13/08/2026
Fürs Sommerloch, aber auch für eine lange Reise, die freilich nicht so exzessiv dauern muss wie die des legendären Helden Odysseus, sei ein wenig Lektüre empfohlen: Seit Christopher Nolans „Odyssee“ vor ein paar Wochen ins deutsche Kino kam, wird über den Film heiß und kontrovers debattiert. Natürlich sollte man die üblichen Übersetzungen der „Odyssee“ lesen, von Johann Heinrich Voss, Wolfgang Schadewaldt oder Kurt Steinmann.
Aber es gibt auch spannende Sekundärliteratur dazu, etwa von dem Althistoriker Raimund Schulz „Odysseus. Mythos und Wahrheit“, kürzlich im Klett-Cotta Verlag erschienen.
Oder aber vom Altphilologen Jonas Grethlein: „Die Odyssee. Homer und die Kunst des Erzählens“, 2017 bei C.H. Beck erschienen.
Und wer es launig mag, der greife zu Peter Sloterdijks Essay „Odysseus der Sophist. Über die Geburt der Philosophie aus dem Geist des Reise-Stress“, erschienen in Sloterdijks Buch „Was geschah im 20. Jahrhundert?“ (Suhrkamp 2016)
06/08/2026
Eine leider mit den Jahren in Vergessenheit geratene Philosophin und Literaturwissenschaftlerin, Elisabeth Lenk nämlich, Schülerin von Adorno, die aber schnell einen eigenständigen Weg einschlug. Nun ist Anfang 2026 bei Matthes & Seitz eine umfangreiche Essaysammlung unter dem Titel "Kritischen Schriften" erschienen - mit einer hervorragenden Einleitung von Rita Bischof. Lenk schrieb Essays zum Surrealismus, zu Breton, Aragon und Bataille, zu Lautrémont und Lewis Carrol. Ihre Themen waren Psychoanalyse, Feminismus sowie das Verhältnis von Literatur und Gesellschaft. Manche sagen Lenk sei die wahre Erbin der Kritischen Theorie bzw. der Frankfurter Schule - was nebenbei nicht dasselbe ist. Einer kritischen Theorie (kleingeschrieben!) eine kritische Traumästhetik hinzuzufügen, so etwa in ihrem späten Essay "Die uneingelösten Versprechen der Theorie", war ihr Anliegen.
Mit diesen Kritischen Schriften ist eine ungeheuer instruktive Essaysammlung erschienen.
https://www.matthes-seitz-berlin.de/buch/kritische-schriften.html?lid=1
09/07/2026
Gestern gab es mit dem Vortrag von Prof. Dr. Stefan Schick einen gelungenen Abschluss unserer FGPh-Reihe "Deutscher Idealismus". Wir wünschen Ihnen allen eine angenehme Sommerzeit und sehen uns im nächsten Semester wieder.
(Fotos: Khai Bui)
07/07/2026
Für morgen weisen wir zum Abschluss unserer Reihe "Deutscher Idealismus" noch einmal auf den Vortrag von Prof. Dr. Stefan Schick hin: "Das Recht der Freiheit und seine Grenzen". Was nicht nur philosophiehistorisch bedeutsam, sondern im Blick auf Hegel auch für die Gegenwart von politischer Philosophie relevant ist.
01/07/2026
Am 8. Juli findet der letzte Vortrag dieses Semesters im Rahmen unserer Reihe "Deutscher Idealismus" statt. Prof. Dr. Stefan Schick (Universität Leipzig, Institut für Philosophie
Geisteswissenschaftliches Zentrum) spricht über "Das Recht der Freiheit und seine Grenzen". Dazu laden wir Sie herzlich ein!
26/06/2026
Am Freitag, dem 3. Juli, gibt es einen ganz besonderen Salon! Der findet nämlich diesmal im Park statt und wird eine Art peripatetisch-picknickende Veranstaltung. Klingt schwierig, ist aber leicht: Wir tauchen mit Maximilian Burkhard in die Welt William Shakespeares ein. Dazu treffen wir uns um 18 Uhr am Bootshaus (Mühlwörth 18A, 96047 Bamberg). In einem 20-minütigen Input wird es hauptsächlich um das Stück "As you like it" gehen. Im Anschluss findet ein kleines Picknick im Hain statt, bei dem über das vorgestellte Thema diskutiert werden kann. Bringt euch dazu gerne Verpflegung mit, wir stellen ein paar Decken und kleine Snacks zur Verfügung.
22/06/2026
"Reel - ideel - provinziell?": Am 17. und am 19. Juni sprach Gabriel Jäger darüber, wie der Deutsche Idealismus für einige Jahre fränkisch wurde. (Fotos: Khai Bui)
15/06/2026
Diesmal geht es in der Philosophie fränkisch zu: Gabriel Jäger spricht am 17. und 19. Juni darüber "Wie der Deutsche Idealismus für einige Jahre fränkisch wurde".
08/06/2026
Zum Abschluss der Hegelwoche findet am Freitag wieder unser Philosophischer Salon statt, wo wir die Vorträge diskutieren und kritisch sichten wollen.