PEKiP- Gruppenleitung Christine Weber

PEKiP- Gruppenleitung Christine Weber Für alle Freunde von PEKiP und Christine und die, die es noch werden wollen. Alle Infos zu meinen Kursen und spannende Themen rund ums Baby. :)

14/09/2019

Es gibt keinen Grund zur Eile. 🕊

❣ Die Kindheit ist ohnehin zu kurz.





09/09/2019

PEKiP steht für „Prager-Eltern-Kind-Programm“ aber was genau ist das? PEKiP ist ein speziell entwickeltes Programm, welches Babys spielerisch fördert und dabei gleichzeitig die Eltern-Kind-Bindung stärkt. Das Prager-Eltern-Kind-Programm entstand aus der Forschungsarbeit des Psychologen Jarosl...

24/07/2019

Dr. Gerald Hüther:
Kinder brauchen feste Wurzeln. Offenbar wissen das nicht alle Eltern, auch nicht alle Erzieher*innen oder gar alle Bildungspolitiker*innen. Sie halten das, was man an jedem Baum sehen, messen, zählen kann, … für wichtiger als die verborgenen Wurzeln. Deshalb richten sie ihre ganze Aufmerksamkeit darauf, ihre oder die ihnen anvertrauten Kinder so zu erziehen, dass sie möglichst große und zahlreiche Äste , bunte Blätter und nützliche Früchte entwickeln. Und dabei vergessen sie, dass Kinder Wurzeln brauchen.

Die Wurzeln, mit denen sich Kinder fest im Erdreich verankern und ihre Nährstoffe aufnehmen, sind sichere emotionale Beziehungen zu den Menschen , bei denen sie aufwachsen.
Wenn sie diese sicheren Bindungen nicht entwickeln können, bleiben auch ihre Äste, Blätter und Früchte nur eine Kümmerversion dessen, was daraus hätte werden können. Und wenn der erste Sturm kommt, wenn diese Kinder also erwachsen werden und sich in der Welt zurechtfinden müssen, fallen sie um. ...

Aus: Wie Kinder heute wachsen

UND DARUM LEBE ICH MIT DEN MIR ANVERTRAUTEN KINDERN BEZIEHUNGSORIENTIERT! 😊

Sehr schön geschrieben 😍
22/07/2019

Sehr schön geschrieben 😍

↪ Erwachsene ruhen sich gerne aus. Sie setzen sich auf eine Bank, wenn ihnen die Puste ausgeht. Nehmen den Bus/das Auto, wenn der Tag lang war. Aber ein Kind, welches noch lange im Buggy fahren möchte - dieses Kind nennen sie faul.

↪ Erwachsene bestellen sich immer ihr Leibgericht. Der Einkauf wird nach Wunsch zusammengestellt, sie ernähren sich von Lebensmitteln, die ihnen besonders gut schmecken. Aber ein Kind, welches noch lange gestillt werden möchte - dieses Kind nennen sie verwöhnt.

↪ Erwachsene suchen am Abend Nähe und Geborgenheit. Fühlen sich wohl und geliebt, neben der Liebe ihres Lebens einzuschlafen und genießen dieses warme Gefühl von ganzem Herzen. Aber ein Kind, welches noch lange im Bett der Eltern schläft - dieses Kind nennen sie verzogen.

↪ Erwachsene lieben es Cafe's zu besuchen, sich um nichts kümmern zu müssen, bedient zu werden und den Augenblick zu genießen. Aber ein Kind, welchem noch lange der warme Kakao genau dahingebracht wird, wo sich das Kind gerade aufhält, weil es sich diese Annehmlichkeit wünscht - dieses Kind nennen sie bequem.

❓Meistens ist es den Erwachsenen überhaupt nicht bewusst was sie da reden - und WIE sie über Kinder sprechen.

😪 Ist es nicht traurig?

↪ All die Dinge, die von Erwachsenen geliebt und herbeigesehnt werden. Jeden Tag. Und sie sich all diese Dinge auch gönnen, weil sie ihnen gut tun. Diese Annehmlichkeiten, diese liebevolle Gestaltung des Alltags...

💔 All das gönnen viele Erwachsene ihren Kindern nicht - oder nur halbwegs.

Warum? Die Angst ist der Grund.

Die Angst, Kinder zu verweichlichen, steckt nämlich tief.

Sehr tief.

➡️ Und meist werden diese Ängste übertragen. Von unseren Eltern, Großeltern, Freunden und Bekannten hören wir immer wieder, nicht den Fehler zu begehen, unsere Kinder zu verwöhnen oder zu verweichlichen. "Kinder müssen abgehärtet werden!" ist wie ein Slogan in unseren Köpfen verankert. Ein ewiger Kreislauf. Den DU ändern kannst! Genau jetzt. Du entscheidest, was sich für Eure Familie richtig anfühlt. Und nicht, weil "man" dies oder jenes so macht. Das ist Quatsch! Du kreierst Dir Deinen Weg mit DEINER Familie.

☕❤ Und sind es nicht diese kleinen Dinge wie der warme Kakao, den wir unseren Kindern reichen, während wir mit ihnen einen Turm bauen.

💪❤ Die starken Arme, der bequeme Buggy oder ein anderer Sitzplatz - wenn die kleinen Kinderfüße eine Pause brauchen.

🤱❤ Die warme, süße Muttermilch, die eben nicht nur für Säuglinge gedacht ist.

🛌❤ Die Nähe, Wärme und Geborgenheit im Familienbett und die liebevolle Einschlafbegleitung. Diese Sicherheit. Diese Liebe. Der sichere Hafen. Das Urvertrauen.

Ja, sind es nicht diese kleinen Dinge in unserem Alltag, die eigentlich die ganz, ganz großen Momente sind - und unsere Kinder stärken: Resilienz. Vertrauen ins Leben, in die Menschheit. Empathie. Ja, diese Momente sind es. Diese Nuancen, diese Marmeladenglas-Momente, diese Geborgenheit.

Irgendwann waren sie zum letzten Mal im Buggy, an der mütterlichen Brust, schlafend neben uns gelegen oder haben sich den Kakao von uns bringen lassen.

🤗❤ Deshalb lass es zu. Lass all diese Momente zu. Es geschieht Dir nichts, wenn Du den Kakao bringst, dein Kind trägst obwohl es schon lange laufen kann und immer da bist, wenn es weint. Es geschieht Dir und Deinem Kind nichts, im Gegenteil, ihr nährt Euch und Eure Bindung. Also wovor hast Du noch Angst? Es sind die Stimmen in Deinem Kopf, die Dich lähmen die Melodie Deines Herzens hören zu können. Befreie Dich von Deinen negativen Prägungen und diskriminierenden Glaubenssätzen.

Die Zeit wiederholt sich nie wieder. Diese Kindheit ist JETZT da. Macht es Euch so bequem wie nur möglich. Tanzt, backt einen Kuchen, sammelt Steine und nehmt Euch in den Arm. Hört zu, hört genau hin, wenn die jungen Menschen aus ihrem Leben erzählen. Es mag sich vielleicht manchmal nicht so wichtig anhören, wenn der Schnürsenkel genau so gebunden werden muss oder es genau der blaue Becher sein soll. Aber für unsere Kinder bedeutet es die Welt. Kinder haben Rituale, sie gehören zu ihnen. Und diese Rituale, die sie täglich leben, werden auch ein Teil in uns. Selbst wenn wir mal alt im Schaukelstuhl wi**en und uns erinnern, wird der blaue Becher dabei sein. Und wir werden unser Kind sehen, wie es jeden Morgen am Frühstückstisch ganz selbstsicher darauf bestanden hat, genau aus diesem Becher trinken zu wollen. Und wie gut, dass unser Kind das wusste. Wie kompetent es stets war.

Und wie bedingungslos es uns begegnet ist.

Junge Menschen begleiten zu dürfen, ist ein Geschenk. Und diese Jahre sind so wahnsinnig kurz. Macht langsam. Studiert deren Gesichter und Seelen. Küsst ihre Herzen. Und ja, seid mutig genug, den Alltag, Euer Leben an Eure Familie anzupassen. Und nicht andersherum. Ihr habt sie, diese Schöpferkraft und das Potenzial Euren EIGENEN Weg zu gehen.

Wir sind diesen Weg gegangen, wir gehen ihn. Wir haben uns ein Leben erschaffen, was uns erfüllt. Wir tanzen aus der Reihe und inspirieren dadurch unsere lieben Mitmenschen, atmen alles ein, fliegen hoch und tauchen tief. Leben unsere Rituale, unsere Werte unsere Haltung.

Ich trage meine Botschaft hinaus, teile sie mit Dir. ❤ Für eine friedvolle Welt. Schön, dass Du da bist. Du wunderschönes Herz. 🙏🏻

Die Kindheit braucht keine Eile. Die Kindheit braucht Zeit. In diesem Sinne, wünsche ich Dir und Deiner Familie ein magisches Jahr 2022 🎉🦋⭐🙏🏻

Liebe, Verbundenheit und Licht
Deine Jenny

(C) FamilienLiebe






12/07/2019

"Schlafen wie ein Baby"
Unterschiede Schlafphasen Erwachsene, Kinder und Säuglinge

Wer schon Nächte mit einem Säugling verbracht hat, der weiß dass "Schlafen wie ein Baby" nicht das ist, was man sich allgemein darunter vorstellt! Man denkt an einen tiefen, erholsamen Schlaf - der auch durch eventuelle Geräusche ringsum nicht unterbrochen wird. Etwas, dass sich viele Erwachsene wünschen - egal ob sie Eltern sind oder nicht! :)

Tatsächlich ist der Säuglingsschlaf ein kurzer Schlaf (1 Schlafzyklus ~50 Minuten), unterbrochen von zahlreichen Wachphasen - ausgelöst von Hunger, einem Nähebedürfnis nach Körperkontakt, Krankheit (wie z. B. Schnupfen), ...
Einige Kinder tolerieren Geräusche ohne Probleme, andere sind da eher empfindsam - auch je nachdem in welcher Schlafphase die Geräusche aufkommen.

Wir Erwachsene haben durchaus längere Schlafzyklen von ~ 90-120 Minuten. Wenn wir daher nun aus unserem aktuellen Schlafzyklus in der "falschen" Schlafphase herausgerissen werden, ist es nicht immer so einfach rasch wieder einzuschlafen. (Wobei auch wir selbst immer wieder zwischendurch für wenige Minuten erwachen - nur erinnern wir uns am nächsten Morgen nicht daran. Weil es zu der für uns passenden Zeit passiert!)
Diese Schlafzyklen sind unterteilt in unterschiedliche Phasen, wobei wiederum nicht alle Phasen in allen Zyklen gleich aufgeteilt sind: Wachzustand - REM-Schlafphase (Traumschlaf) - Leichtschlaf (nonREM-Schlaf) - Tiefschlaf (nonREM-Schlaf).

"Die Nacht zum Tag machen ..." - auch unterscheiden Säuglinge anfangs noch nicht zwischen Tag und Nacht. Bis sich ein Tag-Nacht-Rhythmus einstellt, braucht es rund 7 - 9 Monate. Aber da sind wir weiterhin noch nicht bei "Durchschlafen" angekommen ;). Das Kind kann dann lediglich sein Hauptschlafbedürfnis in die Nacht verlagern und wird tagsüber weniger schlafen. Ob das Kind nun ein Frühaufsteher ist oder eine Nachteule ist auch etwas Veranlagung.
Mit dem gezielten Einsetzen von Ritualen, kann man diesen Tag-Nacht-Rhythmus natürlich auch unterstützen. Denn Rituale geben Sicherheit und Geborgenheit - Gefühle, die Entspannung und somit das Einschlafen begünstigen. (Zu den Ritualen kommen wir am Ende der Woche.)

Und wie viele Eltern schon gemerkt haben: auch Babyschlaf ist nicht gleich Babyschlaf. Im Laufe des ersten Lebensjahres verändert sich das Schlafverhalten nämlich mehrfach. Kinder, die bereits über längere Strecken am Stück geschlafen haben, wachen häufiger wieder in der Nacht auf. Manche Kinder sind plötzlich mitten in der 3 Stunden putzmunter und wollen spielen! Kinder, die tagsüber viele Schläfchen gemacht haben, sind nun tagsüber putzmunter und an einen Mittagsschlaf ist nicht zu denken.

Denn das Schlafbedürfnis des Säuglings nimmt mit zunehmenden Alter ab (ungefähre Durchschnittsangaben als Richtwerte - es kann natürlich von Kind zu Kind individuell abweichen!):
0-3 Monate: 14 - 17 Stunden/Tag
4-11 Monate: 12 - 15 Stunden/Tag
1-2 Jahre: 11 - 14 Stunden/Tag
3-5 Jahre: 10 - 13 Stunden/Tag
6-13 Jahre: 9 - 11 Stunden/Tag
Erwachsene: 7 - 9 Stunden / Tag

Zurück zu den Schlafzyklen: wenn Mutter und Kind im selben Raum, ja möglichst nahe im Beistellbett oder gar gleichen Bett schlafen, dann beeinflusst der Atemrhythmus der Mutter den des Kindes. Es synchronisieren sich dadurch auch die Schlafphasen etwas - wodurch stillende Mütter weniger oft aus dem Tiefschlaf gerissen werden. (Warum nächtliches Stillen so besonders ist, beleuchten wir am Mittwoch. Wie genau es mit der dafür eigentlich günstigen Schlafumgebung/-situation aussieht folgt in einer Woche.).

Wenn Eure lieben kleinen Engel, also noch regelmäßig aufwachen - dann weil es einfach ein normales und natürliches kindliches Verhalten und Bedürfnis ist. Lasst Euch da bitte nicht verunsichern, wenn es mit z. B. 6 Monaten heißt, das Kind habe nun durchzuschlafen und nächtliche Mahlzeiten wären nicht mehr nötig ...

Weitere Infos findet Ihr auch unter https://www.kinder-verstehen.de/mein-werk/artikel/schlafprobleme-aus-sicht-der-evolution/

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03/07/2019

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Zeigt her eure Wuschel-Dutts, ihr Königinnen des Alltags! 👑❤

02/07/2019

❌ aus aktuellem Anlass ❌

Immer wieder werden Eltern auf ihrem Weg zum Beispiel von Experten, die Verhaltenstrainings empfehlen verunsichert. Ich kann nachvollziehen, dass es nicht immer einfach ist, das Verhalten seines Kindes zu verstehen und Antworten auf der emotionalen Ebene zu finden. Was ich jedoch zu bedenken geben möchte:

Ess-, Schlaf- und Trennungstrainings sind Methoden, die die für ein gesundes psychisches und physisches Aufwachsen notwendige sichere Bindung zu sich selbst und anderen zerstören und Entwicklungstraumata fördern.

In der Erziehung spielten noch vor gut siebzig Jahren Gefühle kaum eine Rolle. Sie wurden nicht beachtet und in der Regel unterdrückt. Das passiert auch heute noch. Vielfältige wissenschaftliche Studien belegen jedoch, dass das Verleugnen und Verdrängen von Gefühlen den Menschen krank macht. So wissen wir heute, dass es wesentlich ist achtsam mit den Bedürfnissen und Gefühlen unserer Kinder umzugehen, ihre emotionale Entwicklung im Aufwachsen zu berücksichtigen und sie unterstützend zu begleiten.

Schlaflernprogramme, Ess- und Trennungstrainings sind aus entwicklungspsychologischer Sicht kontraproduktiv und, das zeigt die Psychotherapieforschung, weil sie Kindern ihre emotionalen Bedürfnisse »abtrainieren« sogar schädlich. Kinder sind so nämlich gezwungen ihre Gefühle zu unterdrücken. Diese Programme und Trainings versetzen Kinder in Todesangst und bieten keine Möglichkeit, Sicherheit zu erfahren und so eigene innere gute Strategien zur Überwindung und Verarbeitung der Ängste zu entwickeln.

Das ist nur möglich, wenn Eltern achtsam und feinfühlig auf die Gefühle und Bedürfnisse eingehen und Kindern Sicherheit vermitteln. Die Voraussetzungen für eine sichere Atmosphäre, eine Stressregulation und Beruhigung sind bei Schlaflernprogrammen, Trennungs- und Esstrainings und weiteren Methoden, die ausschließlich auf das Verhalten orientiert sind nicht gegeben. Es entsteht überflüssiger und zusätzlicher Stress, den kleine Kinder noch nicht selbst regulieren können, deshalb brauchen sie verlässliche und feinfühlige Bindungspersonen.

Warum Erwachsenen oft in jeglicher Rolle, (als Eltern und auch in unserem beruflichen Kontext) Empathie mitunter schwerfällt hat folgenden Grund:

Wenn der Erwachsene als Kinder selbst einen strafenden, sanktionierenden und auf das Verhalten ausgerichteten Umgang in seiner eigenen Kindheit erfahren habt, kann dies langfristige Folgen für spätere Beziehungen (egal in welchem Kontext) haben.

So werden nämlich im Gehirn bei Demütigung, Ausschluss aus einer Gruppe, Beschimpfungen, Abwertungen, Missachtung, Enttäuschung (und ähnlich unangenehm empfundenen Zuständen) die gleichen Areale aktiviert wie bei körperlichem Schmerz. Da das als Dauerschmerz für die Seele nicht aushaltbar ist und viel zu viel Einsatz von Energie in uns bedeuteten würde, um diesen Schmerz dauerhaft zu ertragen und zu verarbeiten, reguliert das Gehirn mit der Zeit einen Teil des zuständigen Gefühlszentrums herunter beziehungsweise um. Das heißt, es registriert auf Dauer die Demütigung nicht mehr als Schmerz.

Dieses Herunterschalten geschieht jedoch zu einem hohen Preis. Denn Menschen büßen so gleichzeitig einen Teil ihrer Fähigkeit ein, wichtige Gefühle (Trauer, Schmerz und Mitgefühl) zu entwickeln – Schmerz bei sich selbst und auch bei anderen kann als solcher nicht (mehr) identifiziert, wahrgenommen und gefühlt werden. Man kann also sagen, dass der Zugang zu den Arealen im Gehirn, der für diese Emotionen wesentlich zuständig ist, weniger ausgeformt und ausgebaut und dadurch weniger intensiv vernetzt wird. Ein wichtiger Teil der Gefühlspalette wird so schlicht »ausgeschaltet« und entkoppelt und kann deshalb nicht mehr wahrgenommen werden. Einfühlsamkeit und das Mitgefühl für sich selbst und für andere kann sich nicht uneingeschränkt entwickeln.

Schon Alice Miller hat diesen Mechanismus aus psychoanalytischer Sicht als Desensibilisierung verstanden und benannt, dass dieser auf verschiedenen Ebenen Kinder verletzt und beschädigt:

"Solche erzieherischen Maßnahen »programmieren« das Kind, unlogische Argumente zu akzeptieren: »Wenn ich dir wehtue, geschieht es zu deinem Besten.« So wird das Kind darauf programmiert, den Schmerz der Demütigung als nicht schmerzhaft zu registrieren (Desensibilisierung)."

Menschen verlieren so auf Dauer die emotionale Verbindung zu sich selbst. Aus diesem Blickwinkel betrachtet, könnte man sagen, dass dieser emotionale Bereich nicht vollumfänglich spürbar und nicht sichtbar für die Betreffenden ist und sie eine Form von »Gefühlsblindheit« entwickeln mussten. Deshalb sagen Erwachsene auch so häufig: Es hat mir doch auch nichts geschadet. Doch - es ist nur nicht (mehr so) spürbar (für den Betreffenden).

Trennungs- und Esstrainings, Schlaflernprogramme & weitere verhaltenstherapeutische und symptomorientierte Maßnahmen in unserer Welt sind nur möglich, weil die Erwachsenen, die sie durchführen offensichtlich selbst einen Teil ihrer Empathie eingebüßt haben und die eigene Fähigkeit zur Einfühlung runtergefahren und eingeschränkt ist. Wie fatal!

Wären wir im Mitgefühl, wären wir empathisch und im Perspektivwechsel, so würden wir den Schmerz fühlen können, den die Kinder in diesem Moment fühlen & wäre es gänzlich unmöglich so zu handeln - ein bitterer Kreislauf von Macht(-missbrauch) & Ohnmacht und unterdrückter eigener Gefühle wird sichtbar (und weitergegeben).

Liebe Menschen, die es anders machen wollen, lasst euch nicht einreden, wir müssten unsere Kinder beherrschen. Wenn Kinder empathische und verantwortungsbewusste Menschen werden sollen, dann brauchen sie eine Umgebung, in der diese Aspekte auch und bedingungslos vorhanden sind und Menschen, die mit ihnen empathisch und verantwortungsbewusst umgehen.



© Katia Saalfrank

KinderBesserVerstehen
www.katiasaalfrank.de








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25/06/2019

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Prioritäten setzen 😎

25/06/2019

Hitze ist nicht nur für Erwachsene anstrengend, sondern auch für Kinder. Gerade sie können die Sonne und Hitze nicht gut einschätzen und nicht beurteilen, wann die Sonne zu viel ist,… Weiterlesen

15/06/2019



"Wenn Du deine Kinder andauernd hältst, dann wollen sie immer nur gehalten werden. Dann verwöhnst Du deine Kinder total, dann gewöhnen sie sich einfach zu sehr an deine Nähe!"

Oh - alles schon gehört. Ihr auch?

Ich kann absolut nicht verstehen, weshalb das als SCHLECHT empfunden wird. - Es ist doch das Schönste! ❤

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Das Leben ist kurz!

Alles was wir HIER haben, ist unsere gemeinsame Zeit. Und es ist doch wirklich schön, sich NAH zu sein - es ist ein Geschenk.

Nehmen wir es an. Jeden Tag. 🙏

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A loving Birth



Tragen im Sommer 🌻
11/06/2019

Tragen im Sommer 🌻

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