16/06/2026
„Beschreiben Sie den Grundriss des Bamberger Doms“ - eine der spannenden Fragen, mit der sich unsere Studierenden während einer Anwendungssitzung gemeinsam beschäftigen.🏛️
Innerhalb des Seminars „Propädeutikum Architektur“ begibt sich die Lerngruppe auf sogenannte „Anwendungssitzungen“, um das im Seminar Gelernte an Objekten in Bamberg zu erproben. Hierzu werden die Fragestellungen in Kleingruppen bearbeitet und im Anschluss gemeinsam besprochen sowie diskutiert.💬
Ziel ist es, das Gesehene mit den richtigen Fachbegriffen zu beschreiben und sich mit Herangehensweisen für die Beschreibung von Architekturobjekten vor Ort vertraut zu machen.
Die Anwendungssitzung führte zum Bamberger Dom.
Fotos: Lorenz Eglhofer
10/06/2026
Vorstellung von Christiane Schönhammer, Sekretärin am Lehrstuhl für Mittelalterliche Kunstgeschichte (Überschrift)
Seit wann arbeitest du am Lehrstuhl und wie bist du an den Lehrstuhl gekommen?
Ich arbeite seit dem ersten März 2020 am Lehrstuhl. Dort gelandet bin ich, weil die ehemalige Sekretärin von Herrn Prof. Dr. Albrecht in den Ruhestand gegangen ist und meine vorherige Chefin verstorben ist. Herrn Prof. Dr. Albrecht und ich kannten uns bereits lange, da wir beide am Zentrum für Mittelalterstudien tätig waren. Wir haben uns immer gut verstanden – und irgendwann hat er mich einfach gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, für ihn zu arbeiten. Seitdem bin ich am Lehrstuhl für Mittelalterliche Kunstgeschichte tätig.
Welche Aufgaben übernimmst du am Lehrstuhl?
Ich habe ein sehr breites Spektrum an abwechslungsreichen Aufgaben. Zu den wichtigsten gehören: E-Mails beantworten, Ansprechpartnerin für Studierende sein, Korrespondenz für den Lehrstuhl halten, Lehrveranstaltungen mitorganisieren sowie die Homepage und weitere Onlinedienste mitbetreuen.
Kaffee oder Tee – und wie viele davon pro Tag?
Kaffee! Leider manchmal ein paar Tassen zu viel … Im Büro bin ich meistens die Erste, die Kaffee aufsetzt. Am Tag werden es bestimmt drei bis vier Tassen.
Welchen Tipp würdest du Studierenden am Lehrstuhl geben?
Ich glaube, das Wichtigste ist, mit Begeisterung zu studieren. Wir haben hier am Lehrstuhl viele tolle Studierende, die wirklich mit Leib und Seele dabei sind, und genau das macht den Unterschied. Deshalb mein Tipp: Nutzt die Vorträge und Veranstaltungen, das Angebot ist da! Geht euren eigenen Weg und findet heraus, was euch wichtig ist – dann werdet ihr später auch etwas Passendes für euch finden.
02/06/2026
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Auf der Suche nach dem "Bild als Praxis" in Bamberg: Kunstgeschichte trifft Studies of Religion (Otto-Friedrich-Universität Bamberg/LMU München).
Am Donnerstag, dem 21. Mai, war das Seminar "Das Bild als Praxis" in Bamberg unterwegs. Offen für alle Interessierten aus der Religionswissenschaft, Kunst- und Bildwissenschaft, Theologie und anderen Disziplinen, möchte das Seminar Bilder vor Ort erfahren und bietet Austausch über theoretische Ansätze und methodische Vorgehensweise in einem interdisziplinären, konstruktiven Ambiente.
Mehr Infos: https://univis.uni-bamberg.de/form?dsc=anew/lecture_view&lvs=guk/denkmal/lehrst_1/dasbil&anonymous=1&ref=tlecture&sem=2026s&tdir=guk/denkmal/abteil_2/lehrst/haupts
28/05/2026
Was bleibt vom Studium, wenn die Zeit der Seminare, Vorlesungen und Exkursionen vorbei ist und frisch gebackene Kunsthistoriker:innen von Bamberg aus in die Berufswelt starten?
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Für Theresa Lotter sind es insbesondere die unermüdliche Begeisterung für das Arbeiten am Original sowie genaues Hinschauen und gemeinschaftliches Diskutieren von (Detail-)Beobachtungen. Diese Prägungen begleiten Theresa seit ihrem Masterabschluss im Frühjahr 2024 und bilden den Kern ihrer aktuellen Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Kunstgeschichte der Universität Regensburg. Dabei konzipiert und organisiert sie mittlerweile selbst Seminare und Exkursionen, bei denen die in Bamberg erlernten Objektzugänge die Studierenden auf Gerüste, Domtürme oder ins Archiv führen, um Theoriebildungen durch Beobachtungen am Original und Praxisbezüge zu ergänzen. Somit trägt Theresa ein Stück Bamberger Kunstgeschichte in die Welt – oder zumindest in die Oberpfalz – und erfreut sich an den leuchtenden Augen, wenn genaues Hinschauen und gemeinschaftliches Diskutieren in neuen Erkenntnissen und einem tieferen Verständnis von Kunst und Architektur gipfeln.
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Abb. 1: ©Theresa Lotter
Abb. 2, 4, 5: ©Noomi Andrich
Abb. 3: ©Katharina Hofbauer
12/05/2026
Wiedereröffnung der ehemaligen Abteikirche St. Michael in Bamberg
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Seit 2012 war die Michaelskirche aufgrund schwerer baulicher Schäden geschlossen –
nach über 14 Jahren Gesamtinstandsetzung ist die Klosterkirche auf dem Michelsberg seit kurzem wieder geöffnet.
Ab sofort kann sie am Wochenende und an Feiertagen besichtigt werden.
Die Kirche des im Jahr 1015 gegründeten Benediktinerklosters geht im Kern auf das frühe 12. Jahrhundert zurück.
Nach einem Brand im Jahr 1610 wurde der Innenraum barockisiert, ab 1696 die barocke Fassade der Kirche vorgestellt.
Besonders bekannt in der Kunstgeschichte ist der „Himmelsgarten“. Insgesamt 578 Pflanzen sind Teil dieser einzigartigen Deckengestaltung in Langhaus und Chor.
Ein Besuch ist definitiv zu empfehlen!
22/04/2026
We are pleased to present the work of Sofia Bazzoni. She is a doctoral candidate under the supervision of Katharina Christa Schüppel who is currently conducting research at the Abbey of Montecassino.
Hi! I’m Sofia Bazzoni, a doctoral researcher at the University of Bamberg within the StoryPharm project (MSCA) https://www.ucy.ac.cy/storypharm/sofia-bazzoni/
My work explores how drawing contributed to the transmission of medical and botanical knowledge in Early Medieval manuscripts🖋️
During my Academic Secondment at the University of Salerno, I spent a few days at the Archive of the Abbey of Montecassino, a wonderful opportunity to engage closely with materials essential to my research📚
A special thank you to the Director, Don Mariano Dell’Omo, for his warm welcome and support!!
More about StoryPharm: https://www.ucy.ac.cy/storypharm/
08/01/2026
Gerne erinnern wir an den Anmeldeschluss (11.01.2026) für den Studienkurs „Deutsch-Französische Perspektiven der Kathedralforschung nach dem Brand von Notre-Dame“, der im März 2026 in Paris stattfinden wird.
Weitere Informationen unter: https://www.dfk-paris.org/de/page/deutsch-franzoesischer-studienkurs-2026-4153.html
Organisiert wird die Studienwoche unter anderem von unserem Lehrstuhlinhaber Stephan Albrecht und seiner wissenschaftlichen Mitarbeiterin Anna Knoblauch.
Der Wiederaufbau von Notre-Dame hat neue methodische Zugänge in der Kunstgeschichte katalysiert, die der Forschung der Kathedrale einen Erkenntnisgewinn versprechen. Der von der Deutsch-Französischen Hochschule geförderte Studienkurs zielt darauf ab, aktuelle Ansätze zur Erforschung der Kathedrale zu diskutieren und interdisziplinäre wie spezialisierte Fragestellungen zu fördern. Welche neuen Fragestellungen standen in den letzten 15 Jahren im Vordergrund? Wie haben sie unseren Blick auf die Kathedrale verändert?
Im Verlauf eines fünftägigen Programms sollen diese Fragen im deutsch-französischen Vergleich und im internationalen Kontext theoretisch reflektiert werden.
Photo: Lehrstuhl für Kunstgeschichte, insb. mittelalterliche Kunstgeschichte, Otto-Friedrich-Universität, Bamberg
Deutsches Forum für Kunstgeschichte Paris Otto-Friedrich-Universität Bamberg
08/12/2025
Heute vor einem Jahr wurde die Kathedrale Notre-Dame in Paris feierlich wiedereröffnet. Zum Jahrestag haben uns aktuelle Eindrücke aus Paris erreicht. 🇫🇷
Unser Lehrstuhlinhaber Prof. Albrecht ist derzeit vor Ort und wird an der einen Vortrag zur Restaurierung von Notre-Dame halten.
Zuvor fand in der Kathedrale eine Festmesse zum Jubiläum der Wiedereröffnung statt. Dass der Termin heute liegt, hat einen weiteren Grund: Die katholische Kirche feiert am 8. Dezember das Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria, das traditionell auch in der Kathedrale von Paris feierlich begangen wird.