04/06/2026
Herzliche Einladung zum Tag der Offenen Tür an die KHSB am 10. Juni 2026 zwischen 8:30 und 14:30! Es gibt viel zu studieren: Heil- und Kindheitspädagogik, Soziale Arbeit, Gestaltungs- und Kunsttherapie und auch Religionspädagogik mit der Chance auf Teilzeit-Anstellung im Erzbistum Berlin ab dem 3. Semester!
Im BA Religionspädagogik gibt es an diesem Tag die Einladung an alle Interessierten, am Workshop „Schule: global und ökologisch“ teilzunehmen, 9-11:30, S 208!
03/06/2026
Danke für einen inspirierenden Mittagsimpuls zum Thema der unveräußerlichen Würde einer jeden Person, die die drei Königsfiguren des Künstlers Ralf Knoblauch anschaulich gemacht haben. Unveräußerlich aber bedeutet nicht unverletzlich. Würde muss anerkannt werden. Erst Zuspruch macht Würde erlebbar, war die Pointe der biblischen Geschichte des Zöllners Zachäus, den Jesus voll anerkennt. So, durch Wertschätzung seiner Person, kann er seine Sünde des Zollbetrugs lassen und seinem besseren Selbst folgen. Vielen Dank an die Schüler-*innen der Berufsfachschule Edith Stein, unserer Campus-Partnerin, für die Vorbereitung unter der Leitung von Dr. Aleksandra Chelewska-Tölle und Magnus Tautz. Es gab Handschmeichler mit Kronen und einem Bibelzitat. Dank für die engagierte Kooperation am Campus zwischen Berufsfachschule und Hochschule!
02/06/2026
Auch die KHSB ist dabei! Herzliche Einladung!
28/05/2026
Fortbildungstag für Führungskräfte im Gesundheitswesen in Kooperation mit dem CTS in Münster: WERTvoll führen und leiten aus spirituellen Ressourcen. Was hilft Servant Leadership, die Ethik dienender Führung? Selbstführung ist der Fokus guter Führung. Dazu animiert u.a. die Bergpredigt alle Menschen in unterschiedlichen designierten Führungspositionen. Wer möglichst gewaltfrei führt, will den Persönlichkeiten des Teams Raum geben, Unsicherheit in gemeinsamen Suchbewegungen durchleben mit Geduld und Aufmerksamkeit, macht gesetzte Rahmenbedingungen transparent und lädt zu Evaluation ein. Kurz: Macht muss den Beteiligten und der gemeinsamen Sache dienen.
28/05/2026
Herzliche Einladung zur Vorlesung im@Rahmen der Aktionswoche „Wissenschaft gegen Faschismus“ zur Ethik Sozialer Arbeit von Andreas Lob-Hüdepohl am kommenden Montag, 1. Juni 2026, von 10.00 bis 11.30 Uhr hochschulöffentlich statt.
Sie steht unter dem Titel:
Menschenrechte unter rechtsautoritärem Druck. Sozialethische Akzentsetzungen gegen Faschisierungstendenzen unserer Gesellschaften.
Die Vorlesung vertieft Überlegungen der Veranstaltung „Demokratische Freiheiten unter rechtsautoritärem Druck. Sozialökologische Transformation am Ende?“, die das ICEP im vergangenen Oktober in Kooperation mit der Deutschen Kommission Justitia et Pax durchgeführt hat!
Im Rahmen der Kooperation des Birp und des ICEP legen wir auch allen Studierenden der Religionspädagogik ans Herz!
26/05/2026
Pastoraltheologischer Diskurs 2.0 in postsäkularen Zeiten zu Ehren des 70. Geburtstags von Pater Manfred Kollig, Generalvikar im Erzbistum Berlin. Der junge Jubilar, wie ihn Paul Michael Zulehner nennt, diskutiert mit dem Wiener Pastoraltheologen und Teresa Schweighofer, Professorin für Praktische Theologie am IKT, HU, Berlin zukunftsweisende Perspektiven zu diversitätssensiblen Rede von Gott. Joachim Hake moderiert: Die suchend tastende, fragende, am anderen interessierte Rede gepaart mit der eigenen Auskunftsfähigkeit über die Erfahrungen des Gehaltenseins, im Glauben G*tt genannt, einschließlich des eigenen Ringens könnte helfen, G*tt zu entdecken in großer Liebe und in schwerem Leid. Und suchendes Reden muss G*tt niemandem überhelfen, der/ die diese Deutung nicht teil!
Erzbischof Dr. Heiner Koch bestreit den ersten Redebeitrag zu seinem Glaubenszeugnis zur creatio continua in Kontrast zu Statements, die diese Deutung ablehnen, die es zu hören gelte. Aus dem Publikum kommen Geschichten von Mitmenschlichkeit, die die G*ttesfrage wider Erwarten aufwerfen könne.
In der katholischen Akademie war Full House, auch beim Empfang: Das Präsidium der KHSB und das Team des BIRP sagt herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen!
26/05/2026
Gestern am Pfingstmontag um 11:30 Uhr wurdedie erste Enzyklika Papst Leo XIV. „Magnifica Humanitas“ vorgestellt, eine KI-Prophetie, eine Warnung. Die großartige
Menschheit könnte unmenschlichen Interessen einiger Player zum Opfer fallen. Und es geschieht ja bereits: Desinformation, sexualisierte Gewalt, Wahlbetrug, Maniupulation der Finanzmärkte.
KI amplifiziert, wer wir sind. Wie also wollen wir sein? Gut, vor weiterer digitaler Beschleunigung innezuhalten, um möglichst geistvoll zu entscheiden. Ein wichtiges Thema religiöser Bildung!
Dass KI auch ein Segen sein kann und weniger vorurteilsgeleitet gerade Hilfemaßnahmen in der Sozialen Arbeit unterstützt, dazu meine sehr geschätzte Kollegin Prof. Dr. Bozana Meinhardt-Injac in der Folge „Was hat KI Glaube, Liebe, Hoffnung mit KI zu tun?“, hier:
https://lnkd.in/dvSDa65w
18/05/2026
Großen Dank an Franz-Joseph Wohlleben, Sozialarbeiter, M.A., seit Juli 2025 im Pfarrteam St. Klara, Berlin-Reinickendorf, für ein dynamisches Gespräch zu einer zukunftsfähigen Pastoral in der neuen Folge von „Die Edenhoferin“, hier:
https://lnkd.in/gCB4_s4k
Um was gehts? Menschen begegnen in der Haltung des ersterkundenden Fragens: Was braucht eine Person, diese Gruppe? Und was braucht ausdrücklich niemand? Fragen und Zuhören erlöse vom Top-down in Sozialer Arbeit und Pastoral, befähige Menschen zum Wissen umeinander und zur Kraft, sich zusammentun, z.B. für sichere Wege im Kiez. Darin seien sich Moschee- und Kirchgänger*innen einig. Erst nach dem persönlichen Kennenlernen im Kiez könne sozialarbeiterisch professionelle Unterstützung eine echte Hilfe sein.
In allem Ungerechten, Schmerzlichen, bei fehlenden politischen Rahmenbedingungen, die nicht auf 3 zu ändern sind, entspanne das Bild von „Jesus Christus als Weinstock und wir die Reben“ (Joh 15:15). Wir sind gehalten mit verschiedenen Fähigkeit, aber auch in aller Hilflosigkeit. In diesem begnadeten Gefühl erlebt sich Franz-Joseph Wohlleben bei der Arbeit, mit Resilienz.
In seinem ersten Jahr hat er die etwa 25 verschiedenen kirchlichen Akteuere im Sozialraum zusammengebracht. Überhaupt um einander zu wissen, helfe vernetzen. Erfolgskriterium: Vernetzungstreffen bieten, um sich überflüssig zu machen. Beim letzten Kennenlernfrühstück seien Visitenkarten rege ausgetauscht worden. Der Termin hätte länger gedauert als anberaumt - aus dem besten Grund: Aus Interesse.
Lebendige-Steine-Sein (1 Petr 2,4-6) ist Franz-Joseph Wohllebens theologische Lesart seines Community Organizings. Leere Kirchen, leere Steinhäuser könnten Netzwerke lebendiger Steine beherbergen. Das wäre Zukunftsmusik für meinen Gesprächspartner, der auch als Lari mit seiner Band, der Pausenmusik, auftritt.
Musik ist Laris Ding: Musikmachen auf Festivals, im Kiez - nicht mit dem Zeigefinger, sondern selbstkritisch kämpferisch - wie gerade am Katholikentag zur 100-Jahr-Feier der „Religiösen Sozialisten und Sozialistinnen e.V.“