Elke Flettner - CoachingArt

Elke Flettner - CoachingArt Erkennen. Freiheit. Leben.
Über 20 Jahre formte ich als CFO dynamische Unternehmenswelten. Heute begleite ich Menschen in ihre Innenwelt.

Ich arbeite mit dem „unsichtbaren Raum“– wo's wirkt, bevor man es sieht, mit systemischer Klarheit, seelischer Tiefe. Im Fokus meiner Arbeit stehen die organisatorische und persönliche Weiterentwicklung von Unternehmen und Menschen. CoachingArt legt das eigene Potenzial frei, weckt verborgenes Wissen und unterstützt Sie in verschiedenen Berufs- und Lebenssituationen.

Ich habe das Coaching abgesagt.Die Zeit war reserviert.Der Raum war vorbereitet.Dann hörte ich die ersten Bohrgeräusche....
20/07/2026

Ich habe das Coaching abgesagt.

Die Zeit war reserviert.

Der Raum war vorbereitet.

Dann hörte ich die ersten Bohrgeräusche.

Unser Nachbar hatte unangekündigt mit Bauarbeiten begonnen.

Natürlich hätten wir das Coaching trotzdem durchführen können.

Für mich kam das nicht infrage.

Meine Klientin sollte einen Raum haben, in dem sie sich ganz auf sich selbst einlassen kann.

In einem Coaching gibt es Augenblicke, in denen ein Mensch etwas berührt, das lange keinen Platz hatte. Solche Momente lassen sich nicht einfach unterbrechen und später an derselben Stelle wieder aufnehmen.

Ein Presslufthammer sollte nicht darüber entscheiden, wann ein Gedanke endet oder ein Gefühl verschwindet.

Deshalb haben wir einen neuen Termin vereinbart.

Nicht jede Entscheidung ist offensichtlich.

Manche entsteht aus Respekt vor dem Menschen. Und vor dem, was sich in diesem Moment zeigen möchte.

Erkennen. Freiheit. Leben.

Fake-Bilder zeigen nicht die Wirklichkeit.Fake-Leben übrigens auch nicht.Wir sprechen gerade viel über KI-generierte Bil...
15/07/2026

Fake-Bilder zeigen nicht die Wirklichkeit.

Fake-Leben übrigens auch nicht.

Wir sprechen gerade viel über KI-generierte Bilder. Über Filter. Über perfekte Gesichter. Über die Frage, was echt ist und was nicht.

Dabei frage ich mich, ob wir dieselbe Frage nicht auch unserem eigenen Leben stellen sollten.

Wie oft zeigen wir nach außen Stärke, obwohl wir uns innerlich längst verloren haben?

Wie oft erfüllen wir Erwartungen, während unsere Sehnsucht geduldig darauf wartet, endlich wieder gehört zu werden?

Vielleicht beginnt ein echtes Leben dort, wo wir den Mut haben, das perfekte Bild loszulassen.

Genau an diesem Punkt beginnt auch Das Portrait.

Nicht die Geschichte eines Bildes.

Sondern die Geschichte eines Menschen, der sich selbst wieder begegnet.

📖 Das Portrait
Ein Geschenk für die Seele




"Ich würde ja gerne eine Coaching-Ausbildung machen. Aber berufsbegleitend? Dauert mir zu lange."Diesen Satz höre ich im...
14/07/2026

"Ich würde ja gerne eine Coaching-Ausbildung machen. Aber berufsbegleitend? Dauert mir zu lange."

Diesen Satz höre ich immer wieder.

Und jedes Mal denke ich:

Genau deshalb.

Denn eine Coaching-Ausbildung besteht nicht nur aus Ausbildungsmodulen.

Sie besteht aus den Tagen dazwischen.

Aus dem Mitarbeitergespräch, in dem du plötzlich anders zuhörst.

Aus dem Konflikt, den du auf einmal mit anderen Augen siehst.

Aus der Frage, die dir auf der Heimfahrt wieder einfällt.

Und aus dem Moment, in dem dir auffällt:

"So hätte ich vor vier Wochen noch nicht reagiert."

Eine gute Coaching-Ausbildung vermittelt Methoden.

Eine berufsbegleitende Coaching-Ausbildung gibt dir etwas, das mindestens genauso wertvoll ist:

Zeit.

Zeit, das Gelernte auszuprobieren.

Zeit, Erfahrungen zu sammeln.

Zeit, Fragen mitzubringen, die kein Lehrbuch schreiben kann.

Deshalb bin ich überzeugt:

Die eigentliche Coaching-Ausbildung findet nicht nur im Ausbildungsmodul statt.

Sie entwickelt sich im Alltag.

👉 Im neuen Blogartikel erzähle ich, warum ich berufsbegleitende Ausbildungen nicht für einen Kompromiss halte, sondern für eine der wirkungsvollsten Formen des Lernens.

🔗 Link in den Kommentaren.

„Und was macht man dann damit?“Diese Frage höre ich fast in jedem Kennenlerngespräch.Manchmal folgt direkt der nächste S...
09/07/2026

„Und was macht man dann damit?“

Diese Frage höre ich fast in jedem Kennenlerngespräch.

Manchmal folgt direkt der nächste Satz:

"Ich möchte meinen Beruf nämlich gar nicht aufgeben."

Dann muss ich meistens schmunzeln.

Denn erstaunlich viele Menschen glauben, eine Coaching-Ausbildung führe automatisch in die Selbstständigkeit.

Zum Glück ist das nicht so.

Eine Coaching-Ausbildung eröffnet keine Schublade.

Sie eröffnet Möglichkeiten.

Du kannst eine eigene Coaching-Praxis aufbauen.

Du kannst als Führungskraft wirksamer führen.

Du kannst Gespräche in der Personalentwicklung, im Training oder in der Beratung auf ein neues Niveau bringen.

Oder du entdeckst während der Ausbildung einen Weg, den du vorher noch gar nicht gesehen hast.

Und dann passiert oft etwas, womit kaum jemand gerechnet hat.

Die größte Veränderung findet nicht auf deiner Visitenkarte statt.

Sondern in deiner Haltung.

Den ganzen Artikel findest du auf meiner Website. Den Link setze ich in die Kommentare.

09/07/2026

Du gehst am Strand spazieren und merkst auf dem Rückweg, dass du die ganze Zeit über dein Leben nachgedacht hast. Oder du sitzt deinem Partner beim Abendessen gegenüber und ertappst dich bei einer Frage, die du seit Monaten nicht mehr zugelassen hast.

Die meisten Menschen merken gar nicht, wann sie aufgehört haben, für sich selbst zu leben.

Es passiert leise.

Pflicht kommt vor Freude.

Vernunft vor Sehnsucht.

Funktionieren vor Lebendigkeit.

Bis etwas auftaucht, das an den Menschen erinnert, der man einmal war.

Genau dort beginnt Jonas' Geschichte.

Die Geschichte eines Menschen, der einem Teil von sich begegnet, den er längst verloren glaubte.

Die Gitarre.

Eine Geschichte über den leisen Weg zurück zu sich selbst.





Aus meinem CoachingraumSie kam wegen ihrer Schulter.Während der Sitzung lud ich sie ein, ihre Aufmerksamkeit ganz auf de...
08/07/2026

Aus meinem Coachingraum

Sie kam wegen ihrer Schulter.

Während der Sitzung lud ich sie ein, ihre Aufmerksamkeit ganz auf den Schmerz zu richten.

Nach einer Weile fragte ich sie:

„Wenn deine Schulter sprechen könnte – was würde sie dir sagen?“

Die Antwort kam sofort.

„Du beschäftigst dich mit dem falschen Thema. Kümmere dich mehr um dich selbst.“

Ich ließ diesen Satz einen Moment im Raum stehen.

Dann tauchte in mir ein einziges Wort auf.

Wut.

Als ich es aussprach, war sofort spürbar, dass wir einer tieferen Spur folgten.

Nicht der Wut der erwachsenen Frau.

Sondern der Wut eines kleinen Mädchens, das sich von seiner Mutter alleingelassen fühlte.

Später fragte ich dieses kleine Mädchen:

„Möchtest du bei dem Gespräch mit deiner Mama dabei sein?“

Es wollte.

Am Ende saß es auf dem Schoß der erwachsenen Frau.

Als beide die Plätze tauschten, sagte das Kind:

„Nimm das Leben leichter. Geh öfter in den Wald. Geh tanzen. Und entscheide mehr aus dem Bauch.“

Als sie gegangen war, blieb ein Gedanke bei mir.

Vielleicht gibt es Gefühle, die so lange warten, bis wir bereit sind, ihnen zuzuhören.

Erkennen. Freiheit. Leben.





Methoden sind wichtig.Sie geben Struktur.Sie schaffen Orientierung.Sie helfen, Gespräche professionell zu führen.Und tro...
02/07/2026

Methoden sind wichtig.

Sie geben Struktur.
Sie schaffen Orientierung.
Sie helfen, Gespräche professionell zu führen.

Und trotzdem entscheidet sich die Qualität eines Coachings oft an einem anderen Punkt.

An dem Moment, in dem ein Mensch das Gefühl hat:

„Hier werde ich wirklich verstanden.“

Dieses Gefühl entsteht nicht durch eine Methode allein.

Es entsteht durch Präsenz, echtes Interesse, Erfahrung, Selbsterkenntnis und die Fähigkeit, einem Menschen ohne vorschnelle Bewertung zu begegnen.

Deshalb verbinden wir in der CoachingArt Akademie systemisches Denken, Mentaltraining, Führung und Selbstführung sowie intensive Selbsterfahrung.

Denn Menschen erinnern sich selten an eine Methode.

Sie erinnern sich daran, wie sie sich in einer Begegnung gefühlt haben.

Erkennen. Freiheit. Leben.

Wie lange dauert es, einen Platz am Tisch freizugeben?Paul deckt noch immer für zwei.Nicht, weil er vergessen hätte, was...
01/07/2026

Wie lange dauert es, einen Platz am Tisch freizugeben?

Paul deckt noch immer für zwei.
Nicht, weil er vergessen hätte, was geschehen ist. Sondern weil manche Verbindungen nicht mit einem Abschied enden.

Und dann ist da noch Matthias.
Pauls verstorbener Partner.
Er meldet sich auf eine Weise, mit der niemand rechnet: warmherzig, klug und mit einem Humor, der selbst in schweren Momenten ein Lächeln schenken kann.

Der leere Stuhl ist keine Geschichte über den Tod.
Es ist eine Geschichte über Liebe, Verbundenheit und die Würde, die bleibt. Eine Geschichte darüber, dass selbst Trauer manchmal wieder lächeln lernt.
📖 Der leere Stuhl – aus der Reihe Ein Geschenk für die Seele.

„Woher kennen wir uns?“Mit dieser Frage begrüßte mich vor einigen Wochen eine Teilnehmerin.Ich war mir ziemlich sicher, ...
30/06/2026

„Woher kennen wir uns?“
Mit dieser Frage begrüßte mich vor einigen Wochen eine Teilnehmerin.
Ich war mir ziemlich sicher, dass sie recht hatte. Also versprach ich ihr, nach dem Seminar in meinen alten Unterlagen nachzusehen.
Und tatsächlich.
2013 hatte sie an meinem Intuitionstraining teilgenommen.
2014 saß sie erneut in einem Seminar zur Persönlichkeitsentwicklung.
Zwölf Jahre waren vergangen.
Ich schrieb ihr.
Einige Tage später erreichte mich ein handgeschriebener Brief.
Darin stand ein Satz, der mich berührt hat:
„Dass mich ein Weg erneut zu diesem Seminar geführt hat und mir in dieser Zeit so viel Positives und Wegweisendes zufliegt, empfinde ich wie einen Wink von irgendwo.“
Mehr brauchte es gar nicht.
Wie oft begegnen wir Menschen und ahnen nicht, welche Spuren eine Begegnung hinterlässt.
Wege verlieren sich.
Andere führen uns Jahre später wieder zusammen.
Solche Momente erinnern mich daran, dass die eigentliche Wirkung eines Seminars oft nicht mit dem letzten Seminartag endet.
Ihre Wirkung wird oft erst Tage, Wochen, Monate oder Jahre später sichtbar.
Erkennen. Freiheit. Leben.





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