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Hier dreht sich alles um Inhalte der Ausbildung Pflegefachmann*frau

18/08/2022

Blutwerte 🩸

Fast jede Krankheit hinterlässt Spuren im Körper. Mithilfe von Labortests können Ärztinnen und Ärzte anhand von Proben, beispielsweise durch eine Blutentnahme, Hinweise auf bestimmte Erkrankungen erhalten, Symptome besser einordnen oder mögliche Risiken erkennen. Denn: Nicht immer lässt sich anhand von äußeren Symptomen eindeutig bestimmen, ob ein Mensch gesund ist oder nicht. Deshalb spielen Laboruntersuchungen in der Diagnostik von Krankheiten eine wichtige Rolle. 

Bei einem Blutbild wird geschaut, wie das Blut zusammengesetzt ist. Dabei unterscheidet man das kleine und das große Blutbild. Das kleine Blutbild ist eine der häufigsten Blutuntersuchung. Man erhält damit einen Überblick über die Zellen im Blut: rote Blutkörperchen (Erythrozyten), weiße Blutkörperchen (Leukozyten), Blutplättchen (Thrombozyten) und der rote Blutfarbstoff Hämoglobin. Die Werte können unter anderem auf eine Entzündung, Blutarmut, Nährstoffmangel oder eine Infektionskrankheit hinweisen.
Beim großen Blutbild werden zusätzlich noch weitere Laborwerte untersucht. Hauptsächlich werden die verschiedenen weißen Blutkörperchen noch einmal differenzierter betrachtet – Experten sprechen auch von einem Differenzialblutbild. Letztendlich ist das große Blutbild eine Kombination aus dem kleinen Blutbild und dem Differentialblutbild. Es wird meist bei einem Verdacht auf akute oder chronische Infektionskrankheiten durchgeführt.

Quelle: https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/gesundes-leben/koerper-wissen/laborwerte-richtig-verstehen

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