Evangelische Schule Charlottenburg

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Wir stärken Kinder und Jugendliche.

Grundlage für unsere Arbeit sind unsere christliche Sicht auf Mensch und Welt und die Überzeugung, dass aus der Vielfalt und Verschiedenheit der Einzelnen die Stärke und der Reichtum der Gemeinschaft erwachsen.

13/06/2026

Mutig. Als Sechstklässler:innen vor den Großen aus der Zehnten auf der Bühne zu stehen ist keine kleine Sache. Werden sie zuhören? Werden sie über uns lachen? Was werden sie über uns denken?

Als ich die beiden Jungen, die auf dem Flur vor meinem Büro in einen Arbeitsauftrag vertieft sind, frage „Na, wie war’s?“, merke ich sofort: Das muss gut gewesen sein. „Die waren total ruhig! Die haben richtig zugehört!“, antworten sie strahlend. Dabei war die Aufregung davor groß.

Im Rahmen des diesjährigen Anne-Frank-Tages hatte die sechste Klasse die Ergebnisse ihres Projekts zum Kinder- und Jugendroman „Als Hi**er das rosa Kaninchen stahl“ präsentiert. Und das ganz offensichtlich mit dem Herzblut und Engagement, das entsteht, wenn etwas wirklich berührt. Dann ist man ganz bei der Sache. Und bei sich. Und die Großen im Publikum vergisst man. Dann trägt ein besonderer Geist – die auf der Bühne und die im Publikum. Ermutigend. Und beglückend.

Den kompletten Schortbrief gibt es hier:�https://www.ev-schule-charlottenburg.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/06/SJ-25-26-ESC-SCHORTBRIEF_31-1.pdf

06/06/2026
30/05/2026

Mögt ihr/mögen Sie Podcasts? Ich gestehe: Ich bin ein Podcast- und Radio-Junkie. Neulich zum Beispiel. Da war noch Nacht am Ende des Schlafs. Also: Einen Podcast auf die Ohren. Auswahlprinzip: Zufallsgenerator. Und plötzlich tauche ich ein in das Leben der beiden, die auf dem Titelbild dieses Schortbriefs zu sehen sind. Mmh, denke ich, das passt zu uns, zur ESC und eigentlich zu jeder Schule. Und zu jedem Leben.

„Das Leben ist … | ein Trotzdem und ein Trotzen, | ein Dennoch und ein Danke, | ein Suchen, Finden und sich-finden-Lassen.

Ein-Lassen | Ein-falls-Reichtum, | Ein-Atmen | – Ein-malig

Das Leben ist sehr viel – aber: Das Leben ist nicht schwarz-weiß.“

Eine nächtliche Mail und einen Rückruf keine 12 Stunden später ist klar: Wir machen das: Eine musikalische Lesung in unserer Kirche Alt-Lietzow. Am 26.06.26, 18.00 Uhr. Das Leben ist nicht schwarz-weiß. Mit Judy Bailey und Patrick Depuhl.

Dazu seid Ihr/sind Sie ganz herzlich eingeladen! Die Platzzahl ist begrenzt. Bitte hier anmelden: https://forms.office.com/e/fFsfqqYvjq?origin=lprLink.

Den kompletten Schortbrief gibt es hier: https://www.ev-schule-charlottenburg.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/05/SJ-25-26-ESC-SCHORTBRIEF_29-1.pdf.

23/05/2026

Ein frohes Pfingstfest ...

allerseits. Und allen Konfirmand:innen und ihren Familien und Freunden eine schöne Feier!

Nicht vergessen: Am Dienstag ist unterrichtsfrei. Schule und Hort bleiben geschlossen.

09/05/2026

Gestern jährte sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 81. Mal. Ein langes Menschenleben ist es her, dass dieser Krieg endete. Viel zu viele Kriege toben weiter.

Gestern demonstrierten bundesweit Jugendliche gegen eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht – auch in Berlin.

Ist das Thema „Wehrpflicht“ ein Thema für Schüler:innen an der ESC? Für manche ja, zumindest für die, die zu den Geburtsjahrgängen ab 2008 gehören. Ob man für oder gegen diese Regelung, für oder gegen eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht ist, darüber kann und sollte man streiten.

Neulich im Pausengespräch in Jahrgang 10: Was passiert eigentlich, wenn in der Schule unterschiedliche Positionen zu solchen Fragen aufeinandertreffen? Und wie ist es, wenn Lehrer:innen und Schüler:innen verschiedener Meinung sind? Dürfen Lehrer:innen überhaupt eine eigene Position äußern? Setzt das Schüler:innen nicht unter Druck? Müssen Lehrkräfte nicht „neutral“ bleiben?

Die Regeln sind klar: Lehrkräfte dürfen ihren Schüler:innen ihre Position nicht als die einzig wahre aufdrängen. Es gilt das so genannte „Überwältigungsverbot“. Schüler:innen sollen darin unterstützt werden, sich ein selbständiges Urteil zu bilden.

Aber: Lehrer:innen müssen ihre eigene Position nicht verleugnen. Sie dürfen sie als ihre Position äußern, begründen und in den Raum stellen. Diese Position ist anfragbar. Ihr darf widersprochen werden – der Position von Schüler:innen auch.

Kurz: Jede:r hat das Recht, sich zu positionieren. Jede:r hat das Recht, zu widersprechen. Jede:r hat das Recht, Widerspruch zu erfahren. Auf Augenhöhe. Man nennt es: Demokratie.

Den kompletten Schortbrief gibt es hier:https://www.ev-schule-charlottenburg.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/05/SJ-25-26-ESC-SCHORTBRIEF_27.pdf

07/05/2026

Segen in den Tag 🤗🌻🌿

03/05/2026

„Alles neu macht der Mai.“
Ja, das wäre wunderbar, mein Gott!
Etwas Neues im Gang der altgewordenen Welt.
Erderwärmung und Artensterben bremsen.
Stattdessen mehr Wärme
in der Geopolitik, auf der Straße, im Beruf.
Neue Leidenschaft für die Zukunft,
offene Neugier aufs Kommende.
Neue Kraft für die länger werdenden Tage.
Neue Nähe mit Dir.
Wird unser gemeinsamer Mai
mehr als das Grün der Bäume erneuern, mein Gott?
Mein Vertrauen hast Du,
Amen

Photos from Evangelische Schule Charlottenburg's post 02/05/2026



SORG LOS – Schortbrief 26 im Schuljahr 2025/26

📅2. Mai 2026



Es ist Mai. Ich kann nicht anders: Überall sehe ich Blüten. Im Garten (oben links) – und manchmal auch an Ampelmasten, wie hier am Donnerstagabend an der Wilmersdorfer-/Ecke Kantstraße (oben rechts). Unterschrieben mit: Lukas 12,27-28.

Was dieser „Lukas“ wohl zu verkaufen hat? Blumenzwiebeln? Reinigungsservice? Nachhilfe? Ich schaue nochmal hin, und dann ist klar: 12,27-28 ist keine Preisangabe. Ich öffne meine Bibel-App und schlage nach: Lukas, Kapitel 12, Vers 27-28. Der Evangelist berichtet von Jesu Worten an seine Freunde:

Seht euch an, wie die Lilien blühen! Sie mühen sich nicht ab und können weder spinnen noch weben. Ich sage euch, selbst König Salomo war in seiner ganzen Herrlichkeit nicht so prächtig gekleidet wie eine von ihnen. Wenn Gott sogar die Blumen so schön wachsen lässt, die heute auf der Wiese stehen, morgen aber schon verbrannt werden, wird er sich nicht erst recht um euch kümmern? (Übersetzung: Hoffnung für Alle)

Mmh, denke ich, passt. Der Start in den Mai könnt besser nicht sein: Gott sorgt für Schönheit um uns herum. Und für uns sorgt er auch. Wir müssen ihn nur lassen.

Den kompletten Schortbrief gibt es hier:�https://www.ev-schule-charlottenburg.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/05/SJ-25-26-ESC-SCHORTBRIEF_26.pdf

25/04/2026

Vom Baum lernen | der jeden Tag neu | sommers wie winters | nichts erklärt | niemanden überzeugt | nichts herstellt

Einmal werden die bäume die lehrer sein | das wasser wird trinkbar | und das lob leise | wie der wind an einem septembermorgen

Dorothee Sölle

Heute ist Tag des Baumes. An diesem Tag werden an vielen Orten Bäume gepflanzt. Ohne Bäume kein Leben; ohne Grün kein Sauerstoff. Bäume und wir – das ist eine Lebens-Gemeinschaft. Daran soll dieser Tag erinnern. Wir brauchen mehr Bäume, wir brauchen mehr Grün – weltweit und gerade in der Stadt. Das merken wir an der ESC jeden Sommer. Unser Plan: zwei Bäume pflanzen, unseren Schulhof begrünen: für mehr Schatten, für mehr Kühle, für lebendiges Grün.

Die Probebohrungen sind gemacht, der Grund unter unserem Schulhof ist geeignet. Also: Legen wir los. Dann könnte unser Schulhof bald ungefähr so aussehen, wie auf diesem Bild zu sehen ist: https://www.ev-schule-charlottenburg.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/04/Schulhof-I.jpg.

Am kommenden Mittwoch wird das Vorhaben in der Schulkonferenz genauer vorgestellt. Dann wird es auch darum gehen, wie Baumpflanzung und Spielfläche gut in Einklang gebracht werden können. Denn: Bäume sollen Räume öffnen und nicht einschränken.

Und: Bäume brauchen Pflege. Deshalb hier noch einmal der Link zu unserem Gießpat:innen-Aufruf. Evangelische Schulstiftung in der EKBO – Werde Gieß-Pate für unsere Schulhöfe | vostel.de. Danke an alle, die sich schon engagieren und herzliche Einladung an alle, die es noch tun wollen.

Hier finden Sie/findet ihr den SCHORTBRIEF als PDF-Datei: https://www.ev-schule-charlottenburg.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/04/SJ-25-26-ESC-SCHORTBRIEF_25.pdf.





18/04/2026

Im Schatten der Nacht | flüstert die Dunkelheit leise, | doch ein Licht bricht durch, | ein neuer Tag auf der Reise. | Neugier treibt die Schritte, | Hoffnung liegt im Blick. | Wo die Nacht am tiefsten ist, | kehrt das Licht zurück.

Mina (10b)

Am vergangenen Dienstag haben wir Ostergottesdienst gefeiert. Gestaltet wurde er von den beiden 10. Klassen zusammen mit Frau Seja. „Was ist Ostern für uns?“, so die Frage. Der Blick voraus auf die letzten knapp drei Monate an der ESC, Prüfungen und Klassenarbeiten, Bewerbungsgespräche an künftigen Schulen oder bei Betrieben und die Frage: „Wohin führt mein Weg in Zukunft?“ – das alles bildete den Rahmen für eigene Gedanken, eigene Bilder, eigene Texte. Die Steine im eigenen Lebensrucksack – Kriege und Gewalt, Leistungsdruck und Depression, sozialer Druck und Ausgrenzung – kamen zur Sprache, aber auch dies:

„Der Stein war fort. Dort, wo er gelegen hatte – groß, unüberwindbar, endgültig – war nur noch ein offener Raum. Die Schwere war gewichen. Was einst verschlossen war, lag nun offen, fast leicht, fast unwirklich. Es war, als hätte jemand das Gewicht der Welt genommen und es einfach beiseite gerollt.“

Keisha (10b)

So ist Ostern. Beschwernis und Tod haben nicht das letzte Wort. Wir dürfen befreit ins Leben gehen. Immer wieder. Jeden Tag neu.

Alle Texte des Gottesdienstes findet ihr finden Sie hier: https://www.ev-schule-charlottenburg.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/04/Ostergottesdienst-2026-Ablauf-und-Texte.pdf.

https://www.ev-schule-charlottenburg.de/wp-content/uploads/sites/5/2026/04/SJ-25-26-ESC-SCHORTBRIEF_24.pdf

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