Augsburg Postkolonial - Decolonize Yourself

Augsburg Postkolonial - Decolonize Yourself AUGSBURG POSTKOLONIAL ist eine Initiative von engagierten Augsburger*innen, die sich dafür stark ma Decolonize Yourself!

ist eine Unternehmung zur Reflexion und Veränderung dieser Gesellschaft und uns selbst. Wir wollen eine Gesellschaft, die sich gegenüber rassistischer Ausgrenzung sensibel und veränderungswillig zeigt. Denn rassistische Diskriminierung und Ausgrenzung sind keine vergangenen Phänomene: Europäische Nationen besetzen zwar keine Kolonien mehr, doch der Rassismus hat sich in Struktur und Sprache verankert und schadet noch immer! Im Alltag schadet er als rassistische Äußerungen gegenüber People of Color. Er grenzt aus, wenn Straßen, Gebäude und Geschäfte nach Kolonialherren benannt werden oder dabei rassifizierende Klischees bedient werden. Er verhindert, dass People of Color, die gleichen Chancen in Schule und Beruf haben, weil die Laufbahn voller Hindernisse ist, die nur People of Color erfahren. Er bewirkt, dass vor Behörden doch nicht alle Menschen gleich sind. Er verursacht, dass Wissen und Erfahrungen von People of Color ignoriert oder abgewertet werden. Rassismus ist immer eine Herabsetzung von nicht weißen Menschen, denen unveränderliche Charaktereigenschaften zugeschrieben werden. Rassismus hierarchisiert Menschen aufgrund der Hautfarbe, der vermeintlichen Herkunft und anderer Merkmale, wie beispielsweise Sprache, Kultur aber auch Klassenzugehörigkeit und Geschlecht. Diese differenzierten Ausgrenzungsmechanismen haben sich in Sprache und Verhalten festgesetzt. Dort tragen sie durch ständige Wiederholung/ Reproduktion zu immer weiteren diskriminierenden Erfahrungen von People of Color bei. Das gilt, so lange Rassismus duldend hingenommen, nicht hinterfragt oder nur zum Problem von Rechtsradikalen erklärt wird. Wir wollen lernen uns der eigenen Verantwortung bewusst zu werden, damit wir dieses Gemenge aus rassistischer und kolonialer Kultur aufdecken und verändern können. Diese Veränderung beginnt bei uns selbst, wenn wir anfangen umzudenken und anders handeln. Wir wollen aber auch gesellschaftliche Debatten auslösen um Rassismus zu bekämpfen. Dieses Vorhaben nennen wir Decolonize Yourself!

Wir unterstützen natürlich die Forderungen von Tanzania-Network, Berlin Postkolonial und Flinn Works: Bundespräsident Fr...
27/10/2023

Wir unterstützen natürlich die Forderungen von Tanzania-Network, Berlin Postkolonial und Flinn Works: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier muss Deutschlands koloniale Unrechtsherrschaft in Tansania anerkennen!

Anlässlich der Tansaniareise von Frank Walter Steinmeier fordern Vertreter:innen der Zivilgesellschaft in Deutschland mit vielfältigen Verbindungen nach Tansania den Bundespräsidenten eindringlich dazu auf, den deutschen Kolonialismus in Ostafrika als Unrechtsherrschaft anzuerkennen, die historisch politische Verantwortung für die begangenen Kolonialverbrechen zu übernehmen und die Nachfahr:innen der Opfer des Maji-Maji-Krieges und der deutschen Kolonialherrschaft insgesamt aufrichtig um Entschuldigung zu bitten. Die Bundesregierung muss nun in enger Absprache mit den betroffenen Gemeinschaften die Repatriierung ihrer geraubten Ahnen und die Restitution ihrer Kulturschätze einleiten. Zudem soll sie mit besonders betroffenen Communities und der tansanischen Regierung Verhandlungen über angemessene symbolische und materielle Entschädigungen beginnen.

Hier unterschreiben: https://tanzania-network.de/themen/majimaji/unsereforderungen!

https://augsburgpostkolonial.wordpress.com/2023/10/27/pressemitteilung-steinmeier-muss-deutschlands-koloniale-unrechtsherrschaft-in-tansania-anerkennen/

Pressemitteilung von Tanzania-Network.de e.V., Berlin Postkolonial e.V. und Flinn Works anlässlich der Tansania Reise des Bundespräsidenten vom 30.10. bis 01.11.2023 Berlin, 27.10.2023 Anlässlich d…

Veranstaltungshinweis: 19.10 in München: Podiumsdiskussion über koloniale Spuren in München und Bayern - mit Vertreter*i...
04/10/2023

Veranstaltungshinweis: 19.10 in München: Podiumsdiskussion über
koloniale Spuren in München und Bayern - mit Vertreter*innen und Postkolonial-Aktivist*innen aus München, Regensburg und Bamberg und Hagen, sowie vom Netzwerk Rassismus- und Diskriminierungsfreies Bayern e.V.

18:00 – 19:30 Uhr, Technische Universität München, Arcisstr. 21, HS 0540. Immer mehr koloniale Spuren werden in München und Umgebung aufgedeckt – mit Verbindungen zu Migration, Alltagsrassism…

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13/07/2023

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Liebe Freund:innen,
wir fahren am Sonntag zur Demo Offen Bleiben. Wer mit uns mitfahren möchte, meldet sich gerne am besten per Mail an den Augsburger Flüchtlingsrat (https://augsburgerfluechtlingsrat.blogspot.com/). Wir müssen als Zivilgesellschaft zeigen, was wir von der GEAS-Reform halten, nämlich gar nichts.
Kommt zahlreich. Danke

15/06/2023

Wir wollen eine offene und solidarische Gesellschaft! Lasst uns gemeinsam laut werden gegen Abschottungs- und Scheuklappenpolitik!

Veranstaltungshinweis: Das Institut für Ethik und Geschichte der Gesundheit in der Gesellschaft der Universität Augsburg...
17/04/2023

Veranstaltungshinweis: Das Institut für Ethik und Geschichte der Gesundheit in der Gesellschaft der Universität Augsburg organisiert ein Podiumsgespräch zum Thema „Rassismus in der deutschen Medizin“ über Zoom am 24.04.2023

Was wissen wir über Rassismus im deutschen Gesundheitssystem und wo sind die Forschungslücken? Wie hängt Rassismus mit anderen Formen von Diskriminierung zusammen? Wie können Mediziner*innen dabei unterstützt werden, verschiedene Formen rassistischer Diskriminierung zu erkennen und ihnen aktiv entgegenzuwirken? Was muss sich in den Kliniken, der Forschung und der medizinischen Ausbildung ändern, um eine Medizin ohne Diskriminierung zu ermöglichen?

Mehr Infos: https://www.uni-augsburg.de/de/fakultaet/med/profs/professur-fur-ethik-der-medizin/veranstaltungen/rassismus-in-der-deutschen-medizin-was-sich-in-klinik-forschung/

Veranstaltungshinweis: Das Institut für Ethik und Geschichte der Gesundheit in der Gesellschaft der Uni Augsburg organisiert ein Podiumsgespräch zum Thema „Rassismus in der deutschen Medizin&…

Unter dem Motto „Misch dich ein“ finden die Internationalen Internationale Wochen gegen Rassismus Augsburg in diesem Jah...
10/03/2023

Unter dem Motto „Misch dich ein“ finden die Internationalen Internationale Wochen gegen Rassismus Augsburg in diesem Jahr vom 20. März bis zum 2. April 2023 statt. Das diesjährige Motto wird in Augsburg dank der vielen aktiven Vereine und Initiativen mit Leben gefüllt. Gemeinsam mit allen Beteiligten zeigt Augsburg Haltung und setzt ein starkes und wichtiges Zeichen gegen Rassismus in und für unsere Friedensstadt.

Unter dem Motto „Misch dich ein“ finden die Internationalen Wochen gegen Rassismus in diesem Jahr vom 20. März bis zum 2. April 2023 statt. Das diesjährige Motto wird in Augsburg dank der vielen a…

„Respekt! Augsburg lebt Vielfalt“: Vortrag zum Umgang mit Rassismus in KinderbüchernWie umgehen mit Rassismus in Kinderb...
17/01/2023

„Respekt! Augsburg lebt Vielfalt“: Vortrag zum Umgang mit Rassismus in Kinderbüchern

Wie umgehen mit Rassismus in Kinderbüchern? Am Donnerstag, 19. Januar, laden die Stadtbücherei Augsburg und das Büro für gesellschaftliche Integration unter dem Titel „Onkel Tom und Pippi Langstrumpf in Lummerland? Mit Kindern rassismuskritisch lesen“ zu Vortrag und Diskussion über dieses Thema ein. Mit: Kulturwissenschaftlerin, Unternehmerin und Autorin Olaolu Fajembola (die z.B. 2021 gemeinsam mit Tebogo Nimindé-Dundadengar das Buch „Gib mir mal die Hautfarbe – Mit Kindern über Rassismus sprechen“ veröffentlichte)

https://www.augsburg.de/aktuelles-aus-der-stadt/detail/respekt-augsburg-lebt-vielfalt-vortrag-zum-umgang-mit-rassismus-in-kinderbuechern?fbclid=PAAabrxEdBjDJpnqz89f0oKkpy4dG--ct14htpk_NoWAvoaLwRW6-lR9fOEt4

Wie umgehen mit Rassismus in Kinderbüchern? Am Donnerstag, 19. Januar, laden die Stadtbücherei und das Büro für gesellschaftliche Integration unter dem Titel „Onkel Tom und Pippi Langstrumpf in Lummerland? Mit Kindern rassismuskritisch lesen“ zu Vortrag und Diskussion über dieses Thema ein.

Petition zur Rehabilitierung von Rudolf Duala Manga Bell und Ngoso DinDer Deutsche Bundestag möge die Bundesregierung au...
17/12/2022

Petition zur Rehabilitierung von Rudolf Duala Manga Bell und Ngoso Din

Der Deutsche Bundestag möge die Bundesregierung auffordern, Rudolf Duala Manga Bell und Ngoso Din zu rehabilitieren. Diese wurden am 8. August 1914 im heutigen Douala/Kamerun von der deutschen Kolonialregierung hingerichtet. Bereits damals wurde von einem Justizmord gesprochen.

Bis zum 27. Dezember Petition unterzeichnen: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2022/_09/_20/Petition_139208.nc.html

Mehr Infos:
https://augsburgpostkolonial.wordpress.com/2022/03/18/rehabilitierung-von-duala-manga-bell-und-ngoso-din/

Aufruf vom Brechtkreis Augsburg e.V., die Forderung nach der Rehabilitierung von Duala Manga Bell und Ngoso Din zu unterstützen. Das teilen wir gerne: Liebe Freundinnen und Freunde, in den letzten …

05/10/2022

Nach der Diskussion um eine geforderte Umbenennung der Ulmer Mohrengasse bekommt Ulm jetzt einen Rudolf-Manga-Bell-Platz.

Der Platz gegenüber dem Justizgebäude soll am Freitag, 7.10.22 in jenen des Kolonialhelden und Opfers deutscher Willkür Rudolf Manga Bell umbenannt werden. König Jean-Yves Eboumbou Doualla Bell, Familienangehörige und weitere Vertreter*innen aus Kamerun kommen nach Ulm, um der Einweihung beizuwohnen.

Los geht's um 9:45 Uhr mit einer Versammlung am Ulmer Rathaus (Marktplatz 1) und bis zum Abend ist Programm geboten!

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Augsburg

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