Deutscher Städte- und Gemeindebund

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Der DStGB vertritt die Interessen von rund 11.000 Städten und Gemeinden in Deutschland Er ist föderal organisiert und parteipolitisch unabhängig.

Seine Mitgliedsverbände repräsentieren über 11.100 Städte und Gemeinden in Deutschland mit mehr als 51 Millionen Einwohnern. Die Besetzung der Organe orientiert sich an dem Votum der Wähler bei den Kommunalwahlen. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund arbeitet unabhängig von staatlichen Zuschüssen.

24/06/2026

Webinar: Vom Kaufhaus zur Bibliothek – Wie Kommunen Greyfields erfolgreich revitalisieren
Leerstehende Kaufhäuser, ehemalige Handelsflächen und andere sogenannte „Greyfields“ prägen zunehmend die Zentren vieler Städte und Gemeinden. Gleichzeitig wächst der Bedarf an neuen Lösungen für Wohnen, Nahversorgung, öffentliche Dienstleistungen und lebendige Ortskerne. Wie können Kommunen diese Potenziale nutzen und Bestandsflächen erfolgreich in die Stadtentwicklung integrieren?
In dem Webinar wird diskutiert, wie der Wandel von der versiegelten Asphaltwüste zum lebendigen, gemischt genutzten Quartier gelingt. Gemeinsam beleuchten wir mit Expertinnen und Experten, wie Kommunen und Lebensmitteleinzelhändler Hand in Hand Flächen effizienter nutzen können.
Der Deutscher Städte- und Gemeindebund Städte- und Gemeindebund (DStGB) lädt gemeinsam mit Lidl in Deutschland zu einem Webinar der Initiative zur kommunalen Nahversorgung „Mittendrin und gut versorgt“ ein:

📅 Montag, 29. Juni 2026
🕑 14:00 – 15:30 Uhr

Unter dem Titel „Vom Kaufhaus zur Bibliothek: Wie Kommunen Greyfields erfolgreich revitalisieren” wartet ein spannender Austausch darüber, wie Kommunen bereits versiegelte oder ungenutzte Bestandsflächen aktivieren und für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung nutzbar machen können.

Außerdem auf der Agenda:
💡Impulse zur Greyfield-Aktivierung als kommunaler Standortvorteil
💡Paneldiskussion zu neuen Nutzungskonzepten wie „Flächenwende vor Ort: Wie die Transformation von Greyfields die Nahversorgung von morgen sichert”
💡Kommunale Praxisbeispiele zur Revitalisierung von Bestandsflächen
💡Strategien für nachhaltige Nahversorgung, Flächensparen und lebendige Ortskerne

👉 Anmeldung unter folgendem Link: https://www.lyyti.in/Webinar-726

22/06/2026

🚨 „Kommunen am Limit“ – aber was bedeutet das für den modernen Staat?

„Game Over“, „Hilfeschrei“, „Kommunen rutschen in die Pleite“ – die Botschaften zum Aktionstag am 22. Juni 2026 sind unmissverständlich: Städte, Landkreise und Gemeinden stehen massiv unter Druck.

👉 Die Folgen: geschlossene Schwimmbäder, marode Straßen, weniger Kultur und Vereinsförderung und nicht zuletzt: der Verlust von Vertrauen in den Staat.

DStGB-Präsident Ralph Spiegler (DStGB) bringt es auf den Punkt:„Die Menschen erleben den Staat vor Ort – und genau dort zeigt sich, ob er funktioniert.“

📘 In unserer neuen Ausgabe 03/2026 der "Stadt & Gemeinde digital" mit der fragenden Überschrift „Was ist ein moderner Staat?“ wird klar: Ohne handlungsfähige Kommunen gibt es keinen modernen Staat. DStGB-HGF Dr. André Berghegger (DStGB): "Reformen brauchen beides – Staatsmodernisierung und solide Kommunalfinanzen."

✍ Friedrich Schäkel (ProjectTogether) fordert: Förderlogik neu denken, nicht nur Prozesse beschleunigen

✍ Maren Busch, Bürgermeisterin Verbandsgemeinde Diez, betont, dass Ergebnisse schneller sichtbar sein müssen

✍ Karlheinz Roth, Bürgermeister Spiegelau zeigt, wie es gehen kann: Digitalisierung als Kulturwandel: „Ein moderner Staat ist digital, innovativ – und nah an den Menschen.“

✍ Sven Tetzlaff (Körber-Stiftung) im Interview zu respektvolle Debattenkultur als Grundlage funktionierender Kommunalpolitik in einem modernen Staat

✍ Miriam Marnich (DStGB) unterstreicht die Rolle der Kommunen als zentrale Macher und Ermöglicher eines modernen Staates

💡 Weitere Themen der Ausgabe:
• Johann Saathoff (MdB) zur kommunalen Entwicklungspolitik
• Dr. Anna Kindhäuser (]init[ AG) zum digitalen Gewerbesteuerbescheid
• Ulf-Marcus Grube, Bürgermeister Munster, zur Rolle der Bundeswehr vor Ort

Die neue Ausgabe ist kostenfrei abrufbar unter: https://www.dstgb.de/publikationen/dstgb-magazin/

22/06/2026


Keine Zukunft mit leeren Kassen

⚡ Die kommunalen Haushalte kollabieren – und zwar fast überall. Es trifft Kommunen im Norden wie im Süden, im Westen wie im Osten – auch wirtschaftsstarke Gebiete. Das zweite Jahr in Folge werden die Städte, Landkreise und Gemeinden mit einem Defizit von 30 Milliarden Euro abschließen. Und das ohne eigenes Verschulden: Die Sozialausgaben, auf die wir selbst praktisch keinen Einfluss haben, laufen uns davon.

⚡Passiert nichts, können die Kommunen schon bald nichts anderes mehr leisten als ihre reinen Pflichtaufgaben, und dies auch nur unter Aufnahme neuer Schulden. Freiwillige Aufgaben und Investitionen würden dann dem Rotstift zum Opfer fallen: Weniger Busse und Bahnen, geschlossene Bäder, weniger Jugendangebote, unsanierte Schulen, schlechtere Krankenhausversorgung, längere Wartezeiten in Ämtern, schlechter gepflegte Parks und Spielplätze, kaputte Straßen, weniger Kultur, weniger Geld für Feuerwehr, Jugendclubs und vieles mehr.“

⚡Die Kommunen werden auch mit noch so großen eigenen Sparbemühungen aus der Abwärtsspirale nicht mehr herauskommen. Es braucht jetzt einen historischen Kraftakt und weitreichende Reformen von Bund und Ländern.

📸 Mitte: Die Präsidenten der kommunalen Spitzenverbände Oberbürgermeister Burkhard Jung (Deutscher Städtetag), Landrat Dr. Achim Brötel (Deutscher Landkreistag) und Bürgermeister Ralph Spiegler (Deutscher Städte- und Gemeindebund) sowie die Hauptgeschäftsführer Dr. André Berghegger ( ) und Dr. Kai Ruge ( )

Weitere Infos: https://www.dstgb.de/themen/kommunen-am-limit/

30 Milliarden Euro Defizit pro Jahr: Die kommunalen Haushalte kollabieren fast überall 22/06/2026

🚨„Die kommunalen Haushalte kollabieren – und zwar fast überall.“ – Präsidenten der drei kommunalen Spitzenverbände heute in der Bundespressekonferenz

Die Diagnose ist klar – jetzt braucht es strukturelle Antworten. Die kommunalen Spitzenverbände fordern tiefgreifende Reformen, um die finanzielle Handlungsfähigkeit vor Ort zu sichern: 🗨️ „Die Kommunen werden auch mit noch so großen eigenen Sparbemühungen aus der Abwärtsspirale nicht mehr herauskommen.“

Städte, Landkreise und Gemeinden erwarten erneut ein jährliches Defizit von rund 30 Milliarden Euro – und das ohne eigenes Verschulden.📉 Bis 2029 drohen fast 120 Milliarden Euro neue Schulden. Haupttreiber sind steigende Sozialausgaben: 🗨️„Die Sozialausgaben, auf die wir selbst praktisch keinen Einfluss haben, laufen uns davon.“

Die Konsequenzen wären für Bürgerinnen und Bürger direkt spürbar:
❌ Weniger Investitionen in Schulen & Infrastruktur
❌ Einschränkungen im ÖPNV
❌ Kürzungen bei Kultur, Sport und sozialen Angeboten

🗨️„Passiert nichts, können die Kommunen schon bald nichts anderes mehr leisten als ihre reinen Pflichtaufgaben.“

👉 Die kommunalen Spitzenverbände fordern daher:
✅ Soforthilfe von 30 Milliarden Euro jährlich
✅ Strukturelle Reformen, vor allem im Sozialbereich
✅ Klare Regel: „Wer bestellt, bezahlt auch.“

📢 Ohne strukturelle Veränderungen bleibt die kommunale Ebene dauerhaft unterfinanziert – mit direkten Folgen für Infrastruktur, Daseinsvorsorge und Lebensqualität. Es braucht jetzt einen historischen Kraftakt und weitreichende Reformen.

30 Milliarden Euro Defizit pro Jahr: Die kommunalen Haushalte kollabieren fast überall Der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag sowie der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordern von Bund und Ländern ein sehr schnelles und sehr entschiedenes Handeln gegen die kommunale Finanzkrise. Gemeinsam haben die drei kommunalen Spitzenverbände heute in Berlin in der Bundespressekon...

21/06/2026

Für einen nachhaltigen Erfolg aller Reformbemühungen, müssen Staatsmodernisierung und solide Kommunalfinanzen Hand in Hand gehen – denn Kommunen am Limit können die notwendigen Reformen nicht umsetzen.
DStGB-Hauptgeschäftsführer Dr. André Berghegger



Am 22. Juni 2026 setzen Städte, Landkreise und Gemeinden bundesweit ein klares Zeichen

20/06/2026

„Die aktuelle kommunale Finanznot ist keine abstrakte Zahl ist, sondern unser aller Alltag. Wir appellierten an Bund und Länder, die finanzielle und strukturelle Stärkung der Kommunen zur Priorität ihres eigenen Regierungshandelns zu machen.“
DStGB-Hauptgeschäftsführer Dr. André Berghegger.



Am 22. Juni 2026 setzen Städte, Landkreise und Gemeinden bundesweit ein klares Zeichen.

19/06/2026


„Ohne sofortiges Handeln droht aus der Finanzkrise eine Vertrauenskrise zu werden. Die Städte und Gemeinden sind das Fundament unseres Staates. Wenn ihre finanzielle Handlungsfähigkeit nicht gesichert ist, geraten Investitionen, Infrastruktur und gesellschaftlicher Zusammenhalt gleichermaßen in Gefahr. Das schwächt nicht nur die kommunale Ebene, sondern gefährdet das Vertrauen in die Leistungsfähigkeit des Staates insgesamt.“ DStGB-Hauptgeschäftsführer Dr. André Berghegger

Am 22. Juni 2026 setzen Städte, Landkreise und Gemeinden bundesweit ein klares Zeichen.

Neue Publikation: Genossenschaften als Motor der kommunalen Wärmewende 19/06/2026

Die Wärmewende vor Ort gelingt nur mit den Menschen, die sie mittragen.
Gemeinsam mit dem DGRV haben wir eine neue Dokumentation veröffentlicht, die zeigt, wie Genossenschaften zu einem tragenden Baustein der kommunalen Wärmewende werden können. Im Zuge der verpflichtenden kommunalen Wärmeplanung suchen viele Städte und Gemeinden nach geeigneten Trägerstrukturen für lokale Wärmenetze – Genossenschaften bieten hier einen praktikablen Ansatz, besonders im ländlichen Raum, wo klassische Fernwärme oft nicht wirtschaftlich tragfähig ist.
Sie bringen private Haushalte zusammen, organisieren den erneuerbaren Heizungstausch und binden örtliche Unternehmen, Handwerk und regionale Kreditinstitute ein. So bleibt ein großer Teil der Wertschöpfung in der Region – klimaneutral, krisenfest, bezahlbar und lokal verwurzelt. Als Mitglieder gestalten die Menschen die Wärmewende zugleich aktiv mit, was die Akzeptanz vor Ort stärkt.

📕 Die Dokumentation bietet zahlreiche Praxisbeispiele und zeigt, welche Rolle Städte und Gemeinden bei der Initiierung genossenschaftlicher Wärmenetze einnehmen können.

▶️ Die vollständige Dokumentation finden Sie hier:

Neue Publikation: Genossenschaften als Motor der kommunalen Wärmewende Gemeinsame Publikation von DStGB und DGRV zeigt anhand erfolgreicher Praxisbeispiele, wie Genossenschaften Baustein der kommunalen Wärmewende werden.

Kommunale Handlungsfähigkeit garantieren und sichern 16/06/2026

Jetzt braucht es entschlossenes Handeln - „Wir müssen verhindern, dass die Finanzkrise in eine Vertrauenskrise mündet.“

▶️Beim 54. Hauptausschuss des Deutschen Städte- und Gemeindebundes in Schwerin wurde eines mehr als deutlich: Die finanzielle Lage unserer Städte und Gemeinden ist dramatisch – und sie spitzt sich weiter zu. Die Konsequenzen sind absehbar: weniger Investitionen, gefährdete Infrastruktur und Einschnitte bei freiwilligen Leistungen – direkt vor Ort, bei den Bürgerinnen und Bürgern.

📕 Im Rahmen der Sitzung verabschiedeten die Mitglieder die „ des Deutschen Städte- und Gemeindebundes“ unter der Überschrift „Bund und Länder stehen in der Verantwortung: Kommunale Handlungsfähigkeit jetzt garantieren und nachhaltig sichern!“.

🗨️„Wir wollen heute das eindeutige Signal senden, dass die Belastungsgrenze der Städte und Gemeinden endgültig erreicht ist. Ein sofortiges Handeln von Bund und Ländern ist zwingend. Wir müssen verhindern, dass die Finanzkrise in eine Vertrauenskrise mündet“, unterstrichen Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Bürgermeister Ralph Spiegler, und der Hauptgeschäftsführer Dr. André Berghegger. „Kommunale Selbstverwaltung braucht Spielräume und Vertrauen, aber nicht ständig neue Vorgaben und Aufgaben.“

▶️Der DStGB begrüßt die Initiativen von Bund und Ländern zur , mahnt jedoch zugleich deutlich weitergehende Schritte an. 🗨️„Die Zielsetzung, den Staat leistungsfähiger, schneller und digitaler zu gestalten, ist ausdrücklich zu unterstützen“, erklärten Spiegler und Berghegger. Entscheidend sei jedoch, dass diese Vorhaben zu einer spürbaren Entlastung der Kommunen führen. Von zentraler Bedeutung ist zudem eine frühzeitige und umfassende Einbindung der Kommunen in alle Modernisierungsvorhaben.

▶️Die Mitglieder des Hauptausschusses appellierten an Bund und Länder, die finanzielle und strukturelle Stärkung der Kommunen zur Priorität ihres eigenen Regierungshandelns zu machen und sich an den Ankündigungen aus dem Koalitionsvertrag zu halten. 🗨️„Für einen nachhaltigen Erfolg aller Reformbemühungen, müssen Staatsmodernisierung und solide Kommunalfinanzen Hand in Hand gehen – denn Kommunen am Limit können die notwendigen Reformen nicht umsetzen“, so Spiegler und Berghegger.

➡️ Die Schweriner Erklärung und die vollständige Pressemitteilung sind zu finden unter: https://www.dstgb.de/publikationen/pressemitteilungen/kommunale-handlungsfaehigkeit-garantieren-und-sichern/

📸 OVE ARSCHOLL

Kommunale Handlungsfähigkeit garantieren und sichern Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert angesichts der dramatischen Finanzlage der Städte und Gemeinden wirksame Unterstützung von Bund und Ländern. Bei seiner Sitzung in Schwerin unterstrich der Hauptausschuss des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, dass die Handlungsfähigkeit der Kom...

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