Rivius Gymnasium Attendorn

Rivius Gymnasium Attendorn Im ❤️ der Stadt

Die offizielle Seite des Rivius Gymnasiums in Attendorn. Aktuelles finden Sie auf unserer Homepage:
www.rivius-gymnasium.de

„Gefangen im Rivius“ – Theater-AG führt selbstgeschriebenes Stück aufgeschrieben von Phil Dingerkus, 6cAm 23. April präs...
14/05/2026

„Gefangen im Rivius“ – Theater-AG führt selbstgeschriebenes Stück auf
geschrieben von Phil Dingerkus, 6c

Am 23. April präsentierte die Theater-AG unter der Leitung von Susanne Hullerum und unterstützt von weiteren Lehrkräften ein eigenes Theaterstück in der Aula des Rivius-Gymnasiums. Anlässlich des Schuljubiläums wurde es von einer Gruppe aus Schülerinnen und Schülern aus mehreren Jahrgangsstufen geschrieben und aufgeführt.
„Gefangen im Rivius“ spielt im Jahr 2030 und zeigt, wie schnell man unter Künstlicher Intelligenz die Kontrolle verlieren kann. Die gesamte Schule wird durch ein intelligentes Computersystem gesteuert, auch die Fenster und Türen. Fünf Gruppen befinden sich gleichzeitig aus unterschiedlichen Beweggründen im Rivius und werden plötzlich vom System in ihren jeweiligen Räumen eingeschlossen.

Von der Einbrechergruppe, die einen wertvollen Teppich vom Dachboden der Schule stehlen möchte, über die probenden Musikerinnen bis hin zu den Handwerkern, die das berühmte Glöckchen reparieren sollen, sah das Publikum eine abwechslungsreiche und kurzweilige Darbietung. Realitätsnah befand sich das Publikum in der Aula mitten im Geschehen. Eine besondere Herausforderung waren hierbei die wechselnden Bühnenbilder und die unterschiedlichen Darstellergruppen, die ein perfektes Timing erforderten.
Bei der Flucht aus den Räumen konnten sich die Gruppen nicht auf die Technik verlassen, sondern mussten Rätsel lösen, um den Code für das Zahlenfeld herauszufinden. Am Ende gelang es allen, sich aus ihren Räumen zu befreien und gemeinsam trafen sie in der Aula aufeinander. Für das letzte Rätsel musste dann schließlich noch das Publikum aktiv werden: Unter einigen Stühlen klebten Buchstaben, die nach vorne auf die Bühne gebracht werden mussten. Mit den daraus ergebenen Worten „Auf Wiedersehen“ verabschiedeten sich die jungen Akteure vom begeisterten Publikum, das die gelungene Darbietung und das große Engagement mit einem lauten, langanhaltenden Applaus würdigte.

IChO – 58. InternationaleChemieOlympiade 2026: Franziska Schlüter und ihre Reise durch die Welt der Biolumineszenz Atten...
10/05/2026

IChO – 58. InternationaleChemieOlympiade 2026: Franziska Schlüter und ihre Reise durch die Welt der Biolumineszenz

Attendorn. Die Internationale ChemieOlympiade bietet chemiebegeisterten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihr Talent unter Beweis zu stellen. Teilnehmer aus 85 Ländern setzen sich jährlich mit spannenden Fragestellungen auseinander, darunter auch 1300 deutsche Schülerinnen und Schüler. Franziska Schlüter, Schülerin der Q1 des Rivius Gymnasiums wurde von ihrem Chemielehrer Uwe Henker auf Olympiade aufmerksam gemacht und schaffte es bis in die zweite Runde des renommierten Wettbewerbs, was eine beachtliche Leistung darstellt.

Die Struktur der Chemieolympiade
Die Chemieolympiade ist in mehrere Runden unterteilt, die jeweils unterschiedliche Fähigkeiten und Kenntnisse erfordern. Die erste Runde besteht typischerweise aus einer Hausarbeit, die Aufgaben aus verschiedenen Bereichen der Chemie umfasst, darunter Anorganische, Organische, Bio- und Physikalische Chemie. Diese Aufgaben erfordern von den Teilnehmern, dass sie sich intensiv mit den Themen auseinandersetzen und eigenständig recherchieren.
Herausforderungen und Unterstützung
In der ersten Runde musste die Franziska unter anderem die Biolumineszenz von Pilzen analysieren. Als Unterstützung konnte sie an den Seminaren der Universität Dortmund teilnehmen, in denen sie die Möglichkeit bekam, sich mit Experten auszutauschen.
Die zweite Runde: Eine anspruchsvolle Klausur
Mit einer beeindruckenden Punktzahl von 85/100 qualifizierte sich die Schülerin für die zweite Runde, die aus einer dreistündigen Klausur bestand. Diese Klausur umfasste Multiple-Choice-Fragen, Kurzantworten und komplexere Aufgaben, die alle Bereiche der Chemie abdeckten. Die Vorbereitung auf diese Runde war für Franziska besonders intensiv, da sie mit den regulären schulischen Anforderungen kollidierte. Dennoch konnte die Schülerin durch Probeklausuren und Online-Trainings ihre Kenntnisse vertiefen.
Fazit: Eine wertvolle Lernerfahrung
Durch die Teilnahme an der Chemieolympiade gewann Franziska tiefere Einblicke in die Chemie und nahm an Workshops teil. Franziska freute sich über das Angebot und erklärte: „Die Teilnahme an der Internationalen ChemieOlympiade kann ich nur empfehlen.“ Sie wurde für jede Runde mit einer wohlverdienten Urkunde ausgezeichnet.

Ihr habt Lust auf einen Blick hinter die Kulissen? Dann lest gerne weiter:

Die Chemieolympiade – Ein Erfahrungsbericht
von Franziska Schlüter

Anfang Mai 2025 hat mein Chemie Lehrer, Herr Henker, mich auf die Chemieolympiade angesprochen. Das Thema? Mykologie, Biolumineszenz und höhere Chemie als die, die im Abitur gelehrt wird. Als sehr Chemieinteressierte Schülerin begeisterte mich das Thema.
Die erste Runde bestand aus Aufgaben aus den verschiedenen Bereichen der Chemie, Anorganische, Organische, Bio- und Physikalische Chemie, die in einer Hausarbeit bearbeitet werden sollten. Das heißt, die Aufgaben sollten durch Recherche, nachlesen in Büchern und Eigeninitiative gelöst werden. Aus reinem Interesse habe ich mich dazu entschieden teilzunehmen.
Die erste Aufgabe war ein Kreuzworträtsel. Eine Frage war zum Beispiel “Ein einzelliger Pilz, der zur Produktion von Kohlenstoffdioxid und Ethanol in Lebensmitteln genutzt wird.” Die Antwort: Hefe. Manche dieser Fragen waren durch Allgemeinwissen leicht zu beantworten, andere brauchten ein wenig Recherche, um das richtige Wort zu finden. Darauf folgte die Zuordnung von Molekülen, deren Namen auch im Kreuzworträtsel vorkamen.
Die zweite Aufgabe beschäftigte sich mit einer Qualitativen Analyse einer Pilzprobe, in der wir dann die Summenformeln der einzelnen Stoffe, dort “Spezies” genannt, aufschreiben sollten. Das Knifflige war, das wir außer den anwesenden Schwermetallionen, den Stoffen, die für die Trennvorgänge benutzt wurden, und den Farben der Spezies keine weitere Information über die Zusammensetzung der Stoffe bekommen haben. Es war eine großartige Knobel-aufgabe.
Die Dritte war sehr Physik-lastig und handelte primär von der Biolumineszenz von Pilzen und dem Stoff, der dafür verantwortlich ist, das Luciferin.
Die letzte Aufgabe handelte von einem Toxin, mit welchem man sich auf der Ebene der Stereochemie, also dem drei-dimensionalen Aufbau von Molekülen, beschäftigen sollte.
Wir wurden durch das Angebot unterstützt, an Seminaren an verschiedenen Universitäten teilzunehmen, die uns in die Themen der Olympiade eingeführt haben. Ich persönlich habe an den Seminaren an der Universität Dortmund teilgenommen. Der Raum, wie auch der Weg dahin, waren ausgeschildert und die Professoren waren alle freundlich.
Insgesamt gab es drei Seminare die drei Wochen lang am Freitag um 15 Uhr stattgefunden haben. Ein Seminar für die anorganische Chemie, wo uns zum Beispiel verschiedene Modelle vom Atomaufbau vorgestellt worden sind. Das zweite Seminar bestand aus zwei Vorträgen aus der Biochemie und der organischen Chemie. In der Biochemie wurde uns von der Lumineszenz erzählt und welche Tiere und Organismen Lumineszenz betreiben. In der organischen Chemie wurde uns die Stereochemie nähergebracht. Die Physikalische Chemie mit den Energieebenen der Elektronen und der Energieabgabe in Form von Licht wurde uns im dritten Seminar gezeigt.
Da ich zu diesem Zeitpunkt noch meinen Führerschein gemacht habe, bin ich immer mit meinem Vater nach Dortmund gefahren und die Schule hat mich für diese Tage teilweise beurlaubt, damit ich pünktlich bei den Seminaren erscheinen konnte. In diesen Seminaren wurden manche der Aufgaben mit uns besprochen, die meisten habe ich aber in den Sommerferien gelöst. Es war nicht einfach, aber es hat Spaß gemacht. Im neuen Schuljahr habe ich meine Lösungen meinem Chemielehrer abgegeben und dann gewartet. In der Zwischenzeit habe ich mich in der Q1, also der jetzigen 12.Klasse, eingelebt und schon im Chemieleistungskurs gemerkt, dass meine Recherchen mir etwas Vorwissen gegeben haben, was das Verstehen der Sachverhalte einfacher gemacht hat.
Im September 2025 bekam ich dann meine Lösungen zurück und mit einer Punktzahl von 85/100 kam ich in die zweite Runde - eine dreistündige Klausur im November. Auf der Webseite der Science Olympiaden, zu denen die IChO gehört, konnte man eine Probeklausur mit Lösungen finden, die ich für die Vorbereitung genutzt habe. Es gab Multiple-Choice-, Kurzantwortaufgaben und längere kompliziertere Aufgaben, die alle Bereiche der Chemie abdecken. Es gab auch ein Online-Training, um für diese Klausur zu Üben und Fragen zu stellen, aber ich konnte dieses leider nicht wahrnehmen, weil ich anderweit beschäftigt war.
Vor der Klausur fing dann meine erste Klausurenphase mit Leistungskursklausuren an. Ich musste gucken, wann ich für die IChO und wann ich für meine anderen Klausuren lernen konnte. Nach der Klausurenphase konnte ich mich voll auf die Olympiade konzentrieren. Bei Fragen konnte ich mich bei Herrn Henker erkundigen und auch anderen Personen, wie Frau Möncks vom Heimathafen, wo ich immer in Ruhe lernen konnte.
Die Klausur an sich habe ich während des Unterrichts in der Chemiesammlung geschrieben und die richtige Klausur war sehr ähnlich zu der Probeklausur, halt nur mit anderen Aufgaben. Die Arten der Aufgaben waren aber alle in der Probeklausur zu finden, also konnte man sich wirklich gut vorbereiten. Leider fiel der Termin der 2. Runde genau auf die Mitte der 4 Wochen zwischen meinen Klausurphasen des ersten Halbjahrs, wodurch ich keine Pause hatte und ich mich nach der IChO-Klausur direkt auf meine Chemie- und Englischleistungskursklausuren vorbereiten musste. Das war sehr stressig und vielleicht ein bisschen zu viel.
Im Januar habe ich dann erfahren, dass ich es nicht in die dritte Runde geschafft habe. Um ehrlich zu sein, war ich erleichtert. Hätte ich es weiter geschafft, hätte ich mich gefreut, aber so hatte ich die Chance, mich zu erholen und habe trotzdem viel gelernt. Außerdem hat die Teilnahme mir die Möglichkeit gegeben an vielen Chemie orientierten Workshops teilzunehmen und mich so meinem Interesse zu widmen. Letztlich habe ich auch zwei Urkunden bekommen. Eine für die Teilnahme an der 1. Runde mit dem Weiterkommen in die 2. und eine Urkunde für die Teilnahme an der 2. Runde. Was ich am besten daran finde, ist dass die Urkunden mit dem Titelbild der Olympiade bedruckt sind. Für meine ist das der leuchtende Pilz. Für die Urkunden für die IChO 2027 werden das Boba-Tea-Becher sein, denn die neuen Aufgaben beschäftigen sich mit den Stoffen, aus denen die Boba-Kugeln gemacht sind.
Somit kann ich die Teilnahme an der IChO nur empfehlen. Es ist vielleicht nicht einfach im Wettbewerb weiterzukommen, aber definitiv nicht unmöglich. Das Wissen, das ich dabei selbst erlernt habe, hilft mir in meinem Leistungskurs und auch bei meiner Berufswahl, weil ich so viel entdecken konnte.

Erasmus+-Projekt: Dänische Schüler und Rivianer entwickeln gemeinsame AppAttendorn. Ein Hauch von Internationalität weht...
03/05/2026

Erasmus+-Projekt: Dänische Schüler und Rivianer entwickeln gemeinsame App

Attendorn. Ein Hauch von Internationalität wehte im März durch die Flure des Rivius Gymnasiums: Nachdem die Attendorner Schülergruppe der AG „Building Bridges“ im letzten Oktober zu Gast im dänischen Aalborg war, konnten wir nun die dänischen Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern im Rivius Gymnasium begrüßen und den Schulalltag für einige Tage in ein lebendiges europäisches Projekt verwandeln.
Im Mittelpunkt des Austauschs stand die gemeinsame Arbeit in internationalen Kleingruppen. Deutsche und dänische Jugendliche entwickelten dabei eine App, die sich mit der Partizipation junger Menschen in beiden Städten beschäftigt. Ziel war es, Wege aufzuzeigen, wie Jugendliche stärker in gesellschaftliche und schulische Entscheidungsprozesse eingebunden werden können. Mit viel Kreativität, technischem Geschick und spannenden Diskussionen entstanden dabei innovative Ansätze. Demokratisch wurde am Ende darüber abgestimmt, mit welcher App nun gemeinsam weitergearbeitet werden soll. So konnten alle Schülerinnen und Schüler nicht nur über die Demokratie nachdenken und diskutieren, sondern auf ihr eigenes Projekt anwenden.
Neben der digitalen Arbeit widmeten sich die Gruppen auch praktischen Projekten vor Ort. So wurden Ideen zur Verbesserung und Verschönerung des sogenannten „grünen Klassenzimmers“ entwickelt oder ein Demokratiespaziergang für die Stadt Attendorn entworfen.
Ein besonderes Highlight war der gemeinsame Ausflug nach Köln. Dort besuchten alle gemeinsam ein Kunstmuseum, in dem sie sich mit der Verbindung von Kunst und Demokratie auseinandersetzten. Die Exponate regten zum Nachdenken an und boten eine neue Perspektive auf gesellschaftliche Themen.
Neben dem offiziellen Programm blieb ausreichend Zeit für persönliche Begegnungen. Beim gemeinsamen Essen, in Gesprächen und bei Freizeitaktivitäten lernten sich die Jugendlichen besser kennen, tauschten Erfahrungen aus und gewannen Einblicke in die jeweils andere Kultur. Viele blickten dabei über ihren eigenen Horizont hinaus und knüpften neue Freundschaften.
Der Schüleraustausch zeigte eindrucksvoll, wie wertvoll internationale Begegnungen sind: Sie fördern nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern auch Offenheit, Verständnis und Zusammenhalt über Ländergrenzen hinweg. Genau das fördert demokratische Teilhabe.

Literatur live: Autor Nils Mohl begeistert am Rivius Gymnasium mit seinem Roman „Engel der letzten Nacht“Attendorn. Am 2...
29/04/2026

Literatur live: Autor Nils Mohl begeistert am Rivius Gymnasium mit seinem Roman „Engel der letzten Nacht“

Attendorn. Am 21.04.2026 präsentierte der vielfach ausgezeichnete Autor Nils Mohl seinen Roman „Engel der letzten Nacht“. Der Roman erschien vergangenes Jahr im Rotfuchs Verlag und erzählt die Geschichte des 17-jährigen Kester, der sein Abitur als Jahrgangsbester abschließt und nun einen Schlussstrich ziehen will. Doch die Nacht entwickelt sich anders als erwartet, als Kester Bruno kennenlernt, der sich als Schutzengel outet.
Nils Mohl bot in seiner abwechslungsreichen Lesung am Rivius Gymnasium statt der klassischen Buchvorstellung eine gelungene Mischung aus persönlicher Erzählkunst und multimedialer Inszenierung: Ausgewählte Kapitel wurden nicht nur vorgelesen, sondern durch eigens produzierte Filmsequenzen, stimmungsvolle Animationen und Bilder präsentiert.
Dadurch wurden die zuhörenden Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9, 10 und der EF unmittelbar in die Welt des Romans gezogen.
Besonders gebannt waren sie von den Passagen, in denen der Autor Hintergründe zur Entstehung des Romans und zu seinen Figuren teilte — ehrliche Einblicke, die dem Text zusätzliche Tiefe verliehen. Die filmischen Einspieler verstärkten die Spannung und machten die Szenen noch greifbarer, während die Animationen und Bilder die Handlungsverläufe des Romans visuell unterstrichen.

Im Anschluss an die Lesung fand eine Fragerunde statt. Die Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit und erkundigten sich nach Recherchemethoden, Entscheidungswegen beim Aufbau des Romans und zur persönlichen Bedeutung des Romans für den Autor. Die Antworten boten einen Einblick in die Entstehung des Romans und den Schreibprozess.
Der direkte Austausch machte aus der Lesung einen Dialog zwischen Autor und Publikum.
Für Fans von Coming-of-Age-Romanen war die Veranstaltung ein Erfolg: Sie verband literarische Qualität mit moderner Bühnenästhetik und bot darüber hinaus Raum für Austausch und Gespräche.
Der Roman „Engel der letzten Nacht“ empfiehlt sich nicht nur als spannende Lektüre für junge Leserinnen und Leser, sondern als ein vielschichtiges Werk für alle, die Geschichten über die schwierige Zeit des Erwachsenwerdens mögen.

Märchenhafte Klänge am RiviusAttendorn. In der vergangenen Woche hatte das Rivius Gymnasium am 16. März Besuch von der „...
02/04/2026

Märchenhafte Klänge am Rivius

Attendorn. In der vergangenen Woche hatte das Rivius Gymnasium am 16. März Besuch von der „Jungen Oper Detmold“. Nachdem die Darsteller vor zwei Jahren mit der „Zauberflöte“ begeistert hatten, stand nun Humperdincks Märchenoper „Hänsel und Gretel“ für die Klassen 5 und 6 auf dem Programm.
Diesmal wirkten Kinder aus allen sechs zuschauenden Klassen mit Sprechrollen mit. Manche von ihnen hatten durch die Teilnahme am Theaterprofil der Schule bereits Bühnenerfahrung. Der Großteil schlüpfte zum ersten Mal in eine Bühnenrolle. Sie alle stellten ihr Talent und Engagement unter Beweis: In den Wochen vor der Aufführung wurden Texte auswendig gelernt und Szenen in den Musikstunden eingeübt. Nach einer gemeinsamen Probe im Vorfeld und einer Einführung, fügte sich die Oper am Tag der Aufführung aus den vielen einzelnen Probenteilen wie ein Puzzle zu einem vollständigen Bild zusammen.
Damit möglichst viele Schülerinnen und Schüler mitwirken konnten, gab es beispielsweise mehrere Hänsel und mehrere Hexen. Durch ähnliche Kostüme und durch die erwachsenen Pendants der Rollen entstand aus der Vielfalt ein stimmiges Zusammenspiel.
„Ich fand es super, dass so viele mitspielen durften. Mit richtigen Opernsängern zusammen auf einer Bühne zu stehen, war auch eine tolle Erfahrung“, sagte eine Mitwirkende. Zusammen mit weiteren Schülerinnen und Schülern, die – teils spontan kurz vor der Aufführung – die Rolle eines „Waldengels“ übernahmen, standen etwa 30 Rivianerinnen und Rivianer zusammen mit den Profis auf der Bühne. Die übrigen Zuschauer bildeten den Opernchor. Bei drei Liedern, die zuvor unter der Leitung von Nina Kring im Musikunterricht eingeübt wurden, konnten alle mitsingen und mittanzen. Viele hatten im Vorfeld nicht gewusst, dass bekannte Lieder wie „Brüderchen, komm tanz‘ mit mir“ oder „Ein Männlein steht im Walde“ Teil der Oper sind. Auch der „Abendsegen“, bei dem die Waldengel andächtig um Hänsel und Gretel stehen und diese im Schlaf beschützen, wird vielen im Ohr geblieben sein.
Insgesamt äußerten sich die Schülerinnen und Schüler begeistert: „Es war cool zu hören, wie die Schauspieler so hoch singen“, „Das Bühnenbild war schön gestaltet und sehr fantasievoll“ und „Es hat sich wirklich wie eine Oper im Kleinen angefühlt“. Alle Beteiligten waren sich einig, dass die „Junge Oper Detmold“ auch in Zukunft mit ihren zauberhaften und märchenhaften Klängen das Rivius bereichern soll.

Das Rivius – weltweit und im WeltraumInformative Abendveranstaltungen mit Vorträgen zu Lebenswegen ehemaliger Rivianer u...
29/03/2026

Das Rivius – weltweit und im Weltraum
Informative Abendveranstaltungen mit Vorträgen zu Lebenswegen ehemaliger Rivianer und zum spektakulären Stratosphärenflug-Projekt

Foto (von links): Schulleiterin Daniela Greitemann und Organisiator Stephan Gödde mit den Vortragenden Sören Beul, Martin Droste, Felix Muhr, Frederik Kieslich, Julian Stöcklein und Yasin Demir

Attendorn. In einer Vortragsreihe fanden im Februar und März am Rivius Gymnasium Informationsveranstaltungen rund um das Stratosphärenflug-Projekt und zu den Lebenswegen ehemaliger Rivius-Schüler statt.

Rivianer fliegen hoch hinaus
Eine Sonde der Jahrgansstufe 10 des Rivius Gymnasiums stieg im Oktober vom Sportplatz Hansastadion aus bis in die Stratosphäre. Um das eindrucksvolle Projekt, nun auch der Öffentlichkeit vorzustellen, bot der MINT-Kurs (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) am Donnerstag, den 26.02.2026 einen Einblick rund um Vorbereitung, Durchführung und Datenauswertung. Im Fokus standen insbesondere die eindrucksvollen Bilder, die aufgenommenen Messdaten, die Technik und nicht zuletzt der überwältigende Teamgeist, der maßgeblich für den Erfolg war. Jan Müller, Leiter des Projekts, erklärte: „Eine Zeitlang stand das Projekt auf der Kippe. Mit der Luftbehörde war ein Zeitfenster zwischen 10 und 12 Uhr abgesprochen. Bei dem dichten Nebel konnten wir zuerst nicht starten und mussten abwarten. Um 11:26 Uhr hob der Ballon endlich vom Boden ab und übertraf nach der Datenauswertung unsere kühnsten Erwartungen.“

Einmal Rivius – immer Rivius: Sechs ehemalige Schüler kehren zurück und bieten inspirierende Einblicke in das Leben nach dem Abitur

Nur eine Woche später am Donnerstag, den 05.03.2026, gaben sechs ehemalige Schüler in thematisch vielfältigen Vorträgen ihre bisherigen Lebenswege zum Besten. Mitreißend, praxisnah und voller Perspektiven verwandelten sich die Vortragsräume in eine lebendige Bühne für Zukunftsgeschichten - sei es die Arbeit als Produktionsmanager bei RTL in Köln, der Einblick in Attendorner Heimatgeschichten, der Aufbau eines Mubea-Werkes in der Slowakei, der Kauf einer Baumschule und die Wichtigkeit nachhaltigen Denkens, die Ausbildung bei der Bundeswehr, eine preisgekrönte Facharbeit in Chemie, das Leben als Musicaldarsteller oder die Gründung eines eigenen Start-up-Unternehmens.
Die ehemaligen Rivianer boten Einblicke in das Leben nach dem Abitur und führten nahbar und mit kurzweiligen Anekdoten durch den Abend.
Dabei wurde deutlich, wie wertvoll der Auf- und Weiterbau einer stabilen Brücke zwischen ehemaligen und aktuellen Schülerinnen und Schülern ist. Wer Interesse hat, sich künftig als Sprecherin oder Sprecher zu beteiligen, kann sich über das Schulsekretariat melden. Denn eines zeigten die Vorträge eindrucksvoll: Orientierung wächst, wenn Erfahrungen geteilt werden – und Schule wirkt weiter, lange nach dem Abitur.

Informatik-Biber Urkunden: Großartige Erfolge! 🏆Neulich war ein besonderer Tag für unsere Schule! Wir konnten endlich di...
04/03/2026

Informatik-Biber Urkunden: Großartige Erfolge! 🏆

Neulich war ein besonderer Tag für unsere Schule! Wir konnten endlich die lang ersehnten Biberurkunden vom Informatik-Biber 2025 an unsere talentierten Schüler:innen überreichen.

Unsere Erfolge im Überblick:
Besonders stolz sind wir auf unsere beiden 1. Preise! Diese herausragenden Leistungen zeigen das außergewöhnliche logische Denkvermögen und die Problemlösungsfähigkeiten unserer Schüler:innen.

Zusätzlich konnten wir uns über mehrere 3. Plätze freuen, die ebenfalls beeindruckende Ergebnisse darstellen.

Was ist der Informatik-Biber-Wettbewerb?
Der Informatik-Biber ist Deutschlands größter Schülerwettbewerb im Bereich Informatik. Hier lösen die Teilnehmer:innen knifflige Aufgaben, die informatisches Denken fördern – ganz ohne Vorkenntnisse im Programmieren.

Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmer:innen! Ihr habt gezeigt, dass ihr echte Informatik-Talente seid. Wir sind sehr stolz auf euch! 🎉

Weiter so – im nächsten Jahr greifen wir wieder an!

-Biber2025 .gymnasium

Papierflieger-Wettbewerb: Ein spannendes Projekt!Neulich startete die Klasse 6a damit, das informatische Thema der „Algo...
03/03/2026

Papierflieger-Wettbewerb: Ein spannendes Projekt!

Neulich startete die Klasse 6a damit, das informatische Thema der „Algorithmen“ anhand von Papierflieger-Anleitungen kennenzulernen. Die Schüler:innen waren begeistert, verschiedene Designs auszuprobieren und ihre eigenen Flieger ✈️zu basteln.

Nach dem Basteln fand unser Papierflieger-Wettbewerb 🛫 statt! Jeder Schüler hatte die Chance, seinen Flieger zu testen und zu sehen, wie weit er fliegt. Die Aufregung war spürbar, als die Flieger durch die Luft sausten.

Es war ein tolles Erlebnis, das nicht nur Spaß gemacht hat, sondern auch das Verständnis für Algorithmen praktisch gefördert. Anschließend lernten die Schüler:innen ihre Anleitungen in Flussdiagrammen umzusetzen.

.gymnasium

Untersuchung von Hühnereiern im BiologieunterrichtAm 26. Januar führten die Sechstklässler im Biologieunterricht bei Fra...
26/02/2026

Untersuchung von Hühnereiern im Biologieunterricht

Am 26. Januar führten die Sechstklässler im Biologieunterricht bei Frau Heim spannende Untersuchungen an Hühnereiern durch.
So fanden die jungen Forscher durch Anstoßen roher und gekochter Eier heraus, dass das rohe Ei schlechter rollte – ein Vorteil, denn so bleibt es sicher im Nest! Mit einer Lupe entdeckten die Kinder viele Poren in der Kalkschale, die dem Küken Luft zuführen. Anschließend stachen die Nachwuchsbiologen ein Loch ins rohe Ei und fanden unter anderem die Hagelschnur und die Keimscheibe. Nach dem Abpellen des gekochten Eies sahen die Sechstklässler die Luftkammer deutlich, aber die Keimscheibe war nicht mehr sichtbar.
Mit den Hühnern lernten die Schülerinnen und Schüler einen Vertreter der Wirbeltierklasse der Vögel kennen, nachdem sie sich schon mit den Wirbeltierklassen der Fische, Reptilien und Amphibien auseinandergesetzt hatten. Als Nächstes widmen sich die Jungforscher der fünften Wirbeltierklasse: Säugetiere.

Momo: Fünft- und Sechstklässler des Rivius Gymnasiums bei den Schulkinowochen Foto: Das Klassenmaskottchen Günther ist b...
23/02/2026

Momo: Fünft- und Sechstklässler des Rivius Gymnasiums bei den Schulkinowochen

Foto: Das Klassenmaskottchen Günther ist beim Kinobesuch dabei.

Am Mittwoch, den 04.02.2026, hatte die Erprobungsstufe des RGA die Gelegenheit, den Film „Momo“ bei den Schulkinowochen zu sehen. Die Vorfreude war groß, da viele von den Schülerinnen und Schülern das Buch von Michael Ende bereits aus dem Hörbuchprojekt kannten. Beim Hörbuchprojekt lesen die Fünft- und Sechstklässler täglich etwa 10min ein Buch mit, während sie zeitgleich dem Hörbuch lauschen. Durch dieses Projekt verbessern die Kinder nicht nur ihre Sprachkenntnisse und Lesefertigkeiten, sondern auch ihre Konzentrationsfähigkeit.

Der Film erzählt die Geschichte von Momo, einem kleinen Mädchen, das die Fähigkeit besitzt, anderen Menschen zuzuhören und ihre Probleme zu lösen. Doch dann tauchen die „grauen Herren“ auf und versuchen, die Menschen ihrer Zeit zu berauben. Momo muss nun ihre Fähigkeiten nutzen, um die Welt zu retten.

Die Kino-Atmosphäre im JAC war sehr gemütlich. Besonders eindrucksvoll fanden die Kinder die Darstellung der „grauen Herren“.

Der Film regte viele Schülerinnen und Schüler, aber auch die begleitenden Lehrkräfte zum Nachdenken an über die Bedeutung von Zeit, Freundschaft und dem Zuhören.

Adresse

Westwall 48
Attendorn
57439

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Rivius Gymnasium Attendorn erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Schule/Universität Kontaktieren

Nachricht an Rivius Gymnasium Attendorn senden:

Verknüpfungen

Teilen

Kategorie