Späth-Arboretum der Humboldt-Universität zu Berlin

Späth-Arboretum der Humboldt-Universität zu Berlin Das Späth-Arboretum ist der botanische Garten der Humboldt-Universität und in Lehre und Forschung

Weigand hat in seinem umfangreichen Werk eine Vielzahl von Weidenarten dokumentiert. Dazu gehören Salix alba L., die er ...
07/05/2026

Weigand hat in seinem umfangreichen Werk eine Vielzahl von Weidenarten dokumentiert. Dazu gehören Salix alba L., die er an Landstraßen vorgefunden hatte, Salix weigeliana Willd. (heute: Salix bicolor Ehrh. ex Willd.), verbreitet auf Wiesen bei Bunzlau und Salix arenaria L., die zu Weigands Zeit bei Spandau und um Oppeln wuchs. Das Inhaltsverzeichnis umfasst 150 Einträge auf mehr als eineinhalb Seiten. Sie führen auch über die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts synonym verwendeten Begriffe zu den Abbildungen der einzelnen Arten auf den Tafeln 106 bis 146.

Im Arboretum begegnen wir einer faszinierenden Vielfalt von Weiden: von der nah am Boden kriechenden Netz-Weide (Salix reticulata) aus den Hochgebirgen der Nordhemisphäre, über die winzige Zwerg-Weide (Salix herbacea) aus dem Himalaja, bis zur Schweizer Weide (Salix helvetica) aus den Zentralalpen und der aus Ostasien stammenden Sachalin-Weide (Salix sachalinensis).😻😺🐈





Weigands Abbildungen wild wachsender Pflanzen in Schlesien zeigen verschiedene zeitliche Zustände der dargestellten Pfla...
24/04/2026

Weigands Abbildungen wild wachsender Pflanzen in Schlesien zeigen verschiedene zeitliche Zustände der dargestellten Pflanzenarten auf einem Bild. So ist auf Tafel 96 im 9. Buch sowohl ein Zweig der Eibe (Taxus baccata L.) mit reifen Früchten (C) wie im Herbst als auch blühende Zweige mit einer weiblichen (B) und einer männlichen Blüte (A) dargestellt. Zusätzlich stellt Weigand die Blüten im Detail dar. Im linken Bereich der Abbildung ist die männliche Blüte in natürlicher Größe sowie in zwei vergrößerten Darstellungen (1) zu sehen. Im rechten Bereich, gekennzeichnet mit 2, ist die weibliche Blüte mitsamt einer Abbildung „im noch grünen Zustande” dargestellt.

Die Eibe (Taxus baccata) ist zweihäusig (diözisch), das heißt, männliche 🕺und weibliche Blüten 💃 sitzen auf getrennten Individuen. Es gibt also rein männliche Pflanzen, die Pollen bilden, und rein weibliche, die Samenanlagen tragen und nach der Befruchtung die charakteristischen, vom roten Arillus umgebenen Samen entwickeln. Für die Fortpflanzung müssen daher beide Geschlechter in räumlicher Nähe vorkommen.❤️

Im Späth-Arboretum sind beide Geschlechter vertreten und zählen zu den frühen Pflanzungen seit der Gründung 1879. Die ältesten Exemplare stammen von 1886 und umfassen ein weibliches (Taxus baccata ‘Dovastoniana Aureovariegata’) sowie ein männliches Individuum (Taxus baccata ‘Aureovariegata’).
 





Von der Vogelkirsche (Prunus avium L.) bildet Weigand nicht nur die derzeit überall sichtbaren Blüten ab, sondern auch d...
17/04/2026

Von der Vogelkirsche (Prunus avium L.) bildet Weigand nicht nur die derzeit überall sichtbaren Blüten ab, sondern auch die Früchte. Auf Tafel 41 in Band 10 zeigt er auch die Früchte der durch Veredelung entstandenen roten (C) und schwarzen (D) Süßkirsche.

Im Obstbau werden Süßkirschen 🍒 in der Regel veredelt, da sie bei einer Vermehrung aus Samen die Sorteneigenschaften der Mutterpflanze nicht zuverlässig beibehalten. Dabei bestimmt das Edelreis die Sorte, während die Unterlage maßgeblichen Einfluss auf Eigenschaften wie Wuchsstärke, Krankheitsresistenz und Fruchtausprägung nimmt.

Im Späth-Arboretum steht im hinteren Bereich am Teich eine veredelte Vogelkirsche mit gefüllten Blüten (Prunus avium ‘Plena’) aus dem Jahr 1926 🌸. Diese wurde nicht aufgrund ihrer Früchte, sondern wegen ihres besonderen Blütenschmucks veredelt und verdeutlicht zugleich, wie sich die unterschiedlichen Wachstumseigenschaften von Unterlage und Edelreis auf die Entwicklung der Pflanze auswirken.📈🌳





Im März und April gibt es auf Grünflächen wieder Traubenhyazinthen in voller Blüte zu entdecken. Johann Friedrich Weigan...
09/04/2026

Im März und April gibt es auf Grünflächen wieder Traubenhyazinthen in voller Blüte zu entdecken. Johann Friedrich Weigand (1786-1866) fügte im siebten Band seiner Abbildungen wild wachsender Pflanzen in Schlesien Bilder der drei Arten Muscari botryoides, Muscari racemosum und Muscari comosum ein.

Wie seine Zeitgenossen verfolgte auch Weigand den Anspruch, die Bilder der „blühende[n] Gewächs[e]“ möglichst anhand konkreter in der Natur oder in Gärten gefundener Exemplare der jeweiligen Arten anzufertigen. In der Praxis orientierten sich die Pflanzendarstellungen jedoch oftmals an bereits existierenden Abbildungen.

Für die Darstellung der Muscari botryoides (Tafel 38, Bd. VII) könnte die entsprechende Abbildung in Dietrichs Flora Regni Borussici — Flora des Königreichs Preussen oder Abbildung und Beschreibung der in Preussen wildwachsenden Pflanzen (Bd. 1) gedient haben. Die Bildkomposition ist der dort unter Nr. 40 dargestellten Traubenhyazinthe zumindest sehr ähnlich. Belege für eine Zusammenarbeit der beiden wurden bislang nicht gefunden. Albert Gottfried Dietrich (1795–1856) veröffentlichte sein zwölfbändiges Prachtwerk zwischen 1833 und 1844 in Berlin.

Damit fand es eine größere Verbreitung und Nutzung als Weigands Flora Schlesiens. Dennoch ist Dietrichs Werk heute vergleichsweise selten und daher für ein breites Publikum vor allem als Digitalisat zugänglich. Die besitzt ein Exemplar. Es ist Teil der Historischen Sammlungen der Universitätsbibliothek und kann zu Forschungszwecken bereitgestellt werden.

Von den rund 50 überwiegend im Mittelmeerraum und in Europa verbreiteten Arten kommen im deutschsprachigen Raum vor allem die Weinbergs-Traubenhyazinthe (Muscari neglectum)🍇 und die Kleine Traubenhyazinthe (Muscari botryoides) vor. Eine kleine Gruppe von M. neglectum gedeiht im Eingangsbereich unserer systematischen Sammlung im Späth-Arboretum.❤️🍇❤️
 




Gesehen hatte Weigand die Erle (Betula alnus bzw. Betula glutinosa) an „Teichränder[n] an der Bolco-Höhe“ nahe seines la...
27/03/2026

Gesehen hatte Weigand die Erle (Betula alnus bzw. Betula glutinosa) an „Teichränder[n] an der Bolco-Höhe“ nahe seines langjährigen Wohnorts Schweidnitz (Świdnica). Er gab aber auch Bezeichnungen der Art an, wie sie in anderen deutschsprachigen Regionen verwendet wurden: Eller, Else, Arle, Olte, Urle, Elsterbaum und Elten. Neben Fundort und Namen versah Weigand die Tafel (72, 9. Buch) auch mit einer umfangreichen Beschreibung aller dargestellten Details. Die Abbildung zeigt Zweige zu zwei verschiedenen Zeitpunkten: im Oktober (Nr. 6) mit Blüten (d, e), Blattknospen (f) und Zapfen (g). Außerdem ist ein blühender Zweig (Nr. 1) mit männlichen (a) und weiblichen (b) Blüten zu sehen, wie sie derzeit ebenfalls zu sehen sind.

Im Späth-Arboretum sind Erlen heute eher selten vertreten. Von den drei in Mitteleuropa heimischen Arten – Grau-Erle (Alnus incana), Grün-Erle (Alnus alnobetula) und Schwarz-Erle (Alnus glutinosa) – ist insbesondere die Schwarz-Erle vom sogenannten Erlensterben betroffen, das durch den Eipilz Phytophthora alni verursacht wird.🍄☠️

Erlen sind typische Pionierbäume: Sie besiedeln rasch offene, nährstoffarme Standorte und schaffen so die Grundlage für weitere Vegetation. Diese auf schnelles Wachstum 📈 ausgelegte Lebensweise spiegelt sich auch in ihrem vergleichsweise moderaten Alter von rund 120 Jahren wider.

Umso bemerkenswerter ist unsere Grau-Erle (Alnus incana) im Quartier 24: Sie wurde bereits 1896 gepflanzt und treibt noch immer jedes Frühjahr neu aus Wir hoffen, dass sie uns noch lange erhalten bleibt.❤️

 




Mit Gewächshauspflanzen hat sich Weigand in seiner Flora nicht näher beschäftigt, sondern war ganz darauf konzentriert, ...
12/03/2026

Mit Gewächshauspflanzen hat sich Weigand in seiner Flora nicht näher beschäftigt, sondern war ganz darauf konzentriert, wildwachsende Pflanzen abzubilden. In seinem Tagebuch, das ebenfalls bis heute erhalten geblieben ist, notiert er jedoch, dass er Gewächshäuser in Potsdam und Schöneberg sowie das von August Borsig in Moabit besucht hatte.

Besondere Aufmerksamkeit widmet Weigand der Riesenseerose („Victoria regia“), die er im Juli 1852 erstmals in seinem Leben blühend gesehen hatte. Die Amazonas-Riesenseerose🌹, heute meist als Victoria amazonica bezeichnet, stammt aus dem Amazonasbecken und wurde im 19. Jahrhundert zu einer botanischen Sensation in europäischen Gewächshäusern. Ihre riesigen, bis zu zwei Meter breiten Schwimmblätter und die spektakulären Blüten, die sich nur für wenige Nächte öffnen und dabei ihre Farbe verändern, machten sie zu einer der meistbewunderten Pflanzen der viktorianischen Zeit.🥰

Das Gewächshaus des Späth-Arboretum wurde Anfang der 1960er Jahre von der Humboldt-Universität zu Berlin errichtet. Für die Kultur einer Riesenseerose ist es zwar zu klein, doch beherbergt es eine Lehr- und Forschungssammlung tropischer und subtropischer Pflanzen. 🌴🍍🍹Während der Lange Nacht der Wissenschaften ist das Gewächshaus auch für Besucher:innen geöffnet.🥳





Die Sonnenstrahlen ☀️ werden wieder kräftiger. Auf den Wiesen unter den noch kahlen Bäumen im Späth-Arboretum sind die e...
05/03/2026

Die Sonnenstrahlen ☀️ werden wieder kräftiger. Auf den Wiesen unter den noch kahlen Bäumen im Späth-Arboretum sind die ersten Blüten zu sehen. Nach und nach wachsen Schneeglöckchen, Krokusse, Osterglocken (Narcissus pseudonarcissus) und Märzenbecher (Leucojum vernum) aus ihren Zwiebeln bzw. Knollen empor. Auch beim Blättern in Weigands Flora wecken sie das Gefühl, dass der Frühling naht. 🌷🌷🌷

Besonders früh zeigt sich das Kleine Schneeglöckchen (Galanthus nivalis). Seine frostharten Triebe 🥶 können sich manchmal sogar durch eine geschlossene Schneedecke schieben, daher auch sein Name. Die sechs weißen Perigonblätter reflektieren stark im UV-Bereich und dienen bestäubenden Insekten als Orientierungshilfe, sodass sich die Blüten selbst vor hellem oder verschneitem Hintergrund deutlich abheben.

Während das Schneeglöckchen die einzige ursprünglich wild in Mitteleuropa vorkommende Art seiner Gattung ist, stammen viele andere bekannte Frühlingsblüher, darunter zahlreiche Krokusarten, ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und dem Vorderen Orient. Erst seit der Renaissance gelangten ihre Zwiebeln durch den Handel mit Regionen des Osmanischen Reiches nach Mitteleuropa. Besonders Tulpen galten damals als kostbare exotische Pflanzen und wurden in aufwendigen Gartenanlagen kultiviert.

Die Begeisterung für diese frühblühenden Geophyten prägt unsere Gärten bis heute. Schneeglöckchen und Krokusse gehören inzwischen selbstverständlich auch zum Frühlingsbild vieler botanischer Gärten, wo sie jedes Jahr den Beginn der neuen Vegetationsperiode ankündigen.
🌷☀️🌸🌻
 



# Galanthusnivalis
# Leucojumvernum

Im 9. Buch von Weigands “Abbildungen wild wachsender Pflanzen in Schlesien” sind nicht nur Bäume abgebildet. Auch auf Bä...
26/02/2026

Im 9. Buch von Weigands “Abbildungen wild wachsender Pflanzen in Schlesien” sind nicht nur Bäume abgebildet. Auch auf Bäumen wachsende Pflanzen wie die Weißbeerige Mistel (Vinca minor, Tafel 104) und Efeu (Hedera helix, Tafel 13) sind dort zu finden.
 
Im nordöstlichen Areal des Arboretums befindet sich ein Stück Gartengeschichte aus dem Jahr 1879: ein organisches Mauerelement, das heute nahezu vollständig vom Efeu umhüllt ist. Was einst als gestalterischer Akzent gedacht war, erscheint nun wie eine kleine, grüne Ruine.

Der Gemeine Efeu (Hedera helix) ist die einzige wurzelkletternde Liane Mitteleuropas. Mit seinen Haftwurzeln erklimmt er Mauern, Felsen und Bäume und bildet dichte, immergrüne Flächen. Er durchläuft zwei deutlich unterscheidbare Lebensphasen. In der juvenilen Phase wächst er kriechend oder kletternd mit den typischen gelappten Blättern. Erst wenn einzelne Triebe ausreichend Licht erhalten, wechseln sie in die adulte Phase: Die Blätter sind dann ungeteilt und eiförmig. Nur diese Triebe blühen und fruchten.

Die Blütezeit liegt ungewöhnlich spät im Jahr (September–Oktober). Damit zählt Efeu zu den letzten wichtigen Nektarquellen vor dem Winter. Die schwarzblauen Früchte reifen erst im Spätwinter und dienen Vö**ln als Nahrung.🐦‍⬛🐦‍⬛🐦‍⬛

Quelle: https://www.digi-hub.de/viewer/image/BV050549639/39/





Im 9. Buch der Abbildungen wild wachsender Pflanzen in Schlesien zeichnete Weigand Blätter, Knospen und Samen von Bäumen...
19/02/2026

Im 9. Buch der Abbildungen wild wachsender Pflanzen in Schlesien zeichnete Weigand Blätter, Knospen und Samen von Bäumen von A wie Acer (Ahorn, Tafeln 23-27) bis U wie Ulmus (Ulmen, Tafeln 7-9). Darunter auch viele Nadelbäume, die er mitsamt der charakteristischen Zapfen abbildet.

Die auf Tafel 85 in Weigands Flora gezeigte Pinus sylvestris, die Waldkiefer, ist die am weitesten verbreitete Kiefernart Eurasiens. In Deutschland prägt sie vor allem sandige, nährstoffarme Standorte, etwa in Berlin und Brandenburg, wo viele Bestände forstlich angelegt wurden.

Sie wird 25–48 m hoch, kann mehrere hundert Jahre alt werden und ist an der rötlich-orange Borke sowie den blaugrünen, paarweise stehenden Nadeln leicht zu erkennen. Als lichtbedürftige Pionierpflanze besiedelt sie trockene, offene Flächen, in Mischwäldern ist sie dagegen seltener.

Die Waldkiefer ist einhäusig und windbestäubt. Im Frühjahr produziert sie große Mengen Pollen ,den sogenannten „Schwefelregen“, der für Insekten, besonders Bienen, eine wertvolle Nahrungsquelle darstellt.

Bei uns im Arboretum steht die kompakte Sorte P. sylvestris ‘Pumila’ im Steingarten. Sie behält alle typischen Merkmale der Art, wächst jedoch gedrungener. 🌲🌲🌲
 
Quelle: https://www.digi-hub.de/viewer/image/BV050549639/185/ 





Mit Aesculus flava (Gelbe Rosskastanie) stellte Weigand auch eine Pflanze aus dem Universitätsgarten dar, der ab 1820 hi...
06/02/2026

Mit Aesculus flava (Gelbe Rosskastanie) stellte Weigand auch eine Pflanze aus dem Universitätsgarten dar, der ab 1820 hinter dem Hauptgebäude angelegt wurde. Für Lehre und Forschung an der Jahr 1810 gegründeten Universität stand damit Pflanzenmaterial in kurzer Distanz bereit. Dieser Universitätsgarten bestand bis 1912/13 und damit parallel zum Botanischen Garten in Schöneberg, der ebenfalls zur Universität gehörte.

Lage und Ausdehnung des Gartens am Hauptgebäude werden in den 1830er-Jahren angefertigten und im Kupferstichkabinett der SMB überlieferten Entwürfe für den (so nicht realisierten) Neubau der Universitätsbibliothek deutlich. Darüber hinaus belegen Unterlagen im Geheimen Staatsarchiv – Preußischer  Kulturbesitz und im Universitätsarchiv der HU, wie der Garten in den 1820er Jahren entwickelt wurde: ein Gewächshaus wurde gebaut, ein Gärtner eingestellt und Pflanzen aus dem botanischen Garten in Schöneberg sowie den königlichen Gärten in Potsdam, Charlottenburg und Bellevue angepflanzt. Auch wildwachsende Arten wurden für den Universitätsgarten gesammelt. Mehr als siebenhunderttausend Pflanzenexemplare sind zwischen 1838 und 1859 für Studienzwecke dort zusammengekommen (Köpke, 1860).

Im Späth-Arboretum steht eine Gelbe Rosskastanie (Aesculus flava Sol.), ein stattlicher, sommergrüner Baum mit großen, handförmig gefiederten Blättern und gelben Blüten im Frühjahr. Die Art stammt aus den Wäldern der Appalachen in Nordamerika und wurde im 18. Jahrhundert nach Europa gebracht.

Die Art gilt als stadtklimafest und kann bei ausreichend frischen bis feuchten Böden auch als Straßenbaum empfohlen werden. Die Rosskastanienminiermotte befällt sie nur selten.

Das Exemplar im Späth-Arboretum wurde 1892 gepflanzt und ist ein schönes Beispiel für die Begeisterung für nordamerikanische Gehölze im 19. Jahrhundert.

Mehr zum Universitätsgarten am Hauptgebäude erfahrt ihr in dem 1985 erschienen Buch „Vom Prinzenpalais zur Humboldt-Universität: Die historische Entwicklung des Universitätsgebäudes in Berlin mit seinen Gartenanlagen und Denkmälern“ von Klaus-Dietrich Gandert.

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Adresse

SpäthStr. 80/81
Berlin-Baumschulenweg
12437

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