31/12/2024
"Jeden Tag eine gute Tat" – oder auch ‚Ein bisschen weniger Chaos, ein bisschen mehr Kekse‘ oder ganz profan ‚…den Keller aufräumen…‘ Jeder kennt sie, viele haben sie – die guten Vorsätze für das neue Jahr.
Und genauso gut kennt jeder wahrscheinlich den Zustand, dann doch nichts oder nur wenig umgesetzt zu haben… auch wenn darüber gerne Späßchen gemacht werden, ein wenig frustrierend ist es ja schon auch. Aber woran liegt es?
Da ist zum einen natürlich immer der Alltag mit seinem Trott, der uns hindert, die üblichen Wege zu verlassen. Aber oft höre oder lese ich auch unrealistische Ziele, die von vornherein zum Scheitern verurteilt sind. Weil sie nicht zum eigenen Leben passen oder einfach zu radikal sind.
Aus dem beruflichen Kontext heraus kennen viele zwar den Begriff der SMARTen Ziele und wenden dies auch an, warum also nicht auch im privaten Bereich?
Zur Erinnerung – ein SMARTes Ziel ist:
S Specific / Spezifisch
M Measurable / Messbar
A Achievable / Erreichbar
R Reasonable / Angemessen
T Time-bound / Terminiert
Unsere Vorsätze sollten also sehr präzise und auch messbar sein, damit wir zu einem ebenso zu definierenden Zeitpunkt auch feststellen können, ob wir sie erreicht haben. Und um überhaupt im Bereich des Möglichen zu liegen, müssen wir unsere Ziele / Vorsätze auch alleine realisieren können.
‚Ich will abnehmen‘ ist also ebenso wenig ein guter Vorsatz bzw. ein gutes Ziel wie ‚Ich will ein besserer Mensch werden.‘
Besser wäre z.B.
‚Ich möchte bis zum 31.06. 10 kg abgenommen haben (und dafür jede Woche zweimal Sport machen).‘
‚Ich möchte im Jahr 2025 dreimal eine ehrenamtliche Tätigkeit in meiner Gemeinde übernommen haben.‘
Ganz wichtig finde ich persönlich in diesem Zusammenhang, sich realistische Ziele zu setzen – und diese besser in mehreren kleinen Schritten anzugehen. Sonst ist der Frust vorprogrammiert. Auch ein Zettel am Kühlschrank oder Schreibtisch kann nicht schaden. 😊
In diesem Sinne wünsche ich allen ein tolles neues Jahr und viele kreative Ideen für gute Vorsätze! 😊
Foto von Maddi Bazzocco auf Unsplash.