02/06/2026
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Nach längerer Zeit kommt hier mal wieder ein Zitat :)
Was meint Maria Montessori mit dem „absorbierenden Geist“ des Kindes?
Maria Montessori hat etwas Faszinierendes beobachtet: Kinder lernen in den ersten Lebensjahren ganz anders als Erwachsene. Sie denken nicht bewusst darüber nach, was sie lernen wollen – sie nehmen einfach auf, was um sie herum passiert. Ganz automatisch. Ganz mühelos.
Sie nennt diesen besonderen Zustand den „absorbierenden Geist“ – das bedeutet: Der Geist des Kindes saugt Eindrücke auf wie ein Schwamm Wasser. Alles, was es sieht, hört, fühlt und erlebt, wird tief aufgenommen und prägt seine Entwicklung.
Ein Kind lernt Sprache, indem es sie hört. Es lernt, wie man sich bewegt, wie man miteinander umgeht, wie man fühlt – einfach, indem es dabei ist. Es braucht keine Erklärungen, keine Tests. Es lebt das Lernen.
Deshalb ist die Umgebung des Kindes so wichtig. Wenn es von liebevollen Menschen umgeben ist, von klaren Worten, schönen Dingen und echten Erfahrungen, dann wächst es in sich hinein – mit Vertrauen, Neugier und Freude.
Montessori sagt: „Das Kind nimmt alles auf, was in seiner Umgebung geschieht, einfach und ohne Anstrengung.“ Das ist kein Zauber – das ist Natur. Und wir Erwachsenen dürfen diesen Zauber schützen und begleiten.