Lehrstuhl Geographie I: Kulturgeographie - Universität Bamberg

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Photos from Lehrstuhl Geographie I: Kulturgeographie - Universität Bamberg's post 18/08/2025

England Exkursion Tag 3 & 4:
Die Stadt Bristol zeigt, wie Klima- und Sozialpolitik stadtweit verbunden werden können: Der City Council koordiniert die Engagement-, Kultur- und Inklusionsarbeit im One-City-Klimaplan und entwickelt mit zivilgesellschaftlichen Partnern eine gemeinwohlorientierte und partizipativ erarbeitete Strategie für anstehende Transformationen. Parallel bündelt die Bristol Climate & Nature Partnership die Kräfte von über 1.300 Organisationen. So kann ein starkes Netzwerk für Klima, Natur und soziale Gerechtigkeit entstehen.
Das Bristol Food Network macht Ernährungswandel greifbarer, denn es vernetzt Akteure, stärkt eine resiliente, gesundheitsfördernde Ernährungskultur und knüpft an Leitideen wie „Cooking from Scratch“ (von Grund aufkochen), vielfältigen Lebensmittelhandel und Closed-Loop-Ansätze (geschlossene Kreislaufsysteme) an.
Sparks verwandelt ein ehemaliges Kaufhaus in einen SDG (Sustainable Development Goals)- Hub im Herzen Bristols: nachhaltiger Konsum, Reparatur- und Energie-Know-how, Bildungs- und Kunstformate stehen im Mittelpunkt. Dadurch entsteht ein greifbarer Lern- und Handlungsraum, getragen vom Global Goals Centre und Artspace Lifespace.
Auch die Brauerei Lost & Grounded zeigt lokale Handlungsorientierung: Technische Innovationen wie Energierückgewinnung oder plastikfreie Rohstofflagerung verbinden Produktion mit Ressourcenschonung. So leistet die Brauerei insgesamt einen Beitrag zu urbaner Resilienz, der Wandel in Wirtschaft mit dem in der Stadtgesellschaft verbindet.

Photos from Lehrstuhl Geographie I: Kulturgeographie - Universität Bamberg's post 14/08/2025

England Exkursion Tag 1 & 2:
Im Rahmen unserer Auseinandersetzung mit sozialräumlicher Ungleichheit und Ernährungssicherheit haben wir zwei Farmprojekte besucht, die beispielhaft für gemeinwohlorientierte Ansätze in Stadt-Umland Beziehungen stehen.

🌱 „The Community Farm“, die wir als Zweites besucht haben, liegt im periurbanen Raum um die Stadt Bristol und versteht sich als Non-Profit-Organisation. Sie schafft einen inklusiven Begegnungsort für verschiedene Gruppen wie Geflüchtete, Freiwillige oder Studierende. Im Fokus stehen dabei biologische und regionale Landwirtschaft, soziale Integration sowie mentale Gesundheit. (Fotos 1-5)

📍 In Hartcliff, einem strukturell benachteiligten Viertel im Süden Bristols, geprägt von hoher Arbeitslosigkeit, Armut und unzureichender Nahversorgung, wirkt die Farm „Heart of BS13“, im Sinne des Social Entrepreneurship. Das heißt: unternehmerisches Handeln wird hier gezielt für soziale Zwecke eingesetzt. Ihr Fokus liegt auf lokaler Lebensmittelproduktion und Bildungsprojekten. Mit über 150.000 kostenlos verteilten Mahlzeiten stärkt sie die Versorgungssicherheit und das Gemeinschaftsgefühl im Stadtviertel. (Fotos 6&7)

Beide Initiativen setzen stark auf Ideen zur Kreislaufwirtschaft: Lebensmittelüberschüsse werden nicht verkauft, sondern verschenkt. Ein bewusst zirkulärer Ansatz sorgt für mehr soziale und ökologische Nachhaltigkeit.

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