23/09/2026
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Genau dort kam nämlich die Frage auf, aus der dieser Post entstanden ist:
„Woran merke ich eigentlich, dass ich die richtige Methode für meine Stunde gewählt habe?“
Meine Antwort war nicht: wenn sie abwechslungsreich ist.
Nicht: wenn alle beschäftigt sind.
Und auch nicht: wenn sie im Unterricht gut „funktioniert“.
Für mich muss eine Methode vor allem einen fachlichen Mehrwert haben.
Ein wichtiger Check dabei:
Erzeugt sie mehr Tiefe – oder einfach nur mehr Breite?
Das Kugellager ist dafür ein gutes Beispiel. Natürlich kann es sinnvoll sein, dass Schüler:innen mehrfach mit wechselnden Partner:innen sprechen. Aber nur weil der Partner wechselt, entwickelt sich die Anforderung noch nicht automatisch weiter.
Spannender wird es, wenn auch die Aufträge eine Progression haben:
frei sprechen → gezielt nachfragen → Perspektive/Rolle wechseln → differenzierter sprechen
Dann ist der Ablauf der Methode nicht einfach nur „durchgeführt“, sondern für den Lernprozess genutzt.
Das ist übrigens eine Frage, die ich mir bei vielen Methoden stellen würde:
Was können meine Schüler:innen DURCH diese Methode tiefer verstehen, durchdenken oder anwenden, was ohne sie so nicht möglich wäre?
Wenn du darauf eine gute Antwort hast, bist du bei deiner Methodenwahl schon ziemlich weit.
In der EDU Akademie besprechen wir genau solche konkreten Planungsfragen regelmäßig in den Live-Sessions – nicht nur welche Methode du einsetzen könntest, sondern warum sie an dieser Stelle deiner Stunde wirklich Sinn ergibt.
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