun. Besonders Frauen werden nur über ihren Hijab wahrgenommen und entsprechen nicht dem westlichen Bild von Erfolg. Dabei haben sie so viel erreicht, sind stark, intelligent und verfügen über eine Vielzahl von Fähigkeiten. Wir müssen ihr Potenzial für die deutsche Gesellschaft nutzbar machen. Denn eigentlich handelt es sich um keine Flüchtlingskrise, sondern um ein Flüchtlingspotenzial. Mein größter Wunsch ist daher, dass jede Teilnehmerin des Digital Women Programs ihre Bedeutung findet und sich wieder wertgeschätzt fühlt

Photos from Digitales Lernzentrum Berlin's post 18/10/2018

Gestern hatten wir sehr viel Spaß mit der Versilberer Party von Wege aus der Einsamkeit e.V. Wade Hamburg zum Thema Sehen und Hören. Bei Sekt und O-Saft und dem großartigen Buffet von Jasmin Catering wurden Hörtests und Augengymnastik gemacht.

Workshop: Videoproduktion mit dem Smartphone 15/10/2018

Unser nächstes NGO Training steht an, dieses mal zum Thema mobile Videoproduktion. Mehr Infos zu dem Event am 25.10. findet ihr hier:

Workshop: Videoproduktion mit dem Smartphone Im Workshop zeigt Paul Ohmert von holimother, wie einfach die mobile Videoproduktion sein kann. Wie gestalte ich ein Bild, wie erzähle ich eine spannende Geschichte, auf was muss ich beim Schnitt achten? Diese Fragen werden in diesem Workshop geklärt.

Big Data und Künstliche Intelligenz: Netzwerktreffen des Digital-Kompass in Berlin 12/10/2018

Die Digital-Kompass Gruppe von Deutschland sicher im Netz e.V. hat sich letzte Woche bei uns zum Theme Künstliche Intelligenz ausgetauscht. Mehr darüber könnt ihr hier erfahren:

Big Data und Künstliche Intelligenz: Netzwerktreffen des Digital-Kompass in Berlin Vergangene Woche kamen im Digital-Kompass engagierte Senioren zum Netzwerktreffen in Berlin zusammen, um sich über Fragen zum Thema Big Data und Künstliche Intelligenz zu informieren und auszutauschen. Der Einladung ins Digitale Lernzentrum von DsiN-Mitglied Facebook folgten der Deutsche Senioren-...

08/10/2018

Heute würden wir euch gern Moaayad vorstellen, der seit anderthalb Jahren unseren Partner Wege aus der Einsamkeit e.V. Wade Hamburg ehrenamtlich unterstützt:
„Wie bist du zu Wege aus der Einsamkeit gekommen?" „Ich bin Mitglied beim Flüchtling-Magazin und über ein anderes Mitglied dort habe ich Dagmar von Wege aus der Einsamkeit kennengelernt. Sie erklärt Senioren wie Smartphones und Tables funktionieren. Dagmar hatte die Idee, dass die Zusammenarbeit von Flüchtlingen und Senioren beiden Seiten helfen könnte. Seither unterstütze ich ältere Menschen in Dagmars Kursen bei ihren ersten Schritten mit dem Smartphone."
„Was lernst du im Gegenzug von den Senioren?"
„Mir hat das vor allem beim Erlernen der Sprache geholfen. Als ich vor drei Jahren nach Deutschland gekommen bin, habe ich nur Englisch gesprochen und als ich mit dem Deutschkurs angefangen habe, habe ich beschlossen nur noch Deutsch zu sprechen, damit sich meine Sprache schnell verbessert."
„Wie wichtig sind Smartphones für Senioren?"
„Das Leben für alle funktioniert nicht ohne das Handy oder Tablet. Auch in meiner Heimat. Senioren interessieren sich momentan sehr für neue Technik. Das liegt daran, dass viele junge Leute geflüchtet sind und die Eltern und Großeltern durch ein Handy mit ihnen in Kontakt bleiben können."
„Was wünscht du dir für die Zukunft?"
„Ich möchte den Sprachtest bestehen und dann eine Ausbildung als Fachinformatiker machen. Ich habe auch schon ein paar Bewerbungen abgeschickt. Mal sehen, ob es dieses Jahr klappt!"

Photos from Digitales Lernzentrum Berlin's post 26/09/2018

Diesen Freitag haben wir die Gründer Rania Reda und Oscar Cabot im Digitalen Lernzentrum zu Gast. Ihr Unternehmen Augmania beschäftigt sich mit Augmented Reality. Zusammen mit der BMW Foundation Herbert Quandt werden sie in einer Impact Session diskutieren, wie ihr Unternehmen Arbeitsplätze in der MENA Region schaffen kann. Wir freuen uns auf so viel Kreativität und Austausch!

Workshop: Facebook Marketing für NGOs 30/08/2018

Wie können NGOs ihre Reichweiten auf Facebook und Instagram erhöhen? Wie kann man Posts richtig "boosten" und dabei die richtigen Leute erreichen? Erfahrt mehr am 6. September bei dem kostenlosen Workshop der openTransfer Akademie der Stiftung Bürgermut und des Digitalen Lernzentrums Berlin.

Workshop: Facebook Marketing für NGOs Für erfolgreiches Campaigning auf Facebook und Instagram gibt es viele Möglichkeiten. Paul Rose zeigt im Workshop, wie Zielgruppen- und Kampagneneinstellungen funktionieren und was es mit dem

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