20/08/2026
Noch stehen auf dem künftigen Baufeld in Kutzenberg keine Baukräne. Trotzdem laufen die Vorbereitungen für das neue Wohn- und Pflegeheim bereits auf Hochtouren.
Geplant sind 90 Dauerpflegeplätze. Hinzu kommen 12 Plätze in einer geschlossenen Einrichtung der Eingliederungshilfe für Menschen mit psychischen und mehrfachen Behinderungen.
Der Neubau soll passende Räume für die Pflege, die notwendige Unterstützung und den Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner bieten. Das Gebäude wird fünf Geschosse umfassen.
Die Baugenehmigung liegt bereits vor. Aktuell läuft die Ausführungsplanung.
Der Bodenaushub und die anschließenden Rohbauarbeiten sind ab dem Frühjahr 2027 vorgesehen. Der Rohbau soll bis zum Frühjahr 2028 abgeschlossen werden.
17/08/2026
Beim Bezirkskrankenhaus Bayreuth wächst derzeit der Neubau der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Dort entstehen Räume für die stationäre und tagesklinische Behandlung von Kindern und Jugendlichen.
Die neue Klinik ist für 60 akutstationäre Betten und 14 tagesklinische Plätze vorgesehen. Ein wichtiger Teil des Projekts ist außerdem die neue Klinikschule des Bezirks Oberfranken.
Damit werden psychiatrische Behandlung und schulische Begleitung an einem Standort miteinander verbunden. Gerade bei einem längeren Klinikaufenthalt soll Schule weiterhin möglich bleiben und in den Behandlungsalltag eingebunden werden.
14/08/2026
Das war mal ein Start in die Ferien: In der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Kindes- und Jugendalters am Bezirkskrankenhaus Bayreuth wurde es am letzten Schultag laut. Als Überraschung organisierte Daniel Rettner, Lehrer der Klinikschule Oberfranken, ein Hip-Hop-Event. Sechs Künstler und Künstlerinnen heizten knapp zwei Stunden im Foyer ordentlich ein: Zu Gast waren Mellow Mark, DJ Roy Le Freak, Nouvia Natalie Asfaha, Exxel, TK und Sven Weiß. Um die Tontechnik kümmerte sich Thomas Hübner. Am Ende sangen die jungen Patientinnen und Patienten lautstark mit und hatten einen unvergesslichen Ferienstart. Finanziert wurde das Ganze vom
Verein Kinderseelen e.V. Danke! Danke! Danke! 🙌
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13/08/2026
Am Bezirksklinikum Obermain ist ein wichtiger Meilenstein geschafft: Der Rohbau des neuen Klinikgebäudes steht.
Im ersten von zwei Bauabschnitten entstehen die Häuser 100 und 200. Dort werden künftig acht psychiatrische Stationen mit insgesamt 178 Betten sowie eine Tagesklinik mit 14 Plätzen untergebracht.
Auch weitere Bereiche ziehen in den Neubau ein. Dazu gehören unter anderem die Ergotherapie, der klinische Arztdienst der Psychiatrie, die Notaufnahme und die zentrale Aufnahme. Im Eingangsbereich entstehen außerdem zentrale Service-, Verwaltungs-, Bereitschafts- und Sozialbereiche.
Damit werden viele Wege und Abläufe künftig in einem Gebäude gebündelt – für Patientinnen und Patienten ebenso wie für die Beschäftigten.
Eva Gill, Vorständin der
Gesundheitseinrichtungen des Bezirks Oberfranken bezeichnete den Neubau des Bezirksklinikums Obermain als „Quantensprung“ für den Standort Kutzenberg: „Ein Neubau ist immer auch ein Aufbruch. Für uns als Klinikleitung bedeutet dies vor allem, in Zukunft noch bessere Bedingungen für unsere Patientinnen und Patienten zu schaffen – und für die Mitarbeitenden, die täglich mit größtem Engagement für die Gesundheit der ihnen anvertrauten Menschen eintreten.“
11/08/2026
Beim Bezirkskrankenhaus Bayreuth ist die neue Heilpädagogische Station inzwischen weit fortgeschritten. Auch im Inneren ist bereits gut zu erkennen, wie die Räume künftig genutzt werden sollen.
Der Neubau ist für 20 vollstationäre und 8 tagesklinische Patientinnen und Patienten vorgesehen. Es ist die einzige derartige Einrichtung in Nordbayern, daher gibt es auch lange Wartelisten für die Aufnahme.
Auf zwei Geschossen entstehen Räume für eine spezialisierte psychiatrisch-heilpädagogische Behandlung und Betreuung in Oberfranken – ein „Lebensraum für die Patienten“, wie Eva Gill von den Gesundheitseinrichtungen des Bezirks Oberfranken betont. Denn die Patienten der H-Station, die eine psychiatrische Erkrankung und gleichzeitig eine geistige Behinderung haben sind oft monatelang in der Einrichtung.
Die Inbetriebnahme ist für September 2026 geplant. Ab Oktober 2026 soll der Umzug in die neue Station beginnen.
Mit der neuen Station erhält die psychiatrisch-heilpädagogische Versorgung in Oberfranken Räume, die auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten und auf den Arbeitsalltag der Beschäftigten ausgerichtet sind. „Wir möchten unserem Personal, das hier auf den Stationen tagtäglich hervorragende Arbeit leistet auch gute Bedingungen bieten“, betont Bezirkstagspräsident Henry Schramm.
10/08/2026
Wie geht es unseren Karpfen und wie steht es um die Zukunft der heimischen Teichwirtschaft? 🐟
Beim Haider Teichgespräch kamen Teichwirte und Fischbauern mit Vertreterinnen und Vertretern aus Fachbehörden, Verbänden, Verwaltung und Politik zusammen. Peter Meyer, Direktor der Bezirksverwaltung, begrüßte die Anwesenden. Nicht am Besprechungstisch, sondern direkt an den Haider Teichen: Dort, wo die aktuellen Herausforderungen sichtbar und ihre Folgen unmittelbar spürbar werden.
Bei einem 𝗣𝗿𝗼𝗯𝗲𝗳𝗮𝗻𝗴 𝗺𝗶𝘁 𝗱𝗲𝗺 𝗪𝘂𝗿𝗳𝗻𝗲𝘁𝘇 𝗯𝗲𝗴𝘂𝘁𝗮𝗰𝗵𝘁𝗲𝘁𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗙𝗮𝗰𝗵𝗹𝗲𝘂𝘁𝗲 𝗱𝗶𝗲 𝗞𝗮𝗿𝗽𝗳𝗲𝗻. Untersucht wurden unter anderem Wachstum und Gesundheitszustand der Fische sowie mögliche Verletzungen, Krankheiten oder Parasiten.
Die 𝗙𝗮𝗰𝗵𝗯𝗲𝗿𝗮𝘁𝘂𝗻𝗴 𝗳𝘂̈𝗿 𝗙𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗿𝗲𝗶 𝗱𝗲𝘀 𝗕𝗲𝘇𝗶𝗿𝗸𝘀 𝗢𝗯𝗲𝗿𝗳𝗿𝗮𝗻𝗸𝗲𝗻 nutzte den Termin, um aktuelle Entwicklungen aus der Praxis einzuordnen. 𝗘𝗶𝗻 𝘇𝗲𝗻𝘁𝗿𝗮𝗹𝗲𝘀 𝗧𝗵𝗲𝗺𝗮 𝘄𝗮𝗿 𝗲𝗿𝗻𝗲𝘂𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗪𝗮𝘀𝘀𝗲𝗿: Nach einem zunächst normalen Winter und Frühjahr sind die Wasserstände inzwischen vielerorts niedrig, während sich die Teiche stark erwärmen. Im Aischgrund und an den Haider Teichen waren teilweise bereits Notabfischungen notwendig.
𝗔𝘂𝗰𝗵 𝗱𝗲𝗿 𝗦𝗰𝗵𝘂𝘁𝘇 𝗱𝗲𝗿 𝗙𝗶𝘀𝗰𝗵𝗯𝗲𝘀𝘁𝗮̈𝗻𝗱𝗲 𝗲𝗿𝗳𝗼𝗿𝗱𝗲𝗿𝘁 𝗶𝗺𝗺𝗲𝗿 𝗺𝗲𝗵𝗿 𝗭𝗲𝗶𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝗔𝘂𝗳𝘄𝗮𝗻𝗱. Niedrige Wasserstände erleichtern etwa Reihern die Jagd. Gleichzeitig rückt der Fischotter weiter in die Region vor. Nach der Aufhebung der Allgemeinverfügung zum Fischotterabschuss durch den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof ist die rechtliche Situation weiterhin offen. Im Frühjahr 2026 wurde der Bestand deshalb genetisch untersucht. Eine Einzäunung ist bei den großflächigen Karpfenteichen in der Regel keine praktikable Alternative.
𝗪𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗱𝗲𝗿 𝗘𝗿𝗵𝗮𝗹𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗧𝗲𝗶𝗰𝗵𝘄𝗶𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁 𝗮𝗹𝗹𝗲 𝗯𝗲𝘁𝗿𝗶𝗳𝗳𝘁?
Die bewirtschafteten Teiche dienen nicht nur der regionalen Fischproduktion. Sie speichern Wasser, prägen seit Generationen die Kulturlandschaft und bilden eine wichtige Grundlage für das örtliche Naturschutz- und FFH-Gebiet (Fauna-Flora-Habitat-Gebiet). Die Bayerische Karpfenteichwirtschaft ist zudem als Immaterielles Kulturerbe ausgezeichnet.
Ein herzlicher Dank gilt der Jagdgenossenschaft Willersdorf/Haid, der Teichgenossenschaft Oberfranken, den Haider Fischbauern sowie allen Teichwirtinnen und Teichwirten, die ihre Arbeit trotz der wachsenden Herausforderungen fortführen.