IGESIA ist die griechische Bezeichnung für Führung oder Leadership. Hinter dem Begriff steht die Philosophie des griechischen Heerführers Xenophon, der in seinem Buch Anabasis aufzeigt, wie ein kooperatives Managementmodell Tausende individualistischer Griechen dazu brachte, gemeinsam über Monate hinweg Höchstleistungen zu bringen. Das antike Leadership Modell kann als Vorbild für moderne Unternehmensführung dienen.
Außerdem habe ich das griechische Wort IGESIA als Akronym verwendet und dies steht für:
I - Innovation
G - Growth
E - Empowerment
S - Success
I - Interdependence
A - Action
Doch nun zu meinem Weg!
Kennen Sie das Gefühl, vielleicht mehr noch die Sehnsucht, endlich ihrer Leidenschaft nachzugeben und nach zu gehen und rein rationale Entscheidungen in den Hintergrund zu stellen?
Diese Sehnsucht hat mich motiviert zum einen ein Unternehmen zu gründen und zum anderen mein Leben radikal und schrittweise zu verändern. Ein Widerspruch? Nein, denn es ist mein Weg, meine Veränderung, meine Verantwortung, meine Entscheidung und Veränderung braucht in erster Linie Zeit!
Nach mehr als 30 Jahren im Berufsleben als Geschäftsführer und Führungskraft in ganz unterschiedlichen Organisationseinheiten und in sehr unterschiedlichen Führungsherausforderungen, ist es mir ein Bedürfnis meine Erfahrungen zu teilen, Tipps zu geben sowie zum Gedankenaustausch als auch zur Reflexion anzuregen. Reflexion der eigenen Motivation, des eigenen Verhaltens und damit ist Reflexionsfähigkeit die wichtigste Kompetenz und Eigenschaft von erfolgreichen Führungskräften. Die erste und wichtigste Einsicht ist das Bewusstsein der Wichtigkeit der Selbst-Reflexion. Nur wenn ich mich selbst kenne und mich selbst führen kann, ist es mir möglich andere zu führen. Die Vorgehensweise, Methoden und Tools können gelernt werden und mit der Zeit verfeinert werden.
Es gibt nahezu unendlich viel Literatur und mindestens genau so viele Experten, die sich mit den Themen Führung und Management beschäftigt haben und gegenwärtig beschäftigen. Ich möchte an dieser Stelle in keinster Art und Weise die Qualität all dieser Publikationen, Äußerungen, Trainings, Beratungen, Herangehensweisen, etc. bewerten. Das überlasse ich lieber dem geneigten Leser, dem mündigen Konsumenten oder Ihnen selbst.
In meinem bisherigen Leben sind mir eine Vielzahl von Menschen oder deren Publikationen begegnet, die mich entweder beeindruckt haben, zumindest aber zum Nachdenken angeregt und in vielen Fällen zum Ausprobieren ermutigt haben. Am Ende des Tages habe ich zum Teil bewusst zum Teil unbewusst meinen eigenen Weg, vielleicht besser ausgedrückt meinen eigenen Stil gefunden. Aus unbewussten Entscheidungen wurden durch Reflexion Erfahrungen und Schlussfolgerungen für zukünftiges Entscheiden und Handeln. Dies alles hat mich, meine Persönlichkeit, mein Wertebild und natürlich auch meine Interaktion geprägt. Ich bin fest davon überzeugt, dass die wechselseitigen Einflüsse aus Prägung und bewusst gemachten Erfahrungen dazu beigetragen haben meine Persönlichkeit zu entwickeln, zu festigen und immer filigraner Ecken und Kanten heraus zu arbeiten. Oder anders ausgedrückt von der Abhängigkeit über die Unabhängigkeit zur Interdependenz.
Neben meiner sozialen Herkunft, meiner Erziehung, meiner Schulzeit, all den beruflichen Erfahrungen, den Erfolgen und Niederlagen und den Begegnungen mit sehr vielen unterschiedlichen Menschen, hat mich eines am meisten geprägt, nämlich meine Liebe zu Menschen.
Ich liebe Menschen. Meine Liebe zu Menschen bedeutet für mich Interesse an Persönlichkeiten, Charakteren und Lebensgeschichten zu haben. Mehr noch als Interesse zu haben, mich einzulassen und auf Menschen einzugehen. Vielleicht ist Empathie das richtige Wort.
Einem unserer Ur-Instinkte, vielleicht sogar dem wichtigsten, der das Überleben der menschlichen Spezies ermöglicht und sichert, nämlich Vertrauen uneingeschränkt zu folgen. Vertrauen als die subjektive Überzeugung von der Richtigkeit, der Aufrichtigkeit, Wahrheit, Redlichkeit meines Gegenübers. Kein blindes Vertrauen, sondern die Offenheit, Bereitschaft zu vertrauen und die Signalgebung Vertrauen mit Vertrauen zu belohnen, aber auch den Missbrauch konsequent zu ahnden. Damit wird aus der subjektiven Überzeugung ein objektives Verhaltensmuster. Ein Muster, nein, eine Charaktereigenschaft, ein gelebter Wert eine innere Haltung. Eine Überzeugung, die überzeugt. Dies macht mich authentisch, berechenbar und somit vertrauenswürdig. Vertrauen muss ich mir verdienen. Um etwas zu bekommen, zu gewinnen, um Win-Win-Situationen zu schaffen, ist immer eine Investition erforderlich. Die Investition in Vertrauen ist äußerst günstig, das Risiko absolut kalkulierbar, da von mir selbst gesteuert, und der einzige Return on Invest bei dem die Multiplikation mit Null den höchsten Wert ergibt.
Ich liebe Menschen. Es ist meine innere Haltung nach der ich mich verhalte, geprägt von Offenheit, Respekt, Toleranz, Akzeptanz und durchaus Zuneigung. Beziehungen, Partnerschaften, Teams sind noch schöner und schlagkräftiger, wenn die Chemie stimmt und sich die Partner im wahrsten Sinne des Wortes riechen können. Dies ist umso wichtiger, um die Vorteile und Schlagkraft heterogener Teams im besten Sinne nutzen zu können. Um dies zu erreichen, müssen erfolgreiche Leader authentisch die Klaviatur Führung spielen können, und zulassen, dass mehrere Instrumente ein Orchester formen und eine gute Performance auch immer ein herausragendes Solo enthält. Das Solo wird aber sehr selten vom Dirigenten gespielt.
Das ist mein wertvollstes Asset für erfolgreiche Führung. Denn es geht, wie Reinhard Sprenger sagt nicht um gute oder schlechte Führung, sonder ausschließlich um erfolgreiche und nicht erfolgreiche Führung. Ob etwas gut oder schlecht ist, ist abhängig von persönlichen Befindlichkeiten, von Moral und emotionalen Einschätzungen. Ich halte mehr von Bewertungen basierend auf messbaren Kriterien, die Erfolg und Misserfolg definieren. Denn nur wer sich messbar macht schafft die Grundvoraussetzung für Entwicklung. Auch unser inneres Navigation System muss wissen wo wir uns befinden, wo wir hin wollen, um mögliche Routen zu definieren. Auf unseren Routen werden wir natürlich von realen, emotionalen, faktischen, bedingungslosen, zufälligen, prägenden, unwichtigen Ereignissen beeinflusst. Daher sind unsere Lebenswege selten gerade und stringent. Der Weg ist das Ziel zum Ziel, deshalb genieße ich die Stationen auf dem Weg, denn am Ziel ist der Weg zu Ende.
Ich lade Sie ein mich auf meinem weiteren Weg ein Stück zu begleiten und von meinem bisherigen Weg zu partizipieren. Ich bin gespannt auf Ihren Weg, ihre Stationen und Ihre Begegnungen. Ich freue mich auf einen kontroversen Austausch, auf die Macht der Gedanken, die etwas mit mir machen. In diesem Sinne halte ich es mit Seneca: "Ein jeder nützt sich selbst, wenn er sich dem anderen nützlich erweist."
Sollten Sie diese Gedanken teilen, vielleicht sind Sie sogar inspiriert und haben persönlichen Bedarf oder den Bedarf in Ihrem Unternehmen, dass ich Sie als Coach, Berater, Trainer oder Keynote Speaker unterstützen darf, dann freue ich mich auf Ihren Anruf.
Bleiben Sie mir gewogen.
Markus Geörger