Beziehungsweise

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Die große Freiheit - Beziehungsweise – Seminare 11/05/2022

Es gibt einen neuen Termin für unseren Smartphone-Fotografie-Workshop mit der Fotografin und Journalistin Eva Häberle:

Die große Freiheit - Fotografieren mit dem Smartphone.
Samstag, 2. Juli 2022, 9:00-17:00h im BZW-Coworkingspace in Berlin-Mitte.

Der Kurs wurde für Menschen zum Beispiel aus Journalismus oder Unternehmenskommunikation konzipiert, die keine Fotografen sind, aber Fotos für den professionellen Gebrauch benötigen. Wie diese mit wenig mehr als einem üblichen Mobiltelefon selbst erstellt werden können, erfahrt ihr in unserem Einführungskurs mit hohem Praxisanteil.

Kosten: €390 zzgl. MwSt, wenn der Arbeitgeber die Kosten übernimmt. Alle anderen zahlen nur €290 zzgl. MwSt.

Mehr Infos unter: https://www.beziehungsweise-seminare.de/seminar/smartphone-fotografie/

Die große Freiheit - Beziehungsweise – Seminare Einführung in die professionelle Smartphone-Fotografie für Redakteure und Hobbyfotografen. Ein Praxisworkshop mit Eva Häberle.

02/05/2022

Für Einsteiger und Einsteigerinnen in die Unternehmenskommunikation als Interim Manager. Es sind noch ein paar Plätze frei!

14/04/2022

BEZIEHUNGSWEISE wünscht frohe Ostern!

Und nach Ostern geht es dann mit unseren Workshops los:

29. April: 4-stündiger Online-Workshop Interim Management.

19.-20. Mai: 2-tägiger Workshop Presse- und Porträtfotografie mit der Journalistin und Fotografin Eva Häberle und in Präsenz (!)

21. Mai: Die große Freiheit - Einführung in die Smartphone-Fotografie mit Eva Häberle (insbesondere geeignet für Menschen, die für professionelle Zwecke gute Bilder benötigen, und ebenfalls in Präsenz).

Der Anmeldungscountdown läuft!

Interim Management - Beziehungsweise – Seminare 08/04/2022

ONLINE-WORKSHOP INTERIM MAMANAGEMENT

Führungskräfte aus der Unternehmenskommunikation können sich noch für unseren Online-Workshop am 29. April 2022, 14:00h - 18:00h anmelden, sollten sich aber beeilen.

Eine Einführung für Einsteiger mit wenig Erfahrung im Interim Management und Interessierte, die erst einmal wissen möchten, ob das etwas für ist. Der Workshop bietet zudem die Möglichkeit des Austauschs und der Klärung individueller Fragen.

Für den tieferen Einstieg empfehlen wir den 2-tägigen Präsenzworkshop zum Interim Management am 17. und 18. Juni 2022.

Interim Management - Beziehungsweise – Seminare Einführung ins Interim Management. Online Workshop für Führungskräfte in der Unternehmenskommunikation. Experten geben Rat.

05/04/2022

TRUE CRIME PODCASTING
True-Crime-Formate sind auf dem deutschen Podcast-Markt erfolgreich. Wir stellen eine der derzeit beliebtesten Serien vor: „Mordlust – Verbrechen und ihre Hintergründe“.

Podcasts gibt es eigentlich zu allen Themen, die auch für andere Medien wichtig sind. Auf den Listen der erfolgreichsten deutschen Audio-Serien zeichnen sich jedoch Tendenzen ab. So eignen sich Kriminalgeschichten offenbar besonders gut für Podcasts. Oder besonders viele Podcast-Hörer:innen sind Krimi-Fans. Unter den 100 meistgehörten Podcasts auf der Plattform Spotify waren zum Zeitpunkt meiner Recherche 12 dem Krimi-Genre zuzuordnen. Bei Podwatch gab es 13 Krimi-Podcasts unter den ersten 100, bei Podtail 9. Gefühlt entspricht dies in etwa dem Anteil von Krimis in den öffentlich-rechtlichen Fernsehprogrammen.

Allerdings handelt es sich bei den gelisteten Audio-Kriminalgeschichten auffällig häufig um reale Verbrechen – also sogenannte True-Crime-Formate. Bis auf wenige Ausnahmen wie dem „Krimi-Hörspiel“ vom Deutschlandfunk Kultur oder der Podcast-Serie „Kein Mucks!“ von Radio Bremen mit Hörspielen der 1950er bis 1980er Jahre recherchieren und präsentieren kriminalistische Podcast-Macher:innen geklärte und ungeklärte Kriminalfälle, die sich wirklich ereignet haben. Allen voran natürlich Morde.

Reale Geschichten, zu denen es wenige oder keine Bilder gibt – die Tat hat sicherlich niemand gefilmt –, eignen sich hervorragend fürs rein Auditive. Denn hier entstehen die Bilder in unseren Köpfen, und diese Bilder können sich mitunter verselbständigen, mächtiger und wirklicher werden als die Kreationen visueller oder audiovisueller Medien. Wie real Audio-Stories wirken können, belegte die Radio-Reportage „War of the Worlds“ von Orson Welles. 1938 soll sie in den USA zu einer Massenpanik geführt haben, da viele ihren fiktiven Charakter missverstanden. Podcasting hat das Potenzial, uns mit gutem Storytelling unter die Haut zu gehen.

Zu den derzeit am häufigsten gestreamten Krimipodcasts überhaupt gehören die der Serie „Mordlust – Verbrechen und ihre Hintergründe“, in der die Journalistinnen Paulina Krasa und Laura Wohlers seit Juli 2018 alle zwei Wochen jeweils zwei wahre Kriminalfälle vorstellen. Ursprünglich wurde „Mordlust“ von der zum ZDF gehörenden Firma Funk produziert. Inzwischen reichen für die Finanzierung offenbar die Aufträge für Werbebeiträge, die von den Journalistinnen selbst eingesprochen werden. Denn seit Anfang des Jahres arbeiten sie nur noch mit ihrem eigenen Team. Was ist ihr Erfolgsrezept? Um dem auf den Grund zu gehen, habe ich mal reingehört.

Jeder Podcast beginnt mit einem Jingle, das ein wenig an die Hui-Buh-Hörspiele der 1970er Jahre erinnert. Darauf folgt ein lockeres Gespräch zwischen den beiden Journalistinnen, das im Laufe der ca. 90 Minuten langen Podcast-Folgen immer wieder aufgenommen wird und die meiste Zeit einnimmt. Sie kichern viel und halten mit Wissenslücken nicht hinter dem Berg. Ihr Geplänkel sei aber, wie sie stets betonen, nie „despektierlich“ gemeint. Ein spielerischer Reigen von improvisiert wirkenden Sequenzen umrahmt auf diese Weise die beiden Hauptbeiträge. Im Kontrast zum Übrigen sind diese stärker journalistisch geprägt und haben einen seriöseren Charakter.

Für jede Sendung recherchieren Krasa und Wohlers jeweils einen Fall, führen Interviews, machen sich über Hintergründe und die beteiligten Personen Gedanken und schreiben schöne, lebendige und literarisch anmutende Texte, die sie nicht nur dem Podcast-Publikum, sondern sich auch gegenseitig vorlesen. Dass die jeweils Zuhörende den Text der Vorlesenden tatsächlich nicht kennt, wirkt glaubhaft, wenn von Wohlers immer mal wieder ein „Aha“ kommt und Krasas Quizfragen zum Verlesenen unsicher beantwortet.

Bei den Geschichten geht es eigentlich nie bloß um Spannung, Mord und Gänsehaut, sondern immer auch um Themen, die sich für engagierten Journalismus eignen. Dazu gehört zum Beispiel ein Beitrag zum Kindesmissbrauch oder zur Frage der Schuldfähigkeit bei Täter:innen mit Lernschwierigkeiten. Besonders gut gefallen hat mir die vom üblichen Schema abweichende Folge, die zwei Jahre nach dem Attentat in Hanau dem Anschlag, den Opfern und ihren Familien gewidmet wurde.

Beim Konsum mehrerer Mordlust-Folgen verflüchtigt sich der Eindruck der fröhlichen Improvisation hinter einem doch einigermaßen rigiden Kompositionsschema, das für Wiederholung sorgt. Dabei muss ich gestehen, dass ich es nie geschafft habe, eine Folge komplett anzuhören. Die Geschichte an sich müsste mich schon sehr packen, damit ich auch die lustigen Dialoge über eine Stunde durchhalte. Offenbar gehöre ich nicht zur Zielgruppe, denn der Erfolg von „Mordlust“ gibt Krasa und Wohlers Recht.

Dies ist ein Beitrag aus unserem Blog auf www.beziehungsweise-seminare.de, wo wir unsere Beobachtungen zu journalistischen Themen sammeln, die uns interessieren.

31/03/2022

Wir stehen in den Startlöchern für unsere nächsten Workshops:

29.04.2022, 14:00h - 18:00h
Online-Workshop Interim Management für Unternehmenskommunikation

19. - 20.05.2022, jeweils 09:00h - 17:00h in Berlin-Mitte
Presse- und Portraitfotografie für Redakteure/Redakteurinnen

21.05.2022, 09:00h - 17:00h in Berlin-Mitte
Einführung in die Smartphone-Fotografie

Mehr Infos auf: https://www.beziehungsweise-seminare.de/seminare/

Wer noch mitmachen möchte oder mehr Informationen braucht, sollte sich ganz schnell bei uns melden.

Durchstarten mit BZW 28/03/2022

Unser aktueller Newsletter mit Terminübersicht.

Durchstarten mit BZW Liebe Freundinnen, liebe Freunde, der Frühling schenkt uns neue Energie, die wir angesichts der bedrückenden politischen Lage wahrlich nötig haben. Einen großen Teil unserer Kraft stecken wir bei BEZIEHUNGSWEISE in unser Lieblingsprojekt: das BZW-Workshop-Programm für Wissensdurstige aus Presse...

17/03/2022

NEUE TERMINE FÜR NEUE ERZÄHLFORMEN

Die neuen Termine für das Workshop-Programm "Neue Erzählformen" 2022 stehen fest:

19.-20. Mai 2022: Presse- und Portraitfotografie mit Eva Häberle
21. Mai 2022: Einführung in die Smartphone-Fotografie mit Eva Häberle
03.-04. September 2022: Erzählen mit Podcasts mit Katrin Rönicke
09. September 2022: Smartphone-Fotografie für Fortgeschrittene mit Eva Häberle
23.-24. September 2022: Kreatives Schreiben – von der Recherche zur guten Geschichte mit Gabriela Herpell

Die Workshops sind für 6-12 Teilnehmende und als Präsenzveranstaltungen mit hohem Praxisanteil geplant. Die beruflichen Fortbildungen eignen sich insbesondere für Redakteur:innen.

Kosten: €290 bis €780 zzgl. MwSt.
Ermäßigungen: €100 netto pro Seminartag für Menschen, die z.B. als Freiberufler:in die Seminargebühr selbst finanzieren müssen.

Für Fragen stehen wir Ihnen und euch gern zur Verfügung.


02/03/2022

AUSPACKEN – ODER: MIT STORYTELLING DIE WELT VERSTEHEN

Als ich vor wenigen Tagen noch über nicht-existenzielle Dinge nachdenken konnte, beschäftigte ich mich mit dem Erzählen und Geschichten. Genauer gesagt ging es mir um die Frage: Wie viel Wahrheit muss, wie viel kann in einer "Story" stecken, wenn damit journalistische Ziele verfolgt werden.

Ein ganz reales Paket, das unbestellt geliefert wurde, trug dazu bei, dass mir die Rolle der Imagination klarer wurde. Mehr darüber in unserem aktuellen Blog-Beitrag: https://www.beziehungsweise-seminare.de/journalistisches-storytelling/

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