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Kommentiere „AKADEMIE“ und ich schicke dir alle Infos zur EDU Akademie. (Anzeige)Genau dort kam nämlich die Frage auf, a...
23/09/2026

Kommentiere „AKADEMIE“ und ich schicke dir alle Infos zur EDU Akademie. (Anzeige)
Genau dort kam nämlich die Frage auf, aus der dieser Post entstanden ist:
„Woran merke ich eigentlich, dass ich die richtige Methode für meine Stunde gewählt habe?“

Meine Antwort war nicht: wenn sie abwechslungsreich ist.
Nicht: wenn alle beschäftigt sind.
Und auch nicht: wenn sie im Unterricht gut „funktioniert“.

Für mich muss eine Methode vor allem einen fachlichen Mehrwert haben.

Ein wichtiger Check dabei:

Erzeugt sie mehr Tiefe – oder einfach nur mehr Breite?

Das Kugellager ist dafür ein gutes Beispiel. Natürlich kann es sinnvoll sein, dass Schüler:innen mehrfach mit wechselnden Partner:innen sprechen. Aber nur weil der Partner wechselt, entwickelt sich die Anforderung noch nicht automatisch weiter.

Spannender wird es, wenn auch die Aufträge eine Progression haben:

frei sprechen → gezielt nachfragen → Perspektive/Rolle wechseln → differenzierter sprechen

Dann ist der Ablauf der Methode nicht einfach nur „durchgeführt“, sondern für den Lernprozess genutzt.

Das ist übrigens eine Frage, die ich mir bei vielen Methoden stellen würde:

Was können meine Schüler:innen DURCH diese Methode tiefer verstehen, durchdenken oder anwenden, was ohne sie so nicht möglich wäre?

Wenn du darauf eine gute Antwort hast, bist du bei deiner Methodenwahl schon ziemlich weit.

In der EDU Akademie besprechen wir genau solche konkreten Planungsfragen regelmäßig in den Live-Sessions – nicht nur welche Methode du einsetzen könntest, sondern warum sie an dieser Stelle deiner Stunde wirklich Sinn ergibt.

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Lehrkräfte brauchen nicht noch jemanden, der ihnen sagt, dass sie besser auf sich achten müssen.„Mach mehr Pausen.“„Setz...
22/09/2026

Lehrkräfte brauchen nicht noch jemanden, der ihnen sagt, dass sie besser auf sich achten müssen.

„Mach mehr Pausen.“
„Setz Grenzen.“
„Nimm dir Zeit für dich.“

Alles richtig. Aber wenn du jeden Nachmittag einen Stapel Korrekturen mit nach Hause nimmst, am Sonntag Unterricht vorbereitest und das Gefühl hast, mit deiner Arbeit eigentlich nie fertig zu sein, löst ein Self-Care-Tipp das eigentliche Problem nicht.

Was wir viel häufiger brauchen, sind Arbeitsbedingungen, unter denen dieser Beruf dauerhaft machbar ist.

Und bis sich strukturell etwas ändert, dürfen wir zumindest aufhören, Überlastung als individuelles Organisationsproblem zu behandeln.

Nicht jede Stunde muss neu erfunden werden.
Nicht jedes Arbeitsblatt muss perfekt aussehen.
Nicht jede Mail muss abends beantwortet werden.
Und nicht alles, was theoretisch noch besser ginge, muss auch noch gemacht werden.

Ein guter Lehrerjob sollte nicht davon abhängen, wie viel deiner Freizeit du bereit bist, dafür aufzugeben.

Wie siehst du das: Was müsste sich ändern, damit der Lehrerberuf langfristig besser machbar wird?

20/09/2026

„Lest den Text und arbeitet die wichtigsten Informationen heraus.“

Steht so oder ähnlich in unglaublich vielen Unterrichtsplanungen.

Das Problem ist nicht, dass der Arbeitsauftrag grundsätzlich falsch ist.

Das Problem ist: Die Schüler wissen nicht, wofür eine Information „wichtig“ sein soll.

Also passiert häufig Folgendes:

Ein Schüler markiert den halben Text.
Eine andere drei Begriffe.
Der nächste sucht nach allem, was irgendwie nach einer Antwort aussieht.

Und am Ende musst du in der Sicherung entscheiden, welche Ergebnisse eigentlich relevant waren.

Vor einem UB würde ich den Auftrag deshalb an das fachliche Erkenntnisziel koppeln.

Statt:

❌ „Arbeitet die wichtigsten Informationen heraus.“

zum Beispiel:

✅ „Arbeitet drei Ursachen heraus, die erklären, warum …“

Noch anspruchsvoller:

✅ „Entscheidet, welche der genannten Ursachen für die Entwicklung besonders bedeutsam war, und begründet eure Auswahl mit dem Material.“

Oder:

✅ „Prüft mithilfe des Textes, inwiefern die Aussage ‚…‘ zutrifft.“

Der Unterschied?

Beim ersten Auftrag müssen Schüler hauptsächlich Informationen finden.

Bei den anderen müssen sie Informationen zielgerichtet auswählen, gewichten, verknüpfen oder zur Beantwortung einer fachlichen Frage nutzen.

Und genau darauf würde ich bei einem Arbeitsauftrag im UB schauen:

Welche Denkoperation löst er eigentlich aus?

Nicht jeder Arbeitsauftrag muss AFB III sein. Aber die Aufgaben einer Stunde sollten eine erkennbare Lernbewegung erzeugen und auf das Stundenziel einzahlen.

📍 Speicher dir das für deinen nächsten Entwurf ab.

✅ Wenn du gerade für UBs oder deine Prüfung planst und dir bei Arbeitsaufträgen, Lernzielen, Sicherung oder Differenzierung immer wieder unsicher bist: Genau dafür habe ich „Prüfungssicher unterrichten“ geschrieben.

Kommentiere „Leitfaden“, dann schicke ich dir den Link. (Anzeige)

18/09/2026

Ich habe in über zehn Jahren Seminarleitung sehr viele Unterrichtsentwürfe gelesen. Und drei Dinge tauchen gerade in den ersten Entwürfen erstaunlich oft auf:

1. „Die Methode wurde gewählt, weil sie die Schüler motiviert.“

Streichen.

Eine Methode braucht nicht in erster Linie eine Motivationsbegründung, sondern eine Funktion für den Lernprozess.

Nicht:

„Die Gruppenarbeit steigert die Motivation.“

Sondern zum Beispiel:

„Die arbeitsteilige Erarbeitung ermöglicht es, unterschiedliche Positionen zu erschließen und diese anschließend kriteriengeleitet miteinander zu vergleichen.“

👉 Nicht fragen: Warum ist die Methode schön?
Sondern: Was ermöglicht sie fachlich, was ohne sie schwieriger wäre?

2. „Als Zeitreserve bearbeiten die Schüler eine weitere Aufgabe.“

Würde ich ebenfalls fast immer ändern.

Wenn die Schüler schneller sind als erwartet, brauchen sie nicht automatisch mehr vom Gleichen.

Die bessere Reserve führt eine Denkstufe weiter:

„Prüft eure Regel an diesem Gegenbeispiel.“

„Übertragt eure Erkenntnis auf diesen neuen Fall.“

„Welche Einschränkung müsste man an unserer bisherigen Aussage vornehmen?“

👉 Reserve = weiterdenken, nicht weiterarbeiten.

3. „Die Ergebnisse werden anschließend im Plenum präsentiert.“

Das würde ich zumindest sofort markieren.

Denn die entscheidende Frage fehlt:

Was passiert mit den Ergebnissen?

Vier Gruppen nacheinander präsentieren zu lassen, ist noch keine Sicherung.

Lass die Schüler stattdessen:

→ Unterschiede herausarbeiten
→ Ergebnisse gewichten
→ Widersprüche klären
→ eine gemeinsame Regel ableiten
→ Ergebnisse auf die Leitfrage beziehen
→ einen neuen Fall damit lösen

👉 Ergebnisse zeigen ist noch keine Ergebnissicherung.

Und wenn du gerade deinen ersten Entwurf schreibst, prüf genau diese drei Stellen:

Methodenbegründung. Zeitreserve. Sicherung.

Da lässt sich oft mit erstaunlich wenig Veränderung ziemlich viel Qualität gewinnen.

✅ Speicher dir diesen Post für deinen nächsten Entwurf ab.
Und wenn du dir bei UBs nicht jedes Mal selbst zusammensuchen willst, was guten Unterricht eigentlich ausmacht: In der EduAkademie

So langsam sind wir in dieser Phase des Schuljahres angekommen, in der man denkt: War nicht gerade erst Schulstart? 😅Und...
15/09/2026

So langsam sind wir in dieser Phase des Schuljahres angekommen, in der man denkt: War nicht gerade erst Schulstart? 😅

Und gleichzeitig stehen bei vielen schon die ersten Klassenarbeiten an, die erste Reihe ist fast durch und die nächsten Termine rücken näher.

Deshalb einmal die kleine Erinnerung, was jetzt langsam auf dem Zettel stehen könnte:

Erste schriftliche Leistungen planen, mündliche Noten einmal auf einen aktuellen Stand bringen, schauen, ob noch Lernprodukte fehlen, Förderziele festlegen und die nächste Reihe vorbereiten.

Für Klassenlehrkräfte kommen Elternabend, erste Elterngespräche und wahrscheinlich auch die ersten Themen in der Klasse dazu, bei denen man genauer hinschauen muss.

Und im Ref würde ich spätestens jetzt einmal alle Termine und Fristen bis zu den Herbstferien durchgehen. In jedem Fach sollte langsam ein UB geplant sein.

Wer nach den Herbstferien schon Richtung Prüfung geht, kann jetzt auch anfangen, Prüfungsreihe und mögliche Prüfungsstunde festzulegen und Material zu sammeln. Das spart später ziemlich viel Stress.

Natürlich ist das je nach Bundesland und Schuljahresbeginn etwas unterschiedlich. Einige sind schon seit Wochen wieder dabei, andere gerade erst gestartet.

Was fehlt auf meiner Liste?

Schreib es in die Kommentare, dann ergänzen wir sie gemeinsam.

Und speicher dir den Post am besten direkt ab – vielleicht brauchst du ihn in zwei Wochen noch mal. 🍂

12/09/2026

Präsentationen sind oft eine der schwächsten Formen der Sicherung.

Warum?

Deine Schüler haben gerade 20 Minuten an einer Aufgabe gearbeitet. Sie haben diskutiert, ausgewählt, formuliert und ein Ergebnis produziert.

Und dann?

# 1 stellt ihr Ergebnis vor.
# 2 stellt ihr Ergebnis vor.
# 3 stellt ihr Ergebnis vor.

Aber warum sollte ich als Schüler jetzt eigentlich zuhören?

Wenn ich mein eigenes Ergebnis bereits habe und mit den Ergebnissen der anderen nichts tun muss, entsteht in dieser Phase häufig kein neuer Lernschritt.

Und genau das ist das Problem:

Die Erarbeitung hat stattgefunden. Die Präsentation wiederholt sie nur öffentlich.

Das ist Stagnation statt Progression.

Ich schaue deshalb bei Stundenplanungen immer:

Was kommt in jeder Phase NEU dazu?

Nach der Erarbeitung sollte die Sicherung nicht nur zeigen, was herausgekommen ist.

Die Schüler sollten mit den Ergebnissen weiterdenken.

Zum Beispiel:

→ Ergebnisse vergleichen und einen entscheidenden Unterschied herausarbeiten.
→ verschiedene Lösungen bewerten und die überzeugendste begründet auswählen.
→ Ergebnisse zusammenführen und daraus eine übergeordnete Erkenntnis ableiten.
→ eine Aussage an einem Gegenbeispiel prüfen.
→ aus mehreren Einzelergebnissen generalisieren.
→ die Erkenntnis auf einen neuen Fall übertragen.

Dann hat die Sicherung eine eigene Funktion.

Erarbeitung: Wir entwickeln Ergebnisse.
Sicherung: Wir verarbeiten und verdichten sie.
Vertiefung: Wir gehen darüber hinaus.

Mein Tipp: Prüfe für deine nächste Stunde:

Kannst du für jede Phase sagen, was die Schüler danach zusätzlich können, verstehen oder beurteilen?

Wenn nicht, hast du möglicherweise mehrere Phasen geplant, aber noch keine echte Progression.

✅ Wenn du dir solche Tipps nicht nur einzeln zusammensuchen willst: Im September kannst du noch in die EduAkademie einsteigen und dir als Bonus den KI-Prüfungscoach und das E-Book sichern. Kommentiere AKADEMIE, dann schicke ich dir die Infos.(Anzeige)

11/09/2026

Überall lese ich gerade, wer an den schlechten PISA-Ergebnissen schuld sein soll.

Das Schulsystem.
Die Eltern.
Die soziale Herkunft.
Sprachliche Voraussetzungen.
Die Politik.
Die Lehrkräfte.

Und natürlich haben all diese Faktoren Einfluss.

Aber ich finde die Schuldfrage für mich als Lehrkraft ehrlich gesagt ziemlich uninteressant.

Denn ich kann das Schulsystem nicht ändern.
Ich kann die Eltern meiner Schüler nicht ändern.
Ich kann ihre soziale Herkunft nicht ändern.
Und ich kann auch ihre Voraussetzungen nicht ändern.

Was ich ändern kann, ist mein Unterricht.

Und da würde ich tatsächlich ansetzen.

Ich kann entscheiden, ob ich den Anspruch immer weiter absenke, damit möglichst alle eine Aufgabe irgendwie schaffen.

Oder ob ich überlege:

Wie kann ich meine Schüler so unterstützen, dass möglichst viele einen hohen Anspruch bewältigen können?

Ich kann Texte kürzer und einfacher machen.

Oder ich kann ihnen Strategien geben, mit denen sie lernen, auch einen schwierigen Text zu erschließen.

Ich kann bei einer richtigen Antwort „Ja, genau“ sagen und weitermachen.

Oder ich kann nachfragen:
Warum?
Woran machst du das fest?
Gilt das immer?
Was würde dagegen sprechen?
Kannst du das auf einen anderen Fall übertragen?

Ich kann Hilfen so gestalten, dass sie meinen Schülern die Denkarbeit abnehmen.

Oder so, dass sie ihnen ermöglichen, selbst weiterzudenken.

Und ich kann mich bei jeder Stunde fragen:

Wie viel Denken fordere ich meinen Schülern eigentlich noch ab?

Ich glaube nicht, dass Lehrkräfte allein die PISA-Ergebnisse retten können.

Aber ich glaube schon, dass wir einen ziemlich großen Einfluss darauf haben, was wir unseren Schülern zutrauen, was wir von ihnen einfordern und wie weit wir ihnen helfen, zu kommen.

Deshalb interessiert mich weniger:

Wer ist schuld?

Sondern:

Was davon liegt in meiner Kontrolle?

Und genau da würde ich anfangen

„Daniela, woran merke ich eigentlich, ob in meiner Stunde wirklich ein Lernzuwachs stattgefunden hat?“Diese Frage bekomm...
11/09/2026

„Daniela, woran merke ich eigentlich, ob in meiner Stunde wirklich ein Lernzuwachs stattgefunden hat?“

Diese Frage bekomme ich in Coachings ziemlich oft.

Und meine Gegenfrage ist meistens:

Was können, verstehen oder beurteilen deine Schüler:innen am Ende, was sie am Anfang noch nicht konnten?

Genau das muss in deiner Stunde sichtbar werden.

Ein voller Hefteintrag ist noch kein Lernzuwachs.
Eine gelöste Aufgabe auch nicht automatisch.
Und drei richtige Antworten im Unterrichtsgespräch erst recht nicht.

Wenn dein Lernziel zum Beispiel lautet, dass die SuS zwei Positionen kriteriengeleitet beurteilen können, dann muss ich am Ende genau das sehen können.

Nicht nur:
„Welche Argumente haben wir gefunden?“

Sondern zum Beispiel:
„Welche Position überzeugt dich stärker? Beurteile sie anhand unserer drei Kriterien und begründe dein Urteil.“

Und jetzt kommt der entscheidende Check für deine Planung:

👉 Könnten deine SuS deine Sicherungsaufgabe schon vor der Erarbeitung genauso gut lösen?

Wenn die Antwort ja lautet, dann hat die Erarbeitung wahrscheinlich noch keinen entscheidenden Unterschied gemacht.

Eine gute Sicherung zeigt nicht einfach, was erarbeitet wurde.

Sie zeigt, was die SuS durch die Erarbeitung jetzt besser können oder verstehen.

Das ist übrigens auch ein Punkt, auf den ich bei Unterrichtsbesuchen sehr genau schauen würde:

Woran kann ich am Ende tatsächlich erkennen, dass Lernen stattgefunden hat?

✅ Speicher dir die Frage für deine nächste Stundenplanung und schick den Post an jemanden, der gerade an seiner nächsten Stunde oder seinem UB sitzt.

Deutschland behandelt das Referendariat oft so, als wäre es der einzig logische Weg, Lehrkräfte auf den Beruf vorzuberei...
10/09/2026

Deutschland behandelt das Referendariat oft so, als wäre es der einzig logische Weg, Lehrkräfte auf den Beruf vorzubereiten.

Ist es aber nicht.

Andere Länder lösen dieselbe Frage teilweise völlig anders: Sie integrieren die Praxis früher ins Studium, geben der Hochschule mehr Verantwortung für die Berufsbefähigung oder begleiten Lehrkräfte noch über den eigentlichen Ausbildungsabschluss hinaus. Insta 2026 neu.pdf

Und genau deshalb finde ich den Vergleich so spannend.

Denn vielleicht sollten wir beim Referendariat nicht immer nur darüber diskutieren, ob es zu lang, zu kurz, zu stressig oder zu prüfungslastig ist.

Vielleicht sollten wir einen Schritt vorher anfangen:

Wie müsste eine Lehrerausbildung eigentlich aussehen, damit angehende Lehrkräfte wirklich lernen, guten Unterricht zu planen, durchzuführen und zu reflektieren?

Ich würde mir vor allem eines wünschen:
mehr echte Professionalisierung, mehr qualifizierte Begleitung und mehr Raum, Unterricht auszuprobieren, zu analysieren und daraus zu lernen.

Und weniger Ausbildung, die sich irgendwann hauptsächlich danach anfühlt, möglichst viele Anforderungen gleichzeitig erfüllen und möglichst wenige Fehler machen zu dürfen.

Denn Praxis allein bildet noch keine guten Lehrkräfte aus.

Begleitete, reflektierte Praxis schon eher.

Mich interessiert deshalb wirklich:

🇩🇪 eigene zweite Ausbildungsphase
🇨🇭 Praxis stärker ins Studium integrieren
🇫🇮 mehr Verantwortung bei der Hochschule
🏴 Ausbildung näher an der Schule + Begleitung im Berufseinstieg

Welchen Ansatz würdest du wählen – und warum?

05/09/2026

📋 Kommentiere LISTE und ich schicke dir die Übersicht mit den offiziellen Grundlagen und Kriterien für dein Bundesland.

Viele Referendar:innen haben das Gefühl, dass bei Unterrichtsbesuchen gar nicht richtig transparent ist, worauf Seminarleitungen achten.

Das kann ich nachvollziehen – besonders dann, wenn Bewertungskriterien im Seminar wenig thematisiert werden oder Rückmeldungen je nach Seminarleitung unterschiedlich ausfallen.

Wenn man allerdings in die offiziellen Unterlagen der Bundesländer schaut, findet man ziemlich klare Grundlagen dafür, was guten Unterricht ausmacht und wie Unterricht beurteilt wird.

Das Problem: Sie stehen nicht überall schön übersichtlich an einer Stelle.

Je nach Bundesland findet man sie zum Beispiel in Prüfungsordnungen, Handbüchern zum Vorbereitungsdienst, Handreichungen, Bewertungsrastern oder Qualitätsrahmen.

Und beim Vergleich fällt auf: Die zentralen Kriterien für guten Unterricht sind bundeslandübergreifend sehr ähnlich.

Idealerweise werden diese Kriterien im Seminar regelmäßig aufgegriffen und für Planung, Unterrichtsbesuche und Feedback genutzt. Wenn das nicht passiert, kann schnell der Eindruck entstehen, Bewertung sei sehr subjektiv.

Umso hilfreicher ist es, die Grundlagen für das eigene Bundesland selbst zu kennen. Sie geben Orientierung dafür, worauf es bei Planung, Durchführung und Reflexion des Unterrichts ankommt.

Falls du für dein Bundesland eine besonders gute oder aktuellere offizielle Quelle kennst, schreib sie gerne in die Kommentare. Dann kann ich die Sammlung ergänzen.

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