18/09/2024
Ich bin es leid, mit Menschen zu arbeiten, die nicht bereit sind, etwas zu verändern.
So wie ich einst in einem Burnout-Präventions-Seminar herausgearbeitet habe, mache ich der Welt meine Schätze zum Geschenk.
Und es fühlt sich so gut an, wenn die Menschen sich darüber freuen. Wenn sie das Geschenk anschauen, es vielleicht sogar auspacken und wenn sie dann auch noch mit strahlenden Augen da stehen - DAS ist einfach der pure Wahnsinn. Das liebe ich. Das ist es, was ich möchte. Alle Geschenke dürfen abgelehnt werden, niemand wird gezwungen und doch finden sich immer wieder Menschen, die kommen, das Geschenk nehmen und es mir angewidert vor die Füße werfen.
Und das nehme ich an. Das ist in Ordnung. Das darf so sein. Gleichzeitig bin ich aktuell nicht mehr bereit meine begrenzten Ressourcen, meine Lebenskraft in diese zähen Auseinandersetzungen zu investieren.
Ich vermute in einigen Jahren, wenn sich noch mal ein großer hormoneller Umschwung bei mir einstellen wird, kehre ich dorthin zurück, wo sich weiterhin dringend die pädagogische Haltung- ach was sage ich - die MENSCHLICHE Haltung entwickeln darf und muss.
Ja, hier in dieser Bubble scheinen wir so viele. Aber nein. Die Realität ist leider noch lange nicht mit der bindungs- und bedürfnisorientierten Welle in Berührung gekommen.
Und gerade bin ich es leid, gegen Windmühlen zu kämpfen. Wenn sogar in aktuellen Weiterbildungen für Schulen misogyne Behauptungen verbreitet werden, nicht gegendert wird und ableistische Sprache genutzt wird, wo in pädagogischen Einrichtungen zum Probieren gezwungen wird, geschrien, angepackt, gestraft wird - tagtäglich.
Und das nicht in irgendeinem kleinen Dorf, wo vielleicht noch nichts angekommen ist, sondern in Berlin und Brandenburg.
Ich bin frustriert und gerade nicht mehr kampfbereit.