02/10/2024
"Ich darf meine Glaubenssätze, dass wir politisch nichts bewegen können, gerne abgelegen."
Das war eine Erkenntnis beim kokreativen Gestalten der Zukunft der Demokratie beim BNE-Festival in NRW.
Wir haben mit einem 3D-Mapping (eine Methode der Theorie U) - nachdem wir uns die Demokratie von Heute aus verschiedenen Perspektiven mit unterschiedlichen Fragestellungen angeschaut haben - die Demokratie von Morgen aufgestellt.
Im heutigen Demokratiesystem gibt es viele Barrieren, Hierarchien, ein gegliedertes Schulsystem und viel Geld, das ungleichmäßig verteilt ist.
Als die höchste Zukunftsmöglichkeit der Demokratie aufgestellt wurde, wurde sehr klar, dass
- es wichtig ist, den Ideen der Kinder mehr Raum zu geben.
- Hierarchien in Kreise umzuwandeln, in denen sich Jede/r sehen kann
- es eine Schule für Alle braucht
- Bildung Zeit und Geld braucht
- das Geld wie ein Geschenk überall verteilt wird und dass das gut tut
Eine bestärkende Erkenntnis der Teilnehmenden war, dass sehr schnell eine vertraute Atmosphäre und kokreative Zusammenarbeit zwischen fremden Menschen möglich war.
Vielen Dank an alle, die mit uns, der Agora Neues Lernen, gemeinsam Zukunft gestaltet haben: Marit Buddensiek, Nils Altner, Petra Eickhoff, Stephan Geffers, Daniel Kahlen Albina, Julia Wieschus, Daniela von Bremen, Stephanie Schmiedel, Jutta Höfer, Vera Püttmann. 🙏
Ganz vielen Dank, liebe Marita Flößer für das gemeinsame Wirken. Es war mir eine große Freude 🥰
Herzlichen Dank auch an die Initiatoren und Möglichmacher des BNE-Festivals: das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW, die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen, die VHS Münster, das LWL Museum und die Stadt Münster. 🙏