Burschenschaft Salingia im Schwarzburgbund zu Berlin
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Nichtschlagend, farbentragend, gemischt. Die progressive Hauptstadtverbindung. Alles davon stimmt. Und es stimmt nichts. So etwas lehnen wir ab. Die Chargia der B!
Wenn sich Studentinnen und Studenten aller Fachrichtungen aber verschiedener Hochschulen freiwillig zusammenschließen, nennt man das einen Freundeskreis. Wenn sich dann noch ebenso unterschiedliche Akademiker - zum Teil aus anderen Generationen - dazu gesellen, wird dieser Freundeskreis zu etwas Besonderem. Wir, also eine Chemikerin, eine promovierende Studentin der Literaturwissenschaft, ein Wirt
schaftsingenieur, eine Studentin der Umweltschutztechnik, eine Sozialpädagogin und eine angehende Psychologin, stellen den aktiven Kern dessen dar, was man eine studentische Verbindung nennt. Wir sind die Aktivitas der Burschenschaft Salingia im Schwarzburgbund zu Berlin.
Über Burschenschaften haben viele Studenten schon einiges gehört. Das Urteil hängt wie immer von der Objektivität des Betrachters ab und von der Erkenntnis, daß Menschen und Organisationen grundverschieden sein können, auch wenn sie im weitesten Sinne unter der selben Gattung zu finden sind. Eine der nobelsten Eigenschaften von Universitäten ist Objektivität, die in jeder Situation weiterhilft. Die meisten Vorurteile halten es mit dem Vorwurf, daß Verbindungen sich dadurch zu spezialisieren versuchen, einiges, vieles oder gar alles abzulehnen, was Toleranz und das vorurteilsfreie Nebeneinander aller möglichen Ausprägungen beeinträchtigen könnte. Das sicherlich populärste Vorurteil ist, daß Verbindungen rechtsradikal oder ausländerfeindlich seien. Sicherlich gibt es Verbindungen, die sich so verhalten. Bei uns findest Du das nicht. Ein Beispiel: Unser in die Altherrenschaft verabschiedete Ehrenphilister Hajime kommt aus Japan. Er studierte hier deutsche Geschichte, ist inzwischen Professor in seinem Heimatland und kam zuerst nur aus wissenschaftlichem Interesse, ist aber mittlerweile bei uns eingetreten. Wir als Schwarzburg-Verbindung orientieren uns nicht an politischen Parteien oder Richtungen, wir sind schlicht unpolitisch. Allerdings stoßen Ereignisse der Zeit, Kultur und natürlich auch der Politik auf unser Interesse. Anderes Vorurteil: Verbindungen sollen frauenfeindlich sein. Es gibt Verbindungen, die keine Frauen aufnehmen, andere Verbindungen sind reine Frauenverbindungen und nehmen keine Männer auf. Bei uns findest Du beide Geschlechter und wir sind überzeugt, daß sich das bewährt hat. Doch wir wollen uns nicht über Negationen definieren, sondern auch erklären, was uns denn nun auszeichnet. Am wichtigsten ist wohl das Lebensbundprinzip. Im eben erwähnten Philisterium agieren ehemalige Studenten, die in Ihrer Studienzeit in der Salingia Verbindungsstudentin oder -Student waren. Viele sind erfolgreich in ihrem Beruf tätig, andere befinden sich bereits im Ruhestand - einige sind über 80 Jahre alt. Alle sind noch heute bei uns Mitglied und viele pflegen einen guten Kontakt zu uns. Die Hierarchie ist flach: Es gilt sogar das Duz-Prinzip, welches vorsieht, daß sich alle mit Vornamen anreden und duzen. Wenn man Hilfe oder einen Rat braucht, dann sind Bundesgeschwister zur Stelle und können auf reiche Erfahrungsschätze zurückgreifen. An zweiter Stelle steht das Christianum, welches bedeutet, daß wir von unseren Mitglieder erwarten, daß sie sich mit den christlichen Werten auseinandersetzen. Wir verstehen uns zwar als christliche Studentenverbindung (zeitweise waren nur Theologen in der Verbindung aktiv), verlangen aber dennoch keine konfessionelle Bindung von unseren Mitgliedern. Viele gehören keiner Kirche an, aber alle sind mit den christlichen Werten und Moralvorstellungen vertraut und stehen diesen nahe. Natürlich pflegen wir ein paar Traditionen. Dazu gehört das Tragen unserer Farben auf Veranstaltungen der Salingia oder anderer Verbindungen. Die Chargia, also das Präsidium der Aktivitas, trägt Schärpen und degenähnliche Schläger, alle anderen Verbindungsangehörigen tragen eine Kopfbedeckung sowie ein Band in unseren Farben. Daran kann man sich auf größeren Veranstaltungen gut erkennen und es entwickelt sich ein Zusammengehörigkeitsgefühl. Zu unseren Farben gehört auch unser Zirkel. Die Zirkel haben eine lange Geschichte und wurden zum Teil als Geheimzeichen benutzt. Heute steht er für den frommen Wunsch:
Salingia vivat, crescat, floreat! Die Salingia lebe, wachse und blühe! Auch der Ablauf einiger unserer Veranstaltungen orientiert sich an traditionellen Mustern. So bereitet der x als Vorsitzender den Ablauf eines Abends, unter anderem die Auswahl der Lieder vor. Denn es wird mit oder ohne Begleitung gesungen, zwar nicht immer zauberhaft, aber sehr zum Vergnügen der Beteiligten. Natürlich wird bei uns hauptsächlich Bier getrunken, allerdings - um ein weiteres Vorurteil auszuräumen - gibt es keinen Trinkzwang und niemand ist gezwungen bis zur Besinnungslosigkeit dem Genuß der Hopfenkaltschale nachzugehen. Ebenso lehnen wir das Duell strikt ab. Lange Rede kurzer Sinn: Wir sind Teil einer offenen, demokratischen und toleranten Verbindung, beheimatet in einem ebensolchem "Dachverband" mit ähnlich veranlagten Gemeinschaften: Dem Schwarzburgbund. Wenn Du uns nun kennenlernen möchtest oder einfach nur mal erleben möchtest, was bei uns passiert, laden wir Dich zu uns ein. Die nächste Veranstaltung findest Du auf dieser Website. Wir würden uns freuen, Dich bald als Gast begrüßen zu dürfen. Salingia im SB zu Berlin.
28/01/2018
Heute haben wir uns historisch weitergebildet. Wir waren im Stasi-Museum im Gebäude des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit. Es war eine äußerst interessante und abwechslungsreiche Führung, bei der uns die Spionagemaschienerie der DDR näher gebracht wurde.
Dieses Museum ist auf jeden Fall zu empfehlen und portraitiert diesen wichtigen Teil deutscher Geschichte spannend und detailgetreu.
Eure Salinger!
14/01/2018
Feuerzangenbowle ex!
Ein spannender und witziger Abend liegt hinter uns.
Auch dieses Jahr war unsere Feuerzangenbowle äußerst schmackhaft und lockte eine Menge Gäste an.
Wir wünschen euch selbstverständlich - wenn auch leicht verspätet- ein frohes Neues Jahr 2018 und hoffen auf zahlreiche Gäste zu unserer Abkneipe!
07/04/2017
Wir haben aktuell ein Zimmer frei. Bei Interesse schreibt uns einfach an.
18/07/2016
Ein für uns sehr erfolgreiches Semester ist zu Ende. Die Aktivitas der Salingia verabschidet sich in die Semesterferien. Vielen Dank an alle die zum gelingen des vergangen Semesters beigetragen haben. Wir wünschen euch allen einen schönen Sommer.
24/06/2016
ZIMMER FREI
Dieser steht Studentinnen und Studenten aller Berliner Hochschulen und ähnlicher Bildungseinrichtungen, wie der Berufsakademie, offen.
Die Salinger-Wohnung im Hause unserer Constante, der Kleinen Rosenthaler Straße 11, in Berlin-Mitte Kleine Rosenthaler Straße 11 bietet drei Zimmer, die getrennt vom Flur abgehen, ein weißes Wannenbad, sowie eine Küche.
Die Bewohner können eine DSL-Flatrate von 16.000 kBit/s.
Die Wohnung befinden sich im Bezirk Mitte, zentraler geht es nicht mehr. Die Gegend bietet alles, was das Studentenherz begehrt, von Restaurants über Kinos zu Kneipen, Biergärten und Cocktailbars, auch die Miete ist in der Lage kaum zu schlagen. Es herrscht eine normale studentische WG-Atmosphäre.
Solltest du Bedarf an einem Zimmer und Interesse an der Salingia haben, nimm bis 15.7 Kontakt zu uns aus.
17/05/2016
Die Aktivitas ist wohlbehalten zurück in Berlin. Wir durften ein wundervolles Wochenende mit Bundesgeschwistern aus ganz Deutschland in Schwarzburg verbringen. Es wurden viele neue Freundschaften geschlossen und bestehende erneuert. Höhepunkte waren sicherlich der Festkommers am Samstag- und der Ball am Sonntagabend. Doch auch abseits der offiziellen Programmpunkten kann man von einem durchgängig gelungem Wochenende sprechen.
Burschenschaften in Berlin : "Stark und treu, wahr und frei!" - Berlin - Tagesspiegel
Seite 3 Er hatte die Wahl: entweder das Amt oder die Burschenschaft. CDU-Staatssekretär Michael Büge entschied sich für die Tradition. Eine Frage der Ehre? In Berlin verstehen seinen Schritt sogar liberale Studenten. Auf der Suche nach dem Wert einer Verbindung.
02/11/2012
Über Burschenschaften haben viele Studenten schon einiges gehört. Alles davon stimmt. Und es stimmt nichts. Das Urteil hängt wie immer von der Objektivität des Betrachters ab und von der Erkenntnis, daß Menschen und Organisationen grundverschieden sein können, auch wenn sie im weitesten Sinne unter der selben Gattung zu finden sind. Eine der nobelsten Eigenschaften von Universitäten ist Objektivität, die in jeder Situation weiterhilft.
Die meisten Vorurteile halten es mit dem Vorwurf, daß Verbindungen sich dadurch zu spezialisieren versuchen, einiges, vieles oder gar alles abzulehnen, was Toleranz und das vorurteilsfreie Nebeneinander aller möglichen Ausprägungen beeinträchtigen könnte. So etwas lehnen wir ab.
Das sicherlich populärste Vorurteil ist, daß Verbindungen rechtsradikal oder ausländerfeindlich seien. Sicherlich gibt es Verbindungen, die sich so verhalten. Bei uns findest Du das nicht. Ein Beispiel: Unser in die Altherrenschaft verabschiedete Ehrenphilister Hajime kommt aus Japan. Er studierte hier deutsche Geschichte, ist inzwischen Professor in seinem Heimatland und kam zuerst nur aus wissenschaftlichem Interesse, ist aber mittlerweile bei uns eingetreten.
Wir als Schwarzburg-Verbindung orientieren uns nicht an politischen Parteien oder Richtungen, wir sind schlicht unpolitisch. Allerdings stoßen Ereignisse der Zeit, Kultur und natürlich auch der Politik auf unser Interesse.
Anderes Vorurteil: Verbindungen sollen frauenfeindlich sein. Es gibt Verbindungen, die keine Frauen aufnehmen, andere Verbindungen sind reine Frauenverbindungen und nehmen keine Männer auf. Bei uns findest Du beide Geschlechter und wir sind überzeugt, daß sich das bewährt hat.
Doch wir wollen uns nicht über Negationen definieren, sondern auch erklären, was uns denn nun auszeichnet. Am wichtigsten ist wohl das Lebensbundprinzip. Im eben erwähnten Philisterium agieren ehemalige Studenten, die in Ihrer Studienzeit in der Salingia Verbindungsstudentin oder -Student waren. Viele sind erfolgreich in ihrem Beruf tätig, andere befinden sich bereits im Ruhestand - einige sind über 80 Jahre alt. Alle sind noch heute bei uns Mitglied und viele pflegen einen guten Kontakt zu uns. Die Hierarchie ist flach: Es gilt sogar das Duz-Prinzip, welches vorsieht, daß sich alle mit Vornamen anreden und duzen. Wenn man Hilfe oder einen Rat braucht, dann sind Bundesgeschwister zur Stelle und können auf reiche Erfahrungsschätze zurückgreifen.
An zweiter Stelle steht das Christianum, welches bedeutet, daß wir von unseren Mitglieder erwarten, daß sie sich mit den christlichen Werten auseinandersetzen. Wir verstehen uns zwar als christliche Studentenverbindung (zeitweise waren nur Theologen in der Verbindung aktiv), verlangen aber dennoch keine konfessionelle Bindung von unseren Mitgliedern. Viele gehören keiner Kirche an, aber alle sind mit den christlichen Werten und Moralvorstellungen vertraut und stehen diesen nahe.
Natürlich pflegen wir ein paar Traditionen. Dazu gehört das Tragen unserer Farben auf Veranstaltungen der Salingia oder anderer Verbindungen. Die Chargia, also das Präsidium der Aktivitas, trägt Schärpen und degenähnliche Schläger, alle anderen Verbindungsangehörigen tragen eine Kopfbedeckung sowie ein Band in unseren Farben. Daran kann man sich auf größeren Veranstaltungen gut erkennen und es entwickelt sich ein Zusammengehörigkeitsgefühl.
Zu unseren Farben gehört auch unser Zirkel. Die Zirkel haben eine lange Geschichte und wurden zum Teil als Geheimzeichen benutzt. Heute steht er für den frommen Wunsch:
Salingia vivat, crescat, floreat!
Die Salingia lebe, wachse und blühe!
Auch der Ablauf einiger unserer Veranstaltungen orientiert sich an traditionellen Mustern. So bereitet der x als Vorsitzender den Ablauf eines Abends, unter anderem die Auswahl der Lieder vor. Denn es wird mit oder ohne Begleitung gesungen, zwar nicht immer zauberhaft, aber sehr zum Vergnügen der Beteiligten. Natürlich wird bei uns hauptsächlich Bier getrunken, allerdings - um ein weiteres Vorurteil auszuräumen - gibt es keinen Trinkzwang und niemand ist gezwungen bis zur Besinnungslosigkeit dem Genuß der Hopfenkaltschale nachzugehen. Ebenso lehnen wir das Duell strikt ab.
Lange Rede kurzer Sinn: Wir sind Teil einer offenen, demokratischen und toleranten Verbindung, beheimatet in einem ebensolchem Dachverband mit ähnlich veranlagten Gemeinschaften: Dem Schwarzburgbund.
Wenn Du uns nun kennenlernen möchtest oder einfach nur mal erleben möchtest, was bei uns passiert, laden wir Dich zu uns ein. Die nächste Veranstaltung findest Du auf dieser Website.
Wir würden uns freuen, Dich bald als Gast begrüßen zu dürfen.