05/08/2025
Leider stellen wir am gesamten L**h in Bayern immer wieder solche „wilden Lager“ fest…
Nachdem der erste Zorn von Traurigkeit etwas abgelöst wurde, posten wir dieses Foto.
Im Wald neben dem Korridor zwischen Königsbrunner Heide und Hasenheide fanden wir heute einen offensichtlich häufiger benutzen „Party-Platz“ vor – mit jeder Menge Müll, einer Feuerstelle, einer Baustellenlampe, einem Einkaufwagen und einem recht neuwertig wirkenden Damenfahrrad. Anhand der vorgefundenen Gegenstände sind wir sicher, dass der Platz von Königsbrunner Jugendlichen genutzt wird.
Eigentlich erübrigen sich hier alle weiteren Worte – aber gerade die Feuerstelle zwingt uns zu einem Kommentar. Mit Blick auf die zahlreichen Brände im Stadtwald in den letzten zwei Jahren möchten wir betonen, dass ein Waldbrand in direkter Nähe zum Gehege unserer Przewalskipferde so ziemlich das letzte ist, was wir gebrauchen können…
Wir verstehen und bedauern, dass viele Jugendliche im Moment wenig bis keine Alternativen haben, um sich zu treffen. Wir halten es auch nicht grundsätzlich für verkehrt, wenn sie dies in der freien Natur tun.
In diesem Fall hört unser Verständnis aber auf. Nicht nur ist das Gebiet um die Königsbrunner Heide eine der artenreichsten Flächen im ganzen Stadtwald. Sie wird auch von vielen Menschen wegen ihrer Schönheit hochgeschätzt und die Königsbrunner sind zu Recht stolz auf dieses Juwel. Wir würden uns wünschen, wenn dieser Respekt vor, bzw. diese Identifikation mit der Natur vor der Haustür auch bei der jungen Generation lebendig bleiben würde. Wir stehen Gesprächen zu diesem Thema offen gegenüber und werden nach den Sommerferien auch mit den Königsbrunner Schulen diesbezüglich in Kontakt treten.
Vielleicht wird dieser Post ja von unseren vielen Königsbrunner Facebook-Freunden geteilt und erreicht direkt oder indirekt die Nutzer des Party-Platzes und die Erziehungsberechtigten können ggf. pädagogisch sinnvoll „einwirken“...
Zum Schluss noch etwas zum weiteren Vorgehen: Morgen hängen wir einen freundlichen, aber deutlichen Brief dort aus, mit der Bitte an die Verursacher, die Hinterlassenschaften restlos zu beseitigen. Wir leiten den Fall natürlich, wie üblich, auch an die Forstverwaltung und die Naturschutzbehörde weiter.