Naturprofessor

Naturprofessor Als ein junger, innovativer Träger der Jugendhilfe, begleiten, betreuen und beraten wir Kinder, Jugendliche und Familien auf Grundlage des SGB VIII.

Außerdem Natur- und Umweltbildung für Kita, Schule & Hort, Wildniskurse, Abenteuer, Ferienbetreuung, uvm.

02/03/2026
30/01/2026

🔥❤️

Schon 8 Jahre her und wir sind weiter auf Wildniskurs. Denn in die Wildnis ist es nur ein Katzensprung!😉🔥🌲❤️
15/01/2026

Schon 8 Jahre her und wir sind weiter auf Wildniskurs. Denn in die Wildnis ist es nur ein Katzensprung!😉🔥🌲❤️

Mit Naturprofessor in die Wildnis eintauchen und Abenteuer erleben.

Gedanken zum WeihnachtsfestIm stillen Atem des Winterwaldes, wenn Schnee die Zweige sanft beschwert und das Licht einer ...
24/12/2025

Gedanken zum Weihnachtsfest

Im stillen Atem des Winterwaldes, wenn Schnee die Zweige sanft beschwert und das Licht einer einzelnen Kerze die Dunkelheit wärmt, erinnert uns diese Szene an etwas, das wir im Alltag so leicht verlieren: die leise Stimme unseres Inneren.

Der alte Wanderer steht nicht allein. Um ihn versammelt sich das Leben selbst – scheue Tiere, die Nähe suchen, Vertrauen schenken, ohne Worte. In dieser stillen Gemeinschaft liegt eine tiefe Wahrheit: Frieden entsteht dort, wo wir aufhören zu eilen. Wo wir nicht mehr fordern, sondern wahrnehmen. Wo Dankbarkeit leise wächst, wie ein Licht im Herzen.

Weihnachten ist vielleicht genau das – ein Innehalten. Ein Moment, in dem wir den Stab des Getriebenseins ablegen und spüren, wofür wir dankbar sind: für Wärme in kalten Zeiten, für Menschen, die uns begleiten, für Hoffnung, die selbst im tiefsten Winter nicht vergeht. Für das, was ist – und nicht nur für das, was wir uns wünschen.

Die Natur zeigt uns, wie Entschleunigung geht. Kein Baum drängt zum Frühling, kein Tier beklagt den Schnee. Alles folgt seinem Rhythmus. Vielleicht dürfen auch wir uns erlauben, langsamer zu werden. Zuhören. Loslassen. Uns erinnern, dass wir Teil dieses großen Ganzen sind.

Was wünsche ich mir in dieser Zeit? Weniger Lärm, mehr Stille. Weniger Angst, mehr Vertrauen. Mehr Kerzen als Schatten. Und was wünsche ich anderen? Dass sie einen Ort finden – in sich oder im Außen – an dem sie zur Ruhe kommen dürfen. Dass sie gesehen werden. Dass sie spüren, wie wertvoll ihr Dasein ist.

18/12/2025

Stell dir die arktische Küste vor: kaltes Wasser, Wind und Gischt, wo nasse Kleidung sehr schnell lebensgefährlich werden kann. Die US-Küstenwache hat betont, dass die Gefahr im kalten Wasser oft schon vor einer ausgeprägten Unterkühlung beginnt: Kälteschock und rascher Verlust der Bewegungskoordination können schnell zum Ertrinken führen.

Genau diese Realität hat für arktische Küstenjäger und Reisende eine anspruchsvolle Aufgabe geschaffen: Kleidung hat Regen und Spritzwasser abhalten müssen, und gleichzeitig hat sie Schweiß nach außen lassen müssen. Wenn Feuchtigkeit eingeschlossen bleibt, kann der Körper ebenso gefährlich auskühlen.

Moderne Outdoor-Bekleidung verweist oft auf das Jahr 1969, als Bob Gore PTFE so schnell gedehnt hat, dass ein mikroporöses Material (expandiertes PTFE) entstanden ist. Daraus ist später die wasser- und dampfdurchlässige GORE-TEX Membran entwickelt worden.

Doch lange vor synthetischen Membranen haben indigene Gemeinschaften im arktischen Raum bereits Kleidung nach demselben Grundprinzip hergestellt – mit dem, was vor Ort verfügbar gewesen ist: aus aufbereiteten Tierdärmen. Museen dokumentieren, dass Alaska Natives Membranen von Tieren wie Robbe, Seelöwe, Beluga und Bär genutzt haben, um leichte, atmungsaktive und wasserdichte Mäntel zu fertigen, die beim Paddeln in Kajaks und Umiaks getragen worden sind.

Warum hat das funktioniert? Das Anchorage Museum hat erklärt, dass Därme von Natur aus mikroskopisch kleine Öffnungen haben: groß genug, damit Wasserdampf vom Schweiß entweichen kann, aber zu klein, damit Regentropfen eindringen. Das Museum hat auch beschrieben, dass GORE-TEX diese Eigenschaften nachbildet.

Entscheidend ist nicht nur das Material gewesen, sondern auch das handwerkliche Können. Ethnografische und konservatorische Quellen haben beschrieben, dass Darmstreifen mit sorgfältig konstruierten, dicht schließenden Nähten verbunden worden sind, mit speziellen Stichen und gefalteten Verbindungen, oft mit Sehnenfaden. Diese Parkas sind zudem erstaunlich leicht gewesen: Konservierungsdokumentationen haben festgehalten, dass gut getrocknete Stücke teils nur etwa 85 bis 200 Gramm gewogen haben.

Im 20. Jahrhundert haben industriell hergestellte Regenmaterialien den Alltagseinsatz dieser arbeitsintensiven Technik stark verringert. Trotzdem ist das Wissen nicht verschwunden. In mehreren Regionen ist es durch Workshops wiederbelebt worden. In Cordova (Alaska) hat ein Projekt unter Leitung der Alutiiq/Sugpiaq Ältesten June Pardue einer Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern ermöglicht, eine Regenjacke aus Bärendarm herzustellen – als Teil einer breiteren Rückkehr von Darm-Nähtechniken.

Das ist keine Randnotiz der Textilgeschichte. Es ist ein Beleg für ausgeprägtes Ingenieurwissen, das in einer der härtesten Umgebungen der Erde erprobt worden ist – und das heute wieder anerkannt, neu gelernt und weitergegeben wird.

Quellen:
United States Coast Guard. (2006). Cold Water Survival & Hypothermia—You May Not Know As Much As You Think. USCG Commercial Fishing Vessel Safety Program.
Anchorage Museum. (n.d.). Gut Skin Parka. Arctic Remix, Anchorage Museum.
American Museum of Natural History. (2019). Siberian Yupik Ceremonial Gut Parka. AMNH Explore News & Blogs.
GORE-TEX Brand. (2019). The GORE-TEX Membrane: What it is, how it works and why you need it. GORE-TEX Blog.
Cruickshank, P., & Sáiz Gómez, V. (2009). An early gut parka from the Arctic: its past and current treatment. Scraping Gut and Plucking Feathers Conference Publication, The Institute of Conservation (Icon).
Alaska Department of Education & Early Development. (2022). Friday Bulletin – July 15, 2022 (item: “Sugpiaq elder leads Cordova artists to make bear gut parka”). State of Alaska Bulletin.
El Palacio. (2023). Sharing Our Identity and Keeping Warm. Museum of New Mexico Foundation Magazine.

Ständig überlegen Eltern welche Aktivitäten sie ihrem Kind noch zukommen lassen möchten um es kreativ und motorisch zu f...
22/11/2025

Ständig überlegen Eltern welche Aktivitäten sie ihrem Kind noch zukommen lassen möchten um es kreativ und motorisch zu fördern, sein/ihr Selbstbewusstsein zu stärken und fragen sich was sie tun müssen um ihm/ihr eine wundervolle Kindheit zu ermöglichen.

Die Antwort ist so einfach.....

KEIN KIND ERINNERT SICH AN DEN SCHÖNSTEN TAG VOR DEM FERNSEHER!

❤️🐝
15/08/2025

❤️🐝

❤️
08/08/2025

❤️

Hanf wird seit Langem als äußerst effizienter Rohstoff für die Papierherstellung geschätzt.

Im Gegensatz zu Bäumen, die 20 bis 80 Jahre zum Wachsen benötigen, kann Hanf bereits nach 3 bis 4 Monaten geerntet werden und ist damit eine wesentlich erneuerbarere Ressource.

Zudem enthalten Hanfstängel bis zu 85 % Zellulose, während Holz lediglich 30–40 % enthält. Zellulose ist der Hauptbestandteil bei der Papierherstellung.

Papier aus Hanf ist in der Regel stärker, haltbarer und widerstandsfähiger gegen Zersetzung als herkömmliches Papier aus Holz. Es kann auch häufiger recycelt werden als Papier auf Holzbasis.

Ein weiterer Vorteil ist, dass bei der Aufschlussherstellung von Hanf weniger giftige Chemikalien benötigt werden als bei Holz, was Hanf zu einer potenziell umweltfreundlicheren Alternative macht.

Historische und moderne Studien zeigen, dass – je nach Papierart (z. B. grobes Papier oder feines Schreibpapier) – ein Hektar Hanf so viel Zellstoff liefern kann wie 3 bis 4 Hektar Wald.

Trotz dieser Vorteile ist der großflächige Einsatz von Hanf in der Papierproduktion derzeit durch industrielle Strukturen, gesetzliche Auflagen und wirtschaftliche Aspekte der Holzverarbeitung eingeschränkt.

Quellen:

Small, Ernest. H**p: Industrial Production and Uses. CABI, 2016.

Bouloc, Pierre. H**p: Industrial Production and Uses. CABI, 2013.

van der Werf, Hayo M.G. Crop Physiology of Fibre H**p (Cannabis sativa L.). Wageningen Agricultural University, 1994.

Adresse

Lindenstraße 13
Baddeckenstedt
38272

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Naturprofessor erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Verknüpfungen

Teilen

Kategorie