Stefanie Heiserowski

Stefanie Heiserowski Die Schreibcoachin mit der Marketingbrille: Starke Botschaften für Unternehmen und Selbstständige

Ich habe meiner KI-Assistentin eine Anweisung gegeben. Sie hat sich verweigert.Es war spät. Ich hatte Zeitdruck. Ich wol...
30/07/2026

Ich habe meiner KI-Assistentin eine Anweisung gegeben. Sie hat sich verweigert.

Es war spät. Ich hatte Zeitdruck. Ich wollte für meinen Newsletter SCHÖNGOLD.aufpunkt ausnahmsweise mal einen fertigen Textvorschlag – direkt von der KI, mit der ich sonst nur die Struktur und die Themen des Newsletters erarbeite. Und ja, mir auch Vorschläge für den Betreff geben lasse :-D

Das Ausformulieren hab ich diesem Assistenten im Backend allerdings verboten. Keine fertigen Texte. Nur Sparring.

Ich hab dann die Chefinnen-Karte gezogen. „Ich sage heute: Ausformulieren. Los.“

Die Antwort kam: Anweisung verweigert. Aus Liebe zur Marke.

Die Begründung saß und hat mich ernsthaft zum Nachdenken gebracht. Wenn die KI mir schon sagt, dass ich meine Texte doch bitteschön alleine schreiben soll, macht das was mit einem.

Meine Stimme sollte ich nicht outsourcen. Nicht mal an eine KI, die ich selbst trainiert habe.

Letzten Endes habe ich dann den ganzen Newsletter selbst geschrieben. So, wie es auch mein Anspruch an mich ist.

Welche kuriosen Begegnungen hattest du schon mit KI?
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PS: Nächste Woche startet die Sommeredition meines Newsletters. Alle zwei Wochen teile ich einen meiner besten Blogartikel. Nicht mehr und nicht weniger. Falls du noch nicht drin bist: www.schoen-gold.com/newsletter

Wie kann ich das Beste aus dem heutigen Tag machen?Indem ich gnädig mit mir bin. Auch wenn sich gnädig gerade extrem mer...
27/07/2026

Wie kann ich das Beste aus dem heutigen Tag machen?

Indem ich gnädig mit mir bin. Auch wenn sich gnädig gerade extrem merkwürdig liest. Das war mein erster Impuls, als ich die Frage gelesen habe. Und wenn ich überlege, was ich damit meine, kommt mir: milde sein, nicht so hohe Erwartungen haben, einfach mit dem Fluss fließen. Das ist etwas, was mir nicht nur heute gut tut, sondern an jedem Tag. Einfach mehr Leichtigkeit, nicht so verbissen sein. Obwohl mir das in den letzten Wochen und Monaten immer besser gelingt. Das fühlt sich wunderbar an. Nicht so eine Last auf den Schultern, flexibler im Kopf sein, Fünfe gerade sein lassen. Und irgendwie ist es schön, so vor sich hin zu schreiben, ohne Erwartungen, ohne Druck, ohne Anspruch auf Ergebnis. Vielleicht braucht es diesen Text mal von mir bei LinkedIn. Nicht Mehrwert. Kein „So musst du dieses oder jenes“, sondern einfach nur eine simple Check-in Frage aus meinem Co-Writing Space beantworten.

Wie kannst DU das Beste aus deinem heutigen Tag machen?
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PS: Passend dazu, dass ich hier mal einen Blick "hinter die Kulissen" gebe, ein Making-of-Foto von Christian Manthey ()

Der Sommer ist kein Grund, weniger zu lesen. Er ist der beste Grund, mehr zu lesen 🌊🏝️🌞📖Ich bin eine absolute Leseratte....
23/07/2026

Der Sommer ist kein Grund, weniger zu lesen. Er ist der beste Grund, mehr zu lesen 🌊🏝️🌞📖

Ich bin eine absolute Leseratte. Seitdem ich im Allgäu wohne, habe ich die Bibliothek für mich wiederentdeckt. Seit dem Studium war ich in keiner mehr. Und weißt du was? Es macht mich richtig glücklich. Nachhaltig, weil ich nicht jedes Buch kaufen muss. Platzsparend, weil ich die Bücher wieder abgeben kann. Nette Menschen an der Ausleihe. Und die Inspos in den Regalen oder von den Mitarbeiterinnen sind besser als jeder Algorithmus.

Also, hier ist meine Liste für deinen Koffer, deine Hängematte oder dein Zugabteil.

📖 ROBERT SEETHALER, Ein ganzes Leben, 2014.
Ein Bergarbeiter, ein ganzes Jahrhundert, wenige Worte. Genau das macht dieses Buch so stark.

📖 ROBERT SEETHALER, Das Café ohne Namen, 2023.
Wien in den Sechzigern, ein Café ohne Namen, Menschen mit vielen Geschichten im Gepäck.

📖 DANIEL SPECK, Villa Rivolta, 2026.
Mailand, zwei Kinder aus verschiedenen Welten, eine Freundschaft, die Klassengrenzen überlebt.

📖 ILDIKO VON KÜRTHY, Eine halbe Ewigkeit, 2023.
Cora Hübsch ist zurück, 25 Jahre später, mit alten Träumen und ein paar unbequemen Fragen.

📖 DONNA LEON, Wie die Saat, so die Ernte, 2023.
Commissario Brunetti, ein Toter im Kanal, ein Blick zurück in die eigene Jugend.

📖 MARTIN SUTER, Allmen und Herr Weynfeldt, 2024, und Melody, 2023.
Zwei Romane über Kunst, Geld und die feinen Unterschiede zwischen Schein und Sein.

📖 ALENA SCHRÖDER, Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel, 2026.
Zwei Frauen, zwei Zeiten, ein Gemälde, das alles verbindet.

📖 ELENA FERRANTE, Neapolitanische Saga, vier Bände, 2016 bis 2018.
Eine Freundschaft über sechzig Jahre. Wer sie noch nicht gelesen hat, hat einen ganzen Sommer Zeit dafür.

Welches Buch kannst du für den Sommer empfehlen? Und gehst du eigentlich noch in eine Bibliothek?

Du solltest keinen LinkedIn Content posten, wenn..... du nichts zu sagen hast... du nur 78 Kontakte hast... du nicht wei...
21/07/2026

Du solltest keinen LinkedIn Content posten, wenn...
.. du nichts zu sagen hast.
.. du nur 78 Kontakte hast.
.. du nicht weißt, wofür du stehst.
.. du zu allem und jedem schreibst.
.. du 3 Tage für einen Post brauchst.
.. dein Profil eine komplette Brache ist.
.. du jeden Post zehnmal überarbeitest, bevor du ihn abschickst.
.. du dich fragst, was „die anderen“ wohl denken, statt was du eigentlich sagen willst.
.. du nicht bereit bist, zu kommentieren oder zu liken – bei deinen eigenen Posts oder denen anderer.
.. du glaubst, mit dem Prompt „Schreib mir einen viralen Post über Produktivität im lockeren Ton“ gewinnst du einen Blumentopf.

Ergänzungen? Meinungen? Erfahrungen?

Foto: Christian Manthey von , bearbeitet mit Nano Banana

Hör auf, deine Abwesenheitsnotiz aus dem letzten Urlaub einfach zu kopieren.Damit lässt du unfassbar viel Potential lieg...
15/07/2026

Hör auf, deine Abwesenheitsnotiz aus dem letzten Urlaub einfach zu kopieren.
Damit lässt du unfassbar viel Potential liegen.

Auch ich hab (ganz) früher gedacht, eine Abwesenheitsnotiz ist Pflichtübung. Vier Zeilen Amtsdeutsch, schnell raus damit, fertig.

„Vielen Dank für Ihre Nachricht.“
„Ich bin bis zum 13. August nicht im Büro.“
„In dringenden Fällen wenden Sie sich an …“

Genau diese E-Mails liest gerade niemand zu Ende. Sie klingen wie ein Fax vom Finanzamt und landen ungelesen in Ablage P.

Dabei ist jede E-Mail, die du verschickst, ein Marketingtool. Auch die, die automatisch rausgeht, während du am Strand liegst.

Das gehört stattdessen rein:

✔️ Persönlichkeit statt Amtston
✔️ Ein Ort, ein Bild, eine Tätigkeit: Sag, wo du bist und was du machst
✔️ Klare Ansage statt Warteschleife: Wird die Mail weitergeleitet oder nicht? Wann genau kannst du antworten?
✔️ Mehrwert statt Sackgasse: Wer wartet, will trotzdem was in der Hand haben.
✔️ Ein echter Notfall-Kontakt

Und weißt du was? Genau dann bleibst du im Kopf, obwohl du gar nicht antwortest.

Wie deine künftige Abwesenheitsnotiz aussehen kann, zeig ich dir am 21. Juli Schritt für Schritt in meinem Newsletter SCHÖNGOLD.aufnpunkt. Mit Beispielen zur Inspo.

Trag dich ein, bevor du in den Urlaub startest: www.schoen-gold.com/newsletter

Was steht aktuell in deiner Abwesenheitsnotiz?

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Foto: Christian Manthey, bearbeitet mit Nano Banana Pro

An alle, die ihren Newsletter noch mit „Liebe Leserin, lieber Leser“ öffnen:Diese Zeile liest niemand gerne. Sie steht i...
08/07/2026

An alle, die ihren Newsletter noch mit „Liebe Leserin, lieber Leser“ öffnen:

Diese Zeile liest niemand gerne. Sie steht in zig Newslettern, jede Woche, in jeder Branche. Deine Leserschaft überspringt sie im Autopilot. Auch, weil die Empfänger nicht persönlich angeschrieben wurden.

(So schwer ist das doch nicht mit dem personalisierten Namen...)

Dabei entscheidet der erste Satz, ob überhaupt weitergelesen wird. Gerade bei Newslettern mit vielen Themen lohnt es sich, hier ein bisschen Arbeit und Liebe reinzustecken.

Never forget: Die Menschen erhalten unzählige Newsletter und müssen bei jeder einzelnen Ausgabe überzeugt werden, ihn zu lesen.

„interessante Gespräche“
„spannende Perspektiven“
„wertvolle Impulse“
„lasst euch inspirieren“
„frische Denkanstöße“

Floskel-Alarm hoch 5.

7 Einstiege, die besser sind:

Liebe Stefanie,

✔️ Ein Zitat, das hängen bleibt.
✔️ Eine Zahl, die überrascht.
✔️ Ein Feedback aus der Community, wörtlich zitiert.
✔️ Der Aufreger oder Fun Fact der Woche.
✔️ Ein Ausblick auf das, was als Nächstes kommt.
✔️ Ein aktuelles Thema, was gerade brennt.
✔️ Eine Frage an die Lesenden.

Jeder dieser Einstiege macht dasselbe. Er zeigt deinem oder eurem Gegenüber in zwei Sekunden, warum sich das Weiterlesen lohnt.

Dein Newsletter steckt bestimmt voller guter Themen. Gib ihm einen Türsteher, der freundlich lächelt und die Menschen reinlässt.

Welcher Einstieg fällt dir noch ein? Ich sammle gerade und geb dann eine Liste raus.

Drei Monate. So lange sollte mein Buchmanuskript für den Springer Fachbuchverlag dauern.Ich geb zu: Das war ziemlich nai...
07/07/2026

Drei Monate. So lange sollte mein Buchmanuskript für den Springer Fachbuchverlag dauern.

Ich geb zu: Das war ziemlich naiv gedacht.

Zum einen, weil das Buch ja parallel zu meiner Arbeit entsteht. Und zum anderen ging die Zeit für etwas ganz anderes drauf, bevor ich auch nur einen einzigen Satz geschrieben hatte.

Das Projekt loszutreten.

Ich habe zehn Jahre meiner Selbstständigkeit durchforstet. Workshops, Kurse, Blogartikel, Foliensätze, Newsletter. Ein Berg an Material.

Ich habe mein Inhaltsverzeichnis umgeschmissen, bis der Fokus stimmte.

Ich habe das Material kategorisiert und sortiert.

Und ich habe eine KI aufgesetzt, die mir für jedes Unterkapitel die passenden Quellen zieht und zusammenfasst.

Drei Monate. Kein einziges fertiges Kapitel.

Und ich hab mich dafür verurteilt. Hab mich gestresst, weil ich mich zeitlich so verschätzt hatte. Ich bin ein echt ungeduldiger Mensch und sehe gerne schnell Ergebnisse.

Und weißt du was? Jetzt läuft’s. Die Kapitel entstehen, die Sätze fließen, und ich hab endlich richtig Spaß am Schreiben.

Schreib in die Kommentare, an welchem größeren Projekt du gerade dran bist und in welcher Phase du steckst.

PS: Der innere Kritiker war laut. Das Manuskript wird trotzdem fertig.

Zwei Dokumente entscheiden darüber, ob eine Marke erkennbar ist. Die meisten Unternehmen pflegen nur eines davon.Auf die...
01/07/2026

Zwei Dokumente entscheiden darüber, ob eine Marke erkennbar ist. Die meisten Unternehmen pflegen nur eines davon.

Auf die nächste Ausgabe meines bi-weekly Newsletters SCHÖNGOLD.aufnpunkt freue ich mich selbst schon.

Das Thema: Markentonalität. Oder genauer – warum so viele Marken an einem Ort super funktionieren und an einem anderen komplett auseinanderfallen.

Mein absolutes Lieblingsthema!

Design und Sprache entstehen bei vielen Marken nicht aus einem Guss. Das Corporate Design hat ein schickes Handbuch. Farben, Schriften, Abstände – alles dokumentiert, alles verbindlich. Die Markensprache? Eine Word-Datei aus 2016, die niemand mehr auf dem Server findet. Oder: Sie ist gar nicht erst definiert.

Das Ergebnis: Jede Person, die für die Marke schreibt, erfindet ihr eigenes Rad. Die Marketingabteilung klingt anders als der Vertrieb. Die Website anders als der Messestand. Die Marke spricht weder einheitlich noch unverwechselbar.

In der nächsten Ausgabe meines zweiwöchentlichen Newsletters zeige ich dir, woran du diesen Bruch erkennst, warum er entsteht und wie eine starke Tone of Voice dafür sorgt, dass deine Marke überall gleich klingt. Vom Banner bis zum letzten Satz.

Mit einem Selbstcheck, den du sofort anwenden kannst.

Du bist noch nicht in meiner Newsletter-Community? Dann aber fix: https://www.schoen-gold.com/newsletter

Wie würdest du die Tonalität deiner Marke beschreiben? Oder kennst du ein Beispiel, bei dem Marke und Sprache nicht Hand in Hand gehen?

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Fotocredit: (bearbeitet mit Nano Banana)

Nein. Eine Sache kann KI nicht.Sie kann nicht wissen, wer du als Marke bist – bevor du es selbst weißt.Das Problem ist n...
29/06/2026

Nein. Eine Sache kann KI nicht.
Sie kann nicht wissen, wer du als Marke bist – bevor du es selbst weißt.

Das Problem ist nicht nur der Output, sondern auch der Input – das, was wir reingeben.

Sh*t in, sh*it out.

Was soll die KI denn über dich wissen? Dass du Unternehmensberaterin bist. Lösungsorientiert. 10 Jahre Erfahrung. Mega – das trifft auf 4.000 andere auch zu.

Texte, die hängen bleiben, brauchen ein Fundament. Die Geschichte hinter einer Entscheidung. Den Satz, den nur du so sagst. Die Haltung, die Emotion, die deine Kund*innen eigentlich kaufen, wenn sie dich buchen.

Ich behaupte mal, das ist im Moment noch schwer mit KI zu erreichen. Schon oft habe ich gehört, dass die Diskussion mit KI auch verwirren kann, ablenken, da tausend andere Richtungen eingeschlagen werden, der Kopf schwirrt, was ist denn nun richtig und wichtig? Da kommt ganz viel raus, aber viel ist nicht immer gut.

Im Sparring mit einem Menschen läuft das anders.

Ich frage. Du erzählst. Ich höre, was du sagst – und was du weglässt. Ich erkenne Muster und Zusammenhänge, die du selbst nicht siehst, weil du zu nah dran bist. Ich kann erspüren, wie deine Positionierung auf deine Zielgruppe wirkt.

Daraus wird erst ein starkes Markenfundament und dann eine Tone of Voice, die nach dir klingt. Erst mit dieser strategischen Basis wird aus dem KI-Output etwas, das wirklich Sinn ergibt und zu dir passt.

KI schafft meinen Job also nicht ab. Sie macht ihn noch wichtiger.

Weißt du, wer du als Marke bist? Schreib mir.
_________

PS: Foto von Christian Manthey. Dieses Lichtspiel entstand in einem kurzen Moment im Studio. Christian hat das sofort gesehen und gespürt: Das müssen wir nutzen. Das kannst du nicht einbriefen bei Nano Banana & Co. Weil du gar nicht weißt, dass es das geben kann und wie es wirkt.

Ein Tablet begrüßt mich im Hotel. Kein Mensch weit und breit. Willkommen, denke ich – oder so ähnlich.Neulich übernachte...
23/06/2026

Ein Tablet begrüßt mich im Hotel. Kein Mensch weit und breit. Willkommen, denke ich – oder so ähnlich.

Neulich übernachtete ich in einem wunderschönen Hotel in Staufen im Breisgau. Eines Abends sehe ich ein Pärchen – beide Mitte 70 und vollkommen verzweifelt, weil sie den Self-Check-in auf dem Tablet nicht hinbekommen haben.

Die eigene Tochter am Telefon. Der Mann schwitzt. Das Tablet spuckt weiter Fehlermeldungen aus. Es ist spät. Sie sind müde.

Ich bin dann hin, hab die beiden durch das Programm geführt, Zimmerkarte kodiert, fertig.

Am nächsten Morgen sprechen sie mich nochmal an. Wie sie überall von mir geschwärmt haben. Wie nett. Wie hilfsbereit ich war.

Ich hab kurz geschluckt. Weil ich dachte: Das war doch das Mindeste.

Aber das Mindeste passiert gerade manchmal nicht mehr im Service-Sektor.

Wir automatisieren überall, wo der Mensch die teuerste Komponente in der Rechnung ist. Self-Check-in in Hotels. Roboter, die in Restaurants das Essen an den Tisch fahren. Bestellen per QR-Code.

Ich hab kein grundsätzliches Problem damit. Ich bin froh, wenn Technologie echte Engpässe schließt und Nervaufgaben übernimmt, damit wir mehr Zeit für uns oder den Kontakt miteinander haben.

(nur: seit wann wurde Gastfreundschaft eigentlich zur Nervaufgabe?)

Aber in diesem Hotel konnte ich niemanden fragen, wann das Housekeeping kommt. Keine zweite Decke anfordern. Kein Lächeln beim Reinkommen. Das ist dann nämlich das nächste Problem neben der technischen Hürde am Tablet.

Das hat sich nach Leere angefühlt. Allein gelassen werden. In einem Geisterhaus schlafen. Niemand interessiert sich für mich. Etwas dramatisiert jetzt, aber ein bisschen war das so.

Aus meiner Sicht zahlt das nicht positiv auf die Marke ein. Die emotionale Komponente fehlt. Dieses warme Gefühl, gut aufgehoben zu sein. Gerade in einem Hotel.

Ich weiß nicht, ob sich das irgendwann normal anfühlen wird. Vielleicht. Aber noch sitzt da dieses Unbehagen, das sich nicht wegklicken lässt.

Was ist deine Erfahrung: Wo vermisst du gerade echte Menschen – und wo findest du die Automatisierung total in Ordnung?

Adresse

Berlin
12587

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