11/09/2026
Ganz beiläufig zu einem eleganten Gang.
Du sitzt und hebst das lange Bein. Und dabei geht es gar nicht nur darum, das Bein aus der Hüfte zu h**en. Du kannst beobachten, was dabei dein Becken macht, was dein Rücken macht, was dein Bauch macht. Denn eigentlich arbeitet dein ganzer Rumpf mit. Und genau das ist ganz oft unser Dilemma:
Wir arbeiten nicht mehr ganzheitlich mit unserem Körper. Wir versuchen, einzelne Körperteile zu trainieren, einzelne Muskeln zu stärken, einzelne Bewegungen zu verbessern. Und dabei geht uns manchmal der Kontakt und die Bewusstheit für unseren eigenen Körper verloren. Dabei ist unser Körper doch ein ziemlich geniales Zusammenspiel.
Und vieles von dem, was wir heute im Alltag tun, hat in unserer Entwicklungsgeschichte auf dem Boden begonnen. Wir haben auf dem Boden gelegen, uns gedreht, gerollt, geschoben, Gewicht verlagert, uns abgestützt und irgendwann gelernt, uns aufzurichten und zu gehen. Das alles war nie eine Bewegung von nur einem Körperteil. Es war immer der ganze Mensch beteiligt.
Und genau das finde ich an Feldenkrais so spannend. Dass wir wieder lernen können, diese Zusammenhänge wahrzunehmen. Zu spüren:
Was macht eigentlich mein Becken, wenn ich mein Bein h**e?
Was macht mein Rücken?
Was macht mein Bauch?
Und wie kann daraus eine Bewegung entstehen, die plötzlich leichter, geschmeidiger und vielleicht sogar eleganter wird?
Genau dafür liebe ich diese Arbeit.
Und genau da sehe ich auch meine Aufgabe: Menschen wieder in Kontakt und in eine größere Bewusstheit für ihren eigenen Körper zu bringen.
Das sind Themen, die mich in meiner Arbeit jeden Tag begleiten und ganz besonders in meiner Feldenkrais-Ausbildung. Denn dort geht es nicht nur darum, Feldenkrais-Lektionen kennenzulernen. Es geht darum, Bewegung zu verstehen. Zusammenhänge zu entdecken. Und immer wieder zu staunen, was unser Körper eigentlich alles kann, wenn wir ihm die Möglichkeit geben zu lernen.
Wenn dich das interessiert, dann komm. ❤️
Happy Feldenkrais
Deine Antje