10/06/2026
Flugschule aktuell
Im Rahmen der aktuellen Flugausbildung stehen Platzrunden in Verbindung mit Notverfahren auf dem Ausbildungsprogramm. Dabei übt Frederick insbesondere Ziellandungen, um auch in einer Notlage das ausgewählte Notlandefeld präzise und sicher erreichen zu können.
Das Training dient dazu, die richtige Einschätzung von Höhe, Entfernung, Wind und Gleitweg zu verinnerlichen. Gerade bei einem simulierten Triebwerksausfall ist es entscheidend, schnell die passende Landefläche auszuwählen und den Anflug so zu planen, dass diese exakt erreicht wird.
Diese Übungen finden nicht ausschließlich am Flugplatz statt. Ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung besteht darin, Notlagen möglichst realitätsnah zu trainieren. Deshalb werden geeignete Felder und Außenlandeflächen aus der Luft ausgewählt und Anflüge unter nahezu realen Bedingungen geübt. Die Sicherheitsvorgaben stehen dabei selbstverständlich jederzeit an erster Stelle.
Durch die regelmäßige Wiederholung solcher Szenarien entwickelt der Flugschüler die notwendigen Fähigkeiten, um auch unter Stress die richtigen Entscheidungen zu treffen. Ziel ist es, im Ernstfall routiniert zu handeln, Risiken zu minimieren und eine sichere Landung durchzuführen.
Die Kombination aus Platzrunden, Notverfahren und Ziellandeübungen gehört daher zu den wichtigsten Bausteinen einer fundierten Pilotenausbildung und trägt maßgeblich zur Flugsicherheit bei.