25/06/2026
🧬 „Den Hallux valgus? Den hab ich von meiner Mutter geerbt!“
Ja… und nein. 😉
Natürlich gibt es eine genetische Veranlagung. Manche Menschen haben ein höheres Risiko für einen Hallux valgus als andere. Aber Gene sind nicht automatisch dein Schicksal.
👣 Die Frage ist doch:
Wie gehst du jeden Tag mit deinen Füßen um?
Wenn Zehen über viele Jahre regelmäßig in enge Schuhe gedrückt werden – besonders in Schuhe mit schmaler Zehenbox und hohen Absätzen – steigt die Belastung auf das Großzehengrundgelenk erheblich. Das kann die Entstehung oder das Fortschreiten eines Hallux valgus begünstigen.
❤️ Und bevor jetzt jemand denkt, wir wollten High Heels verbieten:
Nein!
Für einen besonderen Anlass, ein Abendessen oder eine Feier mal ein paar High Heels zu tragen, ist aus unserer Sicht überhaupt kein Problem. Entscheidend ist, was deine Füße die meiste Zeit erleben.
🌿 Gib deinen Füßen im Alltag so oft wie möglich:
✅ eine breite Zehenbox
✅ flache Sohlen ohne Absatz
✅ Bewegungsfreiheit
✅ abwechslungsreiche Belastung
Denn gerade wenn in deiner Familie Hallux valgus vorkommt, lohnt es sich umso mehr, den beeinflussbaren Faktoren Aufmerksamkeit zu schenken.
💬 Wie siehst du das? Glaubst du eher an Vererbung – oder spielt unser tägliches Schuhwerk die größere Rolle?
24/06/2026
🦶 SUPPORT oder natürlich? 🤔
In den letzten 15 Jahren als Lauf- und Barfußcoaches haben wir eine Beobachtung gemacht, die auf unserer praktischen Erfahrung basiert und nicht als wissenschaftlicher Nachweis verstanden werden sollte:
Menschen, die über viele Jahre große Distanzen in stark gedämpften, stabilisierten und häufig auch zu klein gewählten Schuhen verbringen, zeigen aus unserer Sicht häufiger eine Tendenz zu einem ausgeprägten Hohlfuß. Gleichzeitig beobachten wir oft erhöhte Spannungen in der Fußsohle, der Wade und im gesamten hinteren Muskel-Faszien-System.
Ein stark ausgeprägter Hohlfuß ist nach unserer Erfahrung häufig schwieriger zu verändern als ein abgesenktes Fußgewölbe. Er kann mit einer geringeren Beweglichkeit und Anpassungsfähigkeit des Fußes einhergehen.
Barfußschuhe sind dabei keineswegs eine Garantie für gesunde Füße. Auch Menschen mit Barfußschuhen können Hohlfüße entwickeln. Dennoch begegnet uns dieses Muster in unserer täglichen Arbeit deutlich seltener bei Personen, die ihren Füßen regelmäßig mehr Bewegungsfreiheit, Zehenfreiheit und Eigenarbeit ermöglichen.
Unser Ansatz ist daher nicht, Fußgewölbe künstlich zu stützen, sondern die Voraussetzungen zu schaffen, damit der Fuß wieder selbst arbeiten kann.
👣 Möchtest du lernen, wie du Füße analysierst, Lauftechnik beurteilst und Menschen auf ihrem Weg zu mehr natürlicher Bewegung begleiten kannst?
🎓 Dann werde Barfuß-Coach bei der Barfussschule!
📅 Barfuß-Coach Ausbildung Schweiz: 30.04.–03.05.2026
📅 Barfuß-Coach Ausbildung Deutschland: 21.–24.10.2026
🌐 barfuss.schule
Welche Beobachtungen hast du bei deinen eigenen Füßen gemacht? Eher hohes Gewölbe, flacher Fuß oder irgendwo dazwischen? 👇
👣
23/06/2026
🦍➡️🚶♂️
Schimpansen und Menschen sind eng verwandt – und doch für völlig unterschiedliche Aufgaben gebaut.
👣 Der Fuß des Schimpansen kann greifen. Sein großer Zeh steht abgespreizt und hilft beim Klettern. Beim Menschen steht der große Zeh in einer Linie mit den anderen Zehen und dient als kraftvoller Hebel für Gehen und Laufen.
🦴 Auch das Becken unterscheidet sich deutlich. Beim Menschen verlaufen die Oberschenkel schräg nach innen. Dadurch setzen wir die Füße näher unter dem Körperschwerpunkt auf und können auf einer schmalen Spur gehen – fast wie auf einer Linie.
🏃 Der menschliche Brustkorb ist breiter und bietet mehr Platz für die Atmung. Schimpansen besitzen dagegen enorme Zugmuskeln für das Klettern, Hangeln und Hochziehen des Körpers.
🦒 Auch der Kopf verrät unsere Geschichte. Er sitzt beweglicher auf der Wirbelsäule und wird beim Laufen durch das Nackenband stabilisiert. So können wir die Umgebung im Blick behalten, während wir uns fortbewegen.
🦵 Lange Beine, kurze Arme, stabile Füße und ein beweglicher Kopf machen den Menschen zu einem Spezialisten für lange Wege.
Der Schimpanse ist ein Meister der Bäume.
Der Mensch ist ein Meister der Ausdauer.
Evolution bedeutet nicht besser oder schlechter – sondern angepasst an unterschiedliche Lebensräume.
Welcher Unterschied zwischen Mensch und Schimpanse überrascht dich am meisten? 👣
23/06/2026
🦍➡️🚶♂️
Schimpansen und Menschen sind eng verwandt – und doch für völlig unterschiedliche Aufgaben gebaut.
👣 Der Fuß des Schimpansen kann greifen. Sein großer Zeh steht abgespreizt und hilft beim Klettern. Beim Menschen steht der große Zeh in einer Linie mit den anderen Zehen und dient als kraftvoller Hebel für Gehen und Laufen.
🦴 Auch das Becken unterscheidet sich deutlich. Beim Menschen verlaufen die Oberschenkel schräg nach innen. Dadurch setzen wir die Füße näher unter dem Körperschwerpunkt auf und können auf einer schmalen Spur gehen – fast wie auf einer Linie.
🏃 Der menschliche Brustkorb ist breiter und bietet mehr Platz für die Atmung. Schimpansen besitzen dagegen enorme Zugmuskeln für das Klettern, Hangeln und Hochziehen des Körpers.
🦒 Auch der Kopf verrät unsere Geschichte. Er sitzt beweglicher auf der Wirbelsäule und wird beim Laufen durch das Nackenband stabilisiert. So können wir die Umgebung im Blick behalten, während wir uns fortbewegen.
🦵 Lange Beine, kurze Arme, stabile Füße und ein beweglicher Kopf machen den Menschen zu einem Spezialisten für lange Wege.
Der Schimpanse ist ein Meister der Bäume.
Der Mensch ist ein Meister der Ausdauer.
Evolution bedeutet nicht besser oder schlechter – sondern angepasst an unterschiedliche Lebensräume.
Welcher Unterschied zwischen Mensch und Schimpanse überrascht dich am meisten? 👣
22/06/2026
👣 Was, wenn unser Bild vom menschlichen Fuß gar nicht so ursprünglich ist, wie wir glauben?
🎨 Leonardo da Vinci zeichnete mit unglaublicher Präzision das, was er vorfand.
🤔 Doch welche Füße lagen eigentlich auf seinem Seziertisch?
🦶 Die Laetoli-Spuren sind rund 3,6 Millionen Jahre alt – lange vor modernen Schuhen.
👣 Die ältesten bekannten menschlichen Fußspuren wirken oft breiter als viele heutige Schuhfüße.
🌍 Auch heute zeigen überwiegend barfuß lebende Menschen häufig eine größere Zehenspreizung.
❓Wie sehr hat die Schuhkultur unser Bild vom „normalen“ Fuß geprägt?
22/06/2026
🏔️👣 Mehr Berg. Weniger Schuh.
Braucht es wirklich immer schwere Wanderschuhe, um sicher auf einen Berg zu steigen? Wir erleben oft das Gegenteil: Weniger Schuh kann zu mehr Wahrnehmung, mehr Eigenstabilität und mehr Naturerlebnis führen.
👣 Der Untergrund wird zur Information.
Mit Barfußschuhen spürst du Wurzeln, Steine und Bodenwechsel deutlicher. Der Berg sendet ständig Informationen an deinen Körper. Je besser du sie wahrnimmst, desto natürlicher kannst du dich anpassen.
🦶 Stabilität entsteht durch Bewegung.
Klassische Wanderschuhe übernehmen viele Aufgaben für den Fuß. Barfußschuhe laden ihn ein, wieder selbst zu arbeiten. So entstehen Kraft, Koordination und Eigenstabilität Schritt für Schritt.
🌿 Der Berg wird erlebt.
Viele Menschen wandern von Gipfel zu Gipfel. Wir versuchen auch den Weg dazwischen wahrzunehmen. Den Boden, den Wind, die Temperatur und die kleinen Veränderungen unter den Füßen.
💚 Barfußschuhe machen den Weg nicht leichter.
Sie machen ihn unmittelbarer. Genau deshalb lieben viele Menschen das Wandern in Barfußschuhen oder Sandalen.
🏔️ Am 04.–05. Juli erleben wir das gemeinsam bei „Barfuß am Berg“ mit Matthias und dem Team von Doghammer. Bereits über 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich angemeldet. Die verbleibenden Plätze sind begrenzt.
👉 Anmeldung direkt über Doghammer.
Das hat den Vorteil, dass jede Folie für sich alleine funktioniert, falls Instagram sie einzelnen Personen aus dem Karussell ausspielt. Genau dafür sind diese neuen Bildunterschriften eigentlich gedacht. 👣🏔️🩴🌿
22/06/2026
🏔️👣 Mehr Berg. Weniger Schuh.
Braucht es wirklich immer schwere Wanderschuhe, um sicher auf einen Berg zu steigen? Wir erleben oft das Gegenteil: Weniger Schuh kann zu mehr Wahrnehmung, mehr Eigenstabilität und mehr Naturerlebnis führen.
👣 Der Untergrund wird zur Information.
Mit Barfußschuhen spürst du Wurzeln, Steine und Bodenwechsel deutlicher. Der Berg sendet ständig Informationen an deinen Körper. Je besser du sie wahrnimmst, desto natürlicher kannst du dich anpassen.
🦶 Stabilität entsteht durch Bewegung.
Klassische Wanderschuhe übernehmen viele Aufgaben für den Fuß. Barfußschuhe laden ihn ein, wieder selbst zu arbeiten. So entstehen Kraft, Koordination und Eigenstabilität Schritt für Schritt.
Viele Menschen wandern von Gipfel zu Gipfel. Wir versuchen auch den Weg dazwischen wahrzunehmen. Den Boden, den Wind, die Temperatur und die kleinen Veränderungen unter den Füßen.
💚 Barfußschuhe machen den Weg nicht leichter.
Sie machen ihn unmittelbarer. Genau deshalb lieben viele Menschen das Wandern in Barfußschuhen oder Sandalen.
🏔️ Am 04.–05. Juli erleben wir das gemeinsam bei „Barfuß am Berg“ mit Matthias und dem Team von Doghammer. Bereits über 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich angemeldet. Die verbleibenden Plätze sind begrenzt.
👉 Anmeldung direkt über Doghammer.
Das hat den Vorteil, dass jede Folie für sich alleine funktioniert, falls Instagram sie einzelnen Personen aus dem Karussell ausspielt. Genau dafür sind diese neuen Bildunterschriften eigentlich gedacht. 👣🏔️🩴🌿
16/06/2026
🏃♂️ Oder 🌲?
Viele Läufer lernen vor allem, schneller zu werden. Mehr Kilometer. Mehr Tempo. Mehr Leistung.
Der Blick geht auf die Uhr, auf die Pace und auf die nächste Bestzeit.
Dabei gerät manchmal etwas in Vergessenheit: Warum wir überhaupt angefangen haben zu laufen.
Natürlich können moderne Laufschuhe den Fuß entlasten. Häufig wird die Belastung dadurch aber nicht kleiner, sondern lediglich verschoben – oft in Richtung Knie, Hüfte oder Rücken.
Der Fuß ist unser wichtigster Drehzahlmesser. Er meldet früh zurück, wenn etwas nicht stimmt.
Beim Laufen in Sandalen oder anderen Minimalschuhen muss der Fuß deutlich mehr arbeiten. Das kann anfangs anstrengender sein und der Fuß ist schneller überfordert. Gleichzeitig lernt der Körper aber oft früher zu regulieren und Belastungen besser zu dosieren.
Für uns geht es deshalb nicht darum, gegen andere zu laufen. Nicht einmal gegen uns selbst.
Denn wer will sich schon ständig selbst schlagen?
Wir laufen lieber mit dem, was gerade da ist. Mit dem Körper von heute. Mit dem Wald. Mit dem Weg. Mit dem Moment.
🌿 Nicht gegen das Leben laufen. Mit dem Leben laufen.
Was spricht dich mehr an: Bild 1 oder Bild 2?
👣🌲🏃♂️